Die Faszination eines Berglauf – Ultramarathon

Durch mein Vorbild Christian Schiester bin ich auf das Thema Ultramarathon (Extremläufe) bzw. die Kombination von Ultralauf und Berglauf gekommen. Diese Faszination lässt mich einfach nicht mehr los und hat mich dazu bewogen zu träumen. Aber was fasziniert mich am Ultramarathon wo man über 100 km über Berge läuft so?

Einfach faszinierend: Der Ultramarathon Berglauf

Die Person Christian Schiester ist einfach in Worten nicht auszudrücken. Seit heute ist Christian auch bei Facebook mein Freund und er hat mir bereits nette Zeilen geschrieben. Die Person Schiester war es mit dem Buch “Lauf ins Leben” das meine Faszination für die Extremläufe ausgelöst hat. Die Gedanken von mir drehen sich sehr stark um diese Art von Laufsport wo man bereit sein muss an die Grenzen und über seine Grenzen zu gehen. Aber was macht für mich genau die Faszination des Ultramarathon (Berglauf, Extremlauf) eigentlich aus?

Persönliche Grenzen sprengen
Ich hatte schon einmal eine Zeit wo ich mich viel mit Motivation beschäftigt habe. Damals war es der deutsche “Motivationsstar” Jürgen Höller, der mit dem Paket “Sprenge deine Grenzen” etlilche hundertausende Zuschauer begeisterte. Diese Art der Motivation hält jedoch nicht lange an. Denn es ist eine, die von außen kommt. Ein Ultramarathon ist etwas wo man für das Leben lernt. Jeder Mensch hat sich selbst bestimmte Grenzen gesteckt, die er im Alltag einfach nicht übertreten kann. Wenn man jedoch einmal einen Ultraberglauf über mehr als 100 km erfolgreich absolviert hat, dann ist das eine Erfahrung, die keine Mensch einem nehmen kann. Ich selbst möchte noch meine “Grenzen sprengen”.  Die Faszination des Ultramarathon ist für mich, dass ich solch einschneidende Erfahrungen mitnehme, die mir dann in meinem “normalen” Alltag weiterhelfen. Eine persönliche Grenze habe ich wahrscheinlich schon gesprengt: Vater von 6 Kindern zu sein… . Ich habe von Ultraläufern gelesen, die sich wochenlang und monatelang top vorbereitet haben und dennoch vor dem Start ihre Zweifel haben ob sie den Ultramarathon schaffen oder nicht. Auch als Vater habe ich manchmal Zweifel ob ich gewisse Situationen gut schaffe. Das ist absolut menschlich. Jedoch mache ich mir dann klar, dass dies meine eigenen Sperren im Kopf sind. Und genauso ist es wahrscheinlich auch bei einem Bergläufer, der sich über den Mont Blanc quält. Es geschafft zu haben ist eine Erfahrung für das Leben, die alle Mitmenschen wohl merken werden. Nicht um sonsont sorgen viele Spitzensportler in Vorträgen dafür, dass Unternehmen von der Erfahrung und Überwindung der Sportler profitieren können. Mein Unternehmen heißt Familie. Und wenn ich mir noch mehr zutraue, dann profitiert auch meine Familie davon.

Einzigartigkeit
Beim ersten Halbmarathon habe ich schon gemerkt, dass das eine “fade” und “normale” Angelegenheit ist. Ich meine nicht die Schmerzen, die ich im Rennen selbst hatte. Vielmehr meine ich die Reaktion der Leute, die ich von meinem Erlebnis Halbmarathon erzählt hatte. Für viele war es einfach spannender, dass ich bei minus 16 Grad im Winter laufen ging als dass ich im Herbst in Wien beim Happelstadion den LCC Lauf gelaufen bin. Auch das Rennen selbst war relativ unspektakulär und eben ein normaler Straßenlauf. Ein Ultramarathon ist ein Erlebnis jedoch, dass für viele Läufer und Nicht-Läufer immer eine große Hürde bleiben wird. Es gibt mittlerweile sehr viele, die einen Halbmarathon laufen, viele die einen Marathon laufen, aber nur eine kleine Auswahl von Läufern, die sich einen Bergultralauf oder einen Extremlauf zutrauen. Der Marathon ist oftmals so bei den Leuten in den Köpfen, dass den jeder schaffen kann. Aber wenn man Läufe darüber hinaus macht, dann ist das nicht mehr die Masse sondern eine Einzigartigkeit. Und genau diese Einzigartigkeit, die man bei einem Ultramarathon hat ist für mich fasinierend. Ich fühle mich nicht als Massenläufer bei einem Wien Marathon wohl. Ich möchte lieber zu einer Elite gehören, die einen bestimmten Lauf erst deshalb laufen dürfen weil sie vorher einige Qualifikationsläufe dazu gemacht haben. Ich selbst kann aus heutiger Sicht nicht sagen wann und ob ich jemals diese Extremläufe laufen werde. Aber alleine der Gedanke daran, dass ich einmal so einen Ultraberglauf absolviere löst bei mir eine große Faszination aus.

Naturerlebnisse
Am Anfang dachte ich, dass ich ein typischer Straßenläufer wäre. Denn die ersten Runden im Wald schmeckten mir beim Training gar nicht. Gerade im Winter ist es natürlich im Wald und bei Dunkelheit nicht so angenehm. Aber je mehr ich mein Lauftraining auf der Straße absolvierte merkte ich, dass der Reiz da für mich nicht so groß ist. In den letzten Tagen bei meinem Waldlauf bog ich einfach mal direkt in den Wald ab um zu schauen wo ich da hinkommen würde. Es war faszinierend wie interessant so eine Waldlauf sein kann. Es sind dann eben die Erlebnisse, die man erzählen kann und einem auch zugehört wird. Wenn ich mir den Chiemgauer 100 km Berg-Ultralauf ansehe, dann ist alleine das “Panorama” auf der Landkarte wo das Höhenprofil angezeigt wird schon faszinierend. Wenn man dann die vielen Bilder und Impressionen der teilnehmenden Läufer sieht kann ich einfach nur mehr sagen: WOW!. Es ist eben ein Unterschied in einer Stadt in Graz einen Halbmarathon zu laufen oder in Sizilien über Berge, Wälder und an Seen vorbei zu laufen. Natürlich ist man bei einem Ultramarathon nicht als Tourist unterwegs, aber dennoch nimmt man sich etwas mit von dieser Aussicht, wenn man auf die Berge sieht oder vom Gipfel (fast) runter schaut ins Tal. Es sind solch tolle Erlebnisse, dass man auf jeden Fall seine Digitalkamera mithaben sollte um von diesen Läufen Fotos zu machen. Ein Bergultralauf ist schon etwas faszinierendes für mich. Ich sauge jetzt schon die vielen Bilder in meine Seele und lade mich dabei auf. Das Panorama wäre ein Grund warum ich den Mont Blanc Lauf mitmachen würde. Vorausgesetzt natürlich eine körperliche top Verfassung.

Zeitlimit
Den Zeitdruck mag ich eigentlich nicht sehr gerne. Denn gerade bei der Vorbereitung auf den Halbmarathon spüre ich, dass der Zeitdruck mich etwas nervt. Ich habe mir eine gewisse Zeit für den HB in Graz vorgenommen. Und diese möchte und werde ich erreichen. Bei einem Ultralauf gibt es manchmal auch ein Zeitlimit. Beim 100 km Lauf in Steyr zum Beispiel ist das Zeitlimit 13 Stunden. Wenn man in 13 Stunden die 100 km nicht absolviert hat, dann werden nur die km gewertet, die man eben in 13 Stunden gelaufen ist. Faszinierender ist da schon der Mont Blanc Ultra Trail Marathon. Hier hat man die Möglichkeit innerhalb von 46 Stunden die über 160 km zu absolvieren. Dazwischen gibt es Kontrollpunkte wo man eine gewisse Durchgangszeit erreichen muss. Die Zeitlimits sind für Anfänger bestimmt eine Herausforderung. Aber wenn man etwas geübt ist und Erfahrung hat, dann hat man eben bei einem Ultrabergmarathon keinen Zeitdruck, da man die Sollzeit auf jeden Fall erreichen wird. Beim Extremlauf geht es auch nicht um Minuten sondern eher um Stunden. Es ist eine andere Dimension von Zeit. Nicht die Sekunden entscheiden über Erfolg oder Misserfolg, sondern die absolvierten Kilometer. Das Thema Zeitlimit bei einem Ultramarathon ist für mich faszinierend. Denn bereits im Training muss man sich so auf den Ultralauf vorbereiten, dass man die Limits auf jeden Fall schafft. Denn im Rennen selbst gibt es bestimmt immer Überraschungen.

Schlaf
Eines der wichtigsten Grundbedürfnisse, die jeder Mensch hat ist der Schlaf. Wenn man einen Halbmarathon oder Marathon läuft, dann ist der Schlaf höchsten für die Vorbereitung auf das Rennen wichtig. Auch bei der Superkompensation hat der Schlaf einen wichtigen Stellenwert, denn ohne Schlaf keine Regeneration und ohne Regeneration keine Weiterentwicklung als Läufer. Nun gibt es aber Läufe wo man gar nicht oder nur sehr wenig schläft. Nehmen wir da einmal den 24 Stundenlauf. Hier läuft man rund um die Uhr (also 24 Stunden) durch. Es gibt nur wenige Läufer, die wirklich schlafen. Ein paar gute Läufer können es sich leisten und 1 bis 3 Stunden schlafen um dennoch eine akzeptable Kilometerleistung zu erreichen. Die Ultramarathon-Läufe, die mich faszinieren fordern vom Läufer, dass man nicht schlafen kann/darf. Hier müsste ich weit über meine Grenzen gehen. Denn ich selbst schlafe gerne und brauche meinen Schlaf. Wie soll ich das jemals schaffen, dass ich laufe und laufe und dabei eine oder zwei Nächte gar nicht schlafen kann? Das ist ein Punkt, der für mich schwer lösbar sein wird. Aber ist er eben deswegen so faszinierend für mich? Kann ich im Wettkampf über meine Grenzen gehen so dass ich gar keinen Schlaf brauche? Diese Frage kann ich jetzt noch nicht beantworten. Aber ich müsste auf jeden Fall einmal ein paar Experimente machen um dies zu erfahren. Und sollte ich auch niemals an einem 24 Stunden Lauf oder einem Ultra Trail Marathon teilnehmen: Alleine die Vorbereitung und die Überwindung nicht zu schlafen in der Trainingsvorbereitung ist schon faszinierend genug für mich.

Erfahrung für das Leben
Was hat mich als Willi im Leben wirklich geprägt? Es waren vor allem die “schweren” und am Anfang unlösbaren Aufgaben im Leben. Auch der erste Halbmarathon war sehr schwer für mich. Aber ich bin sehr dankbar, dass ich mich die letzen 7 Kilometer so überwinden konnte. Denn von dieser Erfahrung zehre ich jetzt noch immer und wahrscheinlich auch noch in 3 Jahren. Könnte ich jemals einen Ultramarathon absolvieren in den Bergen, dann würde ich eine Erfahrung für mein Leben gewinnen, die nur wenige Menschen auf diesem Planeten erleben könnten. Vor allem wäre es eine Erfahrung, die mich noch mehr stärken würde. Das Leben besteht manchmal aus vielen kleinen und größeren Ängsten. Auch Sportler haben Ängste. Wenn man jedoch in Extremsituationen lernt seine Änste zu überwinden, dann kann man sich da einen großen Gefallen für sein Leben machen. Denn dann hat man Erahrungsbeispiele im Kopf: Wenn ich damals den Chiemgauer Lauf über 100 km und ini Dunkelheit durch den Wald geschafft habe, dann werde ich auch diese Situation jetzt schaffen. Wir Menschen brauchen alle Erfahrungen. Denn die Theorie ist gut, aber die Erfahrungen sind noch wichtiger. Ich selbst merke, dass ich die Theorie aus dem Fernseher nicht brauche. Ich setze mich ungern hin und schaue jemanden zu, der Sport betreibt und über seine Grenzen geht. Lieber möchte ich diese Erfahrungen selbst mitmachen. Leider gibt es heutzutage viele Menschen, die sich aufgrund der Erfahrungen anderer Menschen freuen. Ich gehöre nicht dazu. Mich fasziniert es selbst solche Grenzerfahrungen zu machen. Und dafür ist der Ultramarathon ideal, oder?

Die Vision
Ich selbst bin ein Typ, der Visionen braucht. Aber ich bin auch ein Typ, der Visionen erzeugen kann. Ich schaffe es mir ein Ereignis so detailliert vorzustellen, dass ich jetztt glaube es schon erreicht zu haben. Einen Extremlauf zu schaffen ist eine wunderbare Vision. Christian Schiester hat mich dazu angeregt an diesen Traum zu glauben. Nun fasziniert mich eben die Vorstellung, dass ich in X Jahren an einem bekannten Ultramarathon (Berglauf) teilnehmen werde und diesen ohne Schlaf und mit vielen weiteren Strapazen auch schaffen werde. Die Vision trägt mich sogar jetzt schon im Lauftraining. Denn kleine Wehwechen wie das Aufstehen (Müdigkeit – Lustlosigkeit) vor dem Training sind im Vergleich zu den positiven Gedanken meiner großen Vision wirklich klein. Vision bedeutet für mich auch Hoffnung und Zuversicht. Und Läufer und andere Menschen, die keine Zuversicht haben, leben nicht glücklich und wahrscheinlich auch nicht lange. Als 6-facher Vater habe ich genug Hoffnung. Ich habe die Hoffnung, dass ich die Hochzeit aller meiner Kinder mitfeiern werde. Und noch viele andere Hoffnungen mit meiner Frau Angela. Beim Sport habe ich nun eine Vision, die über den normalen Laufsport hinaus geht. Es ist eine Vision, die ganz oben am Himmel steht. Der Gedanke daran macht mich frei und kraftvoll und inspiriert mich absolut. Die Absolvierung eines Halbmarathon im nächsten Jahr ist nur ein Teilstück dieser Vision. Aber das große Ziele ist aus heutiger Sicht ein anderes.

Nachtlauf
Der Nachtlauf ist so ähnlich wie der Schlaf bei mir. Ich laufe ungern in Dunkelheit durch ein Gelände, das nicht beleuchtet ist. Hier habe ich die Horrorgeschichten vieler Filme im Kopf. Auch habe ich es in diesem Jahr nicht geschafft im Winter durch den Wald zu laufen in der Dunkelheit. Bei einem Extremlauf (Bergmarathon) ist das aber eine Voraussetzung um mitzumachen. Man muss seine Ängste überwinden können und bei Nacht durch den Wald alleine laufen. Bei dem Nachtlauf kommt noch dazu, dass man ja diese Strecke als Läufer noch nie absolviert hat. Also muss man sich auch orientieren. Bei manchen Ultraläufen gibt es dann noch viele Mitbewohner im Wald (Wildschweine beim Chiemgauer 100 km oder 100 Meilen Lauf), die man hört aber nicht gleich sieht. Und was passiert, wenn ich als Läufer im Wald stürze und weit und breit niemand da ist, der mir helfen kann? Da ich noch dazu müde bin ist ein Schlafplatz im Wald wahrscheinlich nicht ganz angenehm. All diese Fragen beschäftigen mich schon jetzt und machen mich auch nachdenklich. Wenn ich jetzt nicht durch den steirischen Wald laufen möchte in der Nacht wie kann ich es schaffen über 100 km gesamt zu laufen und davon vielleicht einen ganzen Marathon nur bei Dunkelheit in einem fremden Wald. Der Nachtlauf bleibt für mich eine große Überwindung. Aber vielleicht liegt genau dort mein persönliches Potential mich weiterentwickeln zu können. Sollte ich jemals an einem Ultraberglauf mitmachen wollen muss ich mich lernen zu überwinden. Und das ist beim Thema Nachtlauf gar nicht so leicht, aber eben aus diesem Grund heraus faszinierend.

Ultralauf
Bis vor ein paar Wochen war das weiteste Rennen in meinem Kopf der Marathon. Ich hatte immer zu fragenden Leuten gesagt, dass das die größte Distanz ist. Bis ich dann einmal vom Ultralauf gelesen hatte. Alleine der Name Ultralauf war mir schon zu anstrengend und ich hatte gleich die Entscheidung gefasste, dass ich nie an einem Ultramarathon teilnehmen werde. Aber jetzt im Nachhinein war diese Ablehnung wahrscheinlich genau der Grund warum ich jetzt so begeistert bin. Mit Ultramarathon meine ich keinen Lauf über 50 Kilometer. Denn das ist ja fast ein Marathon. Mit Ultramarathon meine ich einen Lauf um die 100 km. Wenn ich mir jetzt die diversen Laufkalender durchsehe, dass merke ich eine Abneigung gegen Marathons und “Möchtegern-Ultraläufe”. Der Ultramarathon hat mich in den Bann gezogen. Für mich ist nur wichtig, dass ich dabei kein gesundheitliches Risiko eingehe. Aber nach den Interviews mit ein paar erfahrenen Ultraläufern und Extremläufern kann ich sagen, dass ein Ultramarathon körperlich nicht anstrengender ist als ein Marathon. Für mich ist auch fasinierend, dass ein Ultralauf eben ein Berglauf sein kann aber auch ein Ultrastraßenlauf. Für mich ist Trail Running (Berglauf, etc.) spannender und weitaus fasinierender, da ich hier die Natur entdecken kann. Hier danke ich vor allem Christian Schiester und Dean Karnazes (Ultramarathonman) für die Erfahrungen in ihren Büchern, die die Emotionen bei mir geweckt haben.

Abenteuer
Die Faszination Ultra-Trail-Marathon bedeutet auch ein Abenteuer zu erleben. Ich denke in jedem Mann steckt der Wunsch, dass man echte Abenteuer erleben will. Als 6-facher Vater erlebe ich Tag täglich genug kleiner und größerer Abenteuer mit unseren Kids. Aber ich meine auch die Abenteuer da draußen in der Wildnis. Was heißt für mich ein Abenteuer beim Laufen erleben? Wenn ich jeden Tag die gleiche Strecke auf der Straße absolviere ist das kein Abenteuer für mich. Wenn ich jedoch mit dem Rucksack loslaufe und einfach durch den Wald bei Schnee und Eis laufe, dann stecke ich voll im Abenteuer. Ich vergleiche das Laufabenteuer auch mit einer Überraschung. Wenn man das Ende bereits kennt, dann ist das ja nicht meh so interessant. Aber wenn man den Ausgang des Rennes nicht kennt, dann empfinde ich das als Abenteuer. Ein Ultraberglauf ist ein faszinierendes Abenteuer, denn da kann ich so viel erleben, dass ich hier meinen Laufblog die nächsten Jahre vollschreiben kann. Und sollte ich jemals einen Ultramarathon absolvieren, werde ich auf jeden Fall meine Erfahrungen hier niederschreiben. Das verspreche ich jetzt schon. Aber nicht nur das Abenteuer selbst gehört für mich dazu sondern auch die Vorbereitung darauf. Denn jeder Schritt gehört geplant und das ist auch jeden Tag ein Stück Abenteuer. Der Ultramarathon ist ein faszinierendes Abenteuer.

Bergläufe
Wenn man einmal einen Ultraberglauf absolvieren will, dann braucht man auch eine gewisse Liebe zu Bergläufen. Ich selbst bin bei meinen täglichen Lauftrainings immer im kubierten (hügeligen) Gelände laufend unterwegs. Wenn ich 15 Minuten laufe, habe ich bereits an die 100 Höhenmeter hinter mir. Dieser Umstand könnte für manch einen Läufer wirklich störend wirken. Für mich aber nicht, denn ich liebe es auf einen Berg oder eine Steigung zu laufen. Ich kann hier sogar meinen Puls besser kontrollieren als im Flachen manchmal. Hier spüre ich die Anstrengung in den Beinen und das spornt mich an. Damals im Fußballverein mussten wir manchmal im Winter die Stiegen im Stadion rauf und runter laufen. Ich war immer einer der schnellsten Spieler, denn mir hat dieses Stufentraining auch Spaß gemacht. Irgendwie muss man wahrscheinlich “anders” sein im Kopf um so zu denken. Aber anscheinend bin ich es. Die Liebe zu den Steigungen im Lauftraining ist das eine. Wenn ich aber nun immer nur auf einem Laufband laufen müsste mit Steigungen, dann würde mir das nicht immer so gefallen. Denn die Kombination mit der Natur hat seinen großen Reiz für mich. Ich freue mich schon auf meine ersten Bergläufe (Wettkämpfe) und wie das für mich werden wird. Derzeit faszinieren mich die Bergläufe der Ultramarathons am meisten.

Gemeinschaft
Ich selbst beschreibe mich als Einzelgänger, der aber manchmal auch seine Gemeinschaft braucht. In der Familie bin ich tagsüber als Einzelkämpfer im Außendienst unterwegs. Aber dann am Abend brauche ich die aufbauende Gemeinschaft mit meiner Familie. Extreme Erfahrungen verbinden uns Menschen miteinander. Wenn man nun einen 24-Stunden-Lauf absolviert, dann wird man sich als Läufer gegenseitig aufbauen. Man sitzt ja bekanntlich im gleichen Boot. Bis auf die Spitzenpositionen ist der Konkurrenzkampf untereinander nicht so groß. Darum hilft man sich gerne und baut sich gegenseitig auf. Wenn man beim Ultra Trail Marathon am Mont Blanc in der Nacht gemeinsam im Zelt der Versorgungsstation sitzt, dann kann man hier eine Art von Gemeinschaft erleben. Natürlich muss jeder sich selbst besiegen. Aber da kann eben eine Gemeinschaft wirklich helfen. Diese Art  von Läufergemeinschaft fasziniert mich und macht mir Lust auf einen Berglauf bzw. Ultramarathon. Ich denke, dass man hier auch Freunde gewinnen kann. Und diese müssen ja nicht immer aus dem eigenen Land kommen. Dieses Gefühl von Gemeinschaft lernt man wohl nur bei einem Ultramarathon in extremer Erfahrung kennen.

Zuschauer
In vielen Erfahrungsberichten von Bergläufern und Ultraläufern liest man, dass gerade die Zuschauer immer wieder aufbauend und motivierend für die Läufer sind. Beim Lauf am Mont Blanc wird berichtet, dass die Zuschauer bei jeder Versorgungsstelle warten und die Läufer mit “Allez, Allez” anfeuern. Gerade wenn man einen Hungerast hat oder unter Müdigkeit leidet, können solche Zuschauer einen Läufer wirklich aufbauen. Hier geht es um eine Atmosphäre, die man in sich aufsaugt und wohl niemals vergessen wird. Auch beim Fußball waren oftmals die Zuschauer der Faktor wo man dann die Euphorie für sich selbst “erzeugte”. Schön, dass man bei einem Ultramarathon nicht ganz alleine ist, wenn man läuft. Irgendwie hat man das Gefühl, wenn man sich Videos von Ultraläufen ansieht, dass die Zuschauer jeden Teilnehmer ins Ziel tragen wollen. Und diese Art von Respekt und Wertschätzung und Motivation ist eben einigartig und für jeden Läufer eines Ultraberglaufs prägend. Ich selbst finde die Vorstellung auf die vielen Zuschauer am Rand der Laufstrecke faszinierend und würde mich auf diese sehr freuen.

Start
Der Start eines jeden Extremlaufs oder Ultramaraton ist schon faszinierend:

Wenn man die Elite der Läufer starten sieht, kommen einem die Tränen. Viele Extremläufer berichten davon, dass ihnen die Tränen kommen, wenn sie so einen Start erleben dürfen. Bei dem UTMB am Mont Blanc wird das Lied “Conquest of Paradise” gespielt. Da entsteht dann eine Atmosphäre, die einfach unbeschreiblich ist. Man hat das Gefühl, dass im Startbereich nun die Zeit stehen bleibt. Die Zuschauer (darunter auch viele Freunde der Läufer) erleben diese Emotionen mit und freuen sich gemeinsam auf den Start. Aber mit Freude hat so eine Berglauf wohl wenig zu tun. Denn es sind tiefe Emotionen, die jedem Läufer wohl ewig in Erinnerung bleiben werden. Alleine für den Start zahlt es sich aus das harte Training und die vielen Wochen an Vorbereitung auf sich zu nehmen. Wenn ich mir die Bilder ansehe bekomme ich eine Gänsehaut. Da küssen die Läufer dann im “vorbeilaufen” noch ihre Frauen und bekommen die letzten Glückswünsche. Dann geht es auf die Reise. Auf einen Lauf, der einen riesen Berg vor sich hat. Der Mont Blanc steht vor allen Läufern. Irgendwie erinnern mich diese Bilder an eine lange Urlaubsreise, wenn man wegfährt. Irgendwie haben alle Hinterbliebenen ein wenig Angst ob das alles gut ausehen wird und man gesund zurück kommt. Auch bei einem Ultramaraton – Berglauf ist das der Fall. Natürlich denkt man daran, aber man darf sich nicht fertig machen lassen von diesen Gedanken. Die Bilder vom Start werden mir nicht so leicht aus dem Kopf gehen. Aber sollen sie ja auch gar nicht. Denn die Bilder an den Start können wahre Laufwunder auslösen.

Zieleinlauf
Was soll ich denn jetzt über den Zieleinlauf schreiben? Wie bei jedem Rennen ist das das Highlight auf das man trainiert hat. Egal wie müde und fertig man schon ist. Der Zieleinlauf ist ein Ereignis im Kopf, dass einem sehr helfen kann das Rennen überhaupt zu überstehen. Ich selbst habe beim LCC Halbmarathon erlebt was es heißen kann, den Zieleinlauf zu visualieren. Ich wollte bereits aufgeben, aber ich tat es nicht. Der Zieleinlauf beim Ultra Trail Marathon am Mont Blanc in Charmonix ist wunderbar. Viele Läufer berichten davon, dass genau dieses Ergeignis der eigentliche Antrieb war diesen Ultramarathon weiterzulaufen und heil zu überstehen. Ich weiß, dass im Ziel meine Familie stehen muss. Denn wenn die im Zielbereich stehen und auf mich warten, dann kann ich es schaffen. Alleine der Gedanke an meine Frau und meine Kinder wird mir immer wieder helfen das Rennen weiterzulaufen und im Ziel anzukommen. Ich habe mir schon in meinen Gedanken ausgemalt wie da sein wird. Ich werde meine Kinder auf den Arm nehmen (soviele ich halt dann noch kann – 6 sind wahrscheinlich aber zu viel…). Ich würde gerne einer der 1000 Läufer oder weniger sein, die diesen Ultramarathon geschafft haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir auch die Tränen kommen werden. Denn im Ziel kann sich die ganze Anspannung in mir entladen. Ja, ich habe es geschafft. Ich habe meinen Körper besiegt und auch meinen Geist! Diese Bilder gehen mir nicht aus dem Kopf. Alleine darum muss ich es schon probieren. Und dann werde ich einfach diese Atmosphäre genießen. Viele Extremläufer berichten davon, dass diese Momente einfach unbeschreiblich waren und man diese kaum in Worte fassen kann. Mich fasziniert die Vorstellung auf dieses Ereignis, dafür will und werde ich trainieren!

 Ich selbst sein
Vor kurzem fragte ich meine Frau Angela warum sie mir diese Gedanken an die Teilnahme eines Ultramarathon (Extremlauf) nicht verbietet. Sie antwortet sinngemäß, dass sie das nicht tun könnte und niemals wollen würde. Denn jeder Mensch muss in seinem Leben das tun wo er richtig aufgeht. Und wenn ich über das Laufen und speziell die Ultramarathons und Exremläufe berichte, dann merkt wohl jeder, dass das mein großer Traum ist. Ja, es stimmt. Nur wenn ich Willi wirklich ich selbst bin, dann bin ich in meiner Mitte. Natürlich kann ich mich auf so einen Lauf nur vorbereiten, wenn ich den Rückhalt von meiner Frau habe. Und den habe ich. Da mir aber die Familie am wichtigsten ist, darf das Training meiner Familie aber keinen Platz wegnehmen. Also werde ich mich in der Früh und am Abend vorbereiten, da störe ich keinen. Christian Schiester (Exremläufer) berichtet davon, dass bei einem Ultramarathon irgendwann der Punkt kommt wo man mit sich und der Welt eins ist. Das ist bestimmt nicht am Anfang bei den ersten Kilometern der Fall. Dieses Gefühl kommt dann, wenn man sich überwinden muss und der Körper und/oder Geist streikt. Dann erlebt man ein Gefühl von Freiheit und Stärke. Man ist jetzt in sich selbst gelandet. Wie oft passiert das schon im normalen Leben? Diese Vorstellung an diese Freiheit fasziniert mich. Auch jetzt bei meinen Trainingsläufen erlebe ich so ein Gefühl manchmal. Aufgrund der großen Anstrenungen in einem Ultramarathon ist das Gefühl da oben am Berg aber wahrscheinlich weit größer.

Vielleicht bist du überrascht, dass ich mich als 6-facher Familienvater mit so einem Gedanken an der Absolvierung eines Ultramarathon bzw. Berglauf Extremmarathon beschäftige. Wichtig ist mir dabei, dass meine Familie immer den ersten Platz einnimmt und meine Gesundheit mit so einem Lauf nicht gefährdet ist. Darum werde ich mich jetzt in den nächsten Monaten und Jahren ordentlich mit dem Lauftraining darauf vorbereiten. Vielleicht kommt dann einmal der passende Moment wo ich meinen sportlichen Traum verwirklichen kann. Aber alleine die Gedanken an diese Bergläufe und Extremläufe faszinieren mich und verschaffen wir Flügel nicht nur für das Training sondern auch für den Alltag.

Frage an dich: Würdest du jemals einen Ultramarathon oder Extremlauf laufen? Hast du vielleicht schon an einem Ultralauf teilgenommen? Wie sind deine Erfahrungen dazu?

Lg

7 Antworten auf Die Faszination eines Berglauf – Ultramarathon

  1. Soulrunner sagt:

    HAllo Willi,
    erstmal muß ich sagen das deine Seite sehr cool ist. Deien Artikel sind nicht nur so dahingeschrieben sondern sehr informativ und mit Herzblut geschrieben.
    Danke erstmal dafür.
    Jetzt zum heutigen Artikel.
    Ich finde du umschreibst das ganze schon sehr gut und die Einstellung deiner Frau bezüglich des “Erlaubens” ist spitze. Ich als zweifacher Papa (zwei Söhne, 4 und 1 Jahr) kann bestätigen das es schwierig ist sich auf einen Ultra vorzubereiten wenn man keine Zeit der Familie opfern möchte. Früh morgens zu trainieren war früher kein Thema für mich aber in letzter Zeit komme ich vor halb sieben nicht mehr aus den Federn. Abends ist eher meine Zeit aber dann ca. 2 – 3 Stunden im dunklen Wald (im Winter) runzurennen ist auch nicht immer toll. Also was bleibt da noch? Einen Kompromis eingehen der dann doch ein wenig zeit der Familie wegnimmt. Ich bin schon viermal einen Ultra gelaufen und kann sagen das es Spaß macht. DAs richtige Gefühl dabei ist aber nie aufgekommen weil es Stadtultras waren. Erst seit knapp 1,5 Jahren nachdem ich meine Einstellung zum laufen geändert habe fühle ich innere Ruhe und Ausgeglichenheit beim Trailrunning. Das ist für mich das Wahre wenn auch nur “mein” laufen. Hier kann ich ich selbst sein, im Einklang mit der Natur und mir.
    DAs ist jetzt mein “Soulrunningt” !!!

    Hoffe dir ein wenig einen Einblick in meine Laufwelt eggeben zu ahben.

    Liebe GRüße
    Marco aka Soulrunner

  2. Frank Biermann sagt:

    Zuerst mal ein dickes Kompliment für deine Homepage. Da kann man lesen bis man schwarz wird! :-) Wie schaffst du das alles mit so vielen Kindern? Respekt!! Mir fehlt schon viel an Zeit obwohl ich nur ein Kind habe. Mehr Zeit habe ich nur wenn ich wieder verletzt bin was mir öfters mal passiert. :-( Bin momentan auch am Neuaufbau und hoffe das ich diesmal länger verschont bleibe. Was das Berglaufen betrifft ist dies sicher eine wunderbare Sache aber wenn man wie ich 2008 am Nebelhornberglauf teilnimmt der am selben Tag stattfand wie der Zugspitzberglauf (wo 2 Todesopfer zu beklagen waren) ist das mit den Naturerlebnissen nicht mehr schön. Aber Gott sei dank ist so etwas doch recht selten der Fall und dann kann man wirklich diese besonderen Emotionen genießen.
    Einen sportlichen Gruß aus dem Spessart
    Frank Biermann
    ultrafrank.blog.de

  3. Pedro sagt:

    Hallo Willi,

    auch ich spiele schon länger mit dem Gedanken irgendwann einmal einen Ultra zu laufen. Diese 100 km (am liebsten ein Berglauf) machen mich schon sehr an. Dieses über seine eigenen Grenzen gehen, diese Disziplin die man dafür braucht und das erreichen von etwas, was nicht jeder schafft, dass alles fasziniert mich sehr.

    Ein großer Traum seit dem ich Laufe, war die Teilnahme an einem Marathon. Diesen Traum habe ich mir letztes Jahr erfüllt und ich bin noch heute sehr Stolz darauf. Dabei ging es weniger um die erreichte Zeit, sondern das Training und den Lauf selber durchgezogen zu haben und es schliesslich auch zu schaffen.
    Dieses „Gefühl“ kann mir keiner mehr nehmen. Man kann es sich auch nicht kaufen oder geschenkt bekommen, man muss es sich hart erarbeiten und Willensstärke beweisen. Dieses habe ich konsequent durchgezogen und es hat mir auch ausserhalb des Laufens sehr gut getan.
    Allerdings habe ich das Training zu diesem Marathon schon sehr auf die Kosten meiner Familie gemacht. Das möchte ich bei meinem nächsten anders machen.
    Es aber auch einfacher, wenn der Partner das gleiche Hobby ausübt und das ist nun bei mir auch der Fall. Das Erleichtert schon sehr.
    Beim Thema „Ultra“ bin ich bei meinen vielen langen Läufen zur Vorbereitung auf dem Marathon gekommen. Es waren einfach meine Lieblingsläufe, diese Läufe haben mir gut getan und haben mir sehr viel Spaß gemacht. Im Vergleich zu einem Ultra sind so 36 km Läufe ein Witz, aber immerhin ein Anfang.
    Für einen Ultra bin ich noch lange nicht bereit, aber er ist in meinem Kopf. Es ist ein Ziel welches ich für die Zukunft verfolgen möchte.
    Ich wünsche dir viel Kraft, Ausdauer, Disziplin und Willensstärke für dein Vorhaben.

    Grüße aus Bayern
    Pedro

  4. RunningWilli sagt:

    @Soulrunner:
    Schön, dass du hier so offene Worte schreibst. Ja, ich stehe noch vor dem Ultramarathon, aber anscheinend kann ich schon etwas spüren wie sich dieser anfühlt :-) Wegen dem Aufstehen kann ich nur sagen, dass es für mich auch nicht immer leicht ist (vor allem im Winter), aber ich habe sonst keine andere Möglichkeit mit der Familie und möchte das Laufen auch nicht aufgeben. Trailrunning habe ich erst vor ein paar Tagen entdeckt – es ist einfach herrlich. Dennoch bleibe ich noch für die nächsten Jahre auf der Halbmarathon-Distanz, da ich meine AAerobe Schwelle steigern möchte und dann auf die Longdistanzen gehen (laufen…) möchte. Danke für deinen tollen Eintrag.

    @Frank Biermann:
    Ich hoffe nicht, dass du schwarz wirst :-) Wie ich das schaffe ist nicht ganz leicht zu erklären, aber ich habe es hier versucht: . Der Laufe mit den Toten “nebenan” war sicher auch ein Schockerlebnis für dich. Ja, da hört sich der Genuss und der Spaß wirklich auf. Leider ist nicht der Lauf selbst schuld, sondern die Läufer, die sich nicht ausreichend auf so ein Event vorbereiten. Was hat dieser Tod bei dir zum Thema Laufen ausgelöst? Bist du jetzt ängstlicher? Danke für dein Kommentar. Sag’ mal kann man auf deiner Homepage irgendwo ein Kommentar hinterlassen?

    @Pedro:
    Das zu erreichen was nicht jeder schafft ist auch mein Ding. Denn einen Halbmarathon und Marathon läuft ja schon fast jeder, der gerade gehen kann… :-) Du kannst wirklich stolz sein auf die vielen Wochen und Monate wo du konsequent trainiert hast. Das ist genau der Punkt worauf ein Läufer wirklich stolz sein sollte. Denn die Zeit im Rennen ist das eine, aber die Wochentrainings wirklich konsequent zu absolvieren ist top! Ich bin auch schon im Kopf für den Ultra bereit. Sag’ mal lauft deine Frau dann auch einen Ultra?

    Euch allen DANKE!

    Lg
    RunningWilli

  5. Axel Rittershaus sagt:

    Hallo Willi,

    habe gerade gesehen, dass Du auf meine Website verlinkt hast und auch ein Ultra-Fan bist. Du hast eine tolle Seite und mit den 6 kids, Familie und Ultra-Hobby ziehe ich meinen Hut!

    Wie Du weisst, steht bei mir am 30.5.10 der 89km Comrades in Südafrika mit über 23.000 anderen Läufern an. Drück mir die Daumen ;)

    Beste Grüße und keep on running

    Axel

  6. RunningWilli sagt:

    @Axel: Ja, ich bin seit kurzem ein Ultra-Fan, da mich die Langstrecken jetzt so faszinieren. Danke für dein Lob für meine Seite und meine Family. Wegen dem Comrades in Südafrika drücke ich dir auf jeden Fall die Daumen. Was ist dein Ziel für den Lauf dort? Strebst du eine besondere Zeit an oder einen Platz?

    Danke dir
    RunningWilli

  7. Axel Rittershaus sagt:

    Beim Comrades ist für mich beim ersten Mal “Ankommen” das Ziel. 12 Stunden ist Cut Off…
    Wenn’s gut läuft, dann wäre ich mit einer Zeit um die 10 Stunden sehr happy. Kritisch sind die vielen Höhenmeter, die beim Comrades zu bewältigen sind und natürlich die Länge an und für sich.
    Naja, mal abwarten wie es dann an diesem Tag aussieht.

    Gruß
    Axel