Wolfgang hat mir einen interessanten Video Tipp gemailt – danke dafür! Und zwar hat der WDR in Quarks & Co. die Sendung "Die Lust am Laufen" ausgestrahlt. Laut Wolfgang interessant für Anfänger und Fortgeschrittene. Ich werde mir die in Kürze ansehen. Würde mich deine Meinung dazu hier interessieren.Was hältst du davon? Was hat dich angesprochen? Jetzt dein Kommentar hier hinterlassen. PS: Wenn du interessante Lauftipps im Netz kennst bitte einfach an mich mailen.
Das Fazit von Wolfgang dazu: "Sehr informativ und total motivierend – unbedingt reinschauen."

Hi Willi,
die hab ich mir auch aufgenommen, gestern Abend hab ich mir einen Teil angekuckt.
Sehr interessant und auch sehr gut gemacht!
Mich interessierten vor allem die Vorgänge im Körper beim Laufen. Endorphine, Enzyme usw.
Wie verändert sich der Körper, wenn man regelmäßig läuft usw.
Ist wirklich sehr zu empfehlen!
Übrigens, 50 Minuten laufen um ein Stück Sahnetorte abzubauen… Da werd ich mir das beim nächstenmal 2 mal überlegen
Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf,
danke für dein Feedback dazu. Ich werde mir das nächste Woche auch mal in Ruhe ansehen. Aber das Beispiel mit der Sahnetorte ist leider die Wahrheit und wird oft von Läufern übersehen. Denn nur weil mal gerade mal 20 Minuten laufen war ist der Schweinsbraten noch nicht weg…
Manchmal denke ich mir wie lange muss man eigentlich walken damit man hier eine Sahnetorte verbrennt?
Run ON!
Willi
Jaja – deine geliebten Walker


Hab grade ein Hörbuch von Patric Heizmann gehört (übrigens auch sehr zu empfehlen), da berichtet er sogar über einen Walker, der einen Helm trug
Sicher ist sicher
Allerdings kommen die Walker in dem Filmchen auf WDR garnicht so schlecht weg …
Viele Grüße
Rolf
Hi Willi,
Dankeschön für den interessanten Tipp. Grundsätzlich fand ich den Film sehr interessant und gut. Gut, dass meine Frau den auch nebenbei verfolgt hat, so weiß sie wie Gesund das ist, und wieso es mir so viel Spaß macht (Rrunners High)
In einer Sache hat mich der Film aber extrem enttäuscht, in dem er bezüglich der Torte einen (meiner Meinung nach) völlig falschen Mythos mal wieder aufgenommen hat. Angeblich verbraucht man mehr Kalorien , wenn man langsamer Läuft, weil der Fettverbrennungsanteil höher ist. Dies Stimmt nur Prozentual, aber nicht absolut. Es kommt einzig und allein auf die Energiebilanz an, wer schneller läuft, verbraucht auch mehr Kaloerien. Details siehe zum Beispiel hier http://www.fitnessexperten.net/fachartikel/diaet-und-abnehmen/mythos-fettverbrennungspuls-3 und zig tausen anderen Seiten, wenn du danach googelst.
Es ist traurig, dass da Quarks&Co (meiner Meinung nach) hier recht schlampig recherchiert hat. Der Versuch mit den zwei Läufern )einer langsam, der andere schnell) wurde nur dadurch “bestätigt”, weil der schneller ein viel zu schnelles Tempo lief und vorher aufgegeben hat.
Du versucht ja auch abzunehmen, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass du deswgen im Fettverbrennungspuls rumgurkst ?! Vielleicht wäre das Thema Fettverbrennungspuls auch mal etwas für einen Podcast um gegen diesen Mythos und diese Spaßbremse anzukämpfen , und einige Läufer vor dem nervigen langweiligen langsamen Trabtempo zu retten ?!
@Rolf: Lass dir deine Torte weiterhin schmecken, und es auch mal zwei Stück, wen dir danach ist.. Musst danach nur schneller laufen
Grüße von Marek aus Kiel, der von knapp 100 KG auf 80 runter gekommen ist, ohne sich jemals um diesen Puls zu kümmern
Hi Marek,
ich sehe das genauso wie du und da gibt es auch diverse Studien zu.
Es geht hier rein um den prozentualen Anteil. Rechnet man es nach dem Lauf auf den absoluten Wert in Gramm um, hat man je nachdem wie man gelaufen ist, vielleicht sogar mehr Fett verbrannt und das in weniger Zeit.
Wenn ich allerdings so lospresche, dass ich nach 10 Minuten platt bin und nur noch auf allen vieren weiterkomme, geht diese Rechung auch nicht auf
Viele Grüße
Rolf
Hi Rolf,
Dankeschön für deine Zustimmung. Da bin ich nun doch ein wenig beruhigt, Ich dachte ich hätte eventuell neue wissenschaftliche Erkenntnisse verpasst bezüglich des Themas Fettverbrennungspuls. Sah je ziemlich abenteuerlich aus, wie die Läufer da mit ihrem Atemmessgeräten rum liefen. Und schließlich warb die Redaktion mit NEUEN Erkenntnissen zum Thema Laufen. Da war ich ein wenig überrascht und irritiert, dass sie auf einmal mit diesem alten Mythos ankamen.
Grüße aus Kiel, Kuki
Hallo Rolf,
willst du jetzt sagen, dass ich jemals etwas gegen Walker gesagt hätte?
Also Walker mit Helm ist schon eine Sache. Den letzten Walker den ich sah hatte die Walkingstöcke in den Gürtelschlaufen montiert. Also er hatte die Stöcke echt mit. Denn die Arme brauchte er ja um den mp3 Player zu bedienen…
Wenn man die gesamte Energie zählt dann müssen die doch 45 Kilometer am Tag walken. Naja es gibt bestimmt Anfänger die bereits beim Walken einen relativ hohen Puls haben. Da finde ich es gut und sinnvoll. Aber man soll die Leute nicht belügen. Denn wenn man jeden Tag 30 Minuten walkt ist das besser als am Sofa zu sitzen. Aber viel mehr Effekt wird das nicht haben denke ich.
Run ON! oder Walk ON!
Willi
Hi Marek,
also ohne den Film jetzt gesehen zu haben, so glaube ICH schon der These, dass der Körper im niedrigen, und nur im niedrigen Belastungsbereich Fett verbrennen kann.
Dir sei die Frage zu Deiner “Energie-Bilanz” gestattet: Was ist hier Energie ? Nur Fett…..oder auch Kohlenhydrate ? Und dann die nächste Frage: Was glaubst Du kann der Körper schneller im Muskel als Power verwerten ? Kohlenhydrate oder Fett ?
Da schließt sich mir die nächste Frage an…..Wenn Du mit mir übereinstimmst, dass Fett erst in Einfachzucker umgebaut werden muss, was glaubst Du macht der Körper also dann, wenn von ihm hohe Leistung verlangt wird ? Genau……er wird auf die Energiereserven zurückgreifen, die er nicht erst groß umwandeln muss, sondern die er gleich “verbrennen” kann……eben Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind auch Gewicht und können zu einer Abnahme des Körpergewichts führen, wenn man in diesem Bereich trainiert. Wer glaubt, er könne ohne jedes Grundlagentraining über harte Trainingseinheiten seine “Bauchschwimmringe” verringern……der irrt sich. Erst durch Grundlagentraining trainierst Du Deinem Körper an, dass er auch im höheren Intensitätsbereich einen prozentual noch etwas höheren Fettstoffwechsel hat. Es ist deshalb “Training” für den Körper. Training aus Fett Energie zu gewinnen. Und als Radfahrer kann ich ein Lied davon singen, wie es nach 4-6h harter Einheit ist, wenn einem die Kohlenhydrate einfach nicht mehr runtergehen und man dann froh über jedes Korn ist, aus was der Körper noch Energie machen kann.
Klar gibt es wie bei jeder Theorie Befürworter und Gegner…..Letztlich kann ich niemanden davon abhalten das Grundlagentraining wegzulassen und sich stattdessen einen Kuchen reinzuziehen, von dem er glaubt ihn durch eine harte Einheit irgendwann wieder “wegzulaufen”, aber ob das so richtig ist…….da sollte man vielleicht auch mal die Argumente der Leute lesen, die das sehr wohl als falsch ansehen. Vielleicht ist ja da auch eine Spur Wahrheit drin, die Du für Dich auch annehmen kannst.
Weiter viel Spaß beim Training
Jürgen
Hi Jürgen,
Dankeschön für die Interessante und ausführliche Antwort mit einigen wichtigen Aspekten. Ich gebe dir in vielen Punkten recht und vielleicht habe ich mich ein wenig zu krass ausgedrückt, dass täte mir leid. Ich denke wir liegen da gar nicht so weit auseinander. Die Wahrheit liegt wie so oft, irgendwo in der Mitte
Auf keinen Fall meinte ich dass man NUR noch schnell laufen sollte um abzunehmen, man sollte es nur nicht unterbinden, wenn einen mal danach ist. (Abgesehen davon glaube ich, dass man mit dem Laufen allein ganz schlecht abnehmen kann. Da muss das ganze “Gesamtpaket” stimmen wie zum Beispiel die Lebeneinstellung, das Freizeitverhalten, die Ernährung usw. Viele sind enttäuscht, wenn sie dreimal um den Block laufen, und die Waage dann keinen Ausschlag macht
. Außerdem bildet sich dann irgendwann auch die etwas schwerere Muskelmasse an den Beinen, und einige Fettpöoster die leichter waren verschwinden dafür i:-) )
Selbstverständlich ist ein vernünftiges Training ohne langsame Grundlagenläufe nicht sinvoll So bin auch ich im Winter recht langsam gewesen. Erst in der letzten Zeit ziehe ich das Tempo hier und da etwas mehr an, weil der Hamburgmarathon Ende Mai ansteht und ich schon viel für die Grundlage getan habe.
Ich bin z.B. im März 295 KM gelaufen in 4 Einheiten mit etwa 70 KM pro Woche, davon am Wochenende immer einen Long Jog etwas über 30 KM. Diesen laufe ich ganz bewusst unter einer HF von 75% in einer Pace von 6:00 bis 6:10 und emfinde es als recht entspannend und angenehm und habe dabei einen sehr ruhigen Atem. Ich könnte schneller laufen, aber ich denke hier ist es tatsächlich sehr sinvoll den Fettstoffwechsel zu trainieren, denn ich werde auf diesen irgendwann ab KM 30 angewiesen sein, wenn die Kohlenhydrate alle sind. Wie du gerade richtigerwerweise geschrieben hast ist es “Training für den Körper. Training aus Fett Energie zu gewinnen”. Das ist extrem wichtig, allerdings auf den längeren Distanzen, denke ich.
Ich nehem auch wenn es schwerfällt, keine Kohleyhydrate zu mir, während des über 3 Stündigen Long Jogs, um die Glykogenspeicher möglichst zu leeren und die Fettverbrennung zu trainieren.
Ich habe an vielen Stellen gelesen, dass in einem Trainigsplan der Anteil der Tempolaäufe und Intervalle nicht mehr als 10-20 % betragen sollte, und halte mich auch danach. Auch beim Trainingsplänen für den HM und Zehner. Etwa 3/4 meines Umfangs besteht aus ruhigen Dauerläufen und noch ruhigeren langen Läufen. Ansonsten würde ich mich übertrainieren und orthopädiche Probleme bekommen. Auch meine Meinung ist, kein vernünftiges Training ohne Grundlagenläufe und diese sind aus diversen Gründen sehr sinnvoll, keine Frage. Den erfahreneren etwas ambitionierten Läufer sollte der Sinn der Grundlagenläufe bekannt sein, und es ist auch für Freizeitläufer durchaus sinnvoll wegen der nicht so starken orthopädischen Belastung.
Was mich an der Sendung halt ein wenig gestört hatte, dass dem “normalen Freizeitläufer” (und das werden die meisten sein, die diese Sendung sehen, war ja keine Sportsendung mit dem entsprechenden Zuschauerkries) der zwischendurch mal ein wenig laufen geht, und vielleicht mal Lust hat etwas zu beschleunigen und zu schnaufen suggeriert wird: “Um Himmelswillen lauf bloß nicht zu schnell, sonst nimmst du weniger ab” Das finde ich nicht gut, und bleibe dabei, dass es falsch ist! In einer Stunde ruhigem Dauerlauf verbrennt man mehr Kalorien als in einer Stunde ganz langsamen Jogging. Und das bewusste trainieren der Fettverbrennung ist für einen Freizeitläufer, der nicht auf die langen Distanzen geht, nicht ganz so wichtig meiner Meinung nach (?). Wenn er wirklich vor allem Abnehmen möchte, und nicht gerade einen Marathon laufen möchte, muss er sich nicht so viele Gedanken machen, seine Fettverbrennung zu trainieren sondern möglichst viel Kalorien zu verbrennen, und dies geht mit etwas schnelleren ruhigen Dauerläufen besser, wenn er sich nicht übernimmt, und zusammenbricht wegen eines viel zu schnellen Tempolaufes, wie im Film
Grüße aus Kiel, Kuki
P.S: Feine Sache, dass man sich hier jetzt nett über die Kommentarfunktion gegenseitig antworten kann, und es macht Spaß mit Euch hier so sachlich zu diskutieren
Hi Marek (oder möchtest Du “Kuki” genannt werden ?,
ja, das ist Sinn der Sache von Willi´s Seite. Auch ich find das klasse, denn obwohl ich auch glaube schon viel zu wissen so ist es immer wieder interessant von anderen Leuten über deren Erfahrungen zu lesen. Denn sind wir doch mal ehrlich…..das sind die besten und ehrlichsten Studien die man sich wünschen kann. Ohne jede Manipulation…..sondern vom puren Leben eben.
Danke also auch für Deine sehr ausführliche Antwort mit der ich so wie Du sie vorbringst voll mitschwingen kann. In der Tat ist es natürlich nach “getaner Arbeit”, nämlich dem Grundlagentraining, wichtig auch intensive Einheiten zu trainieren…..vorausgesetzt man hat eben etwas abitioniertere Ziele. Ich muss gestehen, dass ich im Winter hier etwas übers Ziel hinausgeschossen bin und zuviel Grundlage trainiert habe. Jetzt habe ich zwar hervorragende Werte was meine Grundlage angeht, aber mir fehlt im seit Anfang März begonnenen intensiveren Teil momentan noch ganz schön die Kraft. Also hätte ich doch hin und wieder eine kleine Spitze im Training setzen sollen, damit die Muskeln nicht einschlafen bzw. der Körper meint sie würden nicht mehr gebraucht.
Jetzt diese Woche habe ich wieder so einige für mich sehr herausfordernde intensive Einheiten (ich mache gerade hier eigentlich “Artfremdes” Radtraining) und ich bin gespannt ob ich so langsam ein höheres Kraftniveau erreicht habe. Die 1h-stündige Einheit heute abend war zumindest mal vielversprechend.
OK, dann wünsch ich mir, von Dir hier noch viele Kommentare, denn wie man aus Deiner Antwort erkennen kann, hast Du ebenfalls einen großen Erfahrungsschatz, wo ich mich einfach freuen würde, wenn Du den mit “der Welt” teilen würdest.
Dir noch ne schöne Woche
Jürgen
Hallo Marek,
danke für dein Feedback und deine ausführlichen Erfahrungen. Wie ich gesehen habe bist du ja im regen Austausch mit Jürgen. Gut so…
Soll ich mal die Experten von Peeroton bitten, dass die mir Infos wegen der Fettverbrennung geben die du da ansprichst? Bei dieser Art von Filmen sind nicht immerr die wahren Experten am Drehen. Schade dass dann Halbwahrheiten drinnen sind die diese Leute dann glauben.
Ich habe schon großteils meine Läufe im Fettstoffwechsel. Aber da gibt es ja verschiedene Bereiche. Der A1 Bereich und so wie heute der A2 Bereich sind gar nicht so easy wie man denken könnte. Und dann habe ich meine intensiven Intervalle die ich brauche. Insgesamt ist die Leistungssteigerung wichtig. Denn früher bin ich rund 2 bis 3 Kilometer weniger in 1 Stunde gelaufen als jetzt. Wenn man die Energiebilanz dann vergleicht ist das ein großer Unterschied.
Aber die Energiebilanz zählt (leider) auch bei dem was man ißt. Wenn man zwar gute Kohlenhydrate isst aber zu viele dann setzt das auch an. Gemein…
Schön dass du so gute Erfolge erzielt hast. Warum läufst du? Hast du vor einen Wettkampf zu laufen?
Run ON!
Willi
Hi Jürgen
>>Hi Marek (oder möchtest Du “Kuki” genannt werden ?
Beides ist ok, aber ich denke Marek ist besser,. weil sich hier alle mit dem realen Vornamen ansprechen. Kuki nutze ich gerne in Foren, aber es ist auch mein Spitzname von guten Freudnen in der Realen Welt
>>Werte was meine Grundlage angeht, aber mir fehlt im seit Anfang März begonnenen >>intensiveren Teil momentan noch ganz schön die Kraft. Also hätte ich doch hin und wieder >>eine kleine Spitze im Training setzen sollen, damit die Muskeln nicht einschlafen bzw. der >>Körper meint sie würden nicht mehr gebraucht.
Ja da kann ich dir auch ein Lied von singen. Ich habe im letzten Halbjahr mehr Grundlage gehabt, als mir lieb war. Bekam vom Arzt obwohl lauf technisch alle Systeme prima waren, vorsichtshalber die Auflage nicht mehr zu stark zu trainieren, und nur noch rumzudatteln, weil es einen anderen gesundheitlichen Bereich gab, der nicht so toll aussah, wie das Laufen. Der Arzt ist selbst Läufer und dem Laufen sehr positiv eingestellt, aber aus sehr persönlichen Gründen durfte ich über eine längere Zeit nur noch ein wenig rumjoggen, und sollte vorsichtshalber meinen Körper nicht zu sehr durch zu starke Einheiten schwächen. Das war recht öde, und die ersten Einheiten bin ich mit Tränen in den Augen gestartet, weil es mich nicht ausgefüllt hat, überhaupt nicht mehr aufdrehen zu dürfen.
Trotzdem habe ich interessanterweise gerade in dieser Zeit einige für mich ungewöhnliche Probleme mit den Waden und dem Laufapparat bekommen. Es fehlte die Abwechslung und auch mal ein schnellerer Lauf zwischendurch, und ich kam völlig aus dem Tritt. Ich glaube, dass es auch in Grundlagenzeiten wichtig ist, zumindest mal ein wenig Fahrtspiel oder kleine Wiederholungsläufe zu machen, damit auch die schnellen Muskelfasern gelegentlich trainiert werden, und die Sehnen und Muskeln nicht verkürzen im reinen Grundlagenbereich. Hierzu ein Tipp, der mir aus eigener Erfahrung immer recht gut getan hat. Auch in Grundlagenzeiten sollte man vielleicht mal gelegentlich kurze Wiederholungsläufeeinstreuen. Also zum Beispiel 4*2000 mit einer ausgiebigen laaaaangen Pause dazwischen, die 5 Minuten betragen sollte, bis man fast komplett erholt ist. Ziel dieser Läufe ist es nicht möglichst lange an der aneroben Schwelle zu laufen, um diese höher zu legen, da würde man ja recht kurze Trabpausen dazwischen einfügen. Man soll sich komplett erholen, um dann fit mit einem sauberen Laufstiel den nächsten Abschnitt zu laufen. Das fördert die Kraft und Koordination und wirkt bei mir, wie ein kleines Lauf-ABC, weil ich nicht aus dem letzten Loch pfeife sondern recht sauber mit gutem Kniehub, Anfersen und einer sauberen Fußabdruck schnell laufe. Ende Dezember bekam ich wieder grünes Licht vom Arzt, und durfte wieder laufen, wie ich wollte, und diese 4 Monate gedschogge waren zum Glück vorbei.
>>OK, dann wünsch ich mir, von Dir hier noch viele Kommentare, denn wie man aus Deiner >>Antwort erkennen kann, hast Du ebenfalls einen großen Erfahrungsschatz, wo ich mich >>Dir noch ne schöne Woche
Bin aber recht untalentiert und trainiere nicht so hart, wie es sein müsste. Vier mal die Woche laufen muss langen, und meine Beweggründe zu laufen, kannst du weiter unten nachlesen. Trotzdem habe ich meinen Spaß wenn gelegentlich mal ne PB fällt. Ich habe nur ein „gefährliches Halbwissen“ aus Büchern und dem Internet, und bin hier eher stiller Mitleser wenn ich gelegentlich rein schaue. Was soll man dem Willi oder Dir schon für Tipps geben, wenn zum Beispiel Willis HM Zeit 20 Minuten besser ist, als meine. Ich werde mich aber trotzdem mal melden, wenn ich mal Erfahrungen von meinen bisherigen 4 Jahren Laufen und dem ablaufen von einigen Plänen beitragen kann.
Dankeschön für die netten „Blumen“, aber so erfahren bin ich nicht, laufe etwa 4 Jahre, habe vorher nie Sport betrieben und bin auch recht langsam. Ich bin 47 Jahre alt, habe nur ne Zehner PB von 47:55 und eine HM PB von 1:50 und möchte im Mai den Hamburg-Marathon mit 3:5x laufen. Dafür trainiere ich zur Zeit Hinterher geht’s an die Unterdistanzen, da möchte ich denn doch einiges dran rumfeilen, und hierfür sind schon einige Geheimpläne in der Schublade
Dir auch alles gute, Marek
@Willi:
Nee ist prima dass du dich meldest, aber auch kein Problem, wenn du mal keine Zeit hast, und wir alleine weitertuscheln. Mach dir bloß keinen Druck immer alles beantworten zu müssen
>>danke für dein Feedback und deine ausführlichen Erfahrungen. Wie ich gesehen habe bist >>du ja im regen Austausch mit Jürgen. Gut so…
Jo finde ich auch. Hi Willi du auch hie ?! Dich habe ich ja ganz vergesse
>Soll ich mal die Experten von Peeroton bitten, dass die mir Infos wegen der Fettverbrennung >geben die du da ansprichst? Bei dieser Art von Filmen sind nicht immerr die wahren >Experten am Drehen. Schade dass dann Halbwahrheiten drinnen sind die diese Leute dann >glauben.Oh ja gerne, bis ja schließlich an der Quelle des Wissens. Ich denke schon, dass die fundiertes Wissen zu haben
>>Kohlenhydrate isst aber zu viele dann setzt das auch an. Gemein…
Echt schade, dass du so ein guter Futterverwerter bist. Ich bin genau das Gegenteil Nasche und Esse wie viel ich will, und es geht auch ne Tafel Schoko einfach so weg wie nix, wenn mir danach ist, ohne dass sie groß ansetzt seitdem ich laufe. Ich wiege um die 82 KG, und für 1,91 ist es ok, wenn es weniger wäre würde ich mich unwohl fühlen, und meine Frau möchte mich auf keinen Fall dünner haben. Nur wenn es auf wichtige Wettbewerbe zugeht, lasse ich das Naschen in den letzten zwei Wochen sein, und komme trotz vermindertem Laufumfang im Rahmen des Taperings auf 80 KG.
>> Warum läufst du?
Mein Hausärzten erkannte mich nach 1,5 Jahren nicht wieder. Blutdruck, Ruhepuls, Blutwerte, und EG alles perfekt (Ihr Origianton!) , sie war begeistert und konnte es nicht fassen! Ich behielt das Laufen bei, und habe hier und da etwas mehr Appetit bekommen auch mal gelegentlich an Wettbewerben teilzunehmen und etwas struktur in die Vorbereitung rein zu nehmen.
Einzig und allein der Gesundheit und dem Spaß wegen, und wegen einem kleinen süßen Geschöpf Namens Sarah, dass im letzten Jahr sein Bambinilaufdebü gab: meiner dreijährigen Tochter Sara siehe Foto von uns auf: http://kukis-homepage.de/lt/RIMG0264.JPG Ich war mein ganzes Leben lang unsportlich und habe nie Sport betrieben Habe sehr spät meine Frau des Lebens kennengelernt anfang 40, wir haben vor 4 Jahren geheiratet und nach einem Jahr hat mir meine Frau die 13 Jahre jünger ist, voller Freude den positiven Schwangerschafttest gezeigt. Ich habe mich auch sehr gefreut, hatte aber irgendwie ein schlechtes Gewissen als „alter Mann mit einer jungen Frau ein Kind in die Welt zu setzten. Damit die kleine Maus möglichst lange was von ihrem „alten Dady“ hat, beschloss ich einige Dinge in meinem Leben, die nicht so toll verliefen zu ändern. Da ging ein richtiger Ruck durch mich. Einer der wichtigsten Punkte war etwas für die Gesundheit zu tun. Mit 100 Kg, schlechten Blutdruckwerten, Betablockern um diesen zu steuern, und einem sehr nervösen Art, die zum Teil medikamentös behandelt wurde, lief einiges unrund. (Ich bin Dipl-Ing. der Nachrichtentechnik, habe als Datenbankadministrator für Großrechenzentern einen recht stresshaften Job. Viel Wochenendarbeit und auch kurzfristige Nachteinsätze, wenn die Datenbanken Probleme bereitet.)
Das regelmäßige Laufen hat ALLES geändert, ich nahm ab, wurde ausgeglichener, und habe sämtliche Medikamente sowohl was den Blutdruck angeht, als auch die Beruhigungsmittel KOMPLETT abgesetzt. Ich wurde „clean“ nehme überhaupt keine Medikamente mehr, und trage seitdem mein Geld nicht mehr zur Apotheke oder zum Seelenklempner, sondern zum Sportshop
Ich suche mir hierfür recht realistische, nicht allzu ehrgeizige Ziele und Laufpläne aus, die mich nicht allzu sehr unter Druck bringen. „Der Weg (Das Training und das Regelmäßige Laufen) ist das Ziel“, und wenn die Zielzeit im Wettbewerb mal nicht klappt ist es halb so wild. Aber auf dem Weg dorthin habe ich viel Spaß gehabt. Sinn der Wettbewerbe ist es vor allem meinen inneren Schweinehund zu überwinden: Frühzeitige Anmeldungen für Wettbewerbe sind pures Gift für ihn, und mit dem leichten Druck des anstehenden Termins laufe ich dann auch mal, wenn ich keine Lust habe. Gestern am späten Abend z.B war auch so ein Fall, wo ich ohne meinen Plan im Nacken vielleicht nicht gelaufen wäre. Es regnete und war stürmisch in Kiel, ich hatte eigentlich keine Lust. Trotzdem bin ich gestern 4 * 2500 Intervalle auf der offenen Uferpromenade im strömenden Regen gelaufen, und es war ein geiles Gefühl gegen die Naturgewalten anzulaufen, und es geschafft zu haben. Ich laufe den größten Teil meiner Läufe in einer herrlichen Landschaft am Kieler Ufer oder am Kieler Nordosteekanal.
Ich finde es toll, dass du jetzt auch wieder mehr draußen läufst. Das macht einfach viel mehr Spaß, auch wenn das Wetter mal nicht so toll ist. Bin auf dem Laufband nur zur Videoanalyse, wenn ich neue Schuhe kaufe
Wünsche dir viel Erfolg mit dem neuen Trainer und deiner neuen tollen Einstellung; Marek
Hast du vor einen Wettkampf zu laufen?
Hi Willi,
habe ein wenig geschludert, und aus Versehen deine Fragen bei Jürgens Kommentar mit beantwortet. Vorsichtshalber hier noch mal
>>danke für dein Feedback und deine ausführlichen Erfahrungen. Wie ich gesehen habe bist >>du ja im regen Austausch mit Jürgen. Gut so…
Nee ist prima dass du dich meldest, aber auch kein Problem, wenn du mal keine Zeit hast, und wir alleine weitertuscheln. Mach dir bloß keinen Druck immer alles beantworten zu müssen
Jo finde ich auch. Hi Willi du auch hie ?! Dich habe ich ja ganz vergesse
>Soll ich mal die Experten von Peeroton bitten, dass die mir Infos wegen der Fettverbrennung >geben die du da ansprichst? Bei dieser Art von Filmen sind nicht immerr die wahren >Experten am Drehen. Schade dass dann Halbwahrheiten drinnen sind die diese Leute dann >glauben.Oh ja gerne, bis ja schließlich an der Quelle des Wissens. Ich denke schon, dass die fundiertes Wissen zu haben
>>Kohlenhydrate isst aber zu viele dann setzt das auch an. Gemein…
Echt schade, dass du so ein guter Futterverwerter bist. Ich bin genau das Gegenteil Nasche und Esse wie viel ich will, und es geht auch ne Tafel Schoko einfach so weg wie nix, wenn mir danach ist, ohne dass sie groß ansetzt seitdem ich laufe. Ich wiege um die 82 KG, und für 1,91 ist es ok, wenn es weniger wäre würde ich mich unwohl fühlen, und meine Frau möchte mich auf keinen Fall dünner haben. Nur wenn es auf wichtige Wettbewerbe zugeht, lasse ich das Naschen in den letzten zwei Wochen sein, und komme trotz vermindertem Laufumfang im Rahmen des Taperings auf 80 KG.
>> Warum läufst du?
Mein Hausärzten erkannte mich nach 1,5 Jahren nicht wieder. Blutdruck, Ruhepuls, Blutwerte, und EG alles perfekt (Ihr Origianton!) , sie war begeistert und konnte es nicht fassen! Ich behielt das Laufen bei, und habe hier und da etwas mehr Appetit bekommen auch mal gelegentlich an Wettbewerben teilzunehmen und etwas struktur in die Vorbereitung rein zu nehmen.
Einzig und allein der Gesundheit und dem Spaß wegen, und wegen einem kleinen süßen Geschöpf Namens Sarah, dass im letzten Jahr sein Bambinilaufdebü gab: meiner dreijährigen Tochter Sara siehe Foto von uns auf: http://kukis-homepage.de/lt/RIMG0264.JPG Ich war mein ganzes Leben lang unsportlich und habe nie Sport betrieben Habe sehr spät meine Frau des Lebens kennengelernt anfang 40, wir haben vor 4 Jahren geheiratet und nach einem Jahr hat mir meine Frau die 13 Jahre jünger ist, voller Freude den positiven Schwangerschafttest gezeigt. Ich habe mich auch sehr gefreut, hatte aber irgendwie ein schlechtes Gewissen als „alter Mann mit einer jungen Frau ein Kind in die Welt zu setzten. Damit die kleine Maus möglichst lange was von ihrem „alten Dady“ hat, beschloss ich einige Dinge in meinem Leben, die nicht so toll verliefen zu ändern. Da ging ein richtiger Ruck durch mich. Einer der wichtigsten Punkte war etwas für die Gesundheit zu tun. Mit 100 Kg, schlechten Blutdruckwerten, Betablockern um diesen zu steuern, und einem sehr nervösen Art, die zum Teil medikamentös behandelt wurde, lief einiges unrund. (Ich bin Dipl-Ing. der Nachrichtentechnik, habe als Datenbankadministrator für Großrechenzentern einen recht stresshaften Job. Viel Wochenendarbeit und auch kurzfristige Nachteinsätze, wenn die Datenbanken Probleme bereitet.)
Das regelmäßige Laufen hat ALLES geändert, ich nahm ab, wurde ausgeglichener, und habe sämtliche Medikamente sowohl was den Blutdruck angeht, als auch die Beruhigungsmittel KOMPLETT abgesetzt. Ich wurde „clean“ nehme überhaupt keine Medikamente mehr, und trage seitdem mein Geld nicht mehr zur Apotheke oder zum Seelenklempner, sondern zum Sportshop
Ich suche mir hierfür recht realistische, nicht allzu ehrgeizige Ziele und Laufpläne aus, die mich nicht allzu sehr unter Druck bringen. „Der Weg (Das Training und das Regelmäßige Laufen) ist das Ziel“, und wenn die Zielzeit im Wettbewerb mal nicht klappt ist es halb so wild. Aber auf dem Weg dorthin habe ich viel Spaß gehabt. Sinn der Wettbewerbe ist es vor allem meinen inneren Schweinehund zu überwinden: Frühzeitige Anmeldungen für Wettbewerbe sind pures Gift für ihn, und mit dem leichten Druck des anstehenden Termins laufe ich dann auch mal, wenn ich keine Lust habe. Gestern am späten Abend z.B war auch so ein Fall, wo ich ohne meinen Plan im Nacken vielleicht nicht gelaufen wäre. Es regnete und war stürmisch in Kiel, ich hatte eigentlich keine Lust. Trotzdem bin ich gestern 4 * 2500 Intervalle auf der offenen Uferpromenade im strömenden Regen gelaufen, und es war ein geiles Gefühl gegen die Naturgewalten anzulaufen, und es geschafft zu haben. Ich laufe den größten Teil meiner Läufe in einer herrlichen Landschaft am Kieler Ufer oder am Kieler Nordosteekanal.
Ich finde es toll, dass du jetzt auch wieder mehr draußen läufst. Das macht einfach viel mehr Spaß, auch wenn das Wetter mal nicht so toll ist. Bin auf dem Laufband nur zur Videoanalyse, wenn ich neue Schuhe kaufe
Wünsche dir viel Erfolg mit dem neuen Trainer und deiner neuen tollen Einstellung; Marek
Hallo Markek,
doppelt hält besser oder?
Ich finde das sehr beruhigend, dass ich nicht bei jeder Konversation dabei sein muss. Denn wie du es schreibst erzeugt es manchmal auch einen gewissen Druck. Vor allem wenn man dann so ein tolles Kommentar wie von dir bekommt muss man ja einfach zurückschreiben….
Ich werde das Thema Fettverbrennung im Hause Peeroton ansprechen. Dazu werde ich die Kommentare von dir und Jürgen weitermailen damit die sich ein Bild von den Fragen und den Halbwahrheiten machen können. Ich denke dafür eignet sich ein neuer Podcast gut.
Ja ich bin leider ein guter Verwerter. Was mir taugt ist die Aussage deine Frau. Denn meine Frau macht sich da auch Sorgen. Möchte ja nicht dass ich krank aussehe nur um einen Lauf zu gewinnen….
Deine Story hat mich sehr berührt. Ich kann das als 6-facher Vater gut nachvollziehen. Schön, dass du so einen Lebenswandel gemacht hast. Das ist eine sehr motivierende Geschichte für uns alle denke ich. Ich kann mir gut vorstellen wie dich deine kleine Sarah antreibt. Denn wenn ich mal voll kaputt bin im Rennen und meine Familie sehe geht so ein richtiger Ruck durch mich. Dann schalte ich noch einen Gang höher. Laut meinen Werten im Labor dürfte ich gar nicht so schnell rennen und mache es doch im Rennen….
Meine Kinder haben in ein paar Wochen (3 von 6 Kinder) den ersten Kinderlauf wo ich dann danach den Hauptlauf laufe. Aber wenn ich mir das so recht überlege ist der Hauptlauf wohl der Kinderlauf.
Danke für deine aufbauenden Worte. Ich hoffe ich kann noch viel von dir lesen hier. Denn du hast eine motivierend Art und du hast das Herz auf dem richtigen Fleck!
Run ON!
Willi
PS: Auf dem Foto strahlt ihr ja beide echt toll!