Mein Laufbericht vom Grazer Halbmarathon 2010

Nach meinem Audio Beitrag (Podcast) und den Fotos folgt nun der schriftliche Laufbericht nicht nur auf Wunsch von Mario. Es war mein zweiter Halbmarathon in meiner jungen Karriere. Es war das erste Großevent für mich das mit Überraschungen vor dem Rennen begann. Aber der Paukenschlag war das was mir am Ende vom Lauf passiert ist. Da hatte ich dann wirklich zu knabbern – heute sehe ich das dann schon etwas mehr mit Humor…. 

 

Das Lachen sollte mir heute noch so ordentlich vergehen….

Anreise
Diese war planmäßig. Wir fuhren mit 5 Kindern (Sophie blieb zu Hause) nach Graz. Bereits um 8.30 Uhr waren wir in Graz. Rennbeginn war ja um 10.00 Uhr. Also noch genug Zeit sollte man denken. Nach 25 Minuten Wartezeit auf die Straßenbahn mussten wir dann feststellen, dass diese gerammelt voll war. Also ging es mit "streikenden Kindern" 2 Kilometer ins Zentrum. Den letzten Kilometer konnten wir dann doch noch mit der Straßenbahn fahren da zufällig eine "fast voll" stehen blieb.

Fotoshooting
Ich war ja über unsere Firma angemeldet (ÖDÖRFER Haustechnik) und da war für 9.30 Uhr ein Fotoshooting vereinbart. Etwas unangenehm war nur, dass auch noch um 9.35 Uhr noch Leute dazugestoßen sind. Ich war da schon etwas nervös, denn ich musste ja noch aufwärmen. Hier ein Bild vom Fotoshooting. (Alle Bilder vom Grazer Halbmarathon gibts hier):

Fotoshooting ODÖRFER Haustechnik

 

Startblock 1
Nach dem 15-minütigen Aufwärmen (wo ich die Spitzenläufer aus Kenia hautnah miterlebte) ging es um 9.55 Uhr (5 Minuten vor dem Start) in den Startblock 1. Unserem Michael Raimann verdanke ich, dass ich dort stehen durfte. Er hat das echt top organisiert und vor allem mit viel Herz und Engagement. Danke Michael! Der Startblock war nicht markiert und darum wollte ich gleich über die Absperrung springen. Beim ersten Block ließ man mich aber nicht da dort die Eliteläufer und Österreichischen Spitzenläufer waren. Also dann halt ab in den nächsten Block. Meine Idee fanden anscheinend viele gut, denn Nachahmer gab es einige. Neben mit stand ein Läufer der unbedingt unter 1:30 laufen wollte. Wer nicht. Am Weg in den Startblock gab ich noch einem Läufer aus unserer Ortschaft Tipps, dass man am Anfang ja nicht zu schnell laufen sollte.

Der Start
30 Sekunden wurden runtergezählt und ich habe es einfach nur mehr genossen. Das Gefühl war wie an einem Silvesterabend. Ich kam gut weg und wurde nicht blockiert. Im Gegenteil – ich war es der andere Läufer blockiert hat. Meine Angst vor einem zu schnellen Start waren da. Beim ersten Halbmarathon in Wien hatte ich ja da vor einem Jahr einen großen Fehler gemacht. Aber leider diesmal auch. Denn nach nur 1 Kilometer lag ich bereits 1 Minute hinter meiner Zwischenzeittabelle, die ich unterhalb der Uhr hatte. Das war echt ärgerlich. Wenn man eigentlich laufen kann aber dann so dahinschleicht aus Angst. Leider konnte ich diese 1 Minute das ganze Rennen über nie wieder aufholen.

Kilometer 8
Bis zu Kilometer 8 ging es so dahin. Ich hatte nach Kilometer 2 mein Tempo gefunden und lief dahin. Dann kam die erste Labestation für mich, denn die bei KM 3 ließ ich aus. Das Fassen nach den Bechern und das Trinken hatte problemlos geklappt. Ich wollte hier keine Zeit verlieren und im Rhythmus bleiben. Das ist mir da gut gelungen. Und mit gutem Tempo ging es dann wieder weiter.

Mein Kollege
Ein paar Meter weiter klopfte mir jemand auf die Brust. Es war mein Arbeitskollege, der einen Gang zurückschaltete und ein Shakehands mit mir machte. Das habe ich sehr toll gefunden und ich spürte da einen Teamgeist. Mit den beiden orangenen Trikots ging es dann ein paar Kilometer nebenher. Er wollte 1:30 laufen. Für mich war nur verwunderlich, dass er Musik dabei hörte und dass er keine Uhr am Handgelenk hatte. Er lief rein nach Gefühl. Mein Tempo konnte er jedoch nicht mithalten das war zu schnell.

Music Spots
Alle 900 Meter gab es Music Spots wo entweder eine Band oder ein DJ aufgetreten ist. Im Vorfeld hatte ich mich darauf schon gefreut. Beim Laufen selbst hatte ich es jedoch als störend empfunden. Der Höhepunkt dieser Spots war dann ein Stand eines Radiosenders der Kuschelrock spielte. Bei Kilometer 12 Kuschelrock ist fast ein Verbrechen. Ich wollte hier schon rüberschreien, aber es hätte mich zu sehr abgelenkt. Und das war ein Musicspot:

Musicspot

 

Familie?
Die ganzen Kilometer über hatte ich immer in die Zuschauermenge geblickt. Ich wollte meine Frau und meine Kinder finden. Jedoch hatte ich vergeblich gesucht, denn gefunden hatte ich meine Family nie. Manchmal sah es so aus, aber dann war ich etwas enttäuscht. Der "Willi Faktor" kam nicht zu tragen. Denn wenn ich meine Familie sehe pusht mich das so, dass ich hier noch einen oder zwei Gänge höher schalten kann. Meine Frau hatte sich leider mit der Zuschauerroute vertan.

Kein Gatorade Energydrink
Die Labestation bei Kilometer 12 hatte schon im Visier. Leider hatte ich nur einen Becher ergattert. Und der war Gatorade. Mein Freund hatte mir empfohlen keinen Engerydrink vor Kilometer 15 zu trinken. Denn dann übersäuert man zu schnell. Das wissen wahrscheinlich auch nur die wenigsten Läufer, denn vom Start weg haben die meisten nur Engerydrinks getrunken.

Der Suderant
Als Suderant versteht man bei uns in Österreich einen Nörgler. Und den lernte ich bei Kilometer 16 kennen. Es war ein Betreuer von 2 Marathonläufern der auch fotografierte. Als er so begann: "Das Fotografieren beim Radfahren ist so schwer…." habe ich emotional und lautstark gesagt, dass er doch weiter vorne oder hinten fahren soll, denn Suderanten brauche ich nicht hier. Und seine zwei Läufer haben sogar "Richtig" zu mir gesagt.

Die Unterführung
Also bei Kilometer 19 eine Unterführung bergauf zu absolvieren ist echt schwer. Der Kopf war leer – die Beine waren schwer. Und dann hatten sich auch noch ein paar Kinder den Spaß erlaubt neben mir Sprints zu machen um zu zeigen wie langsam ich bin. Ein 12 jähriges Mädchen lief auch noch fast das gleiche Tempo wie ich – allerdings nicht so lange muss ich sagen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt Blasen auf dem linken und rechten Fuß und einen Marathon hätte ich nie und nimmer durchgehalten. Atmen konnte ich nur sehr kurz und bekam wenig Luft. Mein Leistungstief war nun da.

Der Willi Faktor bei KM 20
Das waren schon harte Meter und es begann der innerliche Kamp und die Gedanken "Wann ist das endlich aus hier". Und genau in diesem Moment sah ich zum ersten Mal meine Familie! Juuuuuhuuuuu! Mein Kinder schrien laut "Papa" und klatschten mit Plastikhänden lautstark. Meine Frau machte die ersten Fotos von mir im Rennen und ich spürte den "Willi Faktor". Nun konnte ich auf einmal einen Gang höher schalten. Einen Gang den es vorher nicht gab. Hier merkte ich wieder wie wichtig für mich meine Familie ist und wie einsam und alleine ich mich ohne meiner "Bande" fühle. Hier ein Foto von KM 20:

Der Willi Faktor
Der Blick direkt zu meiner Familie – und der Willi Faktor war wieder da!

 

Das Missgeschick im Zielbereich
Also der letzte Kilometer war beinhart. Dennoch überholte ich viele Läufer, denn ich lief fast einen Sprint. Das Tempo war wirklich gut. Und dann sah ich nur mehr den Pfeil Ziele und den Zielbogen der mir zum Verhängnis wurde. Direkt nach dem ersten Zielbogen und der Zeitnehmung am Boden blieb ich erschöpft stehen. Meine Füße brannten aber ich war auch stolz auf mich. Ich hatte es geschafft! Oder doch nicht? Denn ein Zuschauer schrie zu mir "Hopp auf weiter!". Darauf meine Antwort: "Ich laufe nur den Halbmarathon und nicht den Marathon. Darum ist es für mich schon zu Ende." Die Antwort des Zuschauers "Das Ziel ist aber erst da vorne." war eine der härtesten Meldungen die ich in letzter Zeit hörte. Und er hatte Recht behalten. Denn ich drehte um 100 Meter zu früh ab. Und dadurch verlor ich rund 50 Sekunden bis 1 Minute. Also dümmer geht es nimmer Willi….

Update vom 15.10.2010:
Ich war anscheinend kein Einzelfall. Hannes Wagenhofer ist es fast passiert wie er hier schreibt. Meinem Arbeitskollegen Andreas ist es passiert beim Citylauf (10 km). Geza Bodi ist es ebenfalls passiert wie er hier schreibt. Außenstehenden habe ich Fotos vom Zielbereich gezeigt und die kannten sich auch nicht recht aus. Umso professioneller finde ich daher die Reaktion von Lothar Brandl hier. Der Organisator selbst schreibt, dass er sich diese Infos zu Herzen nehmen wird. Einfach top! Denn so eine ehrliche Reaktion bekommt man kaum. Danke dafür!

Hier ein Foto vom Zielbereich der mir zum Verhängnis wurde:

Zieleinlauf

Meine Zeit
Die offizielle Nettozeit betrugt 1:31:37. Das war der Rang 222 und der Rang 39 in meiner Alterklasse. Ein Schnitt von 4:21 Minuten pro Kilometer bin ich gelaufen. Und den letzten 1,1 Kilometer in nur 4:52 obwohl ich den annähernd gesprintet bin. Aber wenn man Stehenbleibt ist das halt so. Insgesamt bin ich konstant gelaufen. Denn die ersten 5 KM brauchte ich 22:09, dann 5-10 KM 21:24, dann 10-15 KM wieder 21:24 und KM 15 bis 20 21:46 (da war die Unterführung der Zeitfresser).

Enttäuschung
Die Enttäuschung war riesengoß. Die ersten 10 Minuten nach dem Rennen standen mir die Tränen in den Augen. So einen dummen Fehler zu machen wenn man so am Limit läuft – dafür fehlten mir die Worte. Im Audio Beitrag direkt nach dem Rennen war ich echt fassungslos. Die Finishermedaille hatte ich mir sofort vom Kopf gerissen, denn die konnte ich nicht ansehen. Ich fühlte mich alleine obwohl da tausende von Menschen waren. Also ich nach dem Auslaufen meine Familie endlich sah war ich den Tränen sehr nahe und anscheinend tat ich auch meiner Frau leid, die mich in die Arme nahm.

Fazit
Ich habe meine Traumzeit von 1:30 nicht erreicht. Es wäre knapp geworden aber mit dem Fehler am Anfang (Tempo zu gering) und dem großen Fehler am Schluss (100 m vorher stehenbleiben) war der Traum ausgeträumt. Im Vergleich zum ersten Halbmarathon im November 2009 hatte ich mich um 10 Minuten verbessert. Denn damals lief ich 1:41:48 und heute 1:31:37. Damit kann ich eigentlich zufrieden sein, wenn da nicht der Schmerz über dieses Missgeschick – dieses dumme Missgeschick wäre.

Deine Meinung – Trauer oder Freude?
Soll ich mich nun freuen über die neue persönliche Bestzeit oder trauern über dieses Erlebnis am Schluss? Was meinst du? Vielleicht hast du auch ein paar Tipps und Erfahrungen für mich wie ich nun mit dieser Situation umgehen sollte.

Lg

RunningWilli

25 Antworten auf Mein Laufbericht vom Grazer Halbmarathon 2010

  1. Seppi sagt:

    Hallo Willi,

    Superleistung !!! 1 Minute 30 noch dann hast du meine Bestleistung im Halbmarathon. :-) ))).

    Freuen uns für Dich!
    Super eingeteilt, optimal begonnen und dann dass Tempo bis ins Ziel gesteigert und gehalten.
    Denke da ist noch einiges “drinnen”.

    Liebe Grüße an alle,

    Mama und Seppi

  2. Martin Mitteregger sagt:

    Hello du, gratuliere zu der tollen leistung von gestern!!!

    Lg
    Martin

  3. Ursula sagt:

    Hab grad deinen Bericht geschrieben … und es total nett gefunden, wie du die Sache mit deiner Familie beschreibst … wie wichtig sie dir ist. Was sind schon ein paar Sekunden gegen eine intakte, gesunde Familie, hmmm???
    Ich bin übrigens gestern auch dabeigewesen beim Halbmarathon. Bin 44 Jahre alt und das erste mal überhaupt bei einem Wettbewerb mitgelaufen. Hab ein kaputtes Knie ohne Seiten- und Kreuzbänder und ständigen Schmerzen. Die Zeit war mir völlig egal. Auch wenn ich zuletzt doch stolz war, dass ich es unter 2 Std. geschafft hab.
    So hat jeder seine Zeit … seine Bestzeit … und auch seine schlechten Zeiten. Und das macht uns so menschlich. Alles Gute für ich, deine Familie und deinen weiteren Läufen (denn du gibst sicher nicht auf! Recht so!) U.

  4. Supermario72 sagt:

    Hallo Willi,

    oh mein Gott – welch’ eine Tragödie zum Schluß! Was soll man dazu sagen? ;-) Aber ich bin ja selbst erst vor einer Woche meinen zweiten Halbmarathon hier in Köln gelaufen und weiß, dass man auf den letzten paar hundert Metern nur noch funktioniert. Der Geist ist dann bereits schon seit einiger Zeit abgeschaltet. Von daher ärgere Dich nicht zu sehr! Solche Dinge passieren eben einfach!

    So gesehen, bist Du ja eigentlich schon unter 1:30h gelaufen. Super! Du weißt ja – mit sub1:30h gehört man unter der “Volksläufern” schon wirklich zur Halbmarathon-Elite. Von daher – Hut ab! Brauchst es jetzt halt nur noch irgendwann mal schwarz auf weiß. ;-)

    Noch einmal meinen Glückwunsch zu dieser Top-Leistung! Echt Klasse!

    Grüße aus Kölle
    Mario

  5. Simon sagt:

    Abgesehen davon, dass ich als Langsamläufer nie diese Zeit erreichen werde … :-)
    Glückwunsch zum Top-Ergebnis!
    Mit dem Lauf und der Einteilung kannst du wirklich sehr zufrieden sein und ganz ehrlich:
    gab’s nicht schon schlimmere oder enttäuschendere Rückschläge (wenn man überhaupt von einem Rückschlag sprechen kann) in deinem Leben?
    Wenn ja, dann freu dich einfach auf den nächsten Lauf und wenn nicht, kannst du dich glücklich schätzen.

  6. Gerd sagt:

    Hallo Willi,

    trotzdem noch einmal: Herzlichen Glückwunsch!
    Ordne dieses Missgeschick unter Anfängerfehler ein. In Zukunft weißt du, dass du erst die Ziellinie überquert hast, wenn man dir die Finishermedaille um den Hals hängt. Ja ich würde mich auch schwarz ärgern, wenn ich solch einen blöden Fehler machen würde. Doch du kannst sogar was Gutes daraus ziehen. Erstens weißt du, da ist sogar noch etwas drin für dein nächstes Rennen, und Zweitens kannst du hier im Blog die Frage stellen was war die größte Dummheit, die ihr vor oder während oder nach einem Rennen begangen habt? Na ja, nachher zählt eigentlich nicht mehr, da es nicht die Zeit beeinflusst. Meine größte Dummheit war, dass ich ein Marathonrennen mit ausgelatschen Schuhen gelaufen bin. Schon nach 25km habe ich ziemlich Kniebeschwerden gehabt. Da mußte ich zwischendurch sogar gehen, und habe auf den letzten Kilometern nur noch rumgeschrien und mich so verflucht, dass ich auf einmal doch wieder anfing zu laufen. Praktisch die negative Energie in positive umgewandelt. Hat zwar nur noch für eine 3:30 gereicht, aber immerhin durchgekommen.
    Da es ja schon einen Tag her ist, kann ich dir auch nicht mehr raten, den Ärger mit ein paar Bier runter zu spülen. Bin aber überzeugt, das hast du schon getan.
    Also denk daran: In Zukunft erst mit dem Laufen aufhören, wenn die Medaille um den Hals hängt!
    Übrigens noch eine Anmerkung wegen des Gatorades. Da mag dein Freund vielleicht in Bezug auf einen Marathon recht haben, aber für einen Halbmarathon wo man sowieso wie in deinem Fall nur 1:30 Stunden unterwegs ist, ist der Übersäuerungsfaktor absolut irrelevant. Da kann man auch schon nach 10km zum Gatorade greifen. Wasser ist mir persönlich aber lieber.

    Gruß, Gerd

  7. Heike sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zur Bestzeit und der super Verbesserung zum Vorjahr.
    Für mich ist das von dir erreichte eine Fabelzeit :-)

  8. Gerd sagt:

    Eben ist mir noch eine Dummheit während eines Rennens eingefallen. Auch unter der Rubrik Anfängerfehler einzuordnen, obwohl ich dann gar kein blutiger Anfänger mehr war. Deshalb ziehe ich inzwischen auch Wasser Gatorade vor.
    Vor ungefähr acht Jahren bereitete ich mich auf einen Marathon vor. Während der mehrmonatigen Vorbereitung habe ich mir Gatorade Pulver gekauft, und dieses immer mit Wasser gemischt. Während der langen Läufe habe ich dann Gels genommen, um zu sehen wie mein Magen reagierte. Prima, keine Probleme. Das war für mich absolut ok.
    Für das Rennen hatte ich dann ganz professionell meine eigene Verpflegung “zusammengestellt”, mehrere Gatorade Flaschen. Diese habe ich dann im Verbund mit Energiegels getrunken. Nach knapp 25km war mein Magen zu Stein geworden. Ich konnte nichts, aber auch gar nichts mehr in mich aufnehmen. Nach etwa 30 km wurde mir dann schlecht, mein Tempo hatte sich nach 25km schon ziemlich verlangsamt. Bei 32km mußte ich mich erstmals übergeben. Bis 35km mußte ich noch zwei Mal die Straße verlassen, um meinen “Unrat” nicht den anderen Läufern zu hinterlassen.
    Was war falsch gelaufen? Ich Idiot war einfach zu faul, mir das Pulver mit Wasser zu mixen und kaufte deshalb der Einfachheit halber mehrere Flaschen. Die erhöhte Konzentration kannte mein Magen nicht, und deshalb spielte er dann auch verrückt. Deshalb immer wieder mein Hinweis, was du nicht im Training auspobiert hast, benutze oder tue nicht im Rennen. Ich spreche aus eigener Erfahrung!

  9. Chris sagt:

    Ganz klar Freude! Die sub1:30 hättest du auch durchgelaufen nicht erreicht, von daher kann man es humorig sehen. Die Story kannst du in 30 Jahren noch erzählen.
    Eine Verbesserung von 10 Minuten ist eine Riesenleistung! Glückwunsch.

  10. Thomas sagt:

    Hallo Willi,

    ich möchte dir erstmal zu deiner Zeit gratulieren! Die ist echt gut und sich innerhalb eines Jahres um 30sek/km zu verbessern auf einem HM ist schon ne starke Nummer. Klar dein Fehler am Ende ist sicherlich hart und nervt einen selbst extrem. Kenn ich nur zu gut. Leider kannst du das eh nicht rückgängig machen und musst es eben hinnehmen wie es ist. Fehler macht man. Nur ein kleines Beispiel wie blöd man sein kann. Bei meinem letzten Triathlon habe ich beim Wechsel vom Schwimmen auf das Rad vergessen die Startnummer anzulegen. Das ist zwar für die Zeitmessung irrelevant da dies ja über einen Chip erfolgt, aber verstößt eigentlich gegen die Regeln und würde eine Disqualifikation bedeuten. Dass ich die Nummer vergessen hatte fiel mir auf als ich so ca. 1km auf dem Rad unterwegs war. Ja man kann sich kaum vorstellen wie es innerlich da in einem aussieht. Aufhören, weitermachen? Naja ich habe mich einfach für das weitermachen entschieden und bin mit einer Art ist-mir-egal-Stimmung weitergefahren. Nach dem Motto wenn’s auffällt halten die Wettkampfrichter dich schon an ;) Am Ende bin ich ohne Disqualifikantion in die Wechselzone rein und hab beim Wechsel zum Laufen schnell die Nummer angelegt. Keiner hat’s gemerkt. Schön für mich, aber trotzdem ein unmöglicher Fehler, weil ich mal kurz nicht richtig aufgepasst habe.

    Du siehst du bist kein Einzelfall ;)

    Ansonsten wüsch ich dir viel Erfolg für deinen nächsten Lauf. Ist ja schon in einem Monat. Ich hoffe du bist bis dahin gut erholt und frisch. Da kannst du ja die sub 1:30h nochmal angehen und mit bisschen Rückenwind wird das schon klappen ;)

  11. Holgi sagt:

    Also ich an deiner Stelle würde zufrieden zurückblicken und das kleine Malheur als Gimmick am Rande vermerken. Was wäre wenn Fragen gehören nun mal zum Leben und jetzt hast Du eine Frage mehr die unbeantwortet bleibt. Was aber wirklich wichtig im Leben ist hast Du ja angesichts der Todesmeldung beim Lauf auch schon gepostet.

  12. RunningWilli sagt:

    @Seppi: Danke für deine Glückwünsche. Nun sehe ich es auch als Erfolg ein paar Stunden nach dem Missgeschick. Nächstes Jahr habe ich dich… ;-) Die Einteilung war bis auf den ersten Kilometer gut. Danke für deine positiven Worte.

    @Martin: Habe mich sehr gefreut, dass du überhaupt nach dem Ergebnis von meinem Lauf geschaut hast eigenständig im Netz.

    @Ursula: Schön, dass es rüberkommt dass ich meine Familie immer an die erste Stelle setze. Mir ist das beim Schreiben gar nicht mal so bewusst, aber es steckt ja in mir. Ja die paar Sekunden sind kein Vergleich zu den großen und kleinen Goldschätzen die mich jeden Tag zu Hause erwarten. Ich finde deine Leistung einfach sensationell! Denn beim ersten HM gleich so eine Zeit ist prima. Und das mit solchen gesundheitlichen Problemen ist fast unglaublich. Hast du auch unter dem Laufen Schmerzen? Welche Behandlungen hast du schon gemacht um die Schmerzen in den Griff zu bekommen? Ja gute und schlechte Zeiten – das macht das Leben auch unendlich spannend! Danke für die Glückwünsche. “Aufgeben tue ich nur einen Brief” :-)

    @Mario: Naja Tragödie ist zu dramatisch. Denn der Tod des 48-jährigen Läufers war eine Tragödie. Ja der Geist wollte schon lange aufhören und das hat bestimmt auch mitgespielt. Wenn man dann noch so einen Zielbogensalat vorfindete (siehe Bild oben) dann ist das schon nicht mehr ideal. Naja die sub 1:30 wären nicht drinnen gewesen denn ich hatte ja auch den Fehler am Anfang. Ich wusste gar nicht, dass ich dann schon zur Elite gehöre, echt? Schwarz auf weiß wird es im nächsten Jahr dann klappen. Danke für deine Glückwünsche und danke vor allem wie du hier mitlebst mit meinen Erfolgen und Niederlagen…

    @Simon: Danke für deine Worte. Ja natürlich gibt es weit schlimmere Dinge. Aber es war eben eine sportliche Niederlage. Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf und da habe ich ja nun keinen Druck mehr, denn dümmer als in Graz werde ich mich wohl nicht mehr anstellen können… ;-)

    @Gerd: Danke dir für deine Worte. Sag’ mal welche Entwicklung traust du mir grundsätzlich zu im Jahr 2011? Beim Schätzen bist du ja prima. Was ist so eine Obergrenze die man als Hobbyläufer wohl nie übersteigen wird beim HM? Wahrscheinlich laufe ich das nächste Mal zu weit und die Leute müssen mir mit der Medaille nachlaufen. Die Frage nach der größten Dummheit werde ich in Kürze hier stellen, die ist gut und da habe ich ja Erfahrung gesammelt. ;-) Aber deine Story ist auch nicht von schlechten Eltern. Nun kannst du aber aus vollster Überzeugen von der Wichtigkeit der Schuhe sprechen. Es ist eine Stärke von dir, dass du das hier schreibst. Hut ab. Alkohol mag ich nicht wirklich und das ist nicht das richtige Mittel. Ich habe meinem Ärger direkt nach dem Rennen Ausdruck verliehen. Ich stehe wieder auf und laufe weiter. Das mit dem Übersäuerungsfaktor habe ich nicht kapiert. Kannst du das genauer erklären?

    @Heike: Danke für die Glückwünsche

    @Gerd: Du hast echt schon viel Erfahrung gesammelt, prima! :-)

    @Chris: Ja jetzt sehe ich das wie du. Ich hätte ja sonst nichts zu schreiben. Und nun sehe ich auch die 10 Minuten als große Verbesserung an.

    @Thomas: Danke für deine Gratulationen. Ja mich selbst nervt der Fehler am Meisten. Danke für deine Story. Es ist schon sehr mutig, wenn man dann noch weiterfährt. Aber das “Scheiss-Drauf-Gefühl” kenne ich auch nur zu gut. Du hast mich auf jeden Fall aufgebaut ;-) Für die sub 1:30 brauche ich in einem Monat aber fast einen Orkan als Rückenwind…

    @Holgi: Deinem Eintrag ist nichts mehr hinzuzufügen…. Leider.

  13. Gerd sagt:

    @Willi: Es geht um diesen Kommentar, den du abgegeben hast
    Die Labestation bei Kilometer 12 hatte schon im Visier. Leider hatte ich nur einen Becher ergattert. Und der war Gatorade. Mein Trainer hatte mir empfohlen keinen Engerydrink vor Kilometer 15 zu trinken. Denn dann übersäuert man zu schnell. Das wissen wahrscheinlich auch nur die wenigsten Läufer, denn vom Start weg haben die meisten nur Engerydrinks getrunken.
    Dazu hatte ich dann geschrieben, dass es bei einer Endzeit von ca. 1:30 Stunde für den Halben das keinen Unterschied macht, ob du Gatorade oder Wasser trinkst, oder ob du früher als 15km Gatorade trinkst. Im Prinzip läufst du die gesamte Strecke im aeroben Bereich, vielleicht außer einem Zielsprint oder dem letzten Kilometer wo du noch einmal alles gibst. Ansonsten läufst du den Halben unter deiner aeroben Schwelle, wo es zu keiner Übersäuerung der Muskeln kommt. Deshalb ist das mit dem Gatorade erst nach 15km trinken, zu vernachlässigen.
    Zu deiner Entwicklung kann ich nur vage antworten. Im Prinzip müßte ich wissen, wie es mit deiner Grundschnelligkeit aussieht. Das heißt, du gehst auf die Bahn, machst dich gut warm und läufst 400 Meter am Anschlag. Wenn du nur mit letzter Mühe sagen wir mal unter 90 Sekunden bleibst, dann sind für dich keine großen Steigerungsraten mehr zu erwarten. Bleibst du aber zum Beispiel klar unter 90 Sekunden oder gar locker unter 80 dann heißt das, du hast eine ziemlich gute Grundschnelligkeit. Dann bedeutet das, du mußt weiter an deiner Ausdauer arbeiten und somit die anaerobe Schwelle nach oben verschieben. Probiers mal aus in einer Woche, wenn du wieder fit bist nach dem Halben. Wenn du unter 80 Sekunden bleibst, im kommenden Winter eine gute (Ausdauer-)Basis legst, dann sind für dich Zeiten von unter 1:25 für 2011 keine Utopie. Das Gute ist ja, du bist noch jung. Mit Anfang 30 hat man noch genügend Grundschnelligkeit, und wenn nicht kann man auch daran arbeiten. Ein sehr gutes Mittel, um die Schnelligkeit zu halten oder zu verbessern ist es nach jedem lockeren Lauf vier bis Sprints zu absolvieren. Diese aber nicht zu 100 Prozent, sondern nur bis 90 Prozent. Das heißt man sollte auf gute Form achten, und nicht verkrampfen. Dazu auch immer wieder Technik- und Koordinationsübungen. Das bringt unglaublich viel.
    Wo dein Limit liegt ist schwer abzuschätzen. Ich als dein Trainer würde dir raten, deine Zeiten auf kürzeren Strecken zu verbessern. Auch mal an Bahnwettkämpfen über 3000m, 5000m und 10000m teilnehmen. Da braucht man keine Spiekes, gute und leichte Rennschuhe tun es auch, zB die Kinvaras. Denn es ist ein probates Mittel mit der Verbesserung über kürzere Strecken, und anschließendem adäquaten Training im Ausdauerbereich auch eine Verbesserung über längere Strecken herbeizuführen. Ich hoffe das ist einleuchtend. Wenn nicht, erkläre ich es kurz. Bei kürzeren Strecken weder ich gefordert höhere Geschwindigkeiten zu laufen. Wenn ich nun bei einer längeren Strecke die erforderliche Ausdauer antrainiert habe, fällt es mir wesentlich leichter höere Geschwindigkeiten zu laufen, da ich diese von den kürzeren Strecken her gewöhnt bin. Oje, ich schreibe schon wieder viel zu viel, und zu lange. Wahrscheinlich liest das ausser dir sowieso niemand, was ich hier verzapfe.

    Gruß, Gerd

    PS: Österreich ist dabei in Belgien zu gewinnen? Nicht schlecht. Wäre ja mal gut, wenn sich unsere Nachbarn auch mal für eine EM außerhalb ihres Landes qualifizieren!

  14. Marco sagt:

    Hallo Willi zuerst muss ich dir ein riesengroße kompliment aussprehen. Du hast sehr konstant deine Energie eingesetzt und das schon in deinem zweiten hm. Ich selber bin immer viel zu schnell losgelaufen. Dein Missgeschick tut mir leid auch wenn es dir mit Sicherheit nie wieder passieren wird da bin ich mir sicher. Du hast auf jeden Fall eine riesenleistung gebracht und kannst sehr stolz auf dich sein. Vergiss nicht es war nicht dein hauptwettkampf für dieses Jahr. Also weiter so!
    Du hast mich so arg inspiriert dass ich am Sonntag spontan einen 10,6km Wettkampf in Freiburg gelaufen bin. Einfach um mit Leuten zu laufen. Und ich war ganz alleine keine Eltern und keine Freundin haben zugeschaut. Der Witz ist es handelte sich um einen Volkslauf. Natürlich waren ambitionierte Läufer dabei aber keine eliteläufer. Das Rennen war super ich führte ab km 2 -zum Ziel und konnte somit meinen ersten Groden Erfolg feiern. Siehe
    http://results.mikatiming.de/2010/sportscheck_freiburg/index.php?page=6&content=list&event=10&lang=DE&num_results=100&pid=search&searchname=&searchfirstname=&searchclub=&searchstart_no=&search_sort=time_finish_brutto&search_sort_order=DESC&top_results=3&type=search

    Run on!

  15. Hannes Wagenhofer sagt:

    Hallo Willi!

    Erst einmal Danke für deinen Super Blog und die tollen Beiträge.
    Gratulation zu deiner Bestzeit beim Grazer Halbmarathon. Bin selbst aus Graz und am Sonntag meinen ersten Marathon gelaufen (3:11:08) wobei mir im Ziel fast der gleiche Fehler wie dir passiert wäre! Es stand ja auf der blauen Tafel links vor der ersten roten Zeitnehmungsmatte “ZIEL” und nicht “ZIEL in 100m” Ich bin jedoch nicht stehen geblieben, sondern locker die letzten Meter weitergelaufen. Ich würde mir da nicht weiter den Kopf zerbrechen, es war dein bester HM bisher!

    Mach unbedingt weiter so,
    Grüße Hannes

  16. Lieber Herr Prokop,

    danke für diese Informationen, die für mich auch sehr wichtig sind. Ich sehe einige Verbesserungen unsererseits!

    Alles Gute
    Lothar Brandl
    (Kleine Zeitung – Organisation Marathon Graz)

  17. RunningWilli sagt:

    @Gerd: Danke für die Infos. Ganz habe ich jedoch nicht verstanden warum Gatorade dann beim Marathon schlecht ist. Denn da läuft man ja in einem noch geringeren Bereich als beim HM.

    Das mit der Bahn mache ich vielleicht mal. Wobei ich habe ja aufgrund der jetzigen Entwicklung denke ich gutes Potential. Denn ich trainiere gerade einmal 6 Monate und habe bereits jetzt so eine Steigerung. Das mit den 10 km Läufen ist bestimmt wichtig – überhaupt die Wettkampferfahrung. Danke dass du dir immer so viel Zeit nimmst. Leider hat Österreich nicht gewonnen – dafür dann gegen Deutschland im Jahr 2011… ;-)

    @ Marco: Ich habe dein Kommentar bereits am Handy vor Tagen gelesen. Die Freude bei mir war riesengroß. Ich komme jedoch erst jetzt dazu dir zu schreiben. Einfach eine wunderbare Geschichte die du da erlebt hast. Aber was genau bei mir hat dich so arg inspiriert? Denn ich bin ja nicht so ein schneller Läufer wie du noch. Das war bestimmt ein tolles Gefühl das du da erlebt hast. Gratulation nochmals. Sag’ mal kannst du auch die Ergebnislinks posten betreffend der Steigerungen von 1:39 auf 1:25 und 1:18? Run on! ;-) Und danke für deine lobenden Worte. Heute kann ich das Ganze auch schon positiv sehen.

    @Hannes Wagenhofer: Danke für dein Lob. Es hat mich schon etwas beruhigt, dass du das geschrieben hast mit der Unsicherheit im Ziel. Ja es war mein bester HM und wie man sieht habe ich ja noch Reserven. Wie bist du eigentlich hier in meinem Blog gelandet?

    @Lothar Brandl: Danke dass Sie sich mein Feedback zu Herzen nehmen.

    Lg
    Willi

  18. Chris sagt:

    Gratulation zu deinem Glanzresultat am Halbmarathon. So ärgerlich alles ist, mit so einer Zeit bist du im “Läuferhimmel” angelangt. Wenn das so weitergeht, wirst du den Weltrekord noch knacken.. ;-)

  19. RunningWilli sagt:

    Hi Chris,

    danke für deine lobenden Worte. Aber gleich der Läuferhimmel wegen so einer Zeit? ;-) Das mit dem Weltrekord könnte klappen, wenn es um den schnellsten Läufer der Welt mit 6 Kindern geht… ;-)

    Lg
    Willi

  20. Hannes sagt:

    Hallo Willi,

    ich bin durch googeln nach einem Laufschuhtest und Regeneration auf deinen Blog gekommen.

    Grüße
    Hannes

  21. Gerd sagt:

    Hallo Willi,

    also irgendwas musst du da falsch verstanden haben. Gatorade ist nicht schlecht beim Marathon. Bei mir ist das schief gegangen, weil ich Gatorade aus der Flasche in Verbindung mit einem Energiegel zuvor bei den langen Läufen nicht trainiert hatte, sondern nur verdünnt. Deshalb hat mein Magen sich dagegen gewehrt, und dann zur Übelkeit geführt.
    Nein, was ich meinte war die Aussage von deinem Freund der dir geraten hat, Gatorade erst relativ spät zu trinken. Daraufhin meinte ich, dass bei deinem recht schnellen Lauftempo das Thema “übersäuern” bestimmt nicht durch Gatorade verursacht wird. Eher durch zu hohes Anfangstempo, was bei dir aber offensichtlich nicht der Fall war.
    Wenn du auf die Bahn gehst, und einen 400er vom Stapel lässt, wärme dich vorher richtig gut auf. Locker 15 Minuten laufen, dann aktives Dehnen, anschließend sech bis acht lockere Sprint mit mindestens 30 Sekunden Gehpause dazwischen. Tja, und dann renn mal los. Geh nur nicht zu schnell an, ansonsten werden auch 400 Meter unglaublich lang. Wenn du meinst, dass da anschließend noch was geht, trabe einfach noch einmal 400m gaanz locker um die Bahn, und lass die Pferde los.

  22. Brennr.de sagt:

    Glückwunsch zu dieser tollen Zeit!
    Ärgere Dich nicht zu sehr wegen dem Fehler kurz vor dem Ziel. So hast Du noch eine Rechnung offen und das kann ein guter Anreiz sein. Letztendlich kannst Du dennoch sehr zufrieden mit Deiner Leistung sein. Deine gelaufene Zeit ist top!

  23. Michael sagt:

    Servus Willi,

    Glückwunsch zu deiner tollen Finisherzeit in Graz. Das du dich über dein Missgeschick ärgerst ist klar, in ein paar Wochen lachst du hoffentlich drüber. Bin mir sicher das den meisten Sportlern bestimmt schonmal sowas passiert ist.

    Michael

  24. Markus sagt:

    Hallo Willi,
    sehe es positiv ! Ich denke Deine Erfahrungen aus Graz hat die Leistung beim LCC in Wien erst möglich gemacht.
    Aus solchen (Fehlern) Erfahrungen lernt man !
    Habe ähnliche Erfahrungen auch schon machen dürfen. Eine Zielzeit zu haben ist zwar schön und gut, aber es gibt so viele Einflußfaktoren, die einem kurzfristig einen Strich durch die schönste Planung machen können. Wetterbedingungen, Organisation vor Ort, falsche Ernährung am Morgen und während des Laufs, andere Teilnehmer usw.
    Mittlerweilen sehe ich es etwas entspannter und eine Zeit +-2 Minuten von meiner Zielzeit ist auch O.K. lieber entspannt laufen und mit Spass im Ziel ankommen. So habe ich auch zwei Tage nach einem “Wettkampf” wieder Lust zu laufen und muß mich nicht zum Training quälen.

    Run on !
    Markus

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