Der Polar G3 GPS Sensor W.I.N.D. im Test in der Praxis. Testbericht Erfahrungen mit dem Polar G3 GPS Sensor mit dem man die Geschwindigkeit gut erfassen kann – angeblich. Schauen wir mal was der Test bringt. Mein Testbericht (Erfahrungsbericht) bzw. Meinung (Rezension) dazu.

Polar G3 GPS Sensor W.I.N.D. Test
Polar Testberichte haben wir ja bereits so einige. Heute schauen wir uns das Polar Zubehör – den GPS Sensor genauer an. Denn für Statistikfreaks ist das eine gute Sache zu sehen wo man gelaufen ist oder wo man mit dem Fahrrad unterwegs war.
Kaufen kann man den Polar G3 GPS Sensor W.I.N.D. günstig zu einem guten Preis hier bei Amazon im Online Shop. Bestellen und zurückgeben, Rechnung, keine Versandkosten und Preisvergleich gibt es dort.
Vorteile vom Polar G3 GPS Sensor W.I.N.D. :
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Stabile Geschwindigkeitsanzeige: Es gibt Läufer die sagen, dass der GPS Sensor keine stabile Anzeige der Geschwindigkeit liefert. Also ich habe den G3 sogar beim Berglauf mit Intervallen mitgehabt. Und die Geschwindigkeitsanzeige war immer (bis auf verdeckte Sichten nach oben) gut.
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Rad und Laufen: Gut gefallen hat mir die Einstellungsmöglichkeit in der Polar Trainer Software wo ich mein Rad und meine Laufschuhe einstellen kann. So kann ich bereits vor dem Training dem Sensor sagen was ich für ein Training habe und dann hat der auch die richtigen Einstellungen oben.
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Genaue Messung: Die GPS Messung funktioniert schnell (Verbindungsaufbau) und vor allem exakt. Ich habe eine Strecke mit dem Auto gemessen und dann mit dem GPS Sensor – Abweichung minimal.
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GPS Track Touren: Man kann die Funktionen der GPS Track Touren nutzen – ein gutes Feature das einfach noch mehr Spaß macht nach dem Training wenn man sich das dann am PC ansieht.
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Lieferumfang: Dieser Sensor ist bei manchen neueren Polar Pulsuhren schon im Lieferumfang drinnen. Aber man kann den eben auch nachrüsten für diese Modelle hier: CS600X PO, CX600X, RS800CX BIKE, RS800CX MULTI, RS800CX, RS800CX RUN
Nachteile vom Polar G3 GPS Sensor W.I.N.D. :
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Batteriedauer 7 Stunden: Angegeben wird die Dauer von 10 Stunden auf der Polar Webseite. Aber in der Praxis hat der bei mir zwei mal nur cirka 7 Stunden gehalten. Für eine Tagestour kein Thema – aber sonst schon ein kleines Problem.
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Unterwasser: Leider kann man den Sensor für das Schwimmen bzw. Tauchen nicht verwenden. Denn Wasser verträgt der nicht.
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ANT+ fehlt: Leider verwendet Polar nicht die ANT+ Technologie und dadurch ist der Sensor auch nicht mit Garmin Pulsuhren kompatibel.
Video:
Hier sieht man den G3 Sensor in der Nähe
Fazit:
Wer einen zuverlässigen GPS Sensor braucht der hat mit dem Polar G3 GPS Sensor W.I.N.D. einen guten Partner gefunden. Nur das Wasser ist nicht ideal und die fehlende ANT+ schade.
Hast du Erfahrungen mit dem Polar GPS Sender gesammelt bereits?
Run ON!
Willi

Man sollte erwähnen das der G3 nicht so gut geeignet ist für kurzes Intervall Training beim Laufen, da ist der S3 definitiv besser. Mit kurzem Intervall Training meine ich 30 sek Intervalle oder 80-100 m Steigerungen, Da ist er einfach ein wenig zu träge, ansonsten beim Biken oder “normale” Läufe ideal, man kann immer genau schauen wo man langgelaufen ist, z.B. kann man dann gut vergleichen, wenn man die selbe Strecke schon einmal gelaufen ist. Man solltze sich aber im klaren sein, dass GPS Messungen wie z.B mit dem G3 und seinem verbauten SiRF Star III Empfangschipsatz auch eine gewisse Toleranz haben. Diese Toleranz haben alle Geräte, deshalb beim Kauf drauf achten welcher Empfangschipsatz verbaut wurde
Die Batterielebendsdauer ist natürlich immer vom verwendeten Batterie- oder Akku- Typ abhänging, sowie von der Umgebungstemperatur. Ich habe die besten Erfahrungen mit Akkus vom Typ Sanyo Enleoop (Typ AA 2000mAh) gemacht, hier ist die Selbstentaldung der Akkus sehr gering, so dass man wenn man den G3 nach einer Woche aus dem Schrank holt, der Akku immer noch genug Power hat, was bei herkömmlichen Akkus oft nicht der Fall.
Bei langen Läuen sollte man also wenn man sich nicht sicher ist, entweder einen Ersatzakku in die Tasche stecken oder den Akku vorher aufladen. Zu den Ladegeräten und Akkus könnte man einen extra Thread machen, Willi was meinst Du?
Wegen dem benutzen beim Schwimmen, so würde ich dies gerne ruhig mal ausprobieren, denn Polar schreibt:
Der Polar G3 Sensor ist wasserbeständig. Er
kann ohne Bedenken im Regen, beim
Überqueren von Flüssen oder beim Kanufahren
getragen werden. Der GPS Empfang funktioniert
nicht unter Wasser.
Unter Wasser also beim Tauchen z.B das wäre einleuchtend, aber beim Schwimmen? da ist der Arm doch vll. nur kurz immer wieder unter Wasser, also ich werde es im Sommer mal testen und Euch bescheid geben. Matthias
Hallo Matthias,
danke für deine interessanten Beiträge. Du hast echt viel Erfahrung und was mir so gefällt ist, dass du diese auch reinschreibst. Danke dir dafür!
Ich denke auch, dass kurze Intervalle nicht ideal sind. Denn manchmal schlafen diese GPS Sensoren schon lange. Und da ist dann eventuell das Intervall schon wieder zu Ende. Aber ich denke gerade beim Thema GPS geht es eher darum die Route aufzuzeichnen und eventuell mit einer Community zu teilen.
Ich würde vorschlagen, dass wir hier einen eigenen Beitrag (das meinst du ja oder?) machen. Vielleicht kannst du mir jetzt einmal die Infos mailen. Dann kannst du auch gerne einen Zugang zu runningwilli.com haben und den Beitrag direkt hier reinstellen. Denn du hast viel Erfahrung.
Was die Werbung schreibt und was dann in der Praxis ist passt nicht immer…. Aber ich bin mal gespannt wie deine Erfahrungen dazu sind.
Run ON!
Willi
Lieber Willi,
herzlichen Dank für die Bilder, sieht ja recht interessant aus. Naja ich bin mir da nicht immer so ganz sicher, ob ich wirklich mit Pulsuhr laufen soll oder nicht. Irgendwie habe ich ohne auch ein recht gutes Gefühl für meine Belastung. Ich kontrolliere das immer mal wieder auf dem Laufband.
Hin und wieder nehme ich meinen Runkeeper mit, aber da ich immer gleiche oder ähnliche Strecken abwechselnd laufe, messe ich die Zeit und weiss dann wie es läuft. Ich finde es besser, wenn man ein Gefühl für seinen Körper hat und nicht alles messen muss.
Mich würde eher mal so der Pulsverlauf während des Tages interessieren. z.B. Ruhepuls usw..
Was meinst Du hierzu?
Gruss
Jürgen
Hallo Jürgen,
nach dem vorigen Kommentar von dir (eher zu schnell laufen als langsam) würde ich dir schon eine Pulsuhr ans Herz legen. Jedoch würde ich die Bereiche wo du laufen kannst ziemlich weit auseinandersetzen. Also mindestens 10 bis 15 Pulsschläge. Denn so läufst du richtig hast aber noch genug Freiheit die du brauchst. Laufband und draußen sind zwei verschiedene Sachen. Am Laufband hat man meistens einen höheren Puls denn die Luft ist stickiger und das Tempo ist gleichmäßig. Draußen hat man die gute Luft und ist mental auch besser drauf -- das wirkt sich auf den Puls und die Leistung positiv aus.
Ich gebe dir recht, dass das Gefühl (so wie ich der Gastbeitrag von Jürgen beim Radlabor Freiburg zeigt) enorm wichtig ist. Aber manchmal ist es auch gut gezieltes Training zu haben. Ich denke die Mischung ist gut. Denn wenn ich nur nach Gefühl laufen würde wäre ich nicht so schnell wie jetzt. Und dann könnte ich meine Waldläufe im Schnee auch nicht so gut absolvieren.
Den Pulsverlauf während des Tages? Was sollte dir das bringen? Es gibt eigentlich nur wenige Pulswerte die man brauchen kann. Ruhepuls, Ausgangspuls (vor dem Training), Trainingspuls nach den Intervallen. Wenn du diese Pulswerte misst dann hast du auch eine Bestätigung deiner Leistung. Aber ob ich nun beim Kommentarschreiben 110 Puls habe bringt mir für das Training nix. Das Geld spare dir lieber ….
Run ON!
Willi