Erlebnisbericht Teil I: Laktat-Stufentest Laufen im Radlabor Freiburg

Gastbeitrag von Jürgen über den Laktat Stufentest am Laufband im Radlabor Freiburg. Trotz Krankheit und mentalem Tief hat Jürgen einen wunderbaren Tag erlebt. Es war die Bestätigung seines bisherigen Trainings aber auch die Genugtuung, dass er als Laufanfänger überdurchschnittlich gut drauf ist. Nun können wir diese Erfahrungen nachlesen in diesem Bericht.

Ich würde dich bitten, dass du Jürgen deine Meinung und deine Fragen jetzt schreibst. Denn ich habe mir ja sehr gewünscht, dass es nun mehr Gastbeiträge hier gibt. Ein Feedback ist sehr wichtig um auch motiviert zu bleiben und sich die Zeit zu nehmen hier zu schreiben. Darum meine Bitte – hinterlasse hier ein  Kommentar zu diesem tollen Erfahrungsbericht…. Danke dir Jürgen – ich hoffe, dass noch viele Erfahrungsberichte von dir und den anderen Lesern folgen. Denn es soll hier keine One-Man-Willi-Show bleiben… ;-)

 Laktat Stufentest Jürgen
Die Stufen zum Erfolg beim Laktattest

Erlebnisbericht Teil I : Laktat-Stufentest Laufen

Heute war endlich „mein“ großer Tag. Nachdem ich den Termin wegen einer „rechtzeitig“ bekommenen Grippe um zwei Wochen verschieben musste, war es heute endlich soweit. Obwohl ich mich eigentlich immer noch nicht wieder ganz bei Kräften fühlte und obwohl ich immer noch mit Adduktorenproblemen herumplage und obwohl ich mental gerade einen mächtigen Hänger habe, war es mir sehr wichtig, dass ich diesen Termin genau heute wahrnehme.

Lange habe ich im Internet nach einem geeigneten Institut gesucht in dem ich nicht wie ein 08-15 Typ abgehandelt werde und wo die Qualität vor der Quantität kommt. Fündig bin ich dann beim Olympia-Stützpunkt Freiburg (Radlabor.de) geworden, wo  ein kleines Rad-und Lauflabor betrieben wird. Dort werden neben den Laktatstufentests fürs Laufen und fürs Radfahren auch spezielles Training angeboten. Auch gibt es die Möglichkeit sich dort mitsamt seinem Fahrrad vermessen und das Rad exakt auf sich selbst einstellen zu lassen (was ich sicher in naher Zukunft auch noch machen werde). Dann machen sie auch noch so spezielle Sachen wie Sitzposition und Biomechanik wo mittels Pedalkraftanalyse geschaut wird, wie rund der Tritt beim Radeln ist und ob es und welche Differenzen es zwischen linker und rechter Seite gibt. Drehmomenttest und VO2max-Test runden das Ganze dann noch ab.

Für alle die mich nicht kennen sei kurz erwähnt, dass ich eigentlich seit einigen Jahren ein „Rad-Verrückter“ bin und jetzt im letzten Jahr auf den Triathlon aufmerksam geworden bin. Daher habe ich im November letzten Jahres, auch Dank Willi´s motivierender Podcasts und Tipps, damit begonnen ein Lauftraining zu starten. Da ich vom jahrelangen Badminton Knieprobleme habe, ging ich das ganze seeeehr vorsichtig an und habe auch im absoluten Grundlagenbereich trainiert…..bis Ende Januar……bis die Grippe kam. Jetzt sollten die etwas intensiveren Einheiten endlich beginnen.

Nun ja, ich bin also dann heute morgen recht entspannt die 180km nach Freiburg gefahren. Entspannt deshalb, weil ich keine großen Erwartungen an mich hatte. Zum einen bin ich absoluter Laufanfänger und zum anderen fühlte ich mich nach der Grippe eh noch nicht wieder auf dem Damm. Ohne diese Grippe wäre meine Aufregung und Anspannung wohl unerträglich gewesen. So aber war ich sehr locker drauf. Ich kam an und nach einem kurzen Vorgespräch hab ich mich dann umgezogen und dann wurde mir der Testablauf erklärt.

Das ganze beginnt bei 6km/h und steigert sich dann jede Stufe um 2km/h. Jede Stufe muss man 3 Minuten durchhalten. Dann bekommt man Blut abgenommen und dann geht’s weiter zur nächsten Stufe. Ich sollte das so lange durchhalten wie es mir möglich ist……also solange die Luft, oder die Kraft reicht. Bevor ich aber vom Laufband falle sollte ich mich rechtzeitig an den Halterungen links und rechts abstützen und mich mit den Füßen rechts und links neben das Laufband stellen.

OK, dann ging es los……6km/h…..“absolut easy“ dachte ich mir……Ich überlegte fast ob ich einfach Gehen sollte oder in das Jogging-Hüpfen kommen sollte. Nach 3 Minuten das zweite Mal Blut am Ohr zapfen (Das 1.Mal war direkt vor dem Start). Der Stich am Ohr war für mich vollkommen schmerzlos….obwohl ich da eigentlich dachte recht schmerzempfindlich zu sein……kein Problem. 30s nach dem Anhalten ging es weiter……8km/h…..immer noch total locker….mit meinen langen Beinen immer noch fast schnelles Walking-Tempo wie Jogging…..Nach dem Blutzapfen kamen dann die 10km/h…..und da musste ich jetzt erstmals normal laufen……an walken war nicht mehr zu denken. Erste Schweißperlen machten sich auch bemerkbar. Die 3 Minuten waren um und wieder bekam ich Blut abgezapft. 12km/h…..wow…..der Schritt erschien mir schon ganz ordentlich…..

Jetzt musste ich schon ganz schön zulegen….der Puls ging auch schon ganz schön hoch. Das ist bei mir zwar eher normal, aber so ein Tempo war ich meinen bisherigen Laufeinheiten seit November noch nie gerannt. 14km/h……Nochmal eine recht kräftige Steigerung und jetzt war es kein Walking, kein Jogging……jetzt war es laufen…..ja eigentlich war es jetzt rennen. Die 3 Minuten waren dann auch richtig heftig und mein Puls kletterte erstmals über die 180er Marke, was bei mir aber noch „normal“ ist. Ich wusste jetzt…..die nächste Stufe die wird mörderhart und vermutlich die letzte…….16km/h……wie bitte rennen Spitzenläufer einen Marathon mit einem Durchschnittstempo von über 20km/h ? Das geht doch gar nicht…….Die 16km/h haben mir alles, ja wirklich alles abverlangt……Puls 198 in der Spitze……Ende Aus…..Nichts ging mehr……

Ein letztes Mal Blut abnehmen…..Aus. Für ein paar Minuten konnte ich dann noch auf dem Laufband auslaufen……was gut tat….Dann ging ich zum Duschen…..viel zu schnell wie sich später rausstellte, denn als ich dann bei abschließenden Ergebnisbesprechung saß, rann mir der Schweiß schon wieder in Strömen runter. Ich war ziemlich platt…war ich doch soeben an meine derzeitige Leistungsgrenze gegangen.

Das Ergebnis hat mich dann aber doch ziemlich aufgebaut…..Der Trainer meinte immer wieder, dass ich in den letzten Monaten genau im richtigen Bereich trainiert habe und es ein geradezu erstklassiges Ergebnis für einen Laufanfänger sei. Meine anaerobe Schwelle liegt bei Puls 178 und das ist relativ hoch. Mein Maximalpuls lag bei „nur“ 198. „Nur“ sage ich deshalb, weil ich letztes Jahr beim Radfahren mehrfach knapp an die 210 gekommen war. Was aber dann doch erstaunlich war ist, dass es nur 24% aller Männer meiner Altersklasse gäbe, die bessere Werte erzielen würde……und dies sei für jemanden der erst seit 3 Monaten läuft ein geradezu erstklassiger Wert.

Steigern könne ich mich jetzt eigentlich nur in zwei Punkten…..durch weiteres Training im Bereich unter 155 Schlägen kann ich meine anaerobe Schwelle weiter nach oben schieben und mehr Speed sei ausschließlich durch mehr Trainingsumfang zu erreichen. Der Umfang von momentan so etwa 3h/Woche wird sich jedoch im Frühjahr eher verringern und auf 2h/Woche gehen, weil ich mich dieses Jahr nochmal ganz gezielt auf das Radtraining konzentrieren will. Hier habe ich mir ein hohes Ziel gesetzt, das einfach sehr viel Training erfordern wird. Dafür will ich mir dann auch einen Trainer leisten…..doch dazu nächste Woche mehr…..
 
Fazit…..ich habe wirklich Glück gehabt und ein super Institut erwischt. Ich habe mich exzellent aufgehoben gefühlt. Die Leute machen ebenso wie die Geräte (Laufband, SRM-Ergometer uvm.) einen absolut professionellen Eindruck. Das Testergebnis bekommt man auf 3 DIN A4 Seiten mit nach Hause und kann es sich aber auch jederzeit auf der Internetseite per Zugangsdaten runterladen.

Die Beratung/Erläuterung ist absolut ok und ich freue mich auf den zweiten Test…….dann auf dem Ergometer. Hier mache ich dazu noch den VO2max-Test, also die maximale Sauerstoffaufnahmekapazitäts-Messung. Von diesem Test werde ich euch dann nächstes Wochenende berichten. Für heute habe ich jetzt nach schier unendlichen Tagen/Wochen mal wieder ein High erlebt und gehe neu motiviert in die kommenden Tage.

Wer Fragen oder Anmerkungen zu meinem Erlebnis Laktatstufentest hat, darf hier gerne einen Kommentar hinterlassen.
Bis nächste Woche
Euer Jürgen

PS: Ich habe noch ein Video über die Leistungsdiagnostik im Radlabor Freiburg gefunden…

Über Willi Prokop

Mein Name ist Willi Prokop. Ich bin 33 Jahre und habe 6 Kinder gemeinsam mit meiner Frau Angela. Neben meinem Job als Manager laufe ich. Seit kurzem bin ich Autor des E Books "Wie ich 1:24 im Halbmarathon in 2 Jahren laufen konnte - Die Running Willi Methode". Ich freue mich, dass du meinen Laufblog besuchst. Mehr Über Mich gibts hier. Wenn du nichts mehr verpassen willst kannst du gratis neue Beiträge per e-Mail erhalten. Run ON! Willi

6 Antworten auf Erlebnisbericht Teil I: Laktat-Stufentest Laufen im Radlabor Freiburg

  1. Hallo Jürgen,

    ich möchte hier gleich mit gutem Vorbild vorangehen und dir meine Anmerkungen dazu schreiben. ;-)

    Danke, dass du dir die Zeit genommen hast und einen Gastbeitrag hier bei runningwilli.com geschrieben hast. In der heutigen Zeit ist ja genau die Zeit das Problem. Und wenn du dann so einen tollen Bericht schreibst ehrt mich das schon. Das nenne ich Engagement! Danke dir dafür. Ich hoffe nicht, dass es dein letzter Gastbeitrag ist.

    Und ich hoffe auf die anderen Läufer und Läuferinnen, dass wir hier dem Jürgen auch mit unserem Kommentar stärken in Zukunft weitere tolle Beiträge zu verfassen. ;-)

    Ich denke, dass gerade deine geringe Erwartungshaltung zu einem tollen Tag ihren Beitrag geleistet hat. Denn ich kenne das von mir zu gut. Erst jetzt wo ich meine Erwartungen runtergeschraubt habe kann ich den Sport in vollen Zügen genießen. Du hattest sozusagen nichts zu verlieren -- und das war gut so.

    Eigentlich habe ich dir ja am Telefon empfohlen noch länger zu warten. Aber du hast genau das Richtige gemacht. Du hast auf dich gehört -- und nicht auf mich. Das ist ein großer Vorteil den du hast. Denn wie man auch an deinem richtigen Training sieht hast du ein tolles Gefühl für dich und deinen Körper. Du hast dir selbst einen Trainingsplan erstellt der anscheinend sehr gut aufgebaut war. Und du hast das Tief mit der Krankheit als dein eigener Coach ideal gemeistert. Da hast du was das ich nicht so habe, ehrlich. Denn mir persönlich fehlt es manchmal an eigenem Körpergefühl. Ich denke zu starr manchmal und ziehe meine Ziele voll durch. Du hast das vorbildhaft gemacht.

    Und genau dein Gefühl hat dich auch beim Radlabor Freiburg fündig gemacht. Anscheinend ist das eine professionelle “Anstalt” dort… ;-) Über das Internet ein Labor zu finden, dass so professionell ist und sich persönlich um den Athleten kümmert ist echt nicht leicht. Aber du hast es gefunden. Und wie man spürt bist du echt froh darüber. Mich hätte noch interessiert was denn den Ausschlag gegeben hat, dass du dich für das Radlabor Freiburg entschieden hast. Denn das ist ja nicht gerade in deiner Nähe wie du damals am Telefon gesagt hattest.

    Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass ich der Grund für diesen Start zum Laufen war. Denn motivieren kann man nur jemanden, der das in sich trägt. Und das hast du! Ok vielleicht war der eine oder andere Satz passend in dem Moment. Aber wenn nicht hättest du einen anderen Satz woanders gehört. Dieser Start gehört ganz alleine dir.

    Zum Laktattest selbst: Mich hatte es schon ein bisschen gewundert, dass du erst bei 10 km/h normal laufen musstest und darunter ein bisschen unterfordert warst. Also ich laufe schon bei 8 km/h. Du bist echt gut drauf, Junge!

    Deine Geschichte wegen dem Puls kenne ich ja schon darum hat es mich nicht mehr verwundert, dass du so einen hohen Puls hattest. ;-) Ich würde da zerspringen bei so einem Puls und mein Trainer würde auch nicht gerade in Freudensprüngen ausarten.

    Und du hast mir noch etwas voraus. Denn ich bin noch nie 16 km/h beim Laktattest gelaufen. Das ist megahart. Und ich frage mich auch immer wie das ein Spitzenahtlet schafft. Weißt du wie? In dem er genau trainert -- in dem er Tag täglich sein Trainingspensum heruntertrainiert. Und in dem er eine gute Betreuung hat -- wie du jetzt!

    Ich persönlich mag das Gefühl wenn die letzten harten Meter vorbei sind immer so. Dann kann man sich ausgehen am Laufband. Und dann kann man duschen gehen. Meistens denke ich da gar nicht an irgendein Ergebnis. Meinen Teil habe ich dazu beigetragen -- mehr geht nicht. Und dann freue ich mich auch immer auf das persönliche Gespräch wo dann der Test genau analysiert wird. Und nun kommt eigentlich dein Auftritt:

    Junge, du bist unter den 24% der besten deiner Alterklasse. Weißt du eigentlich was das bedeutet? Das ist megagut! Du bist ein Anfänger beim Laufen und dann so ein Ergebnis. Ich denke du hast nun lange genug zu “gering” über dich gedacht. Du bist ein top Läufer. Und du hast das erreicht ohne einen Trainer -- ohne Leistungsdiganostik. Dafür hast du meinen vollsten Respekt. Und genau dieses Erlebnis hast du auch gebraucht. Nun kannst du gar nicht mehr metal müde sein. Denn so ein Ergebnis pusht enorm. Dafür meine Gratulation -- du hast noch viel vor dir!

    Darf ich eigentlich dein Testergebnis hier veröffentlichen? Kannst du beim nächsten Test ein Video oder Bilder machen die ich dann hier reingeben kann? Was wurde in der Beratung dann genau erklärt noch?

    Ich freue mich sooooooo für dich. Du hast dir das mehr als nur verdient!

    Run ON!
    Willi

  2. Jürgen sagt:

    Hallo Willi,

    also viiiiiielen Dank zuerst mal, dass Du Dir soviel Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu schreiben. Also das erste was mir an dieser Stelle echt wichtig ist zu sagen, dass DU sehr wohl sehr viel Anteil daran hast, dass ich mein Lauftraining mit so viel Engagement und Motivation durchziehe. Sicher…..ich habe damit begonnen, bevor ich Deine Seite überhaupt gekannt habe, aber in der Phase, wo es dann hart wird durchzuhalten…..da waren Deine Podcast´s, Deine Homepage, ja und später auch dieses erste Telefonat DIE Motivation überhaupt und deshalb bin ich nach wie vor froh, dass Du hoffentlich damit weiter machst.
    Was hat den Ausschlag für Freiburg gegeben ? Hm, so genau schwer zu sagen, aber wenn man auf der Homepage sieht, dass die auch absolute Topathleten trainieren (dort hab ich dann auch von anderen Sportlern personalisierte Autogrammkarten gesehen (z.B. die Eisschnellläufernin Anschütz-Thoms) und dass das Labor vom Olympia-Stützpunkt Freiburg mit echten Wissenschaftlern entstanden ist, das hat mich letztlich beeindruckt. Aber letztlich hatte ich trotzdem meine Zweifel……von daher muss man dann trotzdem seine Erfahrung sammeln und die waren bei mir glücklicherweise sehr positiv.
    Dass es doch mit knapp 200km weit weg war, hat mir ehrlich gesagt nicht so behagt, weil ich vermutete mit “schweren” Beinen in Freiburg anzukommen……was dann aber doch nicht so war. Die Rückfahrt war da schon um einiges schlimmer, weil ich doch recht kaputt war und leichte Krämpfe bekam. Das hab ich dann aber auf einer Raststelle mit ein wenig hin-und her-Joggen in den Griff gekriegt.
    Ja, dass ich bis 10km/h eigentlich ziemlich locker laufen konnte liegt wirklich an meinen wohl sehr langen Beinen. Also bei 8km/h kann ich noch immer schnell walken…..Das mit den langen Beinen hat aber halt den Nachteil, dass Du dann keine so hohe Schrittfrequenz hinbekommst, wie es für hohe Geschwindigkeiten notwendig ist. Aber ok…..es ist wie es ist. 16km/h waren auf jeden Fall…..zumindest momentan…..das maximale was an Geschwindigkeit geht. Immerhin knapp 2min hab ich diese durchhalten können. 18km/h hätte ich wohl von der Geschwindigkeit her nicht gepackt.
    Ja, das Gefühl “danach” war schon wahnsinnig. Dieses Auslaufen hab ich extrem genossen…..wusste man doch genau……dass man soeben an seinem derzeitigen absoluten Leistungslimit war…..Zu sehen, wie schnell der Puls dann von fast 200 wieder runter ging hat mich zusätzlich beflügelt, denn das ist ja auch ein Zeichen von Fitneß.
    Nur das Duschen…….da werde ich am kommenden Freitag auf jeden Fall ne Viertelstunde warten…..denn innerhalb kürzester Zeit war wieder total, ja wirklich, total nachgeschwitzt.
    Mit dem Ergebnis war ich dann wirklich, schon wegen meiner wirklich nicht vorhandenen Erwartung mega-überrascht und auch glücklich. Dass mein Training soooo richtig war und mich innerhalb kürzester Zeit sooo weit gebracht hat, dass so ein Ergebnis rauskommt……..ja ich glaube das war genau das Vitamin das mir in den letzten 3 Wochen soooo sehr gefehlt hat. Du weißt ja wie tief ich noch kurz vor dem Test mental unten war…..aber das war jetzt wie ein Raketenstart in die Bereiche wo ich vor meiner Grippe war.
    Wegen der Veröffentlichung des Tests…..ich frag dort am Freitag mal, ob das von deren Seite ok wäre. Auch werd ich mal schauen, ob sie von mir am Freitag auch mal ein Bild machen könnten.
    Was wurde noch erklärt ? Nun der ganze Ergebnisbericht wurde erklärt. Das ist schwierig hier so wiederzugeben. Dann wurde abschließend eben noch erläutert wie ich meine Leistung zukünftig steigern könnte…..eben mit langen Läufen unter Puls 154 und eben mit Erhöhung der Wochentrainingsstunden, was bei mir ja wegen dem anstehenden Radtraining nicht gehen wird…..aber ich bin ehrgeizig und so kann ich das Ergebnis ja jetzt nicht allein im Raum stehen lassen….. Lassen wir uns also überraschen, was da noch so alles kommt.
    viele Grüße
    Jürgen

  3. JE sagt:

    Hallo Jürgen,
    auch von meiner Seite vielen Dank für Deinen Bericht. Mich interessiert der Laktattest auch schon seit längerem. Ich mache momentan einmal im Jahr einen Bluttest, um meine Blutwerte zu kontrollieren und ggf. anzupassen. Gute Anleitung hierzu gibt es in forever young von Dr. med. Ulrich Strunz.
    Dein Beitrag hat meine Motivation nach oben getrieben, einen Laktattest durchzuführen. Werde mal sehen, ob ich mir hierzu mal einen Tag Urlaub für gönne.
    Gruss
    Jürgen

  4. Jürgen sagt:

    Hallo Jürgen,

    ja, freut mich. Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Bist Du eigentlich aus Deutschland oder Österreich. Hast Du da schon Erfahrungen wo Du so einen Test machen kannst. Also ich kann Freiburg aus momentaner Sicht sehr empfehlen…..kommt halt drauf an, wie weit das von Dir weg ist……
    Viele Grüße
    Jürgen

  5. JE sagt:

    Hallo Jürgen,
    Freiburg ist für mich gut machbar und macht mir auch einen sehr guten Eindruck. Wohne in Deutschland an der schweizer Grenze.
    Gruss
    Jürgen

  6. Hallo Jürgen,

    danke an dich, dass du dir so viel Zeit genommen hast diesen Bericht zu verfassen. Und danke für dein Lob. Ich bin gespannt wie nun deine nächsten Schritte aussehen und deine neuen Ziele bzw. dein neuer Trainingsplan dann. Bin schon gespannt auf deinen Bericht vom Test dann morgen.

    Run ON!
    Willi