Der Suunto Ambit Black Test hat länger auf sich warten lassen. Nun kannst du den Suunto Ambit Black Testbericht mit meinen Erfahrungen lesen. Der Erfahrungsbericht enthält die wichtigsten Dinge rund um die Suunto Ambit Black. Es handelt sich hier um eine Bewertung (persönliche Meinung) von mir selbst. Denn seit Ende Juni 2012 habe ich die Suunto Ambit Black im Lauftraining im Einsatz. Dabei hatte ich vor allem am Anfang damit zu kämpfen. Fazit: Ich trage die Suunto Ambit Black zu 90% im Training. Dennoch sehe ich Potential die GPS Uhr weiterzuentwickeln.
ich habe lange überlegt wie ich den Testbericht hier gestalte. Und genau das war der Fehler. Denn wenn ich alle Einzelheiten über die Suunto Ambit Black reinschreibe würden 5 Seiten nicht reichen. Darum konzentriere ich mich auf die für mich wesentlichen Funktionen, Vorteile und Hürden.
Vorteile die mir beim Suunto Ambit Black Test aufgefallen sind
- Höhenmesser – Die Suunto Ambit Black ist eine der wenigen Uhren die eine Höhenmessung hat. Das kapiere ich zwar bis heute noch nicht ganz aber es ist so. Die Höhenmessung ist extrem genau. Denn ich habe das beim Meer im Urlaub als auch auf dem Erzberg in der Steiermark geprüft. In beiden Fällen hatte ich genau Anzeigen wie hoch es denn ist. Und die Abweichung war unter 1 Meter. Genial!
- Design – Der nächste große Vorteil. Denn die meisten Laufuhren kann man wirklich nur zum Laufen nehmen. Danach schauen dich die Leute nur komisch an. Aber die Suunto Ambit Black kann man auf jeden Fall als Freizeituhr nehmen. Sogar mit Anzug und Krawatte passt die Uhr sehr gut. Da man das Display ja umschalten kann (schwarz auf weiß) schaut die Uhr dann noch eleganter aus.
- GPS Signal – Hier meine ich a) die Zeit bis die Suunto Ambit das Signal findet und b) die Verfügbarkeit des GPS Signals im Wald. In beiden Fällen bisher unerreichte Werte. Die Suunto Ambit findet das GPS Signal in rund 20 Sekunden. Davon können andere GPS Uhren nur träumen. Und im dichten Wald sowie in der Stadt gibt es überhaupt keine Probleme. Das GPS Signal ist sogar so gut, dass ich im Wohnzimmer (!) am Laufband einen GPS Empfang habe. Das klingt echt utopisch aber es ist wahr!
- Brustgurt – Endlich ein Brustgurt der gut sitzt und der nicht schmerzt. Damit kannst du ganz bequem lange Läufe absolvieren. Man spürt den Gurt kaum. Ich hatte keinen einzigen Fall seit Wochen wo die Herzfrequenz nicht richtig angezeigt wurde. Und dabei war es egal ob ich an einer Hochspannungsleitung vorbeilief oder nicht.
- Ladezeiten – In nur 30 Minuten ist die Suunto Ambit Black wieder vollständig aufgeladen. Das finde ich einen großen Komfort. Denn manchmal fällt mir erst am Abend vor dem Schlafengehen ein, dass der Akku leer ist. Dann lade ich die Uhr noch schnell auf. Und genau dass man die Uhr aufladen kann finde ich einen großen Vorteil. Kein lästiges Batterietauschen (bei einem teuren Fachhändler) mehr.
- Uhrenglas – An das Uhrenglas muss man sich zwar gewöhnen weil es manchmal etwas spiegelt aber das macht nichts. Denn das Glas ist extrem hochwertig produziert. Das sieht man auf den ersten Blick. Die Uhr ist mir mehrmals von ein paar Metern direkt auf das Glas gefallen. Kein Problem. Es gibt nicht einen Kratzer am Display.
- Leichtgewicht – Für das was die Uhr alles an Funktionen bietet müsste die eigentlich sehr schwer sein. Aber die Uhr ist ein Leichtgewicht. Wenn ich nicht laufen würde dann würde ich die nur tragen weil die cool ausschaut und so leicht ist.
Nachteile die mir beim Suunto Ambit Black Test aufgefallen sind
- Kalorienzähler – Den kannst du vergessen. Nach 15 Kilometer kommen da Werte raus die ich mit einer normalen Formel nach 5 Kilometern schon habe. Also wenn man wirklich auf Kalorien schauen will soll man sich von der Ambit nicht verwirren lassen. Die Anzeige wird komplett falsch errechnet auch wenn man die Grundeinstellungen richtig eingegeben hat.
- Lap Spiegelung – Nach 1 Kilometer habe ich eine Auto Lap eingestellt. Da wird mir die Pace (Geschwindigkeit) der letzten 1000 Meter angezeigt. Leider schaltet sich dabei auch die Hintergrundbeleuchtung ein. Und genau deswegen sieht man tagsüber nur schwer die Lap Time. Ein Handicap das angeblich mit dem nächsten Suunto Ambit Update behoben sein soll.
- GPS Signal Tempoläufe – Im Vergleich zu Garmin gibt es eine andere GPS Technologie. Die reagiert sehr sensibel. Das ist ein Vorteil wenn man kurze Intervalle läuft. Aber wenn man längere Tempoläufe (nicht so intensiv) wie ich laufe ist das ein Nachteil. Denn die Pace schwankt zu sehr. Also wenn ich um einen Schritt langsamer laufe sind das dann auch schon 30 Sekunden / Kilometer. Darum kann ich bei einem Tempolauf die Ambit nicht einsetzen.
- Menüstruktur – Hier muss man auch noch einiges überlegen. Denn die Pfeilführung ist nicht immer klar. Auch ist es nicht immer ganz klar wie man aus dem Menü aussteigen kann. Man gewöhnt sich daran und kann es lernen. Aber ideal ist das nicht.
- Bearbeiten direkt auf der Uhr – Auf der Ambit selbst kann man kaum Dinge für das Training einstellen. Sämtliche Trainingsbereiche kann man nur online auf movescount.com einstellen. Das stört mich sehr. Denn oftmals sind es nur Kleinigkeiten und dann muss ich extra die PC Kiste aufdrehen dafür.
- Erholungszeiten – Die GPS Uhr errechnet nach dem Training eine Erholungszeit die man braucht bis zum nächsten Training. Vergiss’ es kann ich nur sagen. Diese Werte sind jenseits von gut und böse. Würde ich danach trainieren könnte ich mich gleich im Seniorenclub einschreiben. Denn die Empfehlungen sind eher für Patienten als für Läufer.
- Lapproblem – Wenn ich die Auto Lap habe und dazwischen mal auf Pause drücke rechnet er die Pause als eigene Runde. Also wenn ich nun mit meinen Gehpausen laufe dann habe ich immer 2 bis 3 Runden mehr oben.
Fazit des Suunto Ambit Test
Run ON!
Willi

