Gerd trainiert seit 7 Monaten nach der Running Willi Methode. Nun hat er am Sonntag den Graz Halbmarathon 2012 absolviert. Und er hat eine neue Halbmarathon-Bestzeit hingelegt! Und das alles obwohl er in den Tagen knapp vor dem Halbmarathon Fieber hatte. Was wäre sonst noch möglich gewesen? Egal. Denn diese Zeit kann sich sehen lassen. Und auch der Erfahrungsbericht den Gerd mir per e-Mail geschickt hat. Gerd, du bist absolut auf dem richtigen Weg! Danke für dein Vertrauen!
Mit so einem Infekt (Fieber) noch eine Bestzeit zu laufen ist absolut top! Gerd, das wird nicht die letzte Bestzeit von dir sein du du laufen wirst! Gratulation dazu! Du hast es dir mehr als nur verdient – Run ON!
Der Erfahrungsbericht von Gerd
Mein Laufbericht zum Halbmarathon von Graz vom 14.10.2012
Seit ca. 7 Monaten trainiere ich jetzt nach der RW Methode. Ich war das Jahr davor zwar auch ein fleißiger Trainierer, doch anscheinend waren die Einheiten, die ich aus irgendeiner Laufseite im Internet hatte, für mich nicht die richtigen bzw. nicht richtig dosiert.
Eher durch Zufall entdeckte ich die www.runningwilli.com und war von Anfang an begeistert. Nicht nur die Art und Weise der Trainingseinheiten (hauptsächlich im unteren HF-Bereich) sondern auch die äußerst sympathische Art von Willi selbst haben mich überzeugt.
Der Graz-Marathon 2011 war mit knapp 1:38 h schon ein großer Erfolg für mich, da ich mein Ziel (unter 1:40 h) zu bleiben, eindeutig schaffte. Natürlich war ich jetzt auf die RW Methode gespannt, und hoffte auf eine weitere Verbesserung meiner HM-Zeit. Die Vorbereitungen für Graz 2012 liefen auch sehr gut.
Mein erstes Ziel war es meine Bestmarke von 1:38 zu unterbieten und womöglich im Bereich zw. 1:30 und 1:35 zu bleiben. Bis drei Tage vor dem Wettkampf lief wirklich alles nach Plan, doch dann bekam ich am Donnerstagabend leichtes Fieber und mein HM-Start war stark gefährdet. Bis zum Samstagvormittag wusste ich nicht, ob ich überhaupt in Graz starten werde. Mein Gesundheitszustand besserte sich aber zunehmend, und so wollte ich die Herausforderung HM Graz 2012 doch noch in Angriff nehmen. Mit entsprechend geringen Erwartungen bin ich nach Graz gefahren.
Mein ursprüngliches Ziel war es, mit einem Schnitt von 5 km/min. zu beginnen. Mit jedem Kilometer wollte ich diesen Schnitt um ca. 1,5 bis 2,0 sec./km steigern. So weit zu meinem Ziel, die Praxis schaute etwas anders aus.
Schon zu Beginn des Rennens musste ich mich dauernd zwingen, etwas zu bremsen, schon am Anfang war ich um gute 10 sec./km zu schnell, aber die Gruppendynamik und meine doch sehr gute Verfassung verhinderten das „Bremsmanöver“. Erst bei Kilometer 10-11 war ich dann auf meinem vorgenommenen Kurs.
Trotz des – für mich etwas zu schnellen – Anfangstempos, überholten mich bis zu Kilometer 5-6 die meisten Läufer. Doch ab dieser Marke habe ich angefangen, „zurückzuschlagen“. Durch die richtige Dosierung über die 21 km machte ich unzählige Plätze gut. Die Detailanalyse lt. Pentek-Timing liefert auch den eindeutigen Beweis dafür.
Die richtig gewählte Taktik im Laufen gepaart mit den richtigen Entscheidungen an den Labestationen (zuerst Wasser, dann Wasser mit Iso, und schlussendlich nur mehr Iso) konnte ich meine Vorjahreszeit um ca. 3 Min. auf 1:35 verbessern.
Ich werde jetzt sicher keine Spekulationen anstellen: „Was wäre gewesen, wenn ich kein Fieber gehabt hätte?“. Diese Frage ist müßig und bringt niemandem etwas. Ja, vielleicht wäre ich schneller gewesen, vielleicht hätte ich aber auch zu große Erwartungen gehabt, und wäre daran zerbrochen…
Fazit:
- Mit der Zeit von 1:35 habe ich eine sehr gute Zeit hingelegt, auf die ich sehr stolz bin.
- Der Lauf selbst war mit über 10.000 Startern ein tolles Event und ein großartiges Lauferlebnis.
- Mit der Running-Willi Methode habe ich gelernt, mit langsamen Einheiten, die Grundlage für den Erfolg zu legen. Dank der guten Vorbereitung mit der Running-Willi-Methode bin ich schon heute überzeugt, weitere tolle Lauferlebnisse und Laufergebnisse sammeln zu können.
Lieber Willi, ich hab´s ohnehin schon oftmals getan, trotzdem darf ich es wieder einmal tun, und mich ganz höflich bei di zu bedanken. Ich danke dir für all die guten Ratschläge und die motivierenden Wünsche, die du mir im Laufe der letzten Monate übermittelt hast, und ich freue mich auf einen weiteren regen Erfahrungsaustausch.
Herzlichst
Gerd


