Nike+ wurde bei meinem MiCoach-Test (Testbericht) sofort als Gegenstück dazu erwähnt. Aber ist Nike+ überhaupt sein Geld wert? Wie sind die Erfahrungen von Läufern mit dem Nike+? All diesen Fragen widme ich mich im NIke+ Test von heute…
Ich habe Nike+ dadurch kennengelernt als ich im Apple Store nach neuen Apps für Läufer gestöbert habe. Dabei ist mir sofort die App Nike+ aufgefallen, die ich mir auch gleich am Iphone installiert habe. Aber danach passierte nichts. Ein paar Tage später war mir der Grund dafür klar. Man braucht ja auch das Material von Nike um mit der Nike+ App zu arbeiten. In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit der Frage ob der Nike+ sein Geld wert ist und was die vielen Sportler, die bereits Nike+ verwenden dazu sagen.
Was ist Nike+ ?
Direkt auf der Website von Nike+ erhält man jede Menge Infos über dieses "Wunderding". Es ist der größte Laufclub der Welt (so bezeichnet Nike deren Produkt selbst). Es ist eine Art Laufcoach, der mit dir mitläuft und Daten von dir auchzeichnet, die du dann an deinen PC und eben in das Online Portal Nikerunning.com synchronisieren kannst. Nike+ teilt sich groß in 3 Schritte auf:
Schritt 1: Nike Ausrüstung
Welch Wunder
braucht man um mit Nike+ laufen zu können auch die nötige Ausrüstung von Nike und/oder anderen Herstellern. Man kann Nike+ entweder mit den Ipods von Apple betreiben oder mit dem Nike+ Sportband. Dazu benötigt man den IPod nano, IPod touch, IPhone 3GS oder das Nike+ Sportband. Das Sportband ist wie ein Armband mit Display, das man direkt über das Handgelenk anbringt. Hierfür benötigt man keinen Nike+ Sensor, da dieser bereits im Sportband integriert ist. Wenn man jedoch mit dem IPod nano, IPod touch oder dem IPhone 3GS laufen möchte, dann braucht man einen Nike+ Sensor. Beim Ipod Nano gibt es das Nike+ Ipod Sport Kit zu kaufen. Nicht vergessen sollte man, dass man natürlich auch Nike+ Schuhe braucht, die man natürlich in verschiedenen Ausführungen kaufen kann.
Schritt 2: Anmelden im Online Portal von Nike+
Man kann sich kostenlos zum Online Portal von Nike+ registrieren um am Laufclub von Nike teilnehmen zu können. Das Portal von Nike+ hat diverse Möglichkeiten. Es gibt die Läufe, Ziele, Wettbewerbe, Coach, Strecken-Tool und Foren:
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Läufe: Hier kann man seine persönlichen Laufdaten zum letzten Lauf festhalten. Die Aufmachen ist sehr gut dargestellt und sieht auf jeden Fall sehr einfach und ansprechend aus. Es geht hier darum, dass man auch kleinste Details speichert und dann den Verlauf der letzten Trainings sehr schnell und einfach erkennen und bewerten kann. Vergleichswerte sind immer sinnvoll um das Training zu analysieren und zu schauen was einem gut und was einem nicht so gut tut. Daran kann man diverse Aktionen setzen um seine Leistung noch mehr zu steigern. Ich selbst schreibe meine Daten immer auf den Wochentrainingsplan, den ich von meinem Laufcoach bekomme. Das geht schnell hat aber den Nachteil, dass ich keine schöne grafische Darstellung habe um dann die Ergebnisse der letzten Wochen gut zu betrachten. Hier ist Nike+ auf jeden Fall gut. Man sieht anhand einer Leistungskurve wie der letzte Lauf war und wie die Laufzeit und das Tempo waren. Gut ist, dass man eintragen kann wo dieser Lauf stattgefunden hat. Hier kann man wählen zwischen Straße, Weg, Laufband und Leichtahtletik. Auch das Wetter kann man dazu eintragen. Und dann noch das subjektive Empfinden das man beim Lauf selbst gehabt hat: Super, Naja, Träge und verletzt.
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Ziele: Wir alle trainieren um bestimmte Ziele zu erreichen. Natürlich hat Nike auf diesen Punkt bei Nike+ nicht vergessen. Hier gibt es 5 verschiedene Ziele, die man wählen kann. Das wären Häufiger laufen, Weiter laufen, Kalorien verbrennen, Schneller laufen und Coach-Programm festlegen. Leider erhält man vor der Registrierung keine Infos was es mit diesen Zielen auf sich hat. Man muss registrierte Nike+ User sein um diese Ziele und die diversen Infos dazu sehen zu können. Beim Programm häufiger laufen wird geschrieben, dass alle Nike+ User im Durchschnitt über 480 km pro Tag gelaufen sind. Diese Zahl kann sich aber nicht auf jeden Läufer im Durchschnitt beziehen, denn sonst würde ich mir auch sofort Nike+ zulegen wenn ich an einem Tag rund 500 km laufen werde.
Beim Trainingsprogramm "weiter laufen" soll man durch härteres Training den Körper so weit steigern, dass man eben dann mit dem gleichen Tempo noch mehr Kilometer laufen kann. Das Programm "Kalorien verbrennen" ist für alle jene, die beim Laufen abnehmen wollen. Und das ist doch für viele eine Grund warum man mit dem Laufen beginnt. Danach kann es schon mal passieren, dass man dann "Schneller laufen" will oder wie ich ein "Coach-Programm festlegen" möchte.Wettbewerbe: Das ist ein Community-Feature. Hier kann man selbst einen Wettbewerb erstellen oder an bereits bestehenden Wettbewerben teilnehmen. Hier gibt es ein paar interessante Wettbewerbe wie "Die meisten Kilometer in 365 Tagen" oder "Die schnellsten 5 Kilometer". Man kann alle Wettbewerbe abspielen was so viel bedeutet wie anzeigen. Die Übersetzung ist immer von englisch in deutsch und daher nicht immer 100%-ig nachvollziehbar. Denn auch bei den besten Sprüchen stehen eben dann englische Sprüche auf der rechten Seite. Filtern kann man die Wettbewerbe nach Wettbewerbsart: Streckenrennen, längste Strecke, schnellste Zeit, Streckenziel. Dann noch nach Mitglied: Einzelläufer und Teams. Und dann kann man noch filtern nach der Region wobei Nike+ automatisch das Herkunftsland erkennt, das man aber jedoch auch wechseln kann. Sortieren kann man die Suchergebnisse nach Starttermin, Endtermin und der Beliebtheit.
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Coach: Unter dem Punkt Nike+ Coach kann man den von Profis erstellen Trainingsplan auswählen. Hier kann man wählen zwischen gehen, 5.000 Meter, 10.000 Meter, Halbmarathon und Vollmarathon. Das Programm "gehen" ist für jene Sportler geeignet, die ganz am Anfang stehen und sich mit dem Lauftraining noch schwer tun. Da gibt es dann einen 12 Wochen Trainingsplan. Hier geht man aber nicht nur sondern hier wird das Gehen und das Laufen verbunden. Das Ziel vom Programm "gehen" ist dass man 25 Minuten druchlaufen kann. Beim Trainingsprogramm 5.000 Meter (5 km) geht es um die Laufvorbereitung für einen 5.000 m Lauf. Hier sollte man jedoch jede Woche zwischen 19,3 km und 21,1 km laufen können. Das Programm 10.000 Meter (10 km) ist die Vorbereitung auf einen 10.000 Meter Lauf. Ziel ist, dass man sich auf der Distanz von 10.000 Meter beim Wettkampf gut fühlt. Man sollte hierfür in der Woche zwischen 16,1 km und 19,3 km absolvieren. Mir persönlich scheint das zwar nicht gerade viel für die Vorbereitung auf einen 10.000 Meter Lauf, aber es wird wohl passen. Dann hätten wir noch "Halbmarathon". Wenn man den Halbmarathon ohne Probleme schaffen möchte, dann ist diese Programm richtig. Hier sollte man jedoch schon einen 5.000 Meter Lauf oder einen 10.000 Meter Lauf absolviert haben. Man sollte hierfür über eine Lauferfahrung von mindestens 6 Monaten verfügen. In den vergangenen 4 Wochen sollte man durchschnittlich mindestens 24,1 km pro Woche gelaufen sein. Dann hätten wir noch das Programm "Vollmarathon". Wie der Name schon sagt hat es hier mit der Vorbereitung auf den Marathon zu tun. Das ist nur für Läufer mit mindestens 1 Jahr Lauferfahrung. In den vergangenen 4 Wochen sollte man 24,1 km gelaufen sein. Man sollte für die Marathonvorbereitung über Zeit für rund 64 km verfügen. Es darum, dass man den Marathon problemlos laufen kann. Was das genau heißt weiß wohl aber nur Nike.
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Strecken-Tool: Hier kann man auf einer Google Map gezielt nach Strecken suchen. Innerhalb von ein paar Sekunden erhält man eine Liste von verfügbaren Strecken, die von Nike+ Kunden abgespeichert wurden. Hier kann der jeweilige Läufer dem Trainingslauf oder Wettkampflauf einen Namen geben. Andere User können dann diese Laufstrecke bewerten. Es gibt relativ viele Strecken, die auch mit Detailbeschreibungen vorhanden sind und die man auch über gut ausgedachte Schlüsselwörter findet. Hier sieht man auf einen Blick welche Dynamik der Service Nike+ in Wahrheit hat. Etliche tausend Läufer sind in diesem Laufclub Mitglied und haben so anscheinend noch mehr Motivation täglich oder zumindest regelmäßig zu trainieren.
- Forum: Natürlich darf bei einer Laufcommunity ein Laufforum nicht fehlen. Darum hat Nike+ ein eigenes Nike+ Forum. Wenn man direkt in das Forum einsteigt wird man jedoch in englischer Sprache begrüßt. Man kann rechts oben die Sprache dann auf deutsch umstellen. Das ist auch notwendig, denn nur so verändern sich dann auch die Inhalte der Forenbeiträge in die deutsche Sprache. Es sind bei weiten mehr Einträge in englischer Sprache vorhanden als in deutscher Sprache. Aber das ist ja beim Nike Konzern klar.
Schritt 3: Deinen Lauf synchronisieren
Dieser Punkt scheint ziemlicih klar und verständlich. Nun kann man hier seine Trainingsdaten dann mit dem PC synchronisieren und dann direkt in das Portal von Nike+ einspielen. Für die Synchronisation selbst erhält man jede Menge Hilfe und Serviceinformationen um mit der Synchronisation klar zu kommen.
Das war jetzt einmal eine kurze Vorstellung des Nike+ Services und der Funktionen, die Nike+ bietet. Kommen wir nun von der Werbesprache und der grauen Theorie zur Praxis. Hierfür habe ich im Internet recherchiert und geschaut welche positiven und negativen Erfahrungen es mit Nike+ gibt. Viele Erfahrungen sind im Netz in diversen Foren und Produkttests bekannt. Ich habe nun einige (die aus meiner Sicht wichtig sind) rausgesucht und hier aufgelistet.
Hier ein Werbevideo von Nike+
Eine motivierendes Nike+ Video:
Auch Weltrekordler stellen Nike+ vor:
Info Video über die Nike+ App:
Positive Erfahrungen mit Nike+
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Animierende Wettbewerbe
Die Funktion "Wettbewerbe" ist genau richtig für Läufer. Denn hier wird der Instikt vom Gewinnen und manchmal auch vom Verlieren geweckt. Man kann sich hier mit Freunden (oder auch Feinden…) eigene Wettbewerbe anlegen und dadurch gezielt schauen wer mehr Kilometer oder eben bessere Zeiten schafft. Der Überblick und das Erstellen von neuen Wettbewerben ist denkbar einfach und wird demnach auch gerne und oft genutzt. Durch die diversen Filterfunktionen und Suchfunktionen kann man gezielt nach Wettbewerben in der Nähe oder mit dem Startdatum oder Enddatum in der nächsten Zeit oder zum passenden Zeitpunkt suchen. Der Community-Faktor ist gerade manchmal als Einzelläufer ganz gut und sorgt dafür, dass man motiviert bleibt. Bei den Laufwettbewerben kann man ja seine Kreativität spielen lassen und auch kuriose und anspornende Wettbewerbe erfinden und diese dann an seine Freude und Bekannten schicken, damit diese auch mitmachen. Ich denke auch, dass das der Ansatz von Nike+ ist, denn so verbreitet sich Nike+ noch schneller als es dies ohnehin jetzt derzeit tut. -
Sensor sehr gut
Der Sensor von Nike+ wird vom Großteil als positiv und genau empfunden. Aber ich sage hier nur vom Großteil, da der Punkt Nike+ Sensor auch bei den negativen Erfahrungen weiter unten auftaucht. Etliche Läufer berichten davon, dass der Sensor sehr schnell aktiv ist und die gelaufenen Strecken ziemlich genau stimmen. Bei manchen Laufsensoren ist ja oftmals das Problem, dass die Inbetriebnahme des Sensors sehr lange dauert. Hier hat Nike+ ein denkbar einfaches System, das sofort von Anhieb an funktioniert und die Motivation, die man beim Kauf von Nike hat bleibt somit auch erhalten. Die Prüfung ob ein Sensor eben genau ist oder nicht ist oftmals nicht so leicht möglich. Aber grundsätzlich weiß man vom Nike+, dass dahinter ein namhafter Hersteller des Laufsensors steht, der normalerweise für Qualität bürgt und worauf man sich eben auch verlassen kann. -
Suchtfaktor
Der ist beim Nike+ auf jeden Fall gegeben. Denn durch das Trainingssystem selbst werden einige Läufer zum Laufen überhaupt erst animiert. Läufer, die den Nike+ schon länger im Einsatz haben möchten diesen nicht mehr missen. Diese berichten davon, dass das Training nun viel mehr Spaß macht. Das Gesamtpaket Lauftraining ist durch Nike+ attraktiver geworden und spornt noch mehr an. Wenn man dann eben das positive Feedback von Nike+ und der Plattform online auf Nike+ erhält wird der Sportler noch süchtiger um am nächsten Training teilzunehmen. Gerade Männer neigen dazu, dass Sie die Trainings gerne analysieren und vor allem aufzeichnen wollen. Dazu ist der Nike+ ein ideales Instrument, denn man kann das sehr leicht machen. Ich selbst kann mir gut vorstellen, dass der Nike+ eine Art personal Coach ist.Nette Stimme
Die Stimme ist ja immer so eine Sache. Es gibt gerade bei amerikanischen Systemen (Navigationssysteme) immer wieder den Fall, dass die Stimme, die den Weg ansagt nicht gerade sympathisch und authentisch wirkt. Die Kunden von Nike+ berichten darüber, dass die Stimme sich gut anhört und eben gerne angehört wird. Es gibt ja bei Nike+ die Möglichkeit, dass man relativ viele Infos akustisch über eine Ansage anhören kann. Und das Ergebnis würde schon sehr getrübt sein, wenn man dann diese Stimme nicht so gerne hört. Aus meiner Sicht ist die Frage ob man grundsätzlich als Läufer überhaupt eine Stimme braucht, die einem den Weg weist. Denn ich habe es lieber, wenn ich ganz ruhig durch den Wald laufen kann und mir keiner irgendwas erzählt. Aber es gibt ja auch Momente im Lauftraining wo man von diesen Ansagen profitieren kann. Ich denke da zum Beispiel an Dunkelheit oder Unebenheiten wo man sich genau auf den Weg und den Untergrund konzentrieren muss. Und da ist eine akustische Anweisung mit Sicherheit besser und brauchbarer als nur eine visuelle Anzeige. -
Relevante Infos enthalten
Nike+ ist kein Leistungslaufcomputer mit vielen detaillierten Infos wo man sich dann ohnehin nicht so leicht auskennt. Es ist ein Trainingssystem wo man die wichtigen und relevanten Infos auf einen Blick erhält. Und genau das hat mir eigentlich gelich am Nike+ so gut gefallen. Man erkennt, dass die Mitarbeiter von Nike sich etwas dabei gedacht haben. Denn wer wird wohl den Nike+ verwenden? Es werden vor allem die Laufanfänger und die Läufer sein, die eventuell ich Gewicht kontrollieren wollen und abnehmen wollen. Und genau diese Läufer brauchen eigentlich nur ein paar Anzeigen. Und die sind absolut ausreichen: Kalorien, km/h, Zeit und die Streckenlänge. Am Anfang wird vor allem die Streckenlänge besonders interessant sein, denn wenn man wie ich durch den Wald läuft weiß man ohne GPS Uhr gar nicht wie weit man eigentlich gelaufen ist. Und der Sensor von Nike+ misst das relativ zuverlässig. Aber auch die Zeit ist ein wesentlicher Faktor. Hier wurde daran gedacht, dass man eine Zielzeit eingeben kann und dann die Uhr nach unten abläuft und einem sagt wie lange man noch laufen muss. Die Einfachheit von Nike+ macht wohl viel an deren Erfolg aus. -
Sprachanweisung auf Knopfdruck
Die Sprachanweisung ist bei so mobilen Laufcoaches immer wichtig. Denn wenn man sich beim Training nicht auf seine Uhr oder eben das Trainingsgerät Nike+ konzentrieren möchte, dann braucht man eine gute Sprachanweisung. Und genau hier scheiden sich eingentlich die "Sportgeister". Die meisten Sprachanweisungen bei Navigationssystemen oder eben auch Trainingscomputern für Läufer sind sehr mager und fordern einen Läufer sehr heraus. Denn wenn dann eine männliche tiefe Stimme sagt, dass man noch 5 Minuten laufen soll kann es sein, dass man dadurch leicht aggressiv wird. Bei Nike+ sind die Kunden von der Sprachanweisung überzeugt und setzen diese gerne ein. Es wird berichtet, dass diese Sprachanweisung wirklich gelungen ist und man die in der Praxis gerne beim Laufen benutzt. Also auf jeden Fall eine kleiner Vorteiler des Nike+. -
Nike Mini Freund
Bei jeder Art von Training sollte auch der Spaß und das freundschaftliche Verhältnis nicht zu kurz kommen. Darum hat Nike mit dem Mini Freund (Avatar) einen gelungenen Begleiter geschaffen. Der Mini Freund sorgt dafür, dass man das Training gerne macht und sich wohl fühlt. Der kleine Avatar ändert sein Aussehen und seine Kleidung je nach Trainingszustand und Verfassung ab. Es ist ein nettes Feature worüber sich eltiche Läufer freuen und diesen kleinen virtuellen Freund auf keinen Fall missen wollen. Ich selbst bin eher kein Freund von so Mini-Freunden, da mir das dann zu verspielt wäre. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieser Mini-Freund dann mit mir gemeinsam beim Lauftraining durch den Wald läuft und ich mir dann die Veränderung auf meinem PC ansehe. Mir geht es um gezieltes Training und da finde ich so eine kleine Comic-Figur nicht so passend. Aber ich möchte auf keinen Fall sagen, dass das eine schlechte Idee ist, denn für manche ist es ein Ansporn im Training zu bleiben. -
Nike+ Sportband leicht
Das Sportband von Nike+ sorgt dafür, dass man jeden Schritt den man läuft überhaupt messen kann. Es gibt bei oftmals bei einem Zubehör für Läufer sehr schwere Teile, die man dann nicht so oft benützt, weil diese bei der Ausübung des Sports einen etwas behindern. Genau das ist beim Nike+ Sportband nicht der Fall. Das Sportband schaut nicht nur gut aus sondern hat durch sein leichtes Gewicht die Herzen vieler Läufer und Läuferinnen gewonnen. Hier hat Nike die Überlegungen und Fehler von anderen Sportbändern einfließen lassen und eben ein sehr leichtes Nike+ Sportband gemacht. Mir persönlich gefällt das Nike+ Sportband gut und ich denke, dass es da einige Läufer geben wird, die sich Nike+ nur wegen dem Sportband kaufen. Denn das Ding hat einen großen Vorteil. Wenn man es auch außerhalb vom Laufen oben lässt, dann sieht jeder dass man ein Läufer ist und wird eventuell von anderen Personen in ein Gespräch über den Laufsport verwickelt. Und viele Läufer sind ja sehr stolz auf den Sport und dass sie das so gut schaffen. -
Preis – Leistungsverhältnis gut
Das Nike+ Sportkit gibt es bereits um Euro 32,90 zu kaufen bei Amazon. Hier kann man auf jeden Fall von einem zufriedenstellenden Preis/Leistungsverhältnis sprechen. Der Adidas miCoach ist da etwas teuerer. Ich finde, dass der Preis ein große Vorteil von Nike+ ist. Denn gerade die Zielgruppe der Laufanfänger werden bei diesem Preis wohl schwach werden und sich den Nike+ kaufen. Und genau hier ist ja das Ziel von Nike selbst. Denn gerade die Personen, die nicht laufen gehen derzeit sollen dazu bewogen werden, dass sie nun Sport machen und dann auch das Laufgewand von Nike kaufen. Und hierfür ist der Preis von Nike+ wohl nicht so wichtig um Umsatz zu machen. Wie auch immer. Du als Kunde von Nike+ brauchst keinen Kredit aufnehmen oder dein Budget sprengen, wenn du den Nike+ haben willst. Das wäre zum Beispiel ein Grund für mich den Nike+ zu kaufen und von den Vorteilen der Aufzeichnungen der Distanz zu profitieren. Aber leider gibt es ja auch Nachteile (siehe unten). -
Größe gut
In etlichen Foren und Produktbewertungen sowie Preisvergleichen und Produkttests wird geschrieben, dass die Größe von Nike+ sehr gut ist und die Sportler davon schwärmen. Denn wenn man an so manche Garmin GPS Uhr denkt, dann weiß man warum die Größe von einem Distanzmesser so wichtig ist. Die Größe ist entscheidend ob du das Gerät verwendest oder nicht. Am Anfang vielleicht wird es dir egal sein, wenn der Nike+ zu groß wäre. Aber spätestens nach dem 5. Training wirst du das nicht mehr sagen und das Training wird dir mit so einem großen Klumpen auf dem Armgelenk wohl weit weniger Spaß machen. Aber das braucht dich ja als Kunde von Nike+ nicht zu sorgen, denn der Nike+ ist klein und passt gut zum Laufen dazu. Ein Begleiter, der keinen Aufschrei macht. -
Auch ohne Nike+ Schuhe
Durch den Runaway Nike+ Senso braucht man nicht unbedingt Schuhe von Nike zu kaufen um den Nike+ genießen zu können beim Training. Wenn Nike die Kunden von Nike+ an deren Laufschuhe binden würde, wäre der Erfolg wohl nicht so groß. Denn kaum ein Läufer oder anderer Sportler möchte sich in die Enge treiben lassen. Stell’ dir vor der Schuh ist dann kaputt und du kannst deswegen deine Herzfrequenz, Distanz oder andere Daten nicht mehr aufzeichnen. Das wäre auf keinen Fall gut und würde bei jedem Läufer eher Unverständnis erzeugen. Ich selbst könnte mir nicht vorstellen, dass ich mein Laufequipment nur wegen einem elektronischen Lauftrainer kaufen würde. Denn was ist wenn sich meine Bedürfnisse geändert haben, aber ich die Laufhose oder das Laufshirt noch immer nutzen möchte. Dann habe ich eventuell eine Laufbekleidung gekauft, die ich dann gar nicht mehr haben will und auch die Funktion ist ja nicht mehr die gleiche, da ich auch keinen Laufcoach mehr habe. -
Größte Laufcommunity
Nike+ hat eine Online Community, die sehr groß ist. Das soziale Netzwerk ist ja heutzutage ein großer Faktor, den viele nutzen. Hier denken wir an Facebook, MySpace und Co. Auch Läufer wollen ihr Netzwerk haben. Aber hier geht es nicht um ein Netzwerk wie bei Facebook. Sondern man möchte ja auch Leute treffen und schreiben, die das gleiche Training machen wie ich. Bei manchen Laufforen ist man dann zwar unter Läufern, aber eben mit verschiedenen Einstellungen und Philosophien. So gesehen hat hier Nike+ einen großen Vorteil. Denn man kann hier mit Personen Kontakt aufnehmen, die das gleiche Trainingsgerät besitzen und auch einsetzen wie man selbst. Hier kann man dann gute Antworten bekommen und diese relativ schnell und leicht lösen. Der Community-Gedanke ist sehr wichtig, wenn man ein Training über längere Zeit machen will. Demnach finde ich diese Community von Nike+ sehr gut und auch einen Plusplunkt, den viele andere nicht haben.
Negative Erfahrungen mit Nike+
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Englische Übersetzung
Wie wir alle wissen ist Nike aus den USA. Aber das ist ja noch lange kein Grund, dass auch die Informationen auf deren Inforportal über Nike+ in englisch sein müssen. Die englische Sprache selbst verstehen zwar genug in Europa, aber das ist noch kein Grund voll auf diese Sprache im deutschsprachigen Raum zu setzen. Ich selbst kann eigentlich nicht ganz verstehen warum hier Nike nicht mehr Engerie investiert und die Texte richtig übersetzen lässt. Es gibt so manche Stelle wo man auch noch merkt, dass die Texte von einem halbdeutschen und halbamerikanischen Menschen übersetzt wurden. Es macht leider keinen guten Eindruck auf die Vielzahl der Läufer und Sportler, die Nike+ nutzen wollen. Und es mindert auch diese Einfachheit, die man von Nike+ gewohnt ist. Ein Minuspunkt für Nike+. -
Bedienungsproblem
Die Inbetriebnahme von Nike+ ist nicht ganz so einfach wie man glauben möge. Denn eine Vielzahl von Läufern berichtet davon, dass die Bedienung von Nike+ nicht ganz so leicht verständlich ist und man sicht erst an dieses Ding gewöhnen muss. Gerade wenn man als begeisterter Läufer Nike+ kauft möchte man dieses auch so schnell wie möglich nutzen. Und genau aus diesem Grund ist es ein Hindernis, wenn man eine Bedienung hat, die zumindest Fragen aufwirft. Warum zumindest? Die Bedienung von Trainingsgeräten (Pulsuhren, etc.) ist immer eine Sache des Wissensstandes des Läufers aber natürlich auch vom Produkt. Aufgrund der Vielzahl der Sportler, die nicht sofort mit Nike+ zurecht kommen kann man darauf schließen, dass die Bedienung zumindest am Anfang nicht ganz so einfach ist. Und das sollte man zumindest beachten, wenn man glaubt, dass man sofort 10 Minuten nach dem Kauf von Nike+ damit trainieren kann. -
Kalibirierungsproblem
Kaum jemand weiß das und macht es eigentlich auch. Man sollte Nike+ bei der ersten Inbetriebnahme kalibrieren. Das geht an und für sich relativ leicht, jedoch wird hier von Problemen berichtet. Es ist sogar bei einzelnen Läufern passiert, dass nach der Kalibrierung Nike+ gar nicht mehr funktioniert hat. Das Kalibirieren selbst sorgt dafür, dass man eben genauere Daten hat. Wobei es gibt Läufer, die ihr Nike+ nicht kalibriert haben und dennoch fast so genau Ergebnisse damit erzielt haben. Jetzt sollte man sich die Frage stellen ob man dann überhaupt sein Nike+ kalibrieren soll. Ich würde dazu raten es nicht zu tun, denn wenn man dann eventuell Probleme mit Nike+ selbst hat ist das dann wohl mehr Schaden als wenn man das Gerät kalibriert. Es ist zwar nicht ganz sinnvoll und etwas unverständlich warum eine "so einfache Funktion" wie das Kalibrieren nicht klappt, aber leider es es so beim Nike+. -
Sensor abschalten nach einiger Zeit
Der Sensor selbst schaltet sich erst nach einiger Zeit ab. Hier wird von 5 bis 10 Minuten nach dem letzten Tastendruck gesprochen. Diese Zeiet ist im Hiblick darauf, dass man hier schnell Batterien verbraucht nicht so sinnvoll. Außerdem finde ich diese Zeit zu lange, denn so verschwendet man Strom obwohl man diesen ja gar nicht mehr braucht. Ich würde darauf achten, dass du selbst Nike+ abschaltest manuell und dich nicht auf diese automatische Abschaltfunktion verlässt. Du solltest sparsam mit dem Strom bei Nike+ umgehen. Viele Läufer sind jedoch erstaunt, dass die Zeit bis zum Abschalten von Nik+ so lange dauert. Und nachdem deren Stromleistung nicht mehr da ist eben verärgert darüber, dass eventuell diese autmatische Abschaltfunktion für einen erhöhten Strombedarf gesorgt hat. -
Sensor-Austausch nach 500 km
Dieser Punkt ist für mich als Läufer ein Punkt warum ich mir Nike+ nicht kaufen würde. Denn wenn ich nach gerade einmal 500 km meinen Sensor austauschen muss ist das kein Argument um einen neuen Laufcoach zu kaufen. Denn was sind denn überhaupt 500 km. Die hat man doch in ein paar Monaten schon gelaufen und dann muss man das Teil wegschmeissen und ein neues kaufen. Ich bin kein Freund vom Plastik Planeten, denn wir haben leider schon zu viele elektrische Geräte, die man nicht mehr verwenden kann und auch Plastikmüll, der nicht mehr wiederverwertet und dann ins Meer geworfen wird. Und irgendwann landet der dann wieder auf dem Tisch von uns. Gut nun aber zum Nachteil für das Training selbst. Wenn der Sensor nicht mehr funktioniert muss man einen neuen kaufen. Und was macht man die Zeit dazwischen. Da läuft man dann wieder im alten Trott oder eben gar nicht mehr. Und genau diese Laufpausen können Schuld daran sein, dass man dann mit dem Training lange Zeit nicht mehr beginnt. -
Einstellung Lautstärke virtueller Trainer fehlt
Ich habe ja oben als Vorteil vom Nike+ den virutellen Freund oder Trainer erwähnt. Der hat natürlich auch eine Stimme. Und diese Stimme kann man nicht regulieren von der Lautstärke her. Das bedeutet, dass einem die Lautstärke passen muss oder man verwendet eben keine Stimme. Aber es gibt nicht die Möglichkeit leiser oder lauter zu schalten am Nike+. Dieser Punkt würde mich sehr stören. Denn ich bin ja nicht jeden Tag gleich drauf. Einmal möchte ich bei meinem Waldlauf die Stimme leiser haben und dann wieder beim Straßenlauf etwas lauter. Ich denke mir, dass die Funktion der Lautstärke eine sehr einfache wäre, aber anscheinend von Nike vergessen wurde. Man sollte das auf jeden Fall wissen bevor man Nike+ kauft. Es kann sein, dass man dann nach dem Kauf ohne dieses Wissen etwas verärgert ist wie das eben so manche Läufer bereits sind. -
Kein Empfang wenn Nike Sensor umgedreht ist
Jedes Trainingsgerät hat so seine Tücken. Diese hat natürlich auch der Nike+. Denn wenn man den Sensor, den man am Schuh montiert, nicht mit dem Nike Zeichen nach oben hinlegt funktioniert der Sensor nicht. Das Problem daran ist leider, dass viele Läufer das nicht wissen und dann gleich glauben, dass der Sensor von Nike+ überhaupt nicht mehr funktioniert. Danach wird dann das Gerät zum Nike+ Sercice eingeschickt und die stellen dann fest, dass der Sensor ok ist. Außer Ausgaben hat das ganze dann nichts gebracht. Also, wenn der Sensor mal nicht geht einfach darauf achten ob das Nike Zeichen zu dir zeigt und eben der Sensor am Laufschuh richtig montiert ist. Sonst machst du dich umsonst auf die Reise zu deinem Sportgeschäft. -
Batteriewechsel nicht möglich
Wenn man so verschiedene Foren und Produktbewertungen liest kommen manche Vorteile und Nachteile doppelt oder öfters vor. Ein Nachteil ist jedoch so oft im Internet vertreten, dass man diesen unbedingt vor Kauf von Nike+ wissen muss. Du kannst beim Nike+ keine Batterie wechseln. Man sollte es nicht glauben, aber das ist beim Nike+ nicht vorgesehen. Die Läufer sind immer ganz überrascht, wenn die Batterie leer ist und sie dann die Öffnung zum Wechseln suchen. Dann wird noch im Handbuch nachgelesen. Dort steht aber auch nichts über einen Batteriewechsel vom Nike+. Nach etlichen Recherchen im Internet kommt der Sportler dann drauf, dass es eben keine Möglichkeit gibt die Batterie zu wechseln. Das ist aus meiner Sicht aus zwei Gründen schlecht. Erstens ist hier wieder der Umweltgedanke nicht beachtet worden. Wir schmeissen einfach Dinge weg, wenn wir diese nicht mehr brauchen. Und zweitens finde ich es schlecht, dass man vor dem Kauf von Nike+ keine Information an den Kunden gibt, dass der Batteriewechsel eben nicht möglich ist. Wenn man es weiß und sich dann zum Kauf entscheidet ist das etwas anderes. Aber wenn man dann bei leerer Batterie vor vollendeter Tatsache gestellt wird ist das schon äußerst unangenehm. Wie bei allen technischen Geräten gibt es aber auch beim Nike+ Leute, die dennoch das Unmögliche möglich machen. Es gibt eine Seite im Netz wo beschrieben wird wie man beim Nike Sensor die Batterie wechselt. Das ist zwar nicht ganz so leicht, aber auf jeden Fall möglich. -
Sensor Nachkauf alleine schwierig
Wie oben erwähnt muss man den Sensor austauschen und nachkaufen. Jedoch ist es nicht so leicht möglich den Sensor alleine zu erhalten. Es gibt zwar im Netz viele Shops mit vielen Nike+ Artikeln, aber es gibt kaum eine Möglichkeit nur den Sensor zu bekommen. Man muss dann immer gleich ein ganzes Nike Starter Kit kaufen. Das ist für viele Läufer einfach unverständlich, denn wenn man den Sensor schon tauschen muss wäre es doch gut gewesen, dass man auch daran denkt, dass dieser eben einzeln erworben werden kann. Hier ist Nike auf jeden Fall für viele Läufer einen Schritt zu weit gegangen und hat sich das nicht genau durchüberlegt. Jetzt stellt sich für mich allerdings die Frage ob das gewollt ist von Nike oder ob das "nur" Vergessen wurde? Die Antwort selbst wird jedoch viele Läufer und Kunden nicht gerade glücklich stimmen. Denn so oder so der Sensor Nachkauf ist schwierig und mit so einigen Hürden umgeben, wenn man nicht gleich ein ganzes Nike Starter Kit kaufen möchte. -
Kein Schrittzähler
Eltichen Läufern fehlt beim Nike+ Paket die Möglichkeit für einen Schrittzähler. In den USA gibt es zwar schon vereinzelt Pakete wo man einen Schrittzähler dabei hat, aber bei den meisten deutschsprachigen Nike+ Paketen fehlt der Schrittzähler bei Nike+ eben. Ich selbst bräuchte eigentlich keinen Schrittzähler und weiß auch nicht recht wozu den etliche Läufer überhaupt vermissen. Ausgenommen man folgt den Tipps von Gerd und zählt seine Schrittfrequenz, die aber auf den Laufstil und eine Verbesserung der Laufzeit überhaupt keine Auswirkungen hat aus meiner Sicht. Der Wunsch nach einem guten und einfachen Schrittzähler besteht jedoch und wird derzeit in den deutschsprachigen Ländern jedoch beim Nike+ Paket nicht angeboten. -
Sensor Verbindung nach 2-3 Tagen defekt
Viel wichtiger finde ich diesen Nachteil bei Nike+. Läuferkunden berichten davon, dass die Verbindung zum Sensor bei etlichen Modellen von Nike+ fehleranfällig ist und diese nach 2-3 Tagen Betrieb nicht mehr funktioniert. Man muss natürlich hier unterscheiden von den Problemen, wenn der Sensor falsch auf dem Schuh aufgelegt wird. Hier geht es darum, dass die Verbindung zum Sensor auf einmal nicht mehr da ist. Und das haben leider nicht nur ein paar Kunden das Problem sondern etliche, die den Nike+ gekauft haben. Hier wird seitens der Läufer ein Einsatz von Nike+ zur Lösung dieses Problems vermisst. Man hat anscheinend nicht den Eindruck, dass sich Nike dieses Problems bewusst ist und daran auch etwas ändern möchte. -
Batterie leer relativ schnell
Die Batterie ist das Herzstück eines jeden Trainingscomputers oder jeder Trainingsuhr (Pulsuhr) und darum sollte diese auch lange funktioneren. Das Herzstück bei Nike+ ist jedoch relativ schlecht, denn die Laufzeit der Batterie ist nicht gerade lange. Hier kann man leider keine genaue Stundenanzahl festmachen, aber es wir erzählt, dass die Batterie einfach viel zu schnell leer ist. Der Batterieverbrauch ist nicht bei jedem Training oder bei jedem Nike+ gleich. Denn es ist ein Unterschied ob man zusätzlich auch noch Musik hört oder die Stimme des virtuellen Laufocoaches hört. Das saugt an der Batterie und sorgt dafür, dass man relativ schnell ohne Strom dasteht beim Lauftraining. Leider gibt es keine Anzeige wann die Batterie zu Ende geht damit man rechtzeitig gewarnt wird. Es kan also passieren, dass du gerade bei deinem Intervalltraining bemerkst, dass dein Nike+ nicht mehr geht, da die Batterie leer ist. -
Geschwindigkeit schwankt
Es gibt bei Nike+ eine Geschwindigkeitsanzeige. Diese zeigt auf dem großen Display an wieviele km/h man denn laufend unterwegs ist. Diese Anzeige der Geschwindigkeit ist jedoch nicht ganz genau. Vor allem das Schwanken der km/h ist störend. Das bedeutet, dass du eventuell mit 8,5 km/h läufst und dann ein paar Sekunden später einen km/h Schnitt von 9,7 hast. Obwohl du eigentlich das Tempo nicht erhöht hast siehst du auf der Anzeige des Nike+, dass sich die Geschwindigkeit verändert hat. Das genau sorgt leider im Training dafür, dass die Sportler das Vertrauen zu Nike+ verlieren. Wenn du jedoch keine Geschwindigkeitsanzeige brauchst, dann ist dieser Nachteil eben für dich kein Nachteil. Wenn du die Anzeige brauchst, dann solltest du dir dessen bewusst sein, dass es passieren kann, dass die km/h Anzeige schwankt und demnach nicht ganz richtig ist.
- GPS Sender fehlt
Nike+ ist ein Laufcomputer für den Einsteiger oder einen Läufer, der nicht so wettkampforientiert nach Zeiten läuft. Aber auch der Laufanfänger möchte nach einiger Zeit neue Funktionen haben. So kann es passieren, dass du nach einer Zeit deine Strecken auf einer Google Map im Netz betrachten möchtest. Und genau das kannst du aber niemals tun mit dem Nike+. Denn dazu würdest du einen GPS Sender brauchen. Und den GPS Sender gibt es leider nicht in Kombination mit dem Nike+. Am Anfang wird dich das nicht so stören, aber nach einer Zeit eventuell schon. Ich selbst habe auch heute noch keinen GPS Sender auf meiner Polar Pulsuhr drauf. Da ich häufig die gleichen oder ähnlichen Strecken laufe ist das für mich ein Schnick-Schnack, den ich nicht bezahlen möchte. Aber wenn du deine Strecken auf dem PC aufzeichnen willst, dann denke daran, dass Nike+ keinen GPS Sender hat.
Nike+ kaufen – aber wo?
Ich kann hier eigentlich nur einen Shop empfehlen und das ist der von Amazon. Bei Amazon findest du jede Menge Nike+ Produkte zu günstigen Preisen und mit schneller Lieferung. Ich selbst würde gerade bei den Unsicherheiten aufgrund der Nachteile nur bei Amazon bestellen, da man dort Nike+ auch ohne Probleme wieder zurückgeben kann.
Wie du siehst gibt es jede Menge Vorteile und Nachteile wenn man Nike+ kaufen möchte. Wie bei allen Produkten rund um das Laufen gibt es immer negative und positive Erfahrungen. Es kommt ja immer darauf an wofür man Nike+ braucht. Und demnach kann ich auch pauschal kein Urteil abgeben ob du den nun kaufen solltest oder nicht. Lies’ dir auf jeden Fall die Nachteile durch und schau’ ob du diese in Kauf nehmen möchtest. Wenn ja, dann steht ja dem Kauf von Nike+ nichts mehr im Wege.
Frage an euch: Welche Erfahrungen habt ihr mit Nike+ gemacht?
Lg
RunningWilli



Hi Willi,
nett zu lesender Bericht über das Nike+ Paket.
Was mir fehlt ist der Hinweis das eine Synchronisation nur mittels Appels ITunes möglich ist und zur ersten Registrierung eines Sensors zwingend der IE genutzt werden muss. Also für die Randgruppe der UNIX User nur bedingt tauglich
Was man in deinem Bericht erahnen kann und spätestens dann weiß wenn man schon mehrere tausend KM mit einem Nike+ (meine Sensoren haben auch ohne Abschaltung jeweils >1300 km gehalten) gelaufen ist ist das genaue Prinzip nach dem der Sensor funktioniert. Im Gegensatz zu den mehrfach zitierten GPS Sensoren weiß der Nike+ nur das er gerade fürchterlich auf den Boden gefallen ist -- beim Auftreten. Er misst also nur und ausschließlich die Anzahl von Schritten die man macht. Daher ist auch die Lage in der der Sensor am Schuh angebracht wird so wichtig für die Genauigkeit der Messung. Ist er schief oder gar falsch herum montiert misst er nichts. Auch wenn er diese Information nicht wirklich verrät, also die Anzahl von gemachten Schritten. Auch aus den XML Dateien in denen die Trainingsdaten gespeichert werden findet man hierüber keine Auskunft. Dafür sind darin deutlich mehr Informationen enthalten als sie auf der Nike+ Webseite bei den Statistiken gezeigt werden. Wenn einem z.B. die Zeit/km interessiert. Das Paket misst sie rückt sie nur nicht raus.
Ein Vorteil dieses Prinzips gibt es allerdings. Der Nike+ funktioniert auf dem Laufband, GPS Sensoren nicht.
Was die Sprachausgabe des Nike+ anbelangt so funktioniert diese ausschließlich mit Apple Geräten. Das Sportsband hat keine Audioschnittstelle. Und an jedem IPod lässt sich die Lautstärke hervorragend regeln.
Der IPod ist aber auch eine Schwachstelle des gesamten Kits. Er ist schlicht und ergreifend nicht wirklich wasserdicht. Ich habe mehrere Läufer über 20km und mehr erlebt bei denen der IPod nach 18km einfach durch geschwitzt war und den Dienst eingestellt hat. Das ist dann mehr Frust beim Training als Lust am Laufen. Auch beim Gewichtsvergleich zu anderen vollwertigen GPS-Systemen schneidet eigentlich nur das Armband, mit der Einschränkung keine Audioausgabe zu haben, und der IPod Nano gut ab, so ein IPhone ist ja dann doch mehr ein Klotz am Arm.
Verfügbarkeit von Sensoren ist auch nicht wirklich eine Herausforderung. Runners Point hat die eigentlich immer vorrätig, man muss nur danach fragen.
Dennoch, nachdem ich jetzt 3 Sensoren binnen 2 Jahren verbraucht habe, von denen ich einen entsprechend der Anleitung aus dem Netz auch geöffnet habe um mich des Abenteuers Batteriewechsel an zu nehmen, bin ich jetzt vom Nike+ wieder weg. Warum? Ich ‘schleppe’ sowieso mein Nokia N95 im Trinkgürtel mit mir rum. Und für alle GPS fähigen Nokia Mobilphone gibt es die ebenfalls kostenfreie App ‘Nokia Sportstracker’ Die kann deutlich mehr und funktioniert dank GPS auch beim Radfahren.
Mein Fazit zum Thema Nike+ -- ja es ist ein nettes Ding aber für mich nicht das Mittel zum Zweck.
Grüße
Markus
Willi, du könntest da ja ein ganzes Buch füllen
Meine Güte, wie lange brauchst du denn für solch einen Riesen Blogeintrag? Respekt! Aber zum Thema: wir benutzen Nike+ auch schon ewig. Ich habe 2006 mit dem Laufen angefangen und nach dem dritten Lauf hatte ich so ein Ding (damals noch mit dem treuen IPod Nano 1G). Du hast die Vor- und Nachteile dieses Systems ja gut “zusammengefaßt”. Es muss einem klar sein, dass der Sensor gerade bei sich ändernder Geschwindigkeit ungenau wird. Wenn man z.B. den Sensor auf 10km/h kalibriert hat und man rennt einen Tempolauf mit 13km/h, fehlt am Ende reichlich viel. Da geht es mit einem GPS-Gerät wesentlich genauer. Aber das System hat seinen Charme und auch die Wettbewerbe tragen exzellent zur Motivation bei. Mittlerweile lasse ich Nike+ nur noch nebenbei zur Musik mitlaufen (und synchronisiere auch ohne ITunes…). Eine Anmerkung: “Sensor Nachkauf alleine schwierig” stimmt so nicht -- im Apple Store gibts schon lange einzelne Sensoren zu kaufen (19,-?). Und mein letzter hält auch schon ewig (~1500km).
Ich habe fast 1000km mit einem Sensor zurücklegen können, und das auch ohne des Strom abzuschalten. Am Anfang hat mir nike+ sehr beim Laufeinstieg geholfen. Mir waren aber auf Dauer die Abweichungen zu groß. Von Werk aus ist der Sensor grob auf 05:30 kalibiriert, wenn man einigen Aussagen Glauben schenken darf. Insbesonders für Intervalltraining taugt die Entfernungsangabe dann nicht so recht, ebenso wenn man häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist.
Bei Wettkämpfen gab es immer Stress, zeitgleich nike+ und die Pulsuhr zu starten, jetzt kann ich mit GPS-Uhr die Musik vorher zum Laufen bringen und muss die Zeit nur noch einmal zu starten. Als weiteren Kostenfaktor muss man auf jeden Fall noch den Ipod erwähnen, der in meinen Augen der sinnvollste Datensammler ist. Das große Handy würde ich nur ungern mitschleppen, das Sportband hat vergleichsweise schlechte Anzeigen und vor allem keinen Powersong!
@riebiesel: “das eine Synchronisation nur mittels Appels ITunes möglich ist” -- stimmt so nicht ganz: http://www.running-twins.de/2009/09/30/technik-serie-teil2-linux-nike-plus/
Hallo Willi,
wahnsinnig guter Bericht, sag mal, wieviele Stunden verbringst Du denn mit Deinen Blogeinträgen
?
Hier ein kurzer Abriss meiner Erfahrungen:
1. Nike + dient bei mir nur und ausschließlich dem Spaßfaktor und als grobe “Kilometerführung”, ich höre die Stimme so gerne!!
2. Der Sensor misst zu 100% genau -- aber nur auf die Pace, auf die er justiert ist. Laufe ich schneller misst er zu wenig, laufe ich langsamer misst er zu viele Kilometer.
3. Mein Sensor hält mittlerweile seit über 1700 Km mit einer Batterie
4. Von allen anderen beschriebenen Probs habe ich noch nichts gemerkt, auch das Synchronisieren über iTunes funzt prima
Nur am Rande: Zur eigentlichen Trainingssteuerung und Kontrolle habe ich die Polar RS800cx mit allem drum und ran.
Liebe Grüße,
Steffen
Nur wegen dem Teil habe ich zum laufen angefangen
@Riebiesel: Danke für deine Zeilen. Das mit dem Synchronisieren müsste eigentlich klappen. Danke für deine Anmerkungen, dass man den Sensor gut und gerade montieren muss damit die Ergebnisse passen. Das mit dem Laufband ist bestimmt ein Vorteil, den man nicht unerwwähnt lassen sollte. Prima. Der liebe Ipod ist halt nicht für Strecken von mehr als 15 Kilometern gedacht
Das mit dem Nachkauf der Sensoren finde ich spannend, denn es gibt gerade bei Amazon viele Kunden, die sich darüber beschweren, dass der Kauf von Sensoren alleine so schwer ist… Das mit dem Nokia N95 kann ich gut nachvollziehen und habe ich vor 6 Monaten selbst mal probiert. Ich hatte nur das Problem, dass die GPS Satelliten nicht oft gefunden wurden und dann auch sehr spät wo ich bereits einige Kilometer bereits unterwegs war. Danach habe ich das mit dem Nokia N95 aufgegeben.
@RunningTwin Marek: Das mit dem Buch wäre eine gute Idee
Für diesen Blogeintrag habe ich rund 5 Stunden gebraucht. Dank meiner Maschinschreibkenntnisse geht das dann relativ zügig. Ich habe gar nicht gewusst, dass man nur für eine bestimmte km/h Anzeige kalibrieren kann. Ich dachte, dass die Kalibrierung grundsätzlich gemacht wird und dann hat man die genauen Daten. Also wenn dann (sogar) ein GPS Gerät besser ist spricht das nicht gerade für Nike+. Die Wettbewerbe sind gerade am Anfang eine gute Motivation. Das mit dem Sensor Nachkauf war anscheinend eine Falschmeldung im Netz…
@Chris: Danke für deine Erfahrungen mit dem Nike+. Das mit den 5:30 kann schon stimmen -- traue ich Nike absolut zu. Warum gibt es Stress bei Wettkämpfen? Ich finde auch, dass der Nutzen bei Nike+ in der Verwendung mit dem Ipod liegt.
@Steffen: Danke für dein Lob.
Stunden pro Woche sind bestimmt mehr als 2…
Finde ich sehr überraschend, dass du Nike+ überhaupt verwendest, aber als Spaßfaktor kann ich das noch verstehen. Danke für den Punkt 2 das habe ich bis dato nicht gewusst und kam eigentlich bei keinen Infos über Nike+ so rüber. Über 1700 km mit einer Batterie ist absolut ok und entspricht aber nicht gerade den Erfahrungen der meisten Nike+ Kunden. Was machst du anders? Über die Polar RS800cx werde ich mal einen Beitrag schreiben.
@Michi: Dann hat sich Nike+ ja doch noch ein Lob verdient!
Danke auch allen für eure Erfahrungen hier betreffend Nike+.
Lg
RunningWilli
Selten so einen Mist gelesen.
Zunächst steht der Umfang dieses Erfahrungsberichts in überhaupt keinem Verhältnis zum Inhalt; seitenlanges Blabla ohne fundierte Message. Ein echter Test oder Erfahrungsbericht sieht anders aus.
1. Es gibt keine Nike+ App im App-Store (nicht Apple-Store) und kann deswgen auch nicht irgendwo installiert werden. Schon der Einstieg in den Bericht ist also schlichtweg erfunden.
Die Funktion ist in den entsprechenden Geräten enthalten bzw. fest installiert und wird bei Bedarf in den Einstellungen aktiviert (z. B. iPhone 3GS).
2. Natürlich benötigt man auch beim Sportband einen Sensor. Was bitte schön soll der Empfänger im Sportband den sonst messen? Die Körpertemperatur vielleicht?
3. Einzelne Sensoren sind schon seit ewigen Zeiten erhältlich.
4. Natürlich ist das System für Nike Laufschuhe optimiert und wird aufgrund der zugrundeliegenden Funktionsweise in der Sohle evtl. bessere Ergebnisse liefern. Schon zur Einführung aber gab es reichlich Zubehör, mit welchem die Verwendung anderer Schuhe möglich wurde (naja, wird am Ende des Romans ja erwähnt…).
5. Da zum ursprünglichen Gesamtkonzept der iPod gehört, war Musikhören ein entscheidender Aspekt. Und natürlich kann man dann auch die Lautstärke regulieren.
6. Von der Kalibrierung abzuraten ist ja wohl totaler Schwachsinn. Argumentation: “Man” kann danach “Probleme” haben. Wie sollen die denn aussehen? Und wie passt das zu “…namhafter Hersteller, der normalerweise für Qualität bürgt und worauf man sich eben auch verlassen kann”?
Das Einzige was passieren kann, ist, dass die Kalibrierung keinen Erfolg hat. Das kann mehrere Ursachen haben. Entweder öfter probieren oder reseten. Per se verbessert die Kalibrierung das individuelle Ergebnis erheblich. Da es sich um einen Beschleunigungssensor handelt, spielen Laufstil und vor allem auch Gelände und Untergrund eine nicht unerhebliche Rolle. Dementsprechend machen neue Kalibrierungen durchaus auch später immer wieder Sinn.
7. Es gibt keine “Pakete” mit Schrittzähler, auch nicht in den USA. Wie soll das denn aussehen? Um es mal klar zu machen: Der Nike+ Sensor misst die Beschleunigung (und keine Schritte) und errechnet daraus die Geschwindigkeit (Maximal-, Durchschnitts-, aktuelle) und daraus mehr oder weniger exakt die Distanz. Bergauf im Schlamm ist das Ergebnis also ein anderes als topfeben auf Asphalt. Und deswegen sollte der Sensor bei gerade stehendem Schuh auch eben und richtig herum am Schuh befestigt sein. Vielleicht sollte man das verstehen. Dann ist die Hälfte des Berichts schon mal für die Tonne.
7. Nach welchem Tastendruck soll der Sensor ausgehen? Er kann zwar zusätzlich manuell ausgeschaltet werden (dann ist er “richtig” aus), ansonsten reagiert er schlicht und einfach auf Bewegung.
8. Grundsätzlich sollte klar gemacht werden, dass das Ganze nur über die Nike+ Webseite funtioniert und mit Apples iTunes (ist ja ein Gemeinschaftsprojekt). Sonst ist Essig mit irgendwelchen Ausertungen und sonstigem Tralala. Und gerade diese Webseite ist seit Dezember 2009 ein Grab.
Eine Alternative bietet am Mac z. B. auch die Software TrailRunner, klappt hier aber nur mit iPod autark, leider nicht mit dem iPhone.
Hallo Willi,
was ich anders mache weiß ich nicht, aber ich denke ich nutze den Sensor eben sehr intensiv, will heißen, die 1700 Km wurden innerhalb eines halben Jahres erlaufen. Vielleicht hat das etwas damit zu tun, wie lange der Sensor in Betrieb ist. 6 Monate, 12 Monate, 18 Monate, ich erwähne es auf alle Fälle, wenn die Batterie leer ist.
LG
Steffen
@Jan: Danke für dein Kommentar und DEINE Sicht der Dinge. Es handelt sich hier um eine Erfahrung von kaufenden Kunden. Schade dass du in deiner Wortwahl “Mist” als das treffende Wort gefunden hast. Bei Erfahrungen ist es eben so, dass damit nicht jeder einverstanden ist. Aber dennoch sind diese Erfahrungen nicht falsch, denn sie wurden ja erlebt. Finde ich sehr spannend dein ausführliches Kommentar.
@Steffen: Danke für dein Feedback. Echt überraschend, aber vielleicht hat sich der Sensor auch in der letzten Zeit “weiterentwickelt”.
lg
RunningWilli
Ich denke, dass die erwähnte Ausführlichkeit zeigt, dass “Mist” nicht wahllos gewählt wurde. Es geht mir nicht darum, zu diffamieren. Aber wo Mist erzählt wird, muss es auch möglich sein, diesen so zu benennen. Leider fußt mindestens die Hälfte des besagten Berichts eben nicht auf Erfahrungen, da die Darstellungen schlicht und einfach falsch sind, bzw. die Funktionsweise offensichtlich nicht verstanden wurde. Ich beschreibe in meiner Replik also nicht meine Sicht der Dinge, sondern (zumindest beim Großteil der genannten Punkte) objektive, nachprüfbare Tatsachen.
Da ich annehme, dass es Sinn und Zweck der Schreibe hier ist, dass der geneigte Leser etwas Sinnvolles vorfindet und mitnimmt (z.B. Information, Meinung), ist es im Zweifel eben von einer gewissen Bedeutung, dass man einem solchen Bericht die notwendige Sorgfalt zukommen lässt. Der Umfang spricht zwar für einen großen Zeitaufwand, aber eben leider weder für entsprechende Information noch für die Richtigkeit derselben. Und das ist Schade. Auch bei einem Blog sollten gewisse Grundsätze beachtet werden, immerhin handelt es sich um ein publizistisches Angebot; vielen ist das vielleicht nicht immer bewusst. Für das Veröffentlichte tragen Autor bzw. Betreiber des Mediums ein gewisses Maß an Verantwortung.
Ich war tatsächlich auf der Suche nach einem Tatsachenbericht, der evtl. sogar Hilfe für das eine oder andere Problem (das auch ich mit Nike+ habe/hatte) bieten könnte. Wenn dann schon der erste Satz eine Erfindung ist, sind die Bedenken groß und leider wurde das halt nicht besser. Und das darf kommentiert werden -- bevor jemand basierend auf Fehlinformationen falsche Entscheidungen trifft. Ansonsten erklären Sie doch mal den Satz: “Ich habe Nike+ dadurch kennengelernt als ich im Apple Store nach neuen Apps für Läufer gestöbert habe. Dabei ist mir sofort die App Nike+ aufgefallen, die ich mir auch gleich am Iphone installiert habe.”
@Jan: Ich bleibe bei meiner Meinung -- und du auch. Das ist ok so. Aber weiter Sätze von mir hätten nun keinen Mehrwert meher für den Leser oder die Leserin her. Jeder kann sich selbst seine Meinung bilden.
Lg
RunningWilli
Servus,
seit kurzem wird der Sender nicht mehr benötigt, da Nike+ JETZT als App zum Download angeboten wird (kostenpflichtig) und auf das z.B. im iPhone integrierte GPS zurückgreift.
Hat das schon jemand ausprobiert? Werden die neuen Daten mit den alten Daten zusammengefasst? Wieso wird der neue Polar Brustgrut nicht unterstützt (http://bit.ly/dySIJf)?
Danke für Euer Feedback!
Keep on running!
Nike+ App: Kein Sender erforderlich, Datenerfassung via GPS
Für den iPod touch 2G sowie für das iPhone 3GS und den iPod nano gibt es für Läufer das System Nike+iPod, welches die Schritte des Sportlers zählt und dann auswerten kann. Dieses scheint nun überflüssig, denn im App-Store ist seit gestern eine Nike+-App, die ohne Sender auskommt. Sie sammelt ihre Daten über GPS.
Mit der neuen App ist es möglich, seine Läufe ohne Sensor zu unternehmen. Das ist ein großer Vorteil, denn die Batterien im originalen Nike+iPod-Sensor hatten je nach Beanspruchung eine eher kurze Lebenserwartung und konnten vor allem nicht ausgewechselt werden. Die Distanz wird dafür jetzt mithilfe von GPS ermittelt. Der PowerSong hat es ebenfalls in die App geschafft, dazu gibt es gesprochenes Feedback, wie man sich gerade macht. Um sich selbst anzuspornen, können die Ziele höher gesteckt werden. Wenn’s gereicht hat, sie zu erfüllen, gibt es Lob von Top-Sportlern, die bei Nike unter Vertrag stehen. Für “Social Running” sorgt die Webseite Nikeplus.com, auf der Herausforderungen ausgetauscht werden und Freunde die Läufe begutachten können.
Zwar ist die App für das iPhone gestaltet worden, doch funktioniert es ebenfalls mit dem iPod touch, bei dem jedoch ohne Karten-Funktionen. Zudem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass durchgängige GPS-Abfragen während des Laufens die Akkulaufzeit wesentlich beeinflussen können. Nike+ benötigt ein iPhone 3GS oder 4, oder einen iPod touch ab der zweiten Generation. Es muss zudem iOS 4.0 oder neuer installiert sein. Wer nun dank des eingesparten Sensors mitlaufen möchte, kann sich die englischsprachige App im App Store für 1,59 Euro kaufen.
Hallo Tim,
herzlich willkommen hier und danke für ein erstes (und hoffentlich nicht letztes) Kommentar.
Ich habe das nicht ausprobiert und kann leider keinen Erfahrungsbericht dazu schreiben. Aber vielleicht findet sich ja hier ein Läufer oder eine Läuferin die bereits damit Erfahrung hat. Falls sich so keiner oder keine meldet werde ich eventuell einen eigenen Beitrag darüber schreiben. Von wo sind die unteren 3 Absätze? Aus einem Forum?
Lg
Willi
Hallo an alle laufbegeisterten,
ich laufe seit 3 Jahren mit dem NIke+ System und war am Anfang auch total zufrieden.
Ich haben mittlerweile einen Ipod Nano 5g, vorher war es ein 3g.
Ich habe eine Frage, auf die ich gesamten Netz (na ja überall war ich nicht
keine Anwtort gefunden habe:
Funzt das System auch (steil) bergauf, d.h. bei langsamen Tempo und kleinen kurzen Schritten ? Ich habe beobachtet, daß ab einer gewissen Schrittfrequenz (?) die Geschwindigkeit mit “0 NULL” angegeben wird. Man sieht das auch an der Kurve bei der Auswertung. Anfangs habe ich gedacht, das liegt an Sensor oder Antenne und haben alles getauscht. Jetzt habe ich den neuen Ipod und nach wie vor: Bergauf ab einer gewissen “Untergrenze” der Geschwindkeit wird nichts mehr gemessen.
Beim zügigen Gehen allerdings wird ein Wert für die Geschwindigkeit gemessen.
Ist das bei euch auch so ?
Wäre nett, wenn ihr eure Erfahrungen damit kurz schildern könntet. Ansonsten viel Spaß beim laufen, mit oder ohne Nike+.
PS: Laufe regelmäßig ca. 25 -30 km in der Woche, habe also schon ein bischen Erfahrung mit dem System.
Tschüß
Alex
Hallo Alexander,
ich habe direkt an den Support von Nike geschrieben und diese Antwort erhalten. Ist diese zufriedenstellend für dich?
Sehr geehrter Nike + Kunde,
vielen Dank für Ihre Email.
Das System sollte auch bei starken Steigungen sowie hoher Geschwindigkeit genau arbeiten.
Es könnte sein das der Sensor nicht korrekt im Schuh eingelegt oder bei alternativen Befestigung nicht korrekt am Schuh befestigt ist.
Es ist wichtig das sich der Sensor in einer horizontalen Lage so fest wie möglich am Schuh befestigt befindet.
Für weitere Fragen stehen wir gerne erneut zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Timo
Nike Kundenservice
NikePlus.com
Hallo Running Willi,
vielen Dank für deine Bemühungen. Ich habe nach dem Durchlesen deines Blogs die Befestigung des Sensors noch einmal geprüft. Ich benutze eine Sensortasche, die an der Schnürung besfestigt ist. Was soll ich sagen: DER SENSOR WAR FALSCH RUM DRIN!!!!
Das passiert so: Sensor kommt richtig (Logo nach oben) in die Tasche, dann wird in die Schnürung eingefädelt, 180° gedreht und die Tasche wird befestigt. Dann ist aber der Sensor auf dem Kopf.
Jetzt habe ich die Einbaulage geändert und es funzt alles bestens (seit 1 Jahr wieder!!). So ein banaler Fehler, bin nie drauf gekommen. Ganz anderes Meßgefühl, auch bergauf wieder exakte Geschwindigkeit, keine Ausfälle mehr etc.
Anstoß war aber die Zeile in deinem blog, daß der Sensor nur arbeitet, wenn er richtig rum besfestigt ist.
Vielen Dank dafür nochmal.
Viel Spaß beim Laufen und viele Grüße.
Alexander