Ich war Zaungast beim Stadtlauf in Oberpullendorf 2011. Das ist ein 10 km Lauf im Südburgenland in Österreich. Die Wettkampf Athmosphäre wollte ich wieder inhallieren da ich ja derzeit nicht starten kann wegen der Laufverletzung. 3 Videos habe ich mitgenommen von dort und ein paar Erkenntnisse was ich beim nächsten 10 km Lauf anders machen möchte. Außerdem suche ich den “Lauf Experten“. Wer kann mir sagen warum der Start um 3 Meter weiter vorne war als der Auslöser der Zeitmessung? Ich kenne die Antwort….
Video 1 von 3: Warum war der Start nach den Zeitnehmungsboxen? Regulär?
Nun die Ergebnisse zum Stadtlauf Oberpullendorf. Fast gab es einen neuen Streckenrekord. Dieser wurde nur um knappe 10 Sekunden verpasst. Der Sieger gewann in einer Zeit von 31:52:49 und hieß Dieter Pratscher. Meiner Meinung nach ein schneller Lauf. Denn mit einer sub 40 Minuten wurde man gerade einmal Platz 25. Leute waren wenig aber vielleicht sind die alle mitgelaufen, denn die Teilnehmeranzahl war mehr als ok.
Noch ein paar Worte zu dem Sieger Dieter Pratscher. Er hat mich durch seine Art und Weise wie er gelaufen ist und wie er war fasziniert. Da er ja fast in der Nähe von mir wohnt werde ich Dieter mal um ein Interview bitten um mehr über ihn und seine Story erfahren zu können. Denn es spricht schon Bände wenn er sofort nach dem Zieleinlauf seine Tochter auf den Arm nimmt….
Video 2 – der Start vom Stadtlauf Oberpullendorf 2011
Video 3 – der Führende läuft durch den Zielbereich in die letzte Runde – und gewinnt dann auch in sub 32 Minuten…
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Nun wie es eigentlich zu dem Besuch beim Stadtlauf Oberpullendorf kam. Kurzerhand fragte ich meine Frau Angela ob wir nicht zum Stadtlauf nach Oberpullendorf fahren wollen. Das ist cirka eine Autostunde von uns entfernt. Es war der näheste Lauf der an diesem Sonntag stattgefunden hatte. Ich wollte wieder spüren wie es ist bei einem Wettkampf hautnah dabei zu sein. Als Zuschauer habe ich nun eine andere Perspektive für den 10er Lauf bekommen und folgende Dinge die ich in meinem nächsten Wettkampf anders machen möchte:
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Kompression nein: Ich bin ja ein Fan von den O Motion Kompressionssocken. Und diese verhelfen mir zu einer guten Regeneration. Aber als ich die diversen Läufer und Läuferinnen in den Kompressionssocken gesehen habe verging es mir. Das schaut echt schlecht aus. Es schaut aus als ob man eine orthopädische Hilfe bräuchte. Es schaut aus als ob man langsam sei. Und die top Läufer haben allesamt keine Kompressionssocken an. Da ich ja selbst eine kräftige Beinmuskulatur habe ist es bestimmt flotter wenn ich diese nicht mit den Socken abdecke. Für mich kann das ein Vorteil im Rennen sein. Denn wenn ich runterschaue auf meine sportliche Muskulatur dann bin ich auch im Kopf fitter. Auf jeden Fall eine neuer Erkenntnis für mich.
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Lockerheit: Schön war es anzusehen wie locker der überlegene Sieger des 10er Laufs war. Pratscher Dieter hieß der Läufer der nach dem Zieleinlauf sein Kind in die Hand nahm und sich vor den Fotografen präsentierte. Mit einer Laufbestzeit von 31:52 war das schon prima anzusehen. Keine Verbissenheit vor dem Start, im Lauf und nachher.
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Startblock spät einnnehmen: Die top Läufer nehmen alle sehr spät ihren Platz im Startblock ein. Weißt du was die machen? Die gehen von vorne rein und stellen sich einfach in die erste Reihe. Nichts da mit anstellen ewig lange ganz hinten. Und niemand sagt was. Naja eigentlich nicht verboten. Und für die Psyche und die Vorbereitung auch ein Vorteil. Werde ich beim nächsten Lauf probieren.
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GPS und andere Helferleins no: Nichts gegen die Technik. Aber wer braucht im Lauf schon einen GPS Sensor und einen Schrittsensor? Die top Läufer haben maximal eine Garmin Forerunner 305. Denn die hat ja den GPS schon eingebaut. Aber total uncool schaut es aus wenn man einen dicken Teil direkt am Oberarm trägt.
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Lauf genießen: Warum laufen wir? Wir wollen eine top Zeit. Aber wir wollen dieses Lauferlebnis auch genießen. Und genau wenn man locker ist und es genießt dann hat man auch die besten Rennergebnisse. Darum werde ich nächstes Mal das Rundherum und den Lauf viel mehr genießen.
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RunningWilli Shirt: Lange überlege ich schon hin und her. Es gab auch schon Anfragen und Ideen dazu. Nun werde ich für den ersten Wettkampf im Jahr 2011 Running Willi T-Shirts drucken lassen. Es werden Laufshirts sein die ich dann selbst im Wettkampf trage. Genaueres wird hier noch folgen. Ich hoffe nur noch, dass ich es organisatorisch schaffe mit den Shirts.
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Selbstvertrauen: Das Wichtigste ist das Selbstvertrauen. Ja, ich werde noch mehr in mich vertrauen. Schließlich trainiere ich gut und regelmäßig. Leider passiert es mir manchmal, dass ich mich selbst schlechter sehe als ich in Wahrheit bin. Aber das möchte ich lernen, dass ich nicht überheblich bin aber mir vertaue.
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Am Anschlag laufen: Der nächste Lauf wird ein Hau-Ruck Lauf werden. Ich werde über meinen Möglichkeiten laufen eben voll am Anschlag. Ich werde mal schauen was wirklich drin ist in meiner jetzigen Verfassung. Ganz nach dem Vorbild des fliegenden Ironmans 2011.
So das waren nun die Erkenntnisse die ich beim Stadtlauf in Oberpullendorf 2011 gewonnen habe. Ich habe auch schon wieder ganz konkrete Zielvorstellungen für den nächsten Lauf – aber die kann ich hier (noch) nicht verraten…..
Run ON!
Willi

Hallo Willi,
kurz zum GPS und anderen Helferleins…
hatte die Läufer Pulsmesser an oder laufen die meisten nach Gefühl?
Was ich nicht schlecht finde ist auf jeden Fall eine Stopuhr, so dass man weiß
wo man mit der Zeit liegt.
Gruß
Markus
Hallo Markus,
du möchtest wissen was man tun kann damit man das richtige Renntempo einhält oder?
Run ON!
Willi
Ja genau. Ohne Stopuhr stell ich mir das ziemlich schwer vor.
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