Adidas unternimmt derzeit große Werbeanstrengungen um Läufer von dem Adidas miCoach zu überzeugen. Ich habe nun den miCoach unter die Lupe genommen. Demnach möchte ich klären ob der Adidas miCoach überhaupt für Läufer, Triathleten und ähnliche Sportler taugt. Die Antwort liest du weiter unten…

Kaufen oder nicht kaufen? der Adidas miCoach
Wie bin ich auf das Thema Adidas miCoach überhaupt gekommen?
In den letzten Wochen wurde ich bei Besuch eines Sportgeschäftes eigentlich immer mit dem neuen Produkt von Adidas konfrontiert: dem miCoach. In vielen vielen Geschäften wird da überdimensionale Werbung gemacht. In fast jedem Sporthandel steht dann ein eigener Fernseher (in Kleinformat) wo man ein Video von den Vorteilen des adidas miCoach lesen kann. Ich selbst bin an dieser Art der Werbung eigentlich nie vorbeigekommen. Diese Werbung von Adidas hat so gut funktioniert, dass ich mich zumindest der Frage „Was ist der miCoach überhaupt?“ angenommen habe. Und wie es mir als Läufer eben passiert war ich dann auch schon in der nächsten Frage „Soll ich mir den Adidas miCoach kaufen“ und der übernächsten Frage „Was bringt mit der Adidas miCoach“ involviert.
Die Folder vom miCoach sind alle sehr ansprechend vom Design her gestaltet. Da merkt man wirklich, dass die große Adidas-Maschine nun auf Volldampf läuft. Zusätzlich zu meinen Besuchen in den Shops bin ich durch das Kommentar von XY auf den miCoach aufmerksam geworden und habe mir vorgenommen in den nächsten Beiträgen darüber zu berichten. Wie man sieht hat nicht nur mich, sondern auch andere Läufer dieses Thema interessiert und etwas mitgenommen.
Bevor ich auf die (kurzen) Erfahrungen von anderen Sportlern und Kunden des miCoach schauen möchte, hier überhaupt einmal die
Information für dich was denn der Adidas miCoach überhaupt ist:
1. Herzfrequenztraining
Die Herzfrequenz ist für jeden Läufer, der es halbwegs ernst nimmt aus dem Training nicht mehr wegzudenken. Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht nach der Herzfrequenz laufen. Aber diese Läufer haben meistens auch nicht das Ziel, dass sie an einem Wettkampf teilnehmen möchten. Bei der Herzfrequenz gibt es aber auch Unterschiede. Ich selbst lief auch über 7 Monate nach der Herzfrequenz, aber leider dennoch falsch. Wie das geht? Indem man den falschen Sportmediziner hat, der einem einfach das gleiche Trainingsprogramm über 7 Monate gibt. Durch die Überbelastung (falsche Pulsbereiche) und zu wenige Trainingsreize hätte ich mich auch in 12 Monaten nicht wirklich verbessert. Adidas wirbt beim miCoach damit, dass angezeigt wird wie hoch die Belastung während des Trainings ist. Das bietet so und so jede Pulsuhr. Zusätzlich aber soll der miCoach helfen in 4 festgelegten Belastungszonen zu bleiben. Es geht auch hier um das trainingswirksame Lauftraining. Also nicht nur um Umfänge, die man runterläuft sondern um die Qualität im Training. Das hört sich für mich schon einmal vernünftig an.
2. Die Trainingszonen
Wie schon kurz erwähnt gibt es eben 4 Trainingszonen. Bei diesen Zonen geht es Adidas laut der Info auf deren Webseite darum, dass das Training abwechslungsreich ist. Diese Aussage kann ich nur unterstützen. Seit ich meinen Laufcoach Georg habe ist mein Lauftraining nicht mehr so wie früher. Ich weiß eigentlich nie wie ich am nächsten Tag laufe, wenn ich nicht vorher auf meinen Wochenplan geschaut habe. Das Training macht einfach mehr Spaß, weil es die nötige Abwechslung bietet. Und genau das ist ein Ansatz, den auch der miCoach unterstützt. Ich finde diesen Punkt sehr wichtig, denn nach einer Zeit kommt die Phase wo man verbunden durch die Langeweile eben zu einer Laufkrise kommen kann. Und diese kann durch abwechslungsreiches Lauftraining vermieden oder eingeschränkt werden. Die Zonen haben ihre unterschiedlichen Vorteile. Einmal gibt es da die rote Zone. Hier schreibt Adidas, dass durch die maximale Belastung die Kraft und Geschwindigkeit gesteigert wird. Und dann gibt es noch die gelbe Zone beim miCoach. Hier wird durch hohe Belastung die Herzkreislaufstärke verbessert. Was das genau bedeuten soll muss ich noch im Detail prüfen. Aber es hört sich zumindest einmal recht interessant an. Dann gibt es noch die grüne Zone. Durch mittlere Belastung arbeitet man an seiner Ausdauer und verbrennt so die meisten Kalorien. Und die blaue Zone sorgt durch geringe Anstrengung dafür, dass man eine aerobe Basis (allgemeine Kondition) aufbaut und man sich nach Belastungen erholen kann.
3.Feedback in Echtzeit
Nun kommt einer der Hauptvorteile des Adidas miCoach. Das Feedback in Echtzeit. Jeder Läufer ist gewohnt, dass er von seiner Pulsuhr eine gewisse Art von Feedback bekommt. Bei meiner Polar F6 erhalte ich das durch den Blick auf das Display und durch die Signaltöne, wenn ich eine Herzfrequenzzone verlasse. Der miCoach hat auch 2 Arten: Man kann mittels Ansage (Stimme) sich von seinem Coach (miCoach) sagen lassen in welcher Trainingszone man gerade trainiert. Dazu braucht man den Adidas miCoach Pacer. Wenn man die Infos lieber visuell haben möchte, dann schaut man auf die miCoach Zone. De miCoach Pacer kann über das Internet synchronisiert werden und dadurch kann man die Statistiken analysieren und sich online Feedback zum Training einholen. Die Frage für mich als Waldäufer ist nur ob ich mir vorstellen könnte mit einer Navigationsansage durch den Wald zu laufen. Manchmal ist das bestimmt praktisch, denn mir wäre es schon fast passiert, dass ich über eine Wurzel gestolpert wäre, weil ich immer auf das Display geschaut habe.
Wie startet man nun mit dem Adidas miCoach?
Schritt 1: miCoach Ausrüstung kaufen
Um die Funktionen des miCoach geniessen zu können braucht man natürlich das richtige Equipment dazu. Und genau hier hat es Adidas geschafft nicht nur Laufgewand zu verkaufen sondern auch nun Hardware, die man als Läufer bzw. Nutzer des Adidas miCoach braucht: Grob eingeteilt gibt es zwei Dinge die man braucht. Die beiden Ausrüstungsteile verstehen sich aber entweder oder. Da wäre einmal der Adidas miCoach Pacer und dann die Adidas miCoach Zone.
Der miCoach Pacer dient dazu, dass man akustische Anweisungen erhält während des Laufs natürlich in Echtzeit. Wenn man gerne Musik hört kann man sich hier freuen, denn der miCoach Pacer ist mit jedem MP3 Player kompatibel. Der miCoach Pacer misst die Herzfrequenz, Distanz, Tempo, Schrittfrequenz, Kalorienverbrauch und die verstrichene Zeit. Der miCoach Pacer kann mit dem Internet synchronisiert werden um die Lauffortschritt besser zu sehen und eine Analyse betreiben zu können. Die Preisempfehlung für den miCoach Pacer liegt derzeit bei Euro 119,95. Der Pacer hat ein Gewicht von gerade einmal 22,9 g. Es gibt zwei Befestigungsmethoden: Entweder über die Kleidung (hier hat Adidas natürlich die „richtige Laufkleidung…) oder über den MP3 Player an der Geräterückseite. Die Akkulebensdauer ist laut Adidas bei rund 10 Stunden. Über den USB Stecker lädt man den Adidas miCoach Pacer cirka 3 Stunden auf. Die genauen Daten wie Audioanschluss, Gewicht des Herzfrequenz-Geräts, Schrittsensor, Genauigkeit und Kallibrierungsdaten entnimmt bitte den Infos hier direkt bei Adidas: http://www.adidas.com/de/micoach/#GearProduct/Pacer/modgr
Die miCoach Zone ist für alle visuellen Läufertypen. Es zeigt dir die Zonen Farben für die Herzfrequenz in Echtzeit an. Zusätzlich werden noch die Herzfrequenz, der Kalorienverbrauch die verstrichene Zeit angezeigt. Die Preisempfehlung für die miCoach Zone liegt derzeit bei Euro 55,99. Das Paket besteht aus der miCoach Zone und dem Herzfrquenz Messgerät. Das Gewicht beträgt 10,5 g. Mit Akku Armband beträgt das Gewicht dann 15,1 g. Die Akkulebensduer liegt bei 100 Stunden. Und hier ist für mich auch schon ein Nachteil. Denn man kann die miCoach Zone nicht mehr aufladen. Nach 100 Stunden verliert das Ding seine Wertigkeit und man kann es dann wegschmeissen und sich ein neues kaufen. Das ist auch nicht gerade der tolle Umweltgedanke, denn all der Mist muss ja dann wohl wo landen. Ich selbst bin ein visueller Typ, aber der Umwelt zuliebe und auch mir zuliebe würde die miCoach Zone schon rausfallen. Mehr über die Adidas miCoach Zone hier: http://www.adidas.com/de/micoach/#GearProduct/Zone/modgr
Schritt 2:Anmelden unter www.adidas.com/micoach
Nun muss man sich anmelden. Das ist kostenlos und funktioniert relativ schnell. Auf einen Anmeldeformular füllt man seine Daten aus. Es werden unter anderem abgefragt: e-Mail Adresse, Kennwort, Land, Postleitzahl, Geburtsdatum. Mit dem Klick auf Anmelden ist man bei der Adidas miCoach Plattform nun online.
Schritt 3: Trainingsplan wählen
Nun wählt man aus 6 verschiedenen Trainingsplänen aus: Da wären einmal Erste Laufschritte, Fit werden, Wettrennen, Stress abbauen, Gewicht reduzieren und Schneller ans Ziel.
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Erste Laufschritte ist ein Trainingsprogramm wo man eben einmal in den Laufsport eingeführt wird. Hier trainiert man einfach das freie Laufen und macht sich mit den Grundlagen des Herzfrequenztrainings vertraut. Ziel sollte eine gute Form sein und dass man sich auch mit den vielen Laufsportbegriffen auskennt. Der Spaß am Laufen steht im Vordergrund. Unter seinen aktuellen Fähigkeiten wählt man dann aus. 1 = Wenn man 15 Minuten ohne Unterbrechung laufen kann, aber einem das Laufen an sich schwer fällt. Und die Stufe 3 ist die richtige, wenn man nur Etappen von cirka 10 Minuten schafft. Es wird genau bei jedem Schritt unterhalb beschrieben was die Erwartungen an dieses Lauftraining sind. Auch die Vorteile werden herausgehoben um die Motivation des Läufers zu steigern. Wichtig ist dann noch die Vorausschau die Gesamtanzahl der Workouts. Diese werden auch noch angegeben in die Wochenworkouts und die Anzahl der Trainingswochen. Diese Aufstellung ist gut gelungen. Dann kann man sein Training noch personalisieren in dem man die Workout Tage definiert. Es gibt aber auch immer einen Trainerhinweis in welchem Intervall man trainieren sollte um den besten Effekt zu erzielen.
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Fit werden: Dieses Trainingsprogramm hat gleich am Anfang zwei unterschiedliche Einstellungen. Einmal kann man wählen „Laufen“ und dann den Punkt „Fitnessstudio“. Mit diesem Trainingsprogramm soll man seine Form erreichen und halten. Ziel ist, dass man mit dem Laufen seine Fitness steigert. Dadurch soll die Kapazität des Herz-Kreislaufs gesteigert werden. Wie gewohnt wieder die Vorteile, Trainerhinweise, Workouts, Erwartungen, Trainingslevels.
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Wettrennen: Wenn man diesen Punkt wählt erhält man 4 Auswahlkriterien. Training für das 5.000 Meter Rennen, das 10.0000 Meter Rennen, Halbmarathon und den Marathon. Ziel ist, dass man bis zur Ziellinie läuft. Hier geht es nicht darum Bestzeiten zu erreichen, sondern auch einen Marathon durchlaufen zu können. Um das zu tun braucht man bei der Marathonvorbereitung laut Adidas miCoach 5 Einheiten pro Woche und eine Vorbereitungszeit von rund 19 Wochen.
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Stress abbauen: Hier geht es darum (wie der Name schon verrät), dass man den Alltagsstress leicht abbauen kann. Das sind 10 kurze Trainingseinheiten. Diese Einheiten ändern sich jedes Mal, wenn man das Trainingsprogramm aufruft. Also Spannung und Überraschung ist dadurch garantiert.
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Gewicht reduzieren: Hier kann man sein „Traumgewicht“ erlangen. Man bewegt sich in der aeroben Trainngszone und soll damit Körperfett verlieren. Der Energielevel soll gesteigert werden und die Gesundheits soll sich damit verbessern. Dieses Training kann man mit Läufen draußen machen oder auch mit Kardiogeräten.
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Schneller ans Ziel: Damit kann man seine Zeit im 5.000 Meter Rennen, 10.000 Meter Rennen, Halbmarathon und Marathon verbessern. Der Körper wird gefordert mit Geschwindkeitstrainings, langen Läufen und Crosstraining. Beim HM ist die Anzah der Workouts pro Woche 6 und die Trainingsvorbereitungszeit in Wochen 20.
Schritt 4: Laufen und Trainingsplan erstellen lassen
Jetzt beginnst du mit dem Laufen und lässt dir den Trainingsplan aufgrund der Rückmeldungen des miCoach Pacer oder der miCoach Zone anpassen. Das passiert automatisch im Internet durch Laufexperten.
Schritt 5: Ergebnisse ansehen und Feedback holen
Damit man den Überblick bewahrt kann man sich die Trainingsergebnisse im Internet ansehen. Dazu gibt es einen geschützten Bereich. Hier erhält man dann auch Feedback von seinem miCoach.
So jetzt genug aber von der grauen Theorie und schnell zu den Kundenbewertungen und Kundenmeinungen für den Adidas miCoach:
Positive Reaktionen der Kunden zum miCoach:
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Windows und Mac: Die Software ist für Windows Nutzer und für Mac Nutzer verfügbar. Das schätzen die Kunden, denn manche Laufsoftware ist derzeit ja leider nur für Windows verfügbar. Ein Plus für den miCoach. Oft erfährt man ja erst hinterher, das man die Laufsoftware nur mit deinem bestimmten Betriebssystem nutzen kann.
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Echzeit Informationen: Diese „Erfindung“ ist man ja schon von Nike+ und dem Apple Ipod gewohnt. Der Adidas miCoach hat anscheinend auf die Kundenanfragen reagiert und hat mit diesem Feature eine relativ große Kundenzufriedenheit. Es ist schon praktisch, wenn man die Daten über die Herzfrequenz und den richtigen Pulsbereich live am Ohr erhält.
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Lieferumfang: Der Lieferumfang für den miCoach ist im Vergleich zu anderen Anbietern wirklich groß. Mit den 119 Euro ist man gut investiert und erhält alles was man für das Lauftraining mit dem miCoach benötigt.
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Bedienbarkeit: Die Grundeinstellungen des miCoach sind denkbar einfach. Um den miCoach das erste Mal in Betrieb zu nehmen muss man nicht viel tun. Mit ein paar Klicks ist man sofort im Training und braucht dazu selbst kein Fachmann zu sein.
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Hardware ungebunden: Beim Nike+ kritisieren viele Läufer, dass man an die teure Hardware des Apple Ipod gebunden ist. Das ist beim Adidas miCoach auf jeden Fall nicht so. Hier hat Adidas selbst die Trümpfe in der Hand.
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Radio: Die Läufer berichten darüber, dass das Radioteil des miCoach sehr gut sein soll. Der Empfang der Radiosendungen sowie das Gewicht des Radioteils ist gut und beim Laufen praktisch.
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Brustgurt und Schrittsensor von Garmin: Hier sind die Kunden geteilter Meinung. Die einen berichten von der Unzuverlässigkeit des Brustgurt und des Schrittsensors (Laufsensor). Die anderen heben die Kostenersparnis hevor. Denn angeblich soll der Laufsensor vom Garmin SDM4 sein. Der kostet cirka 86,57 Euro derzeit. Der Brustgurt soll der gleiche wie für den Forerunner sein. Diese Meldungen sind unbestätigt, aber tauchen öfters im Internet auf: http://electrocoach.ning.com/forum/topics/preis-fuer-micoach
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Gesamtpreis: Aufgrund des tollen Lieferumfangs und des guten Gesamtpreis wird dieser als moderat und „billig“ empfunden.
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Leistungstest für Anfänger: Von Wiedereinsteigern und Laufanfängern wird berichtet, dass die Leistungstests nun für mehr Motivation gesorgt haben und teilweise bei Läufern dazu geführt haben, dass man sich sogar auf Intervalltrainings freut.
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Herstellerunabhängikeit: Adidas bindet seine Läuferkundschaft nicht an die Adidas Schuhe. Natürlich hat man bei gewissen Schuhmodellen oder Trainingsjacken oder Trainingshosen eine miCoach Kompatibilität, aber man ist in keinster Weise an Adidas bei der Auswahl des Schuhmodells gebunden.
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Leicht: Das Gewicht der Teile wird als leicht und locker empfunden. Gerade wenn man vergleichbare Modelle anderer Anbieter kennt weiß man wie wichtig dies als Läufer wohl ist.
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Nicht an Ipod gebunden: Man ist durch den Kauf des Adidas miCoach nicht an den Apple Ipod gebunden. Man kann den miCoach mit jedem beliebigen MP3 Player betreiben. Das ist Freiheit, die Läufer genießen.
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Trainingsprogramme einfach und gut: Die Trainingsprogramme im Internet werden von der Bedienbarkeit als einfach und gut empfunden. Mit den Trainerhinweisen ausgestattet hat hat der Läufer auch das Gefühl, dass er weiß warum er eben diese oder jene Trainingseinheit absvoliert.
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Anpassbarkeit: Jeder Läufer beginnt aufgrund eines Leistungstets und kommt eventuell im Lauftraining darauf, dass man entweder überfordert oder unterfordert ist. Hier gibt es dann eine einfache Funktion wo man „zu leicht“ oder „zu schwer“ wählen kann. Das eignet sich in der Praxis gut.
Negative Reaktionen der Kunden zum miCoach:
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Programm „Stress abbauen“: Die Sinnhaftigkeit so eines Programms ist zu hinterfragen. Wenn man „nur“ Stress abbauen will zieht man sich einfach seine Laufschuhe an und läuft in den Wald oder um den Häuserblock in einem Tempo das man selbst wählt. Ob man dafür den Adidas miCoach braucht ist sehr zweifelhaft
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Brustgurt und Schrittsensor nicht zuverlässig: Von Kunden, die den Adidas miCoach vor cirka 6 Monaten gekauft haben wird berichtet, dass die Anzeige der Trainingsdaten gerade für Laufanfänger nicht zuverlässig ist. Die Daten sind nicht zuverlässig und korrekt teilweise.
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Zubehör Material: Das Material für das Zubehör des Adidas miCoach hält mittleren Anstrengungen nicht stand. Das Material ist anscheinend nicht in der Qualität, die man hier von Adidas gewohnt ist.
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Stimme: Die Stimme ist je nach Läufermotivation einmal besser und dann wieder schlechter. Es gibt keine Hammersprüche wie „Lauf’ weiter du fauler Hund….“. Die Stimme bringt ganz sachlich die Informationen, die man sonst ablesen müsste am Gerät rüber. Hier hätte man man mehr rausholen können. Aber grundsätzlich ist die Frage ob man beim Laufen überhaupt gestört werden will.
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Nur für ambitionierte Anfänger: Wenn man etwas erreichen will im Laufsport, dann ist der miCoach keine Alternative. Hier sollte man eher auf die „großen Firmen“ wie Polar oder Garmin zurückgreifen, denn der miCoach kann bestimmt keine Leistungssteigerung für einen Halbmarathon oder Marathon vollbringen.
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Verbleibende Entfernung fehlt: Irgendwie fast unglaublich, aber der miCoach Pacer gibt keine Auskunft darüber wie lange man noch laufen muss. Sowohl Zeit als auch Distanz werden von Läufern schmerzlich vermisst.
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Überraschungen: Manchmal passiert es, dass der Läufer glaubt, dass das Training schon aus ist. Dann ertönt auf einmal die Stimme, dass man nochmals 5 Minuten laufen soll. Hier fehlt manchmal der Überblick der gesamten Trainingsbelastung und die Überraschungen empfinden die Läufer dann eher als störend.
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Trainingshälfte: Aktive miCoach Läufer wünschen sich, dass man bei der Hälfte des Lauftrainings eine kurze Anweisung bekommt, dass man nun 50% absolviert hat. Das wäre ein positiver Effekt, der leider fehlt. Denn so könnte man sich auch besser einteilen wann und wo man umdreht, wenn man in eine Richtung läuft.
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Keine Kommandos bei Playlistende: Wenn die Musik zu Ende ist (also die Playlist am Ende) dann erhält man keine Kommandos mehr. Das ist gerade bei Intervall-Läufen sehr störend, da man dann mit 160 Puls eine neue Playlist aktivieren muss um wieder Laufkommandos zu erhalten.
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Dynamik der Trainingspläne: Die Trainingspläne sollten sich besser auf Änderungen einstellen können und diese dann auch im Online Tool anzeigen. Wenn man ein Training ausfallen lässt, sollte das farblich vermerkt sein und dann auch darauf hingewiesen werden wie denn nun das neue Training ausschaut aufgrund der Änderung.
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Deutsche Sprache: Die Stimme der deutschsprachigen Anweisungen erinnert sehr an die der Autonavigationen. Die englische Stimme ist besser und professioneller, aber mit den Anweisungen nicht immer genau zu verstehen.
So, das waren nun die Vorteile und Nachteile des Adidas miCoach. Da das Produkt ja noch nicht lange im Verkauf ist, sind die Kundenmeinungen natürlich noch nicht in sehr großer Menge verfügbar. Dennoch kann man bei immer wiederkehrenden Problemen oder Wünschen etwas ablesen.
Wie lautet nun mein Fazit? Würde ich mir den Adidas miCoach kaufen?
Nein. Die Antwort ist ganz klar. Ich reihe mich nicht ein in die Gruppe „ambitionierter Laufanfänger“ und darum ist der miCoach für mich kein Trainingsequipment, das ich brauche um meine Leistung zu steigern. Zwischenzeitlich bin ich etwas neugierig geworden, aber die Nachteile sind für mich als Hobbyläufer mit Ambitionen auf eine gute Zeit im Halbmarathon oder Marathon größer als die Vorteile. Ich weiß auch nicht recht ob ich meiner Frau so einen Adidas miCoach kaufen würde. Denn wir haben derzeit ja unseren persönlichen Laufcoach mit Georg, der sicher besser als jede Software ist. Mir fehlen einfach zu viele Punkte, die mich davon überzeugen. Denn nur der Preis alleine ist mir einfach zu wenig. Mir geht es um meinen Körper und darum, dass ich mich weiterentwickeln will. Das Leben (eines Läufers) ist zu individuell als dass eine Software mir sagen könnte wo ich stehe und wo und wann ich wie laufen soll. Mir fehlt einfach das Vertrauen in diese Art des Lauftrainings. Für mich ein klares Nein zum Adidas miCoach!
Wo kann man den Adidas miCoach kaufen?
Ich habe diesen billig und versandkostenfrei hier bei Amazon gesehen.
Wie ist deine Meinung? Würdest du dir den Adidas miCoach kaufen? Ja? Nein? Warum ja oder nein?
Lg
RunningWilli
Weiterführende Links:
Adidas.com miCoach Infos
miCoach Handy statt Fitnesstrainer?
miCoach im Praxistest bei ichlaufe.org
Erfahrungen mit dem Adidas miCoach
Weitere Erfahrungen mit dem Adidas miCoach
Das inoffizielle Adidas miCoach Forum
Der miCoach Pacer aus der Hölle
miCoach – der persönliche Trainingsassistent?
Adidas miCoach im Laufforum




Wo nimmst Du nur die ganzen Infos her
???
Also, grundsätzlich verfolgt das ganze ein Ziel: Leute zur Bewegung zu verhelfen. Wir sind doch alle irgendwie Technikfreaks. Wenn jemand gerne Adidas-Kleidung trägt, der stolpert über diesen Fitnesscouch freuen und lässt sich eventuell damit zum laufen bewegen.
Neue Läufer = neue Kunden = mehr profit.
Ich habe übrigens wegen dem Nikeplus am iPod zum laufen begonnen
Hi Michi,
die Infos nehme ich von http://www.google.de
Ist dies positiv oder negativ gemeint? ..
Lg
RunningWilli
“Willi”,
danke für Dein Kompliment! Aber auch in Deinem Tagebuch steckt eine
Menge Arbeit.
Bezüglich des Testens vom Adidas Pacers, so hakt es da momentan einmal
an meiner eigenen Zeit zum Anderen daran, dass die Pulsmessung unter
fernerliefen ist. Ich hab noch nicht die Lust und Zeit gehabt, dass
mit meinem PR Ansprechpartner bei Adidas zu klären und will deshalb
noch nichts darüber veröffentlichen. Muss das aber unbedingt die Tage
in Angriff nehmen.
Ein paar Details aber noch unter der Hand. Wenn man den Pacer zwischen
Dynastream verkauft
Kopfhörer und IPhone 3GS, Ipod touch 3Gen oder Ipod shuffle 3Gen
schaltet funktioniert die Fernbedienung und Lautstärkeregelung nicht
mehr.
Laufsensor ist identisch mit dem Garmin SDM4. Allerdings ist nicht
Garmin der Hersteller, sondern Dynastream. Dynastream ist allerdings
wiederum eine 100% Tochterfirma von Garmin.
den Laufsensor nicht nur an Adidas und Garmin, sondern auch an Suunto,
Breuer oder auch Polar. Letztere drei verwenden zwar auch die ANT
Technik zur Datenübertragung, haben aber aus lizenzrechtlichen Gründen
Ihre eigenen Datenformate (z.B. Suunto ANT) und sind so nicht ANT+
kompatibel.
Den Pacer als alleiniges Trainingsgerät halte ich für unzureichend,
weil das Feedback zu selten bzw. zu spät kommt. Sprich für den
gelegentlichen Freizeitläufer ist es geeignet, wer richtig trainieren
möchte, kann damit nur wenig anfangen. Der Pacer etwas für
Gelegenheitsläufer, die Ihre zurückgelegte Distanz sehen und sich
daran messen möchten. Oder für Garmin User, die für wenig Geld
(google.sc24.com ±85€ incl. Versand) um einen Garmin Premium Heartrate
Belt (Textil Brustgurt) und den Laufsensor (SDM4) ergänzen möchten.
Gruß Luke
Hallo Luke,
du brauchst sogar einen PR Ansprechpartner dafür?
Danke für die Info, dass die Verbindung bei Iphone 3GS… nicht klappt. Wow du kennst dich ja gut aus bezüglich Hintergrundinfos über die Hersteller und wo und wie die Pulsuhren erzeugt werden. Habe gar nicht gewusst, dass die alle so zusammenhängen. Ich denke auch, dass der für Anfänger und Wiedereinsteiger ok ist, denn da erfüllt er auch einen Sinn, da er Spaß im Training vermittelt. Aber man muss auch wissen, dass das kein persönlicher Coach ist und dass man damit nach oben auch beschränkt ist. Gut zu lesen bei dir.
Danke
RunningWilli
Super.. hatte mit dem Gedanken gespielt, mir das Teil zuzulegen. Ich bin echt zufrieden mit meinem Garmin 305, aber die Ansagen per Kopfhörer wie bei Nike+ fehlen mir schon. Schade, dass Nike+ so ungenau ist.