Wechselduschen richtig machen

Wechselduschen richtig machen heißt, dass man sich nach sportlicher Betätigung schneller erholt. Die Anleitung zum Wechselduschen ist eigentlich einfach. Die Methode wurde durch Kneipp bekannt. Frauen nutzen das Wechselduschen im Kampf gegen Cellulite um die Haut zu straffen. Manche wollen damit auch besser abnehmen. Ich nutze es für meine Beine, Bauch, Rücken, Brust und das Gesäß. Und das sind meine Erfahrungen mit dem Wechselduschen…

Wechselduschen tut so gut …

Ich befinde mich diese Woche in meiner Regenerationswoche. Darum kommen jetzt auch mehr Ideen für Beiträge wie man sich schneller und besser nach dem Training regenerieren kann. Und ich probiere nun neue Dinge aus. Denn es gibt immer Methoden die den Regenerationsprozess beschleunigen können und die man selbst verbessern kann.

Das Wechselduschen mache ich seit ein paar Tagen. Ich liebe es weil es so einfach durchführbar ist. Denn Duschen sollte man ohnehin nach dem Training. ;-) Und darum nutze ich diese Zeit gleich um mich gut zu erholen. Denn für viele Läufer und Läuferinnen ist das Duschen manchmal nur eine lästige Sache. Für mich bedeutet es Erholung pur.

Die Anleitung für das Wechselduschen wenn man es “richtig machen” will ist einfach:

  • Das Wasser sollte nicht heiß sondern warum sein. Die Grenze liegt da um die 38 Grad. Denn bei dieser Temperatur wird noch die Muskulatur darunter stimuliert. Bei über 38 Grad wird nur die Haut durchblutet aber nicht der Muskel.
  • Gerade nach anstrengenden Belastungen einfach mit einem Strahl direkt auf die betroffenen Stellen “duschen”. Ein gutes Zeichen ist dabei wenn die Haut rot wird. Das bedeutet, dass der Stoffwechsel in der Muskulatur aktiviert ist.
  • Der Vorgang des Wechselduschens dauert bis zu 30 oder 40 Sekunden. Klarerweise erfolgt der mit kaltem Wasser. Und dann eben wieder das warme Wasser. Das warme Wasser lasse ich dann 2 Minuten drüberlaufen. Und dann wieder das kalte Wasser. 2 bis 3 x kaltes Wasser und dann aus. Aufpassen muss man nur wenn man wieder auf das warme Wasser schwenkt. Die Haut ist durch die Kältebehandlung sehr sensibel und wenn man das zu schnell macht wirkt das wie eine Verbrennung.
  • Angeblich kann man so sein Immunsystem stärken. Ich persönlich merke, dass meine Muskulatur gut darauf reagiert. Heute hatte ich kurze A2 Einheiten am Ergometer und dabei merkte ich, dass meine Muskulatur sehr locker wird. Und ich im Kopf auch. ;-)
  • Nun kann man sich fragen warum Frauen das gegen Cellulite anwenden um damit die Haut zu straffen. Ich habe keine Cellulite (noch nicht…) aber es gibt einen logischen Grund dafür. Denn die Blutgefäße öffnen und schließen sich durch das Wechselduschen. Und das wirkt sich positiv auf die Haut aus. Allerdings kann ich mir derzeit nicht vorstellen was das mit dem Abnehmen zu tun haben sollte….

Das Wechselduschen hat meinen Trainingsalltag positiv beeinflusst. Und nun mache ich das täglich. Naja, früher ging ich nicht täglich Duschen darum konnte ich das erst jetzt machen. ;-) Spaß beiseite….

Hast du selbst schon Erfahrungen mit dem Wechselduschen gemacht? Und hast du eine Erklärung warum sich das positiv auf das Abnehmen auswirken soll? Hast du vielleicht andere Tipps wie ich mich noch besser diese Woche regenerieren kann?

Run ON!

Willi

Über Willi Prokop

Mein Name ist Willi Prokop. Ich bin 33 Jahre und habe 6 Kinder gemeinsam mit meiner Frau Angela. Neben meinem Job als Manager laufe ich. Seit kurzem bin ich Autor des E Books "Wie ich 1:24 im Halbmarathon in 2 Jahren laufen konnte - Die Running Willi Methode". Ich freue mich, dass du meinen Laufblog besuchst. Mehr Über Mich gibts hier. Wenn du nichts mehr verpassen willst kannst du gratis neue Beiträge per e-Mail erhalten. Run ON! Willi

12 Antworten auf Wechselduschen richtig machen

  1. Christian sagt:

    Ich mach gerne Eisbäder -- die Wanne mit kaltem Wasser voll gefüllt -- 5kg Eis aus der Tiefkühltruhe oder im Winter einige Schaufeln Schnee dazu und 5-10min sitzen bleiben.
    Die ersten 1-2min spürt man recht stark in den Knochen, dann wird es allerdings angenehm und das gefühl danach ist phänomenal.

  2. JE sagt:

    Nach meinen langen Läufen mache ich auch kalte Duschen, dass fühlt sich auch sehr gut an. Wie Christian geschrieben hat ist das Gefühl hinterher fantastisch.
    Das mit den Eisbädern habe ich auch schon gelesen, doch selbst noch nicht ausprobiert.
    RunOn
    Jürgen

  3. Philip sagt:

    Lauwarmes Duschen mit anschließendem “Kälteschock” mache ich auch häufiger. Habe da auch ganz gute Erfahrungen mit machen können. Jedoch merke ich dann auch immer, dass ich die ersten ein, zwei Stunden danach ziemlich müde bin, mich jedoch anschließend fitter bzw. regenerierter fühle, als wenn ich es nicht mache.
    Ansonsten tunke ich meine Füsse ab und zu in ein Massagegerät, wo mit warmen Wasser und Sprudelbad die Füsse massiert werden. Anschließend nochmal ins kalte Wasser…. Fühlt sich wirklich gut an, vor allem nach langen Einheiten in Schuhen nach den Radeinheiten.

  4. Mario sagt:

    Bei mir endet jeden Morgen das Duschen mit kaltem Wasser.

    Zudem auch immer nach dem Training.

    Grüße aus Köln!
    Mario

  5. RunningWilli sagt:

    Hallo Christian,

    bist ein harter Hund muss ich sagen. Wie oft machst du die Eisbäder -- nach welchen Einheiten? Und was ist der Unterschied wenn du es nicht machst?

    Run ON!
    Willi

  6. RunningWilli sagt:

    Hallo Philip,

    welches Massagegerät hast du denn?

    Run ON!
    Willi

  7. RunningWilli sagt:

    Ich mache das jetzt so wie du. Dein Tipp hat mir gut gefallen. Allerdings heute war es draußen kälter als normal und da war das dann nicht ideal. ;-)

    Run ON!
    Willi

  8. Christian sagt:

    Ich mach die Bäder, auf Grund des hohen Aufwands, im Sommer, relativ selten. Im Winter schon etwas öfter. Meist mach ich ein solches Bad wenn ich merke daß sich ein Wehwechen anbahnt. Bis jetzt bin ich damit immer gut gefahren. Zur Regeneration hab ich jetzt damit begonnen zusätzlich zum normalen Lauftraining jeden Tag in der Früh einen 5km Lauf im Reg Bereich zu machen. Ich muß sagen obwohl ich dadurch meinen Wöchentlichen Umfang deutlich gesteigert habe hab ich mich noch nie so locker und gefühlt.

  9. RunningWilli sagt:

    Hi Christian,

    ja der Aufwand ist hier wirklich hoch. Im Winter hast du den Vorteil, dass alles vor deiner Haustüre ist. Du wohnst ja in einem “weißen Gebiet” kann man sagen. ;-) Dein Tipp mit den A0 Einheiten gefällt mir gut. Vielleicht probiere ich das mal aus. Auf jeden Fall hat das auch Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Und dann kannst du noch mehr essen. Aber du bist ja ohnehin so schlank. Wie hoch ist denn dein wöchentlicher Umfang derzeit?

    Run ON!
    Willi

  10. Christian sagt:

    Zur Zeit um die 100km. Mach zur Zeit allerdings nur Grundlage und werde dann wenns wieder intensiver wird den Umfang etwas reduzieren.

  11. RunningWilli sagt:

    Das ist ja eine tolle Leistung die Kilometer abzuspulen! Wann hast du deinen nächsten Wettkampf? Machst du gar nix im A2 Bereich? Denn du warst es der mich fasziniert hat mit den Laufbahneinheiten in den hohen Tempi…. ;-)

    Run ON!
    Willi

  12. Christian sagt:

    Ich mach den Juli über nur REG, GA1 und GA2 um die Grundlage wieder etwas zu stärken und werd dann im August wieder den schnellen Einheiten auf der Laufbahn beginnen. Wettkämpfe hab ich zur Zeit eigentlich nur den Halbmarathon in Graz im Auge. Das wird mein erster Halbmarathon den ich wettkampfmäßig laufe -- bin schon gespannt wies mir dabei geht. Ansonst werd ich mich eher kurzfristig für einige Wettkämpe entscheiden die ins Training passen.

    LG und ein schönes WE
    Chri