Warum das Halbmarathon Ziel 1 30?

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Das Halbmarathon Ziel 1 30 war mir sehr wichtig. Foto (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Warum hatte ich mir das Halbmarathon Ziel 1 30 gesetzt? Im April 2010 hatte ich mir das Ziel gesetzt einen Halbmarathon in 1:30 zu laufen. Also eigentlich knapp drunter. Und wie du ja weißt habe ich das auch im November 2010 beim LCC Halbmarathon geschafft.

Aber immer wieder fragen mich die Leute: Willi, warum hast du dir genau die 1:30 im Halbmarathon als Ziel gesetzt? Warum nicht eine andere Zeit? Und meistens nach den Gesprächen sind die Ziele der Läufer dann nicht mehr Halbmarathon unter 1 45 sondern 1 30 ….

Warum das Halbmarathon Ziel 1 30 ?

Ich wollte etwas Besonderes erreichen. Nicht einfach nur eine gute Zeit. Ich wollte ein Ziel haben das mich fordert aber nicht überfordert. Ein Ziel das mich stolz macht. Ein Ziel mit dem ich eine Schallmauer durchschreite. Und darum waren die 1:30 perfekt für mich.

Als ich mit dem Laufen begann redete ich viel mit den “alten Hasen”. Also ich meine damit jene Kategorie Läufer die seit Jahren laufen. Läufer die ich bewundere weil die einfach schon viel länger laufen als ich. So möchte ich auch mal sein!

Und bei vielen (mir nahestehenden) Läufern hörte ich: “Ich wollte immer die 1:30 im Halbmarathon knacken. Aber leider habe ich die um X Minuten nicht geschafft.” Damals wußte ich ja gar nicht was eine 1:30 bedeutet. Aber durch die immer gleichen Antworten der Läufer hinterfragte ich die Bedeutung.

Die Bedeutung ist klar: Wenn man die verschiedensten Halbmarathons der Welt rechnet kommt man immer auf eine Rechnung. Und die lautet, dass man mit einer Zeit von 1:30 zu den 5% der schnellsten Läufer des Rennens gehört. Das bedeutet gleichzeitig, dass man schneller als 95% aller Läufer ist. Unglaublich eigentlich. Und das kannst du echt durchrechnen. Dabei spielt es keine Rolle ob du den Berlin Halbmarathon nimmst oder den Hans-Wurscht-Allee-Lauf nimmst. icon wink

Warum ich dich motivieren möchte an eine 1 30 zu glauben

Und genau jetzt möchte ich dir raten: Glaube an dich und trainiere regelmäßig! Denn die 1:30 ist eine Marke für Männer die man absolut schaffen kann. Natürlich nicht wenn du nicht trainierst. Aber das ist eh klar. Wenn du eine Frau bist würde ich mir als Ziel 1:40 setzen. Denn die Frauen haben genetisch den Nachteil, dass die ungefähr um 10 Minuten langsamer sind als die Männer. Das bedeutet wenn ich und “Susi” gleich gut sind wird “Susi” immer um 10 Minuten langsamer laufen.

Wenn jemand meine Geschichte hört und dann sieht was ich gelaufen bin sagt er zurecht:

Wenn der Willi das kann dann kann ich das auch!

Und genau das ist der einzige Satz den du aus meiner Geschichte mitnehmen sollst. Scheiß egal was der Willi für Zeiten rennt. Interessiert kein Schwein. Wichtig ist nur, dass du siehst, dass es klappt! Ja, es klappt! Denn nicht meine Zeiten sind wichtig sondern deine!

Meistens scheitert es nur am Kopf. Denn schon am Beginn der Vorbereitung glaubt er nicht dran. Und hier möchte ich nicht einmal von einem “guten oder schlechten Trainingsplan” reden. Aber ich kann dich beruhigen. Auch mein Kopf sagt mir immer wieder, dass ich nicht mehr schneller werden kann….

Ich möchte dich motivieren an dieses Ziel zu glauben weil ich nicht will, dass du in ein paar Jahren sagst: “Ich habe mein Ziel die Schallmauer von 1:30 zu laufen um X Minuten /Sekunden versäumt. Schade.”

Run ON!

Willi

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