10 Motivationskiller Ehemann

Warum der Ehemann ein Motivationskiller für eine Frau sein kann. Wie erkennt man als Ehemann dass man seine Frau demotiviert? Was kann man tun als Mann um seine Frau zu unterstützen statt Druck zu machen? Wie fühlt sich eine Frau dabei? Warum war ich selbst ein Motivationskiller für meine Frau Angela?

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Über Willi Prokop

Mein Name ist Willi Prokop. Ich bin 33 Jahre und habe 6 Kinder gemeinsam mit meiner Frau Angela. Neben meinem Job als Manager laufe ich. Seit kurzem bin ich Autor des E Books "Wie ich 1:24 im Halbmarathon in 2 Jahren laufen konnte - Die Running Willi Methode". Ich freue mich, dass du meinen Laufblog besuchst. Mehr Über Mich gibts hier. Wenn du nichts mehr verpassen willst kannst du gratis neue Beiträge per e-Mail erhalten. Run ON! Willi

4 Antworten auf 10 Motivationskiller Ehemann

  1. mel sagt:

    Hi,

    ich hab grad alle deine bisherigen Podcasts angehört, und wollt dir nur kurz sagen dass ich das Konzept toll finde und mich sehr gefreut hab drüber. Es ist sehr motivierend dass du so ehrlich sagst was du denkst (und auch zugibst dass morgens bei Regen Laufen nie Spass macht ;) und man sieht dass andere Läufer auch Menschen sind und trotzdem tolle Leistungen bringen. Der aktuelle Podcast ist mit Abstand der beste m.E. nach, weil grade zwischenmenschliche Probleme sogut wie NIE in anderen Sportzeitschriften & Blogs etc. angesprochen werden.

    Danke & weiter so :)

  2. RunningWilli sagt:

    Hallo Mel,

    willkommen hier “in meinem Reich”. :-)

    Danke dass du dir die Zeit genommen hast hier dein positives Feedback reinzuschreiben. Es ist für mich enorm wichtig, dass ich Feedback bekomme. Aber wenn es dann noch so ein tolles Feedback ist freue ich mich umso mehr. :-)

    Mit der Ehrlichkeit ist das immer so eine Sache. Ich denke das muss eine Lebenseinstellung sein. Bestimmt “vergräme” ich den einen oder die andere. Aber ich selbst mag keine Menschen die zu allem stehen und niemanden “weh tun” wollen. Ja das Training tut auch manchmal weh. Und das Aufstehen derzeit ist eine Überwindung.

    Ja, auch die Profis sind echte Menschen mit Stärken und Schwächen -- das ist auch für mich immer ein Trost. Ich freue mich sehr dass dir diese persönlichen Erfahrungen geholfen haben. Es werden bestimmt noch so einige folgen… :-)

    Lg
    Willi

  3. Gerd sagt:

    Hallo Willi,
    ich habe mir jetzt einfach mal den Spaß gemacht, und den Podcast zum Motivationskiller nicht gehört. Denn zum Thema Motivation gibt es für mich im Prinzip nur eins zu sagen: Wenn ich will, hält mich niemand auf.
    Soll heißen, egal ob Mann oder Frau, selbst wenn der Ehepartner Nicht-Läufer sein sollte wie es bei mir zum Beispiel der Fall ist, wenn ich die Motivation aufbringe zum Laufen, können mich keine “blöden Sprüche” oder “gut gemeinte” Ratschläge von meinem Tun abbringen.
    Jeder oder Jede, die sich einredet, ja mein Mann oder meine Frau ist Schuld dass ich meine Motivation verloren habe oder gar nicht erst welche aufbringe, lügt sich in die eigene Tasche. Ich kehre zum Beispiel meiner Frau zurück. Die hat einfach keine Motivation zum Laufen. Hut ab, dass die trotz meiner Überredungskünste nicht schwach geworden ist. Ich habe ihr unter anderem angeboten einen Trainigsplan für Anfänger zu schreiben, alles mögliche, nicht zu machen. Die geht mit dem Hund zwei oder drei Kilometer bei uns im Park spazieren, und dann ist Schluß.
    Genauso umgekehrt, wenn ich rausgehe, bei Sonne, Regen, Schnee oder Eis (gibt es hier in Lima zwar nicht), dann bin ich bei hren Überredungskünsten auch noch nicht schwach geworden. Wie oft hätte ich sagen können, oh Mann heute stehen 35 Kilometer auf dem Programm, es regnet in Strömen, ich verschiebe es lieber auf Morgen. Nein, denn wenn ich bei etwas Regen den Schwanz einziehe, laufe ich dann auch beim Rennen nicht falls da ein paar Tropfen runterkommen?
    Natürlich ist man nicht immer gleich motiviert. Das habe ich auch an mir erfahren. Das schwierigste beim Laufen ist sowieso, die Klamotten und Laufschuhe anzuziehen. Wenn man das geschafft hat, dann ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass man auch tatsächlich losläuft. Deshalb rate ich auch dazu, gerade die langen Läufe zu einem “gesellschaftlichen Ereignis” zu machen. Das heißt, ich verabrede mich mit Freunden und laufe mit denen zusammen. Natürlich klappt das nicht immer, aber geteiltes Leid ist halbes Leid, und die vielen Kilometer werden mit Gesprächen und Witzen auf eine Art und Weise aufgelockert, dass man das Training gar nicht mehr als so hart empfindet.
    Also um es auf einen Nenner zu bringen: Ohne meine eigene Motivation bekommt mich keiner aus dem Sessel hoch. Doch mit Motivation hält mich keiner davon ab, dass zu tun was ich liebe: Das Laufen!

    Gruß, Gerd

  4. RunningWilli sagt:

    Hallo Gerd,

    was du hast den Podcast NICHT gehört? ;-)

    Das mit dem Nichtaufhalten ist so eine Sache. Das ist ja dein Beruf. Aber bei normalen Hobbysportlern ist das eine gemeinsame Sache das Laufen. Denn wenn ich mich nicht mit meiner Frau abspreche wird das nicht lange gehen. Und ich bin kein “Ego” dass ich einfach laufen gehe wenn meine Frau das nicht wollen würde. Aber es gibt ja genug Wege wie man das gut klären kann. Da habe ich hier auch einen Beitrag darüber geschrieben mal: http://www.runningwilli.com/motivation/wenn-der-ehepartner-mein-laufen-nicht-will/

    Ja natürlich muss man “echte Probleme” von Ausreden unterscheiden. Und das ist ja gar nicht so leicht in der Praxis. Deine Frau ist echt hart. Stell’ dir vor die würde Marathon laufen -- die würde über alle Grenzen hinweg laufen. ;-)

    Ich kann dir mal ein bisschen Schnee und Eis bringen, denn bald kommt ja der Winter bei uns. Ja die Überwindung gehört dazu, aber das Gefühl danach ist ja eben unbeschreiblich gerade wenn man sich überwinden muss. Aber da kennst du ja den Podcast bestimmt, oder? http://www.runningwilli.com/motivation/das-gefuehl-danach/

    Der Spruch “das schwierigste beim Laufen ist sowieso die Klamotten und Laufschuhe anzuziehen” ist bei mir hängen geblieben. Das trifft den Nagel auf den Kopf! Das gesellschaftliche Ergeignis würde bei mir nicht funktionieren. Denn ich bin ein Einzelgänger und liebe es still und ohne Quatschen zu laufen. Ich möchte mich nicht auf einen Laufpartner konzentrieren sondern einfach nur auf mein Training und die Natur.

    Lg
    Willi