Mein Idealgewicht ist so eine Sache. Mein Idealgewicht ist auch ein Streitfall manchmal. Mein Idealgewicht kann ich leicht berechnen kostenlos sogar. Aber ein Praxis Test hilft manchmal mehr. Dieser Test ist besser als jeder Rechner mit dem ich versuche mein Idealgewicht ausrechnen zu wollen. So komme ich als Läufer auf mein Idealgewicht.

Mein Idealgewicht habe ich nun gefunden – kostenlos…
Was ist im Leben schon ideal? Es ist immer eine Frage wie man eine Situation bewertet denke ich. So ist es auch beim Gewicht. Denn für manch einen sind 90 Kilogramm viel für den anderen wenig. Und für deinen Läufer wie mich sind 85 Kilogramm der Horror. Mein Nachbar wäre sehr froh darüber – hoffentlich liest der das nicht…
Warum interessiert mich mein Idealgewicht als Läufer?
Der Läufer und die Läuferin lebt vom Gewicht. Der Wettkampfläufer braucht es um schneller zu sein. Denn jedes Kilogramm Fett weg bringt rund 1 Minute im Halbmarathon und 2 Minuten im Marathon. Das ist ja schon viel Zeit. Und der Waldläufer braucht das auch. Denn es schützt vor Verletzungen. Durch weniger Gewicht wird auch der passive Bewegungsapparat weniger belastet. Sehnen, Gelenke, Bänder und Knie haben weniger Verletzungsanfälligkeit. Mir geht es um die Bestzeit und um den Verletzungsschutz. Denn beides sollte ja im Einklang stehen.
Welche Messgrößen gibt es die ich bis dato verwendet habe?
Eigentlich gar nicht viele. Bis vor ein paar Wochen war die Waage und die Kilogramm die einzige Messgröße. Aber dann habe ich ja auch entdeckt, dass man das Körperfett berechnen kann. In vielen Laufbüchern aber steht immer wieder der BMI (Body Mass Index) als Meßgröße für erfolgreiche und erfolglose Läufer und Läuferinnen. Ich hatte nie was vom BMI gehalten. Aber da auch mein Trainer diese Messgröße ins Spiel gebracht hat denke ich nun daran. Bei jedem Laktattest steht auch beim BMI drinnen. Und der ist derzeit "nur" 23,3. Das ist nicht gerade wenig für einen erfolgreichen Läufer. Aber der Fettanteil liegt bei nur 10,9%.
Wo liegt die Unzufriedenheit mit dem Erreichen vom Idealgewicht?
Je nachdem welches Ziel man definiert gibt es einen Spagat zu überwinden. Die Ausgangssituation und das Ziel liegen oft weit auseinander. Gerade wenn man nach dem Urlaub auf die Waage steigt oder die Weihnachtsferien hinter sich hat. Hier hat man dann oft unrealistische Vorstellungen. Nicht wegen der Gesamtanzahl der Kilos. Sondern wegen der Zeit. Also wenn man den Faktor Zeit und auch die Bewegung nicht realistisch einordnet gibt es Unzufriedenheit. Aber auch wenn die Messgröße nicht passt. Denn laut meinem BMI bin ich fast übergewichtig. Aber wenn ich mich ansehe weiß ich nicht wo ich noch sehr viel Fett abnehmen sollte. Naja am Bauch gibt es noch Potential aber nicht sehr viel mehr.
Welche Gefahren hat das Nachlaufen des eigenen Idealgewichts?
Ich selbst habe mich die letzten Wochen immer wieder mit dem idealen Gewicht für Läufer beschäftigt. Das liegt für den Hobbyläufer bei einem BMI von 21. Aber davon wäre ich ja weit entfernt. Und immer wieder habe ich gemerkt, dass ich das nicht so leicht erreichen werde. Denn dafür müsste ich nochmals 7 Kilogramm abnehmen. Hier hätte ich aber dann auch ein Problem mit meiner Frau. Denn die mag keine "Solettistange" die mag einen Mann. Und ich weiß nicht wie es bei dir ist. Aber das kann schon ein Streitfall werden. Denn ich möchte ja schneller werden und nehme alles in Kauf. Und meine Frau möchte einen gutaussehenden Mann haben….
Wie habe ich mich nun entschieden?
Ich habe nun einen Praxis Test gestartet. Ein Test der mir sagt wie mein Idealgewicht ist. Und der Test ist kostenlos und kann man direkt zu Hause machen. Man braucht….. seine Frau oder Partnerin (oder Mann oder Partner eben). Denn ich frage Angela einfach wie es um mich steht. Und die sagt mir genau wo meine Problemzonen sind. Aber manchmal sind die sehr weit oben angesiedelt. Nämlich im Kopf. Da steckt manchmal das Problem wenn man eigentlich schon ein gutes Gewicht hat. Und darum habe ich mich entschieden auf meine Frau zu hören. Denn diese hat mir ja auch gesagt, dass ich mich bei einem BMI von 21 nicht wohlfühlen würde. Und dafür bin ich dankbar.
Wie machst du das um dein Idealgewicht zu finden und zu erreichen?
Run ON!
Willi

Guten Morgen Willi,
danke für diesen Beitrag. Ich stimme Dir 100%ig zu, dass für sehr sehr viele Menschen das Ideal-Gewicht im Kopf beginnt. Meine Erfahrung ist: Genau die, welche das “Ideal” anstreben, blockieren sich im Kopf selbst.
Die Folge ist, man kann “sein Ideal” nie erreichen, denn je mehr man danach strebt, so schneller rennt es vor einem davon… Bei mir ist es übrigends ähnlich
Bei 181 und 93kg müssten ich eigentlich als “Übergewichtiger” kategorisiert werden. In meiner Hochphase (Ironman Roth) fast ohne Fett, wog ich bei 181 cm trotzdem 82 kg -- bei weniger Muskelmasse zu heute. Auch damals sagte man mir, “du bist zu schwer, EIGENTLICH MÜSSTEST Du bei deiner Größe 75 kg wiegen…”. Das nahm ich mir an und blockierte mich selbst im Kopf.
Heute weiß ich: Ich gehöre zu den “Schwergewichten”, was für mich einen Unterschied macht zu den “Übergewichtigen”. Ich muss zwar mehr auf meine Knie etc. achten und Bergläufe/Bergauffahrten sind ein Horror für mich, aber der MENSCH ist kaum mit einer Tabelle zu kategorisieren.
Tipp: Nehmt Hosen und Hemden, dann seht ihr ob ihr zu- oder abgenommen habt. Aber keinen weiten Wollpulli!!!
Ronny
Ideal gewicht sollte auch wohlfühlgewicht sein !!
D.h unabhängig von Tabellen den jeder Mensch ist einzigartig und somit haben wir auch unterschiede beim Gewicht in denen der Körper das Maximum an Schutz und Leistung hatt!
Also es macht manchmal schon Sinn auf die Frau zu hören
Hallo Willi,
wir kennen uns ja jetzt schon ne Weile und so weißt Du, dass auch ich ständig mit meinem Gewicht kämpfe. Ich weiß nicht ob es wirklich so ist, aber ich glaube, als Radfahrer spielt das Gewicht eine noch viel größere Rolle, denn an Bergen ist der Zeitverlust je Kilogramm das man mehr auf den Rippen hat gaaaanz immens. Wenn ich manchmal in den Alpen Pässe hochfahre und werde dann von “Hungerstangen” oder sehr schlanken Frauen überholt werde, als wenn ich stehen würde, dann denk ich mir schon oft, wie die wohl fahren würden, wenn man ihnen einen Rucksack mit 30kg (und mehr) Steinen auf den Rücken schnallen würde. Ich bin mir sehr sicher, dass viele dann im Vergleich zu mir ganz schön abschmieren würden. Gleichwohl wäre ich ehrlich gesagt gerne aber auch so ne Hungerstange und würde damit Berge wesentlich leichter hochfahren. Gerade eben weil das Bergfahren soviel Spaß macht.
Doch was mache ich dafür ? Nun…..ich habe glaub ich so ziemlich jede Diät ausprobiert…….und mir damit meinen Stoffwechsel über die Jahre grundlegend kaputt gemacht. Heute kämpfe ich damit ihn wieder in Schwung zu kriegen, was aufgrund meines Alters (43) nicht so einfach ist. Wenn ich schaue, wieviel ich trainiere und wie intensiv, dann ist es mir manchmal unverständlich, dass ich nicht abnehme…..ja….ich muss sogar aufpassen, dass ich nicht zunehme……
Mein BMI ist derzeit 24.4 (1,90m und 88kg) und das ist an der Grenze zum Übergewicht….und ähnlich wie bei Dir, Willi, sehe ich an meinem Körper eigentlich nur um die Hüfte Potential abzunehmen. Klar ist das momentan noch etliches und es geht auch am schwersten weg, aber Arme und Beine hab ich eher sehr schlanke…..
Klar wachsen natürlich wenn man viel trainiert auch Muskeln und die sind ja schwerer wie Fett, aber dennoch denke ich dass mein Knochenkörperbau einfach “schwer” ist und es von daher für mich sehr schwer ist in die Region zu kommen, wo ich gerne hinwollte (unter 80kg).
Es ist ein steter Kampf mit sich und seinen Gewohnheiten. Wenn man gerne gut und viel isst, wenn man noch dazu als Abhängiger von Süßigkeiten gilt, und eine Frau hat, die das auch so lebt, dann tut man sich da nochmal schwerer.
Ich bin aber ein Typ, der keine halben Sachen machen kann. Manche können das ja, dass sie sagen, sie essen jetzt einfach weniger und Schokolade eben auch nur noch die Hälfte…….das funktioniert bei mir nicht. Ich muss mir klare Regeln aufstellen und die kann ich dann auch diszipliniert einhalten. Das ist wie mit einem Trainingsplan. Natürlich hätte ich auch ohne Trainingsplan trainieren können, aber es wäre nie im Leben das gleiche herausgekommen. So ist es mit der Ernährung bei mir auch.
Auf Deinen Vorschlag Willi, abends mal keine Kohlenhydrate und statt dessen einen Eiweißtrunk zu trinken bin ich seit ein paar Tagen eingestiegen und bis jetzt komm ich super damit klar. Tagsüber esse ich ganz normal und abends halte ich mich an meinen Eiweißtrunk……danach hab ich zwar keinen Hunger mehr…..aber noch immer Gelüste in irgendwas reinzubeißen. Da ich mir aber die Regel aufgestellt habe, halte ich mich kompromißlos daran. Dem Ziel bis zum Wettkampf am Sonntag noch 2-3 Kilo abzuspecken bin ich schon auf halben Wege entgegengekommen. Das motiviert natürlich, denn ich fahre am Sonntag über 1000Höhenmeter und wenn man sich ausrechnet wieviel Watt man sich pro Kilogramm dabei erspart ist das enorm. Die Hub-Arbeit W ist ja gleich der Masse m multipliziert mit der Gravitationskonstante g multipliziert mit der Höhe um die man die Masse anhebt. Rechnen wir also mal mit 3kg Gewicht das ich weniger hätte, so müsste ich alleine dafür 29430 Joule aufwenden. Gerechnet über eine Zeitspanne von 1h kommt man da auf knapp 10 Watt Leistung die man weniger benötigt. Hört sich nicht viel an……aber ist wenn man von einer Leistung am Berg von vielleicht 200Watt ausgeht schon nicht sooo wenig (5%).
Bei alle dem auf´s Gewicht schauen, versuche ich mich aber nicht zu arg verrrückt zu machen, denn schließlich möchte ich das Leben auch mal genießen. Gerade in diesem Jahr ist mir die Einsicht gekommen, dass es manchmal einfach auch notwendig ist, sich für irgendwas zu belohnen. Das kann ein Schlemmermenü sein, dass kann aber auch eine Weihnachtszeit sein, in der man nicht bei jedem Gebäck drüber nachdenkt, ob man jetzt wieder 1kg zunimmt oder nicht. Der Kopf, zumindest meiner, braucht diese Zeiten einfach um wieder neue Energien fürs Training zu sammeln. Auch so Vorsätze wie mein Eiweiß am Abend müssen durchgehalten werden und kosten Energie.
Ich hab mir schon mal überlegt, ob es nicht eine gute Taktik wäre, eine 2:1 Abnehmtaktik zu machen. Immer wenn zwei Kilo runter sind, darf wieder eines drauf……dann wieder zwei runter und eines rauf…..Also immer in dem Belohnungsrhytmus. Vielleicht probiere ich das mal aus, und sage euch dann Bescheid, ob es funktioniert. Jetzt in der Vorwettkampfphase wo ich bald mit Carboloading anfangen muss, geht das natürlich nicht, aber ab nächste Woche bin ich offen für Experimente….
Viele Grüße
Jürgen
grundsätzlich sehe ich das auch so……aber letztlich muss ich mich vor allem selbst auch sehen können. Mir brächte es wenig, wenn ich mit einem Bierbauch rumlaufen müsste und meine Frau würde den schön finden. In erster Linie muss ICH mich selbst in Ordnung finden, denn ich bin mein schärfster Kritiker und hab meinen Körper ja sozusagen als einziger den ganzen Tag so um mich herum…..
Da haste recht Jürgen
unser Körper muss in erster Linie uns gefallen . Den nur dieser ermöglicht es uns unsere Gedanken und Träume zu verwirklichen . Nichts ist schöner sich in seinen Leben selbstzuverwirklichen und die Träume zu leben.
Darum sollte das Essen auch einen hohen stellenwert haben auch was die Qualität angeht nicht nur das teuerste Motoröl ins Auto sonder den Körper auch fair behandeln damit es lange rund läuft.
Hi Willi,
auch das ist wieder ein Thema, bei dem ich mich angesprochen fühle. Keine Frage, weniger Gewicht heißt meistens mehr Tempo. Aber wiee weit will man gehen, ist es wirklich noch gut für die Gesundheit. Gefällt man sich selbst, und auch anderen so? Fragen über frage… Ich selbst habe die „Hungerhaken“ die ich beim Marathon und vor allem bei den Ultras so gesehen habe, eher bemitleidet, und muss trotzdem aufpassen, jetzt selber keiner zu werden. Bei mir zeichnen sich die Rippen bereits ab, was ziemlich Sch.. aussieht finde ich.
Da ich ein recht schlechter Futterverwerter bin, kann ich mein Gewicht nach Belieben steuern, ohne groß auf etwas verzichten zu müssen. Ich nasche sehr gerne und viel, und lasse es gegebenenfalls, ohne dass es mir sehr fehlt sein, was zu einem relativ schnellen Gewichtsverlust führt. Dies habe ich auch zu meinem Hamburgmarathon getan, und mein „Wettkampfgewicht“ von 82 KG, bei 1,91 CM und einem BMI von 22,5 ohne Probleme erreicht. Der BMI erscheint zwar noch etwas hoch, aber ich finde ich sehe schon zu dünn aus, und so richtig wohl fühle ich mich damit nicht und auf zum Besipiel 80 KG wollte ich nicht mehr gehen. (Anbei Zieeinlauffotos vom Hamburgmarathon ( http://kukis-homepage.de/lt/hhm3.jpg http://kukis-homepage.de/lt/hhm4.jpg http://kukis-homepage.de/lt/hhm5.jpg ) Beim BMI sollte man beachten, dass man als Läufer recht viel Muskelmasse in den Beinen entwickelt, und diese schwere ist, als Fett. Deswegen ist der BMI nur ein grober Richtwert, denn man als das Maß aller Dinge ansehen sollte.
Ich war schon ein wenig erschrocken und enttäuscht, wie dünn ich aussehe, vielleicht habe ich auch einiges auf der Strecke verloren? Ich finde deine Figur definitiv besser als meine, auch wenn du dir eventuell zu dick vorkommst (?). Auch meine Frau mag mich etwas dicker, so dass das jetzt mal ne Ausnahme war, wegen einem wichtigen Wettbewerb, und ich jetzt wieder Richtung 85 KG gehe, bei denen ich mir einfach besser gefalle. Auch wenn jetzt einige Bestzeitenversuche auf den Unterdistanzen anstehen, ist es mir das nicht wert, und ich lasse bewusst hier oder da ne Sekunde liegen. Laufen soll vor allem etwas für die Gesundheit sein und nicht dagegen. Ich denke dass jemand der etwas über dem „idealen“ BMI ist, gesünder lebt, als ein Hungerhaken, der seinen Körper ausmergelt.
Also lass dir dein Bananenbrot und anderes gut schmecken, ich tue es auch.
Guten Appetit aus Kiel, Marek
Und wieder einer meiner Tippfehler
. Schade, dass man hier nachträglich nichts korrigieren kann in den Kommentaren. Selbstverständlich meinte ich, dass der BMI NICHT das Maß aller Dinge ist, und habe das “Nicht” vergessen im vorigen Kommentar.
Es kann sogar dazu führen, dass paradoxerweise der BMI steigt, wenn jemand anfängt zu laufen, weil er nach und nach etwas (leichteres) Fett verliert, und dafür mehr (schwerer) Muskelmasse aufbaut
Hallo Marek,
Du bist ja echt zu beneiden……Bist ja etwa so groß wie ich und kannst anscheinend spielend mal ein paar Kilo hoch und genauso spielend wieder runter. Bei mir ist das leider mit Askese/Enthaltsamkeit verbunden, sonst geht da gar nichts……zumindest nicht nach unten…..;-) Nach oben geht´s natürlich ohne Probleme.

Also dass Du zu dünn aussiehst, finde ich jetzt nicht…..Dein Body ist doch voll ok…. aber klar….man muss sich selbst gefallen….das geht mir nicht anders.
Ich wäre vorerst mal wieder mit 85kg als ersten Schritt zufrieden…..Aber da hinzukommen ist irgendwie sauschwer…….aber das Bananenbrot lass ich mir trotzdem schmecken….
viele Grüße aus dem Kraichtal
Jürgen
Ich gebe dir recht, dass es von Vorteil ist, beim Wettkampf ein „günstiges“ Gewicht zu haben und gebe auch zu, dass ich selber auch ein wenig darauf achte, ABER: es gibt eindeutig Grenzen! Man muss sich noch wohl fühlen, man muss sich noch mögen. Und es gibt Gewichtsgrenzen, die man einfach nicht erreicht.
Und wenn man trotz vieler Trainingskilometer einfach nicht auf ein bestimmtes Gewicht kommt, dann soll es einfach nicht sein. Ich verzichte meist die letzten 1-2 Wochen vor „großen“ Wettkämpfen auf „ungesunde“ Dinge wie Chips, Schokolade und Alkohol (die ich sonst schon ganz gerne zu mir nehme). Aber grundsätzlich nur von Wasser und Brot zu leben, um einen optimalen Lehrbuch-BMI zu haben ist für mich Unsinn.
Hi Jürgen,
es ist in der Tat eine feine Sache, und ich genieße es zu essen, was ich möchte zumal ich auch keine Allergien habe, gegen irgendetwas. Vielleicht habe ich einen Bandwurm
vielleicht ist es genetisch bedingt? Meine dreijährige Tochter nascht auch recht viel, und ist trotzdem einen Tick zu dünn. Meine Frau hat ihr Idealgewicht und ist nun „Goldmitglied“ bei den Weigt Watchers geworden. Aber nur weil sie andauernd irgendwelche komischen Punkte für ihr Essen zusammenzählt. Es ist ziemlich deprimierend für sie sich anzuschauen, was ich so alles in mich rein spachtele, ohne dass es groß ansetzt. Ich wünschte ich könnte meine Pace so leicht steuern, wie mein Gewicht
. Viellicht sollte ich mir 150 KG an futtern, und dann in der Sendung “The Big Loser” antreten, wenn ich schon keine Laufwettbewerbe gewinne
Danke für die Blumen, aber wie schon hier öfter anklang, muss man sich selbst gefallen, und ich persönlich führe mich etwas dicker wohler und meine Frau redet mir da zwar nicht rein, aber freut sich auch, wenn ich wieder etwas zunehme. Jetzt „Fahre“ ich mein Gewicht mit relativ gesunden Kalorien wie z.B. Nüssen wieder hoch. Was die Motivation für das Wettbewerbsgewicht anging: „“Ich war Jung und brauchte das Geld“, äh … nein das ist eine andere Geschichte
, ich meinte: “ Ich war alt und brauchte die Pace“, so dass ich mir etwas untreu wurde
.
Liebe Grüße aus dem Norden, Marek
P.S: Ach ja, bei der Gelegenheit drücke ich dir ganz doll die Daumen für deinen Wettkampf. Ich fiebere und leidet etwas mit. Lass bitte hier mal hören was draus geworden ist. Keine Sorge du machst das schon, hast super hart dafür trainiert, und Zipperlein am Ende des harten Trainings und mentale Probleme, sind nicht unüblich und zeigen nur, dass du bis an deine Grenzen gegangen bist und darüber hinaus, und nun die „Ernte“ dafür sehr gut sein wird. Nach der Taperwoche fühlst du dich, wie Lance Armstrong. Versprochen!
Hallo Marek,
vielen Dank für Deinen Zuspruch. Klar, erstatte ich Bericht wie es gelaufen ist…….sobald ich mich erholt habe.
ja….wegen dem alles essen können, da beneide ich Dich schon…..zumal ich halt einfach gern esse…..Naja…man kann nicht alles haben…..aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem was ich habe.
Wenn alles so wäre wie man es sich manchmal wünschen würde, wär das Leben schnell langweilig, denke ich.
viele Grüße
Jürgen
Hallo Ronny,
danke für deine Erfahrungen. Schön was du da schreibst. Ich denke du hast dein Idealgewicht gefunden. Und das ist gut so. Und die gut gemeinten Tipps von außen kann man sich anhören aber man muss sie ja nicht umsetzen
Was man verbissen will erreicht man nicht. Das ist nicht nur beim Gewicht so.
Run ON!
Willi
Hallo Jürgen,
ja wir kennen uns nun wirklich schon gut.
Ja wahrscheinlich in den Bergen beim Radfahren noch wichtiger. Aber beim Laufen ist halt 1 KG auch eine oder zwei Minuten im Marathon. Und das ist nicht wenig. Wichtig ist jedoch, dass man Fett verliert und nicht Muskeln oder Wasser. Denn wenn du Muskeln verlierst dann hast du eine schlechtere Leistung. Das ist ja genau das Schwierige. Man sollte als Sportler abnehmen aber auch gleichzeiteig regenerieren schneller und seine Leistung steigern. Das ist keine einfache Leistung. Erst mit der Peeroton Ernährungsberatung habe ich dafür immer mehr Gefühl bekommen. Und wie man nun sieht bei mir macht sich das auf der Waage bemerkbar: 75,9 kg. Und das bei 10,9% Fett ist schon ganz ok.
Den Stoffwechsel kann man auch als 70jähriger noch in den Griff bekommen. Höre nicht auf die Amenmärchen von wegen Alter. Ich kenne da ganz andere Geschichten. Alter ist keine Krankheit!
Aber wenn man viele Diäten macht weiß man nicht mehr welche Info die richtige Info ist. Man fängt dann auch an zu mixen und dann klappt gar nix mehr. Ist bei mir auch so gewesen.
Ich werde mal hier über den sogenannten “Disziplinenschmerz” schreiben den ich bei Norman Bücher gelesen habe. Der hilft mir oft (aber nicht immer), dass ich Herr werde über meine Süßigkeitensucht. Aber ich esse noch immer sehr viele Naschereien….
Ich bin auch ein schwarz weiß Typ. Und darum kann ich leichter den Shake am Abend essen oder auch gar nix (Dinner Cancelling) als maßvoll zu essen. Das kann ich gar nicht recht.
Wow. Also du bist ein Fachmann wie du den Mehraufwand rechnen kannst. 5% ist schon sehr viel denke ich. Vor allem wenn man das ja so leicht einsparen kann. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Warum noch nicht so 100%-ig in deinem Herzen ist. Und das Warum ist das Entscheidende wenn man was ändern will was man nicht gewohnt ist.
Belohnen sollte man sich auf jeden Fall. Aber nicht nur 1x in der Woche. Ich mache das jeden Tage. Aber man muss es eben zur richtigen Zeit machen. Denn ich nasche jeden Tag Kekse, Kuchen, etc. Aber so dass es nicht anschlägt auf der Waage. Das geht, dachte ich auch nicht aber es geht.
Also wenn ich mehr Zeit hätte wäre mein Buch “Warum Läufer nicht abnehmen” schon geschrieben. Denn dort stehen all die Hinweise geballt wie ich das mache und geschafft habe. Aber ich schaffe das Buch nicht recht zu schreiben….
Run ON!
Willi
Hallo Marek,
ja du hast recht. Aber es gibt auch eine “gefährliche Falle” für Läufer und Läuferinnen. Eine innere Stimme die sagt”Iss’ mehr denn sonst hast du Leistungseinbrüche im Training und/oder im Wettkampf.” Und daraufhin schmeißt man in den übervollen Kohlenhydrattopf noch mehr rein. Das ist zumindest bei mir so. Wenn man aber genau weiß was man braucht dann kann man diese Stimme nach Hause schicken.
Deine Fotos? Du bist ja eine Bohnenstange….
Also dein Gewicht passt auf jeden Fall. Mein Trainer sagt, dass ein BMI zwischen 21 und 22 ideal und gesund ist für Läufer. Dort bist du ja schon gelandet. Und du hast ein tolles Gefühl wie du dein Gewicht steuern kannst. Prima!
Danke für die Blumen. Aber wo bitte kann man meine Figur sehen? Und die Frauen bestimmen doch über unser Gewicht….
Ich kann dir Krafttraining empfehlen wenn du das noch nicht machst. Siehe hier: http://www.runningwilli.com/training/50-krafttraining/
Ja, das schmeckt ja wirklich. Mein Ansatz ist eher die Leistung zu steigern. Denn dann kann ich gleichviel essen wie jetzt und noch mehr und ich nehme dennoch ab. Das kann man dann gar nicht verhindern.
Run ON!
Willi
Ach Willi,
mit dem Tipp zum Kraftraining, hast du meine wunde Stelle getroffen
. Es würde mir so gut tun, u.A. auch etwas den Oberkörper trainieren und sich positiv aufs Laufen auswirken. Du schreibst zu diesem Thema so viel Wahres auf deinem BLOG, und ich weiß auch über deine Artikel und andere Quellen wie wichtig es ist. Aber ich kann mich einfach nicht zu diesem Training aufraffen. Du hast es so toll dokumentiert hier. Ich habe mir den Link sogar mal extra abgespeichert, damit er schnell greifbar ist.
Aber es blieb bisher nur bei dem Gedanken. Ich weiß nicht wieso, ich halte mich an so viele Sachen bezüglich Lauftechnik, Ernährung und diverse andere Dinge, aber zum Kraftraining kann ich mich einfach nicht aufraffen, obwohl ich nicht nur durch deine guten Erklärungen weiß, wie wichtig es wäre. Ich sage mir immer, dass mir die Zeit und die Ruhe hierfür fehlt, aber die kann und sollte man sich einfach nehmen.
Vielleicht besiege ich meinen Schweinehund mal trotzdem.
Liebe Grüße aus Kiel, Marek
Hi Jürgen
uuuuuunddd, wie lief es ?! Hab ich hier eventuell irgendwo einen Kommentar von dir überlesen?! Bin sehr gespannt, wie es gelaufen ist bei Dir. Da es in weiten teilen sehr heiß war, an diesem Wochenende und die Teilnehmer des Fürth-Marathons ähnliche Probleme hatten, wie die des Hamburgmarathons, mache ich mir auch um die Radler ein wenig Sorgen. Hast du ein Blog oder Link, würde mich sehr freuen zu hören, wie es dir ergangen ist, und hoffe du bist zufrieden.
Grüße aus Kiel, Marek
Hallo Marek,
ist ja nett von Dir, dass Du an mich und meinen Wettkampf denkst……aber ich muss die Spannung leider noch etwas hochhalten, denn einem Relaxing-Tag musste ich heute erneut ran meinen Eltern beim Umzug zu helfen, bzw. in der neuen Wohnung die zig-tausend Lampen aufzuhängen und anzuschließen. Da werde ich auch morgen nochmal ran müssen, denn ich hab erst gut die Hälfte geschafft.
Somit werde ich wohl erst am Donnerstag dazu kommen den Erfahrungsbericht zu schreiben…….und ich gebe zu…..ich habe etwas Angst davor, denn ich weiß nicht, ob ich diese Emotionen ausreichend gut in Worte packen kann……..Es wird schwer, die Nervosität, das endlich “losgelassen” werden, das ungewollte “Zurücknehmen”, den stundenlangen Schmerz, die Freude, die Zweifel, die Emotionen bis hin zu den Tränen die mich fast vom Rad geschmissen hätten,und vieles mehr in Worte zu packen…..ohne auch hier gleich wieder einen Roman zu schreiben……..aber ich versprech hier jetzt mal…..ich werds versuchen…..
liebe Grüße aus dem schwül-heißen Kraichtal,
Jürgen