Garmin Foot Pod Test von Florian

Der Garmin Foot Pod Test (Garmin Laufsensor) von Florian zeigt seine Erfahrungen mit dem neuen Garmin Foot Pod. Weil er selbst immer wieder auf den Garmin Footpod angesprochen wurde hat er nun diesen Testbericht verfasst. Seine Meinung ist, dass dieser Laufsensor gute Dienste leistet. Der genaue Erfahrungsbericht jetzt …

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Wozu braucht man einen Laufsensor wie den Foot Pod oder den MiCoach?

Wer bei Läufen ohne GPS Empfang, sei es auf dem Laufband, beim unter Tage Marathon oder dem Laufen in der Halle, nicht auf die Distanzmessfunktion seines Forerunners verzichten möchte, braucht einen so genannten Footpod bzw. Laufsensor.

Diese kleinen Geräte werden in die Schnürung des Schuhs integriert und ermitteln mit Hilfe eines Beschleunigungssensors die Schrittfrequenz und gelaufene Strecke. Mit den meisten Forerunner Modellen von Garmin sind der ältere SDM3 (Speed & Distance Monitor) sowie der neue und deutlich kleinere SDM4 kompatibel. Beide benötigen eine klassische Knopfzelle und überstehen damit ca. ein halbes bis ein Jahr durchschnittliche Nutzung. Wie auch der Pulsgurt kommunizieren sie über das genormte ANT+ Protokoll, so dass prinzipiell auch Sensoren anderer Hersteller funktionieren sollten, faktisch scheinen aber derzeit ohnehin alle verbreiteten ANT+ Footpods von Garmins Hersteller Dynastream zu stammen.

Der Adidas MiCoach und der Garmin Foot Pod im Vergleich:

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Der Garmin Foot Pod Test vs Adidas Micoach

Links im Bild der SDM4 entstammt dem Adidas miCoach Pacer Paket – ein Insidertipp für alle, die sowohl den neuen Laufsensor als auch einen aktuelleren Textil-Pulsgurt von Garmin suchen. Der miCoach ist nämlich evtl. billiger als beides zusammen einzeln und benutzt die original Garmin Hardware nur mit anderem Aufdruck – und man hat dann eben sogar noch den miCoach, der ganz interessant sein kann.

Hauptunterschied zwischen beiden Sensoren ist eben die Grösse, wenn man nicht ein extrem günstiges Gebrauchtangebot für den SDM3 findet oder ihn nur sehr selten nutzen möchte, empfiehlt sich der SDM4. Er ist wesentlich einfacher in die Schnürung zu integrieren, sitzt besser und stört weniger.

Guter Sitz ist auch wichtig für die Genauigkeit, diese ist vor allem für längere Strecken allgemein schon schlechter als die des GPS, kalibriert lässt sich aber für gleichmässige Strecken bei gut sitzendem Sensor bis zu 1% Genauigkeit erreichen.

Video vom Garmin Foot Pod :

Vorteile des Garmin Foot Pod im Test :

  • Geschwindigkeits- und Distanzmessung unabhängig vom GPS Empfang
  • Zusätzliche Aufzeichnung der Schrittfrequenz
  • Können auch zusätzlich zum GPS verwendet werden, dann kann man darüber z.B. im dichten Wald einen evtl. genaueren Momentanpace und auf jeden Fall die Schrittfrequenz erhalten – Gesamtdistanz und Positionen gibt es aber weiterhin vom GPS, sofern verfügbar
  • Einfache Integration bei allen kompatiblen Forerunner Modellen
  • Einige Schuhe haben bereits vorgefertigte Aussparungen für den SDM4

Nachteile des Garmin Foot Pod im Test :

  • Für hohe Genauigkeit ist eine Kalibrierung nötig
  • Kalibrierung ist abhängig von Laufgeschwindigkeit, Gelände und Laufstil. Für optimale Ergebnisse muss man sich die jeweiligen Werte merken oder eben immer neu kalibrieren, für sehr abwechslungsreiche Strecken einen Mittelwert wählen
  • Bei mehreren Schuhen relativ aufwendiger Wechsel
  • Bei Schuhen mit Aussparung in der Sohle evtl. schlechter Empfang
  • Batterie leert sich bei jeder Erschütterung des Sensors – also auch wenn man ihn z.B. unbenutzt herumträgt
  • Keine Positionsdaten, dadurch natürlich auch keine Funktionen wie Auto-Runde nach Position
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Das Fazit des Garmin Foot Pod Test

Trotz der Nachteile ist klar festzustellen, dass der Garmin Foot Pod eine sinnvolle Ergänzung zu den Garmin Forerunner Modellen ist. Vor allem wenn man auf dem Laufband trainiert und seine Läufe am Rechner auswertet möchte man die Distanzaufzeichnung schnell nicht mehr missen.

Grüße

Stefan

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