6 Darum wollte ich aufhören zum Laufen

Ich war im Jänner 2010 knapp dran mit dem Laufen ganz aufzuhören. Zuvor bin ich ohne Trainingsplan und Trainer ab und zu gelaufen. In dieser Zeit habe ich viele Fehler gemacht die ich heute so nicht mehr machen würde. Heute erfährst du warum ich aufhören wollte. Hoffentlich kannst du von den Erfahrungen profitieren und vielleicht schauen ob es bei dir derzeit ähnlich ist.

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4 Antworten auf 6 Darum wollte ich aufhören zum Laufen

  1. Geri sagt:

    Hallo Willi,
    ich bin zufällig auf deine Website gestoßen und habe darin gestöbert. Ich finde deine Beiträge sehr interessant, sehr gut geschrieben und ich denke ich kann sehr viel daraus mitnehmen, da es mir so ähnlich geht wie es dir beim Laufen ergangen ist. Ich laufe seit mehreren Jahren. Beginne immer wenn der Schnee zu schmelzen beginnt, so im März (wohne in Mürzzuschlag da dauert der Winter etwas länger) mit einer riesigen Portion an Motivation und nach 2 bis 3 Monaten ist es von einem auf den anderen Tag vorbei und ich kann mich nicht mehr dazu überwinden auch nur einen Schritt zu laufen.
    Aber seit Juni 2009 laufe ich regelmäßig und das bis zum heutigen Tag, den ich habe den Treibstoff für meinen Antriebsmotor gefunden. Ich nehme seit diesem Zeitpunkt zumindest einmal im Monat an einem 10 km Lauf teil. So laufe ich immer fleißig, man will ja dann immer den Lauf locker und auch in einer guten Zeit bewältigen. Dies hat mich auch dazu bewogen beim Wien Marathon 2010 anzutreten. Wollte schon immer einen Marathon laufen, war immer ein großes Ziel. Vorgenommen habe ich unter vier Stunden zu bleiben und dies habe ich auch umgesetzt. War ein tolles Gefühl ins Ziel einzulaufen bei dieser Kulisse und natürlich eine Bestätigung weiter zu machen.
    Aber ich habe auch das Problem, dass sich meine Zeiten bei den 10 km Läufen kaum verbessern und sich bei meinem Gewicht nicht viel ändert, eben die gleichen Sorgen die du hattest. Habe aber auf deiner Homepage schon viele nützliche Dinge erfahren, die ich mal versuchen werde umzusetzen. Mache am Donnerstag meinen ersten Laktattest und bekomme einen Trainingsplan. Hatte bist jetzt alle nur aus dem Internet.
    Kann nur sagen mach weiter so, ist eine sehr interessante Homepage. Werde sie regelmäßig besuchen und durchstöbern. Habe ja noch nicht alles durch. Bin mir sicher, dass ich noch viel Nützliches finden werde.
    Übrigens finde auch den Beitrag zum Tragößer Volkslauf super. War auch dabei und die Phasen die du beim Rennen durchmachst habe ich auch immer bei jedem Rennen. Musste schmunzeln da ich auch immer im ersten Teil ans AUFEGEBN, ans ABKÜRZEN und an das WARUM tu ich mir das an, denke.
    Alles Gute und schöne Grüße Geri

  2. RunningWilli sagt:

    Hallo Geri,

    es gibt keine Zufälle im Leben… :-) Ich freue mich dass du auf meiner Seite gelandet bist und gleich so ein tolles Kommentar schreibst. Danke dir dafür. Das Feedback von dir ist für mich sehr wertvoll da ich manchmal denke dass ich das “für die Luft” schreibe und es nicht interessant ist. Aber wie man liest hat dir der eine oder andere Beitrag geholfen. Das freut mich und motiviert mich.

    Wir wohnen ja nicht so weit entfernt. Ich bin im Bezirk Hartberg zu Hause. Denke rund 1 Stunde von dir entfernt. Das Problem mit dem Aufhören nach 2-3 Monaten dürfte in der Läuferszene weit verbreitet sein. Ich finde es wunderbar, dass du den “Treibstoff” -- “deinen Treibstoff” gefunden hast. Und bei mir ist es ähnlich. Ich würde heute nicht mehr laufen, wenn ich mich nicht für den nächsten Wettkampf vorbereiten würde. Da will ich mich ja auch nicht blamieren sondern steigern. Auch geht es ja um den Faktor “Genuss”. Und wie man sieht hast du den Wien Marathon 2010 wirklich genossen. Gratulation zu dieser tollen Zeit!

    Am Anfang steigert man sich. Aber dann kommt der Punkt wo viele Läufer stehen bleiben. Beim HM ist das meist so bei einer Zeit um die 1:40 bis 1:35. Nur mit kontrolliertem Training und gezieltem Training kann man mit dem gleichen Aufwand bessere Ergebnisse erreichen. Ich kann dir zu deiner Entscheidung wegen Laktattest nur gratulieren! Wie du richtig schreibst ist aber der Trainingsplan für danach wichtig. Nur eine kleine Frage: Das ist aber kein Plan für die nächsten 6 Monate oder? Denn so habe ich nach meinem ersten Laktattest begonnen. Aber das war ein Reinfall.

    Danke für das viele Lob :-) Es freut mich sehr wenn du hier regelmäßig “vorbeiläufst”. Vor allem sind es die Kommentare die mir helfen diese Seite nach deinen Wünschen zu gestalten. Bitte schreibe mir einfach die Fragen und Erfahrungen.

    Zu Tragöß: Welchen Platz hast du gemacht? Wie gehst du mit dem Aufgeben, Abkürzen, Warum um?

    Danke dir Geri!

    Lg
    Willi

  3. Geri sagt:

    Hallo Willi,
    beim Tragősser Volkslauf habe ich den 84. Platz belegt.
    Beim letzten Kilometer ist hinter mir wer gelaufen und derjenige hat mich auf der Zielgeraden mit einem Zielsprint úberholt. Kőnntest du gewesen sein.
    Wáhrend des Rennens kommt immer diese Phase des Aufhőren und Warum und das immer im ersten Drittel. Ich denke dann immer an das Gefúhl im Ziel, wie du es auch in deinem Podcast treffend beschrieben hast und ich weiss, dass nach einem oder zwei Kilometer das Gefúhl wieder weg ist und ich dann mit vollem Elan wieder laufe. Also ich muss einfach diesen Punkt úberwinden und dann geht es wieder super weiter.

    Schőne Grússe Geri

  4. RunningWilli sagt:

    Hallo Geri,

    ich finde das echt cool dass du hier reinschreibst. Ja, ich war der “wahnsinnige Läufer” der dich überholt hat. Wobei im Ziel war ich mir nicht sicher ob ich dich wirklich überholt hätte.

    Für mich war es überraschend, dass du im ersten Drittel das Kopfproblem hast. Bei mir ist das immer im dritten Drittel wenn ich schon am Zahnfleisch laufe… ;-)

    Wie überwindest du den Punkt? An was denkst du da?

    Lg
    Willi