Wenn du glaubst du … – Durchhaltevermögen im Training & Rennen steigern

Wenn du glaubst du … bist am Ende dann hast du gerade 1/3 deiner Leistung ausgeschöpft. Dieser Spruch hilft mir immer wieder mein Durchhaltevermögen im Training und Rennen zu steigern. Denn es gibt einfach Momente wo man denkt, dass es einfach nicht mehr weitergeht. Auch bei mir …

Durchhaltevermögen Training Rennen steigern

Dieser Spruch hilft mir 100% zu geben im Training und im Rennen

Wenn du glaubst du bist am Ende dann hast du gerade 1/3 deiner Leistung ausgeschöpft. Ist dieser Spruch nicht ein bisschen überzogen? Ist dieser Spruch nicht weit weg von der Realität? Wie kann das jemand behaupten der mich und mein Training und meine Wettkampftaktik gar nicht kennt? Also dieser Spruch passt überhaupt nicht. Das war meine erste Reaktion als ich diesen Satz selbst gehört bzw. gelesen hatte. Ich glaube es war aus dem Buch “Wahnsinn Wüste von Christian Schiester“.

Aber dieser Satz ließ mich nicht in Ruhe. Angenommen dieser Satz hat nur den Funken an Wahrheit. Was würde das für meine zukünftigen Leistungen bedeuten? Würde ich dann schneller laufen können im Wettkampf? Würde ich dann vielleicht mehr an meine Grenzen gehen können? Wo sind meine Grenzen überhaupt?

Ich startete einen Versuch. Das nächste Mal wo ich denke, dass es einfach nicht mehr geht probiere ich den Spruch aus. Und ich musste nicht lange warten. Denn es kam das erste intensive Intervalltraining. Es begann mit dem Satz: “Mehr geht nicht mehr – ich bin am Ende.” Und genau da erinnerte ich mich an den “Wenn du glaubst” Spruch. Und was passierte?

Auf einmal legte sich innerlich bei mir ein Schalter um. Es wäre als wenn ich einen Raum betreten würde den ich noch nie betreten habe. Oder zumindest nur ganz selten. Der Raum war so neu. Der Raum war faszinierend. Aber ich wusste auch, dass ich nicht oft diesen Raum hier besuchen könnte. Und auch nicht sehr lange. Aber dieser Raum war was ganz Besonderes.

Und so schaffte ich eine harte Trainingseinheit. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich zu 99% weit unter meinen persönlichen Grenzen trainieren und im Wettkampf laufe. Denn es gibt da Kraftreserven die ich noch nicht angezapft hatte. Aber ab sofort möchte ich das machen. Denn gerade im Rennen wenn ich versuche meine Bestzeit im Halbmarathon zu knacken kommen diese Momente wo ich einfach nur aufgeben möchte.

Das nächste Mal werde ich diesen Spruch probieren. Und eine Tür in einen Raum öffnen den ich vorher nicht kannte…

Hast du auch schon mal solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht?

Run ON!

Willi

Über Willi Prokop

Mein Name ist Willi Prokop. Ich bin 33 Jahre und habe 6 Kinder gemeinsam mit meiner Frau Angela. Neben meinem Job als Manager laufe ich. Seit kurzem bin ich Autor des E Books "Wie ich 1:24 im Halbmarathon in 2 Jahren laufen konnte - Die Running Willi Methode". Ich freue mich, dass du meinen Laufblog besuchst. Mehr Über Mich gibts hier. Wenn du nichts mehr verpassen willst kannst du gratis neue Beiträge per e-Mail erhalten. Run ON! Willi

19 Antworten auf Wenn du glaubst du … – Durchhaltevermögen im Training & Rennen steigern

  1. Thomas D. sagt:

    Hey Willi,

    das ist ja ein super Spruch… Ich werde ihn heute beim meinem ersten 10,1 km-Wettkampf gleich mal ausprobieren. Mal schauen ob er funktioniert.

    Wo hast du den denn aufgeschnappt?

    Gruß
    Thomas D.

  2. And_Bärenliebhaber sagt:

    Hallo Willi,

    ich glaube genau deswegen habe ich noch gestern bei meinen HM diesen gewaltigen Sprint, Zielspurt auf den letzten 100m ins Ziel hinlegen können. Andere konnten das nicht.
    Aber ich denke auch an die Folgen, wo soll das hinführen…
    Denke dabei an Deinen Beitrag “Sterben für den Sport”, ich meine er ist gut. Aber höre dabei immer wieder auch auf die Signale deines Körpers!

    Gruß Andreas

  3. Christian sagt:

    Hi Willi,
    solchen persönlichen Mantras find ich gut und sie können einen helfen sich neu zu motivieren bzw. die Motivation nicht zu verlieren wenns dann wirklich hart wird.
    Du schreibst allerdings, daß du meinst unter deinen Grenzen zu trainieren -- im Gegensatz zu dir find ich auch das gut, weil wir wollen ja alle keine Trainingsweltmeister werden und an die Grenze sollte man meiner Meinung nur in einem Wettkampf gehn.

    LG
    Christian

  4. Marlies sagt:

    Hi Willi,
    ich kenne diesen besonderen Raum auch,
    aber ich habe den Weg noch nicht gefunden diesen zu aktivieren.
    Beim Halbmarathon im Mai und auch beim Marthon in Berlin war ich drin,
    beide Male auf eine andere Weise, aber anders kann ich mir die Fähigkeiten,
    die ich in diesen Ausnahmesituationen hatte nicht erklären.
    Ich glaube dieser Raum ist es auch, warum ich den Marathon gerne mit der Geburt von unserem Kleinen vergleiche.
    Es gibt da tatsächlich einige Parallelen und es ist wunderschön

    LG
    Marlies

  5. Mirali sagt:

    Der Spruch trifft schon zu, meiner Meinung nach aber eher auf einen kurzen Zeitraum begrenzt.

    Wenn du jetzt ausdauernd joggst, dann kommst du weit. Wenn du nun nachdem du weit gejoggt bist versuchst nochmal alles rauszuholen, wird selbst das denke ich nicht die 2/3 ausmachen. Ich denke der Spruch ist eher anders gemeint.

    Ich glaube der Spruch ist auf eine Situation bezogen, die du so nicht erwartet hast. Wenn du nun von irgendwas bedroht wirst, wird dein Körper evtl. einen Schalter umlegen, der dir dann kurzzeitig die restlichen 2/3 zur Verfügung stellt. Aber nur um aus Instinkt dieser Gefahr zu entfliehen. Es ist wie ein Peak, du kriegst die Kraft schnell, aber nur kurzzeitig, ohne sie bewusst kontrollieren zu können.

    Der Körper ist schon sehr gut gestrickt und zeigt einem, was die Grenzen sind. Man sollte nur drauf hören können.

    Das soll von mir keine Kritik sein! Nur ein Versuch den Spruch anders zu deuten.

  6. Jürgen sagt:

    Hallo Willi,

    ich sag ja immer…..”Wer glaubt sein Grenzen zu kennen, der war noch nicht wirklich dort”. Wieviel Prozent man in dem Moment wirklich erreicht hat, wenn man meint an seinem Maximum zu stehen, halte ich für eine gewagte Prognose, denn nicht jeder kann sich gleich gut quälen/überwinden. Ich glaube von mir, dass ich mich recht gut überwinden kann und gerade im Wettkampf extrem an meine Grenzen gehen kann. Aber auch ich glaube, dass bis zu dieser Grenze noch ein Grat ist, über den ich immer noch nicht wahr. Aber es ist natürlich immer die Frage, was passiert, wenn ich an diese Grenze tatsächlich gehe. Ich denke so reine Ausdauerüberwindung……und das ist auch sehr schwer, kann man wirklich extrem an sich arbeiten und die Grenze weiter verschieben. Bei der Kraftleistung kommt man da viel eher an eine Grenze, wo man nicht mehr weiter kann, weil einem sonst irgendwelche Gefäße im Körper platzen. Ich hatte vergangenen Sommer einige Intervalleinheiten die den schönen Titel hatten “All-out”…..also übersetzt “Knall-einfach-alles-raus” und ich war da mehrfach an dem Punkt, dass ich das Gefühl hatte….”Vorsicht…..überreize den Motor nicht”. Das hat dann wirklich extrem gestochen und ich bin vorsichtiger geworden. Klar bin ich mit meinen 43 Lenzen auch nicht mehr der Jüngste, aber trotzdem ist ein guter allgemeiner Trainingszustand notwendig um seine Grenze noch nach oben ausdehnen zu können.

    Also heikles Thema. Wenn ich meine Frau betrachte, habe ich manchmal früher das Gefühl gehabt, dass es ihr viel schwerer fällt sich im Sport zu quälen, aber ich glaub ich täusch mich da. Sie ist auf einem tieferen Niveau wie ich….ok…..aber auf diesem ihrigen Level quält sie sich ähnlich wie ich……und das zollt mir Respekt ab. Wenn ich ihre Pulskurve nach dem Training sehe und sehe, dass sie da manchmal über 200 liegt, dann kann man nicht wirklich davon sprechen, sie würde sich nicht ausreizen, oder ?
    Also, Martina……falls Du das liest……Ich habe großen Respekt von Deinem Überwindungsleistungen und dem, wie Du das Laufen jetzt schon seit Anfang des Jahres durchziehst…….mach einfach weiter so…..

  7. RunningWilli sagt:

    Hi Thomas,

    ich bin mal gespannt auf deinen Erfahrungsbericht im Wettkampf Forum von deinem 10,1 km Lauf. Den Spruch habe ich glaube ich vom Christian Schiester mal gehört oder gelesen.

    Run ON!
    Willi

  8. RunningWilli sagt:

    Hallo Andreas,

    wenn man in diesen Raum eintritt ist das nicht gefährlich. All die Spitzensportler die gewinnen müssen dass tun. Im Gegenteil. Dein Körper reagiert hormonell ganz anders darauf. Aber wenn man es mental nicht schafft dorthin zu gelangen dann quält man sich eben mit seinen körperlichen Grenzen. Und da muss man echt aufpassen. Aber du hast es ja selbst bei deinem Erlebnis gesehen wie das funktionieren kann. Gratulation dazu!

    Run ON!
    Willi

  9. RunningWilli sagt:

    Hallo Christian,

    ich gebe dir teilweise Recht. Aber ich meine, dass es manchmal harte Einheiten geben muss. Diese sind von der Zeit her und vom Umfang verschwindend gering. Aber hart. Und da muss man weit aus der Komfortzone rausgehen. Um eben dann im Wettkampf umschalten zu können. Wenn ich nie an meine Grenzen im Training gehe dann werde ich auch im Rennen nix reißen. So wie man trainiert so läuft man auch. ABER! Nicht falsch verstehen. Denn zu 90% laufe ich wie die Oma von nebenan herum…. ;-)

    Run ON!
    Willi

  10. RunningWilli sagt:

    Hallo Marlies,

    du weißt ganz genau wie du diesen Raum erreichen kannst. Eben von der Geburt her. Aber auch vom HM und Marathon jetzt erst in Berlin. Ich denke man braucht vor allem das Wissen, dass es diesen Raum gibt. Dann die Botschaft, dass diese Schmerzen dort gut tun. Und dann die Bereitschaft dort reinzu wollen. Die Geburt ist die beste Parallele dazu. Und darum haben hier die Frauen einen sehr großen Vorteil!

    Run ON!
    Willi

  11. RunningWilli sagt:

    Hallo Mirali,

    danke für deine Erfahrungen. Es kommt darauf an. Es kommt darauf an wielange du im Raum bleiben willst. Der Extremsportler Christian Schiester war stundenlang in diesem Raum. Aber es war auch extrem hart. Vom Schreibtisch aus werden wir das nie verstehen können. Aber dein Körper ist ein Wunder!

    Ich finde deine Worte gut. Nur sehe ich es anders. Aber nun weiß ich was du meinst. Angenommen ich habe Krafttraining (so wie heute). Und ich kann die letzten 3 Züge nicht mehr schaffen. Dann denke ich an diesen Satz und auf einmal geht es. Aber eben nicht für lange Zeit. Was ich aber meine ist kein kurzer Impuls oder das letzte Zucken sondern eine andere Welt. Aber die kann man nicht oft betreten. Denn das ist nicht der Alltag den man dort trifft.

    Weißt du was ich meine?

    Run ON!
    Willi

  12. RunningWilli sagt:

    Hallo Jürgen,

    danke für deine Erfahrungen. Die Ausdauereinheiten und Krafteinheiten sind wahrlich ein großer Unterschied. Dein Beispiel von deiner Frau Martina finde ich sehr gut. Gerade wenn man Anfänger ist muss man sich viel mehr quälen als jemand der das schon öfters gemacht hat. Nein, Willi, was schreibst du da für einen Blödsinn…. Leider quälen sich Anfänger viel zu sehr. Denn wenn deine Frau über 200 Puls kommt weiß ich nicht warum? Ich hoffe nicht oft denn sonst trainiert sie viel zu hart. Ich stauen wieviele Hobbyläufer mich beim Lauftraining überholen. Aber beim Wettkampf sehe ich die dann nicht. ;-)

    Man kann nicht immer diese Grenzen überschreiten. Aber wenn man es will/braucht dann schon. Ich denke gerade bei dir ist das DEIN großer Vorteil. Denn obwohl du schon alt bist (hihi) bringst du spitzen Leistungen. Aber eben weil du ein Herz hast wie ein Tiger. Du bist der Überwindungstyp und lässt dich nicht unterkriegen. Super. Mach’ weiter so, Jürgen!

    Run ON!
    Willi

  13. Mirali sagt:

    Ja du hast vollkommen recht, man kann das erst richtig nachvollziehen, wenn man es einmal selbst erlebt hat.

    Das ist ja bei allen Dingen so, man kann sich noch so gut versuchen in eine bestimmten Situation hineinzuversetzen, doch erst wenn man es selbst erlebt hat, dann kann man sich ein Bild davon machen.

    Ich bin ja eh noch lange nicht in der Lage so etwas zu leisten, jedenfalls beim Joggen bzw. ich möchte das meinem Körper auch vorerst nicht zumuten, nachdem ich die Schmerzen hatte.

    Du meist also eher einen automatischen Ablauf bzw. der Leistung, wo du nur der Nebenspieler bist also so etwas wie Trance.

    Dazu habe ich folgendes gefunden: Hypnotische Trance

    Zitat:

    “…Hypnotische Trance ist eine Form der Trance, bei der man fähig sein kann, sich willentlich zu bewegen und zusammenhängende Worte von sich zu geben. Sie wird durch Hypnose eingeleitet. Als Besonderheit gilt hier die “Wachhypnose”, in der man sich zwar in einem Trance-ähnlichen Zustand befindet und sogar ein Rapport besteht, man aber trotzdem anscheinend hellwach ist und sich auch so verhalten und bewegen kann, so dass für ungeübte Augen kein Unterschied zum normalen Wachzustand erkennbar ist. Die Trance besteht hier wahrscheinlich unterschwellig und beeinträchtigt das Wachbewusstsein nicht…”

    “…In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unbewussten als auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht…”

    Quelle: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Hypnotische_Trance

    Könnte doch sein, das man durch das Laufen in eine Art Trance fällt. Ich meine, das haben Indianer durch die Tänze die sie aufgeführt haben gemacht.

  14. Jürgen sagt:

    Hi Mirali,

    wie Du vielleicht schon mitbekommen hast….sprech ich hier immer von “meinem” Sport, dem Radfahren, aber es ist sicherlich auch auf Läufer übertragbar.
    Dein Beispiel bzw. Ansatz ist sicherlich der Wahrheit auf der Spur. Wenn man an seine Grenzen geht, muss man im Kopf in der Lage sein “auszuklinken”, wie ich es immer ausdrücke. Du musst Schmerzen ausblenden können und das hat würde ich sagen schon viel mit einem Trance-ähnlichen Gefühl zu tun. Bei “klarem” Kopf würde einem der innere Schweinehund viel zu laut zum “Aufhören” überreden, als das wir weitermachen könnten. Im Radsport gerate ich an Bergen sehr oft und schnell an diese Grenzen. Das fängt an mit einem bleiernen Gefühl in den Oberschenkeln, geht dann über in eine brutale Verhärtung der Waden die einfach nur noch stechen tut und schließlich bist Du an der Grenze, also so geht es mir, wo ich sehr exakt auf meine Muskelanspannung achte, weil einmal nicht drauf geachtet könnte der Muskel zu machen und ein Krampf wäre die Folge. Den Zustand des Schmerzes kann man, bzw. kann ich, ziemlich lange ausblenden. Wenn es dann in Richtung Krampf geht, werde ich sehr hellhörig und bin aus diesem Trance eigentlich wieder “erwacht”.

    Ach was ist doch der Oktober schön……..ein ganzer Monat ohne an diese Grenzen zu gehen…..Rein mental, wie unser Boris sagen würde, ist das über die Saison eine harte Sache und verbraucht einen nicht nur körperliche sondern eben viel psychische Kraft. Ich brauche daher einen Monat um diesen Akku wieder aufzutanken……und der ist gerade in vollem Gange…. :-)

  15. Wolfgang sagt:

    Hallo Willi,

    bei den “100%” musste ich an meinen alten Turnlehrer aus dem Gymnasium denken. Er meinte einmal sinngemäß, das man gar nicht 100% geben kann -- 100% wurde bedeuten, tot umzufallen, weil man wirklich buchstäblich “alles” gegeben hat. Ok, das war jetzt nur ein Wortspiel, wohlgemerkt :-)

    Ich möchte mich der einen oder anderen vorsichtigen Stimme anschließen. Ich denke schon, daß es diesen Raum gibt. Ich persönlich denke aber, daß er für “Notfälle” oder extreme, ganz besondere Ereignisse gedacht ist. Inwieweit man ihn im Training betreten sollte (sofern man ihn aktivieren kann), muß jeder für sich selbst entscheiden. Es wird einen Sinn haben, daß man ihn nicht einfach auf “Knopfdruck” betreten kann.
    Vielleicht ist es wie mit einer Maschine, die man über das vom Erzeuger vorgesehene Ausmaß beschleunigen kann. Wenn man das zu oft macht, geht es zu Lasten der Haltbarkeit. Bzw bei uns zu Lasten der Gesundheit.

    Ich finde das Thema aber sehr interessant, vor allem die Beiträge von Mirali und Marlies regen zum Nachdenken an.

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

  16. Marlies sagt:

    Ich finde diese Thema auch sehr interessant und hoffe es kommen noch viele weitere Kommentare

  17. Christian sagt:

    Hi Willi,
    das ist mir schon klar, daß man auch mal dem Komfortbereich verlassen muß, nur sollte man auch bei den Intervallen nicht gleichviel als wie bei einem Wettkampf geben. Denn 1.hast du dadurch keinen höheren Trainingsefekt und 2. verlängert sich die Regeneration dadurch. Wenn du z.B. 7x1200m läufst sollen kein Intervall mehr als einige Sekunden voneinander abweichen. Wenn du langsamer wirst warst du zu schnell und es ist dir eventuell gar nicht mehr möglich den von dir gewünschten Bereich zu Trainieren und aus den Intervallen die eigentlich das VO2 ansprechen sollten werden Schwellenläufe.

    LG
    Christain

  18. RunningWilli sagt:

    Ich glaube nicht, dass es die Trance ist. Denn ich bin hier schon aktiv. Ich begebe mich aktiv in diesen Zustand und kann diesen auch dann noch steuern. Es ist sehr schwer zu beschreiben. Aber wie kommt man da rein? Man muss es wollen. Man muss bereit sein die Schmerzen zu wollen.

    Aber das ist ungefähr so schwer zu beschreiben wie eine Geburt. Ich war zwar schon einigemale ;-) dabei aber ich könnte es jetzt auch nicht beschreiben. Und sogar Marlies tut sich da schwer. Denn es sind Gefühle die einfach einzigartig sind. Und ich würde sagen man kann fast süchtig danach werden…. Das ist aber nicht der Grund warum ich 6 Kinder habe …. ;-)

    Run ON!
    Willi

  19. RunningWilli sagt:

    Hallo Wolfgang,

    was hat sich für dich geändert als du die Beiträge von Mirali und Marlies gelesen hattest?

    Run ON!
    Willi