Test: Garmin Forerunner 610

Das ist mein persönlicher Garmin Forerunner 610 Test für dich. Das ist die neue GPS Laufuhr und der Nachfolger von dem Garmin Forerunner 310XT.  Diese Uhr hat von Anfang an für Furore gesorgt. Aber zurecht oder nicht? Nach vielen Trainingsminuten damit gibt es nur ein Fazit: Den muss man haben. Warum sage ich dir weiter unten.

Was du über den Garmin Forerunner 610 wissen solltest

Auspacken > Etwas enttäuschend war das Auspacken der neuen GPS Uhr. Denn es gibt da nur ein Plastiksackerl mit der Uhr drinnen. Schaut gar nicht so aus als ob diese GPS Uhr wirklich viel kosten könnte.

Ladekabel > Das Ladekabel erinnert an die Timex Global Trainer. Denn nun gibt es da ein magnetisches System.

Das Display > Die Rückseite ist schwarz und aus Metall und die Vorderseite ist aus Glas das angeblich bruchsicher sein soll. 3

Knöpfe > Für das Einschalten/Ausschalten und das Licht, Start/Stop und die Bedienung des Touchscreens.

Größenvergleich > Der ist im Vergleich zur FR 405 oder 410 gleich geblieben in etwa. Denn auf dem Display gibt es ja 4 Felder und wie hätte man diese sonst unterbringen sollen.

Setup > Das Setup ist einfach und mit ein paar Fragen die einem gestellt werden erledigt.

Der Touchscreen > Die Bedienung ist sehr einfach. Und der Test im Regen und auch in der Dusche hat problemlos geklappt. Die Bedienung vom Touchscreen funktioniert einwandfrei. Hier die 2 Videos vom Touchscreen:

Die Demo vom Touchscreen

Bedienung mit Handschuhen

Laufen Modus > 4 Auswahlmöglichkeiten im Display die einfach auszuwählen sind. Die Datenfelder (4) kann man selbst bestimmen.  Der Laufen/Gehen Modus ermöglicht Intervalle einzustellen zwischen Laufen und Gehen. Das ist ja in vielen Trainingsplänen der Fall.

Virtueller Partner > Hier kann man eine Geschwindigkeit oder Zeit pro Kilometer einstellen. Die Uhr zeigt einem dann ob man vor der Zeit oder nach der Zeit ist.

Virtuelle Läufer > Hier läuft man nicht gegen eine festgelegte Zeit sondern gegen die letzte Zeit die man eingestellt hat. Angenommen man ist einen Marathon in 4:15 gelaufen kann man sich aufgrund dieser Funktion nun besser orientieren um diese Zeit unterbieten zu können. Über das Garmin Trainings Center kann man das leicht einstellen die verschiedensten Zeiten.

Auto Pause > Auf der linken Seite gibt es dann die Funktion der automatischen Pause. Hier muss man jedoch in einem Wettkampf darauf aufpassen, dass man hier nicht unnötig ankommt. Das Feature ist für die Stadtläufe gedacht wenn man an einer Ampel stehenbleiben muss.

Nach Hause > Mit dem kann man sich nicht mehr verlaufen. Das ist gut für mich. icon wink Denn man kann Wegpunkte markieren unter dem Laufen und eben mit diesen dann wieder zum Ausgangspunkt zurückfinden.

Jede Sekunde > Mit dem kann man wieder jede Sekunde die Daten speichern. Denn diese Funktion wurde bei den Vorgängermodellen nicht mehr eingesetzt sondern nur mehr das Speichern alle 3-6 Sekunden.

Licht > Das Hintergundlicht ist sehr hell und kann in selbst eingestellt werden wie lange es leuchtet und wie hell.

Herzfrequenz > Hier ist am Wichtigsten wohl die Firstbeat Technologie. Hier wird aufgrund verschiedener Parameter die Herzfrequenz (die richtige) automatisch festgelegt.

Radfahren > Die  ist für das Laufen konzipiert worden. Aber in den Trainingseinstellungen gibt es die Möglichkeit die Radfahrer Funktion zu wählen. Man kann auch die Trittfrequenz sehen wenn man sich das optionale Teil (Sensor) kauft.

Kein Multisportmodus > Hier kommt der entscheidende Nachteil für Triathleten. Es gibt keinen Multisportmodus. Also man kann keine Einheit nach Schwimmen dann Radfahren dann Laufen in einer Trainingseinheit einstellen. Man kann jedoch direkt beim Laufen mittels einer Taste in eine ander Sportart wechseln.

Wasserdicht > Der  hat den sogenannten IPX7 Standard. Hier kann man bis zu einem Meter tief und 30 Sekunden tauchen und die Uhr hält das (angeblich) aus. Jedoch für aktive Schwimmer ist die nichts. Garmin selbst warnt im Handbuch davor, dass man die  für das Schwimmen verwendet.

Gewicht > Ich weiß nicht recht ob das Zusammenspiel der Tanita BC 100 Scale (Waage) auch in Europa genutzt wird. Aber hier kann man das Gewicht und das Körperfett direkt  übermitteln.

Fitnessgeräte > Durch die ANT+ Technologie klappt das Zusammenspiel zwischen Fitnessgeräten (Laufband, Ergometer,..) gut

Zubehör > Es gibt hier jede Menge Zubehör wie den Laufsensor, den Radsensor und den Brustgurt mit dem Sensor oben.

Software > Natürlich kann man die Daten von der GPS Uhr auf den Computer bringen. Dazu gibt es den ANT+ USB Stick. Die Synchronisierung funktioniert automatisch sobald man den Stick ansteckt an den PC. Natürlich kann man auch mit Garmin Connect (Online Auswertung) und Auswertungsmöglichkeiten von Drittanbietern (Sport Tracks,…) seine Daten sehen und speichern.

Fazit

Der FR405 und der FR410 wurden nun upgedatet kann man  sagen. Der lästige Touchpanel ist Geschichte. Der Garmin Forerunner 610 ist kleiner und schmaler als der Forerunner 310XT und schaut auch mit dem Touchscreen schöner aus. Im Vergleich zur FR110 und der FR210 kann man nun viel mehr tun.

Denn man kann nach Intervallen und frei wählbaren Datenfeldern wählen. Vor allem die 1-Sekunden-Speicherung ist einer der größten Vorteile die man nun endlich wieder findet. Für Triathleten ist der Forerunner 310XT nach wie vor die beste Lösung weil diese Uhr keinen Schwimm-Modus hat und auch die Multisportfuktion nicht da ist.

Den größten Vorteil hat der ambitionierte Läufer denn die FR405 und der FR410 können hier nicht mithalten. Radfahrer profitieren mehr von der 310XT weil diese mehr Funktionen für Radfahrer hat.

Willi
Garmin Forerunner 610
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4 Antworten auf Test: Garmin Forerunner 610

  1. Thorsten sagt:

    Hallo,
    wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich die Daten auch mit Sporttracks 3.0 auslesen. Ist das richtig?

    Gruß Thorsten

  2. RunningWilli sagt:

    Ja das kannst du.

    Willi

  3. Eva sagt:

    Hallo!
    Beträgt die reale Akkulaufzeit tatsächlich 8h? Oder muss man um das zu erreichen nahezu alle features ausschalten?
    Vielen Dank schon mal!
    Gruß Eva

  4. RunningWilli sagt:

    Hallo Eva,

    in den Tests hatte ich nichts deaktiviert. Und die Akkulaufzeit war 8 Stunden.

    Willi