59 Zeitmanagement für Läufer? (Hörerfrage)

Wie integriert man das Laufen am Besten in den Tagesablauf?” hat mich Wolfgang gefragt. Als Ehemann, 6-facher Vater, E Business Manager, Blogger und Podcaster möchte ich darauf antworten. Warum hat mein Tag 48 Stunden? Welche Grundpfeiler für gute Zeiteinteilung gibt es für mich? Und warum muss gutes Zeitmanagement “laufend” sein? Meine Erfahrungen und Tipps wie ich das alles unter einen Hut bringe… ;-) Danke an Wolfgang für die interessante Frage. ;-)

Frage an dich: Wie integrierst du das Laufen in deinen Alltag? Was meinst du zu meinen Tipps? Schreibe mir doch ein Kommentar, denn der Podcast lebt von deinen Erfahrungen!

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23 Antworten auf 59 Zeitmanagement für Läufer? (Hörerfrage)

  1. Wolfgang sagt:

    Hallo Willi,

    wow, danke, daß Du meinen Vorschlag so schnell umgesetzt hast! :-)

    Was mir an Deinen Tips gut gefallen hat, war der flimmerfreie Tag und der freie Familiensonntag. Und daß am Beginn aller Überlegungen das Gespräch mit der Familie steht. Und das sich das Training nach der Familie richtet und nicht umgekehrt.

    Für mich selbst haben sich folgende Dinge als hilfreich erwiesen:
    * dem Sport fixe Termine in der Woche zuweisen – hilft bei der Planung
    * aber spontan genug zu sein, überraschende Zeitfenster (zb wenn meine bessere Hälfte auf “Mädl-Abend” ausgeht) zu nützen

    Ansonsten bin ich wahrscheinlich kein gutes Beispiel für effizientes Zeitmanagement. Würde ich am Dienstag nicht in der Hauptallee, sondern vor meiner Haustür am Marchfeldkanal laufen, würde ich wahrscheinlich in Summe eine Stunde an Wegzeit sparen. Aber die Allee hat halt ihre besondere Atmosphäre…

    Aber Deine Idee mit dem flimmerfreien Tag…gefällt mir immer besser. Mal sehen, wie ich den umsetzen kann.

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

  2. Marek sagt:

    Hi Willi,

    voller Spannung mit „meinen Willi“-MP3 machte ich mich zum Lauf und freute mich auf das Thema. Auch das gehört bei mir zum Zeitmangement, möglichst viel parallel zu machen. Ich lese auch keine Bücher mehr, sondern nehme Hörbücher oder Sprachkurse zu meinen Läufen mit, was eine feine Sache ist. Zunächst vielen Dank an Wolfgang für das interessante Thema. Wie so oft bei deinen Podcasts, wurde ich nicht enttäuscht ;-) Es gab einige Dinge und Tipps die ich mir selbst schon zusammengereimt habe, aber auch einige sehr interessante Ansätze, wie die mit dem flimmerfreien Tag. Schon allein das Nachdenken über deine Ideen tut mir gut, denn ich muss mein Zeitmanagement noch weiter verbessern. Fühle mich irgendwie gehetzt und bin unzufrieden in der letzten Zeit :-( . Habe jetzt aber einige Ideen durch dich, aber einfach nur weil mir das Thema wieder bewusst wurde, die ich noch sacken lassen muss. Ich denke man muss anfangen zu analysieren. Als erstes muss man zwischen Wichtigen und nicht ganz so wichtigen Dingen unterscheiden, und dabei zur Not auch nette Dinge streichen, denke ich. So ist bei uns zwar der Fernseher relativ oft an, läuft aber eher nebenbei, oder man schaut sich mal kurz die Nachrichten an. Selbst dabei bin ich dann schon manchmal im Internet. Ich laufe auch sehr oft am späten Abend, nachdem meine Tochter ins Bett gebracht wurde, und freue mich über jede Sendung, die ich deswegen verpasse :-) . Der nächste zeitraubende Punkt bist Du. Ich verabschiede mich hiermit aus deinem Blog und wünsche dir ….

    Neee nicht wirklich :-) :-) :-) . Du und dein B-Log gehören für mich zu den wichtigeren Dingen, auch wenn ich nicht immer dafür Zeit habe, aber da gibt es denn noch vorher ganz andere Dinge, die ich vorher streichen würde. Eins davon ist eine langjährige Vereinzugehörigkeit zu einem Schachverein samt Turnierschach und Mannschaftskämpfen in der Landesliga usw. Ich war eh schon recht lang ne Karteileichen und irgendwie ist mir die Lauferei wichtiger geworden, und für beide habe ich auf dem Niveau, wie ich es betreiben möchte, keine Zeit. Also bin ich schweren Herzens ausgetreten vor zwei Wochen , und spiele nur noch gelegentlich online Schach.

    Wie bei Wolfgang gibt es bei mir ein festes Muster. Mit Di / Do / Sa / So gibt es drei Lauftage, und meine Arbeitskollegen und meine Frau wissen bescheid, und versuchen mich da nicht mit abendlichen Tätigkeiten zu belasten, was natürlich nicht immer geht. Wenn es sich ergibt wird mal eine kleine Fülleinheit hier und da eingestreut, aber nur wenn ich „Strohwitwer“ bin zu dem Zeitpunkt. Es ist für beide Seiten eine große Hilfe, wenn da so ein “Rahmenplan“ definiert ist. Dafür hat meine Frau zum Beispiel am Mittwoch ihren Ausgehtag, und geht da meist zu den Abenden der Weigtwatchers, auch wenn Sie es nicht mehr braucht, weil sie ihr Idealgewicht bekommen hat, und nun kostenloses Goldmitglied ist :-) . (So nebenbei. Gibt es die eigentlich auch bei Euch. Ich kenne unheimlich viele Menschen, die Erfolgreich abgenommen haben, bei den WWs. Viellicht wäre das auch was für dich?!)

    Ohne Absprache und gegenseitige Rücksichtnahme und dem Verständnis, geht es gar nicht, und ich finde es toll, dass du mit deiner sehr genau über deine Lauferei und die Beweggründe gesprochen hast. Auch ich habe mit ihr drüber gesprochen. Trotz besten Zeitmangement, gibt es trotzdem Situationen, in denen man, der Familie gegenüber ein wenig „rücksichtslos“ sein muss. So ein 35-KM Long-Jog für eine Marathonorbereitung mit Enbeschleunigung, lässt sich nicht einfach mal so, vor der Arbeit laufen, und man muss auch in einem relativ guten Zustand hierfür antreten.

    Da habe ich dann manchmal ein schlechtes Gewissen, und viele, die das hier lesen wohl auch in ähnlichen Situationen (?). Doch ich habe da mal einen interessanten Ansatz von meiner Frau bekommen, der es mir und Euch vielleicht etwas leichter macht. Es gab mal eine Zeit, wo es von allen Seiten Knüppeldick kam sowohl bei mir als auch bei meiner Frau. Ich hatte Überstunden, Wochenendearbieten, diversen Papierkram, und Sachen im Haushalt am Hals, und war völlig überfordert. Als Konsequenz habe ich das Laufen fast komplett eingestellt, weil einfach zu viel hängen blieb. Mir ging es dadurch natürlich nicht gerade besser :-( . Auch morgens zu Laufen war keine Option, da ich aufgrund viel Kummer und Stress schlecht schlafen konnte, und Ungenauigkeiten in meinem Job als Datenbankadminstartor aufgrund von Unkonzentriertheit absolut tödlich sind. Mir gings nicht gut, und meiner Frau auch nicht. Trotzdem hat sie mir dann angeboten einige Aufgaben, die eigentlich in meinem Bereich waren, zu übernehmen, um mich zum Laufen „rauszuwerfen“. Sie sagte, ich brauche es, es tut meiner Gesundheit und Psyche gut, und es geht letztendlich auch der Familie besser, wenn der Papa gut drauf ist. Ich habe damals fast geheult vor Rührung, und bekomme auch jetzt einen Kloß im Hals, wenn ich daran denke. Ich liebe meine Frau vom ganzen Herzen, und freue mich mit so jemanden das Leben zu verbringen :-) Ich bin also wieder etwas mehr gelaufen, und es ging mir kurz danach besser. Auch wenn ich vielleicht an den Wochenenden einige Stunden gefehlt habe, war ich dann an denen, an denen ich da, war ums so glücklicher, und habe versucht vieles zurückzugeben. Einige Wochen später, spielte sich alles wieder ein, so dass ich „meine“ Aufgaben wieder übernehmen konnte. :-)

    Entschuldige nun bin ich ziemlich vom Thema abgekommen, was wollte ich denn damit überhaupt erreichen?! Einfach nur den die vielen von uns, die hier und da ein schlechtes Gewissen haben, wenn das Zeitmangement mal nicht so klappt, sagen dass man trotzdem mit gutem Gewissen auch etwas für sich tun darf oder sogar sollte. Gerade wenn die anderen, dann davon indirekt profitieren ;-) .

    Auch bei und gibt es feste Blöcke 18:00 bis 20:00 gehört dem Abendessen und dem ins Bett bringen von meiner Tochter. Die Tage mit dem Abholen der Tochter aus dem Kindergarten sich geregelt. Die Aktivitäten an den Wochenenden werden Mitte der Woche abgesprochen, so dass ich meinen Trainnigsplan so optimieren kann, um die Lücken möglichst gut zu nutzen. Selbstverständlich passiert dann einiges trotzdem spontan, und es wird dann einiges der Familie zu liebe verkürzt, falls sich ein netter kurzfristiger Ausflug ergibt. Manchmal tun sich aber schöne Lücken aus, die ich den gerne nutze. Da ich von Trainingsplänen relativ viel verstehe, baue ich sie mir dann immer so zurecht, dass das Verhältnis der Qualitäts- und Fülleinheiten, und deren zeitlicher Zusammenhang einigermaßen passt.

    Das mit dem Flimmerfrei spuckt mir nun auch im Kopf rum, aber ich fürchte ich würde es nicht durchhalten :-( . Ich denke es kommt auf die Art des Flimmerns ans. Wenn ich sie, so wie zum Beispiel jetzt aktiv durch Teilnahme an Foren oder B-Logs verbringe, finde ich es wie eine nette Unterhaltung mit jemanden, der (leider) weit weg ist. Ist ja nicht so einfach ein paar liebenswert „Bekloppte“, wie uns zu finden, mit denen man sich z.B. über die Effizienz von Kompressionssocken oder magnetischen Ringen und anderen „wichtigen“ Dingen unterhalten kann ;-) :-) .

    Aber auch beim Flimmern gibt es feste Regeln. Wenn ich an meinem Arbeitslaptop bin, und im Rahmen der Rufbereitschaft irgendwelche Probleme beseitige, lässt man mich in Ruhe. Wenn ich aber am privaten Laptop bin, hat die Familie grundsätzlich Vorrang, wenn sie was von mir möchte. Sobald meine dreijährige Tochter, die vielleicht vorher gerne alleine gespielt hat, auf mich zu kommt, ich etwas kurz reparieren muss, oder sie nun mit mir spielen möchte, wird der Laptop zur Seite gelegt, bis die Kleine wieder von alleine weggeht. Da gebe ich dann sogar eine Online-Schachpartie auf, die mich einige Ranking Punkte kostet im Netz. Who Cares, es gibt wichtigeres! ;-)

    Schönes Wochenende, Marek

  3. Frank73 sagt:

    Hi Willi,

    danke für den Podcast!
    Du bist in Deinem Zeitmanagement offenbar sehr konsequent. ;) Und wie Du ja schon sagtest, ist gerade dieses Thema extrem individuell. Jeder steckt in einer anderen Situation und braucht ein mehr oder weniger festes Gerüst für sein Training. Deine Tipps regen auf jeden Fall zum Nachdenken an!
    Ich für meinen Teil brauche hohe Flexibilität, da ich gemeinsam mit meiner Frau selbständig bin und wir ein Kind haben. Beides fordert, wie Du ja auch schon berichtet hattest, oft ein kurzfristiges Reagieren. Die Anzahl und die Art meiner Trainingseinheiten stehen pro Woche zwar fest aber die Durchführung erfolgt dann, “wenn es passt”. Bei vielen Einschränkungen, die man als Selbständiger hat, gibt es aber auch den enormen Vorteil, dass man Geschäftstermine sehr direkt beeinflussen kann. ;) Und das nutze ich dazu, dass ich mir eine gewisse Anzahl von Zeitfenstern frei halte (meistens dann, wenn unser Nachwuchs bei Freunden oder den Großeltern ist), in die ich dann mein Training “hineinstecken” kann. Oft gehe ich auch ganz spontan auf die Strecke.
    Dieses Prinzip ist sicher für die Meisten “das Grauen”. :) Aber bei mir funktioniert es perfekt. Auch die unterschiedlichen Tageszeiten, die daraus entstehen, machen mir keine Probleme – im Gegenteil, ich genieße es, laufen zu können wenn andere in den üblichen Arbeitszeiten “feststecken”. Ich bin auch schon öfters spät Abends gelaufen, z.B. Intervalltraining von 23:45 bis 0:35, danach Dehnungsübungen, duschen und noch ein Bisschen entspannen. Am nächsten morgen fange ich dann halt später an.
    Klar gehen für das Training bis zu 10 h pro Woche (brutto mit Vorbereitung und hinterher duschen, etc.) drauf. Es ist jetzt aber eine Definitionsfrage, ob diese woanders “fehlen”. Meine Familie hat auf jeden Fall einen deutlich ausgeglicheneren Mann und Vater seitdem ich laufe. Zudem bin ich deutlich seltener krank und auch im Job viel belastbarer und nicht mehr so gestresst wie früher. Daher sehe ich es nicht als meiner Familie “weggenommen”. Jeder Mensch hat aus meiner Sicht sowieso einen gewissen Grundanspruch auf Zeit für sich. Und diese Art es auszuleben halte ich für noch am wenigsten egoistisch ;) . Viel schlechter würde ich mich fühlen, wenn ich 10 h pro Woche in der Kneipe oder im Spielcasino verbringen würde … ;) Aber den Einsatz, sowie den Umfang dieser Zeit muss jeder für sich entscheiden. Vielleicht gibt ja meine Erfahrung auch den ein oder anderen Denkanstoß.

    Grüße an alle

    Frank

  4. RunningWilli sagt:

    Hallo Frank,

    wie man sieht hast du dein System gefunden. Und das ist das Wichtigste! Also um diese Nachtzeiten noch Sport zu machen…. ;-) Ja, und die 10 Stunden könnte man mit so vielen anderen Dingen vergeuden. Du hast deine Insel gefunden mit dem Laufen denke ich. Und dazu meine Gratulation!

    Danke für deine Erfahrungen!

    Run ON!
    Wili

  5. RunningWilli sagt:

    Hallo Marek,

    das nene ich einen Kommentar! Also dein Zeitmanagement dürfte sehr passen oder du hast einen Ghostwriter….. ;-)

    Es war wirklich nett bis jetzt mit dir hier bei RunningWilli. Ab morgen kannst du nichts mehr schreiben …. ;-) Schön, dass dir RunningWilli.com so viel wert ist. Denn es ist eben ein beachtlicher Kuchen von deinem Zeitkuchen eben den du da reinsteckst. Das weiß ich zu schätzen.

    Gut dass ich dich angestoßen habe über dieses Thema mehr nachzudenken. Und dann hat das Leben und das Training wieder so einen Neubeginn. Einen Frühling den man sehr genießen kann. Oft sind es nur die kleinen Umstellungen die persönlich dann eine große Auswirkung haben denke ich.

    Schon nach den ersten Zeilen über deine Frau wollte ich antworten, dass du wohl ein sehr gutes Band mit deiner Frau hast. Als ich dann den ganzen nächsten Absatz gelesen hatte war ich auch gerührt. Ja, deine Frau kennt dich gut. Und du kannst echt froh sein so eine Frau zu haben die dich so unterstützt! Du bist nicht vom Thema abgekommen. Denn ganz ehrlich. Wenn ich die Unterstützung von meiner Frau nicht mehr habe dann a) ist runningwilli.com gestorben und b) laufe ich nicht mehr. Ja, das kann schnell gehen. Und das war nicht nur so dahergeschreiben. Es ist so!

    Flimmerfrei ist sehr hart. Für mich derzeit auch. Es gab schon bessere Phasen. Aber derzeit mache ich es etwas anders. Ich habe nur einen Tag flimmerfrei das ist der Sonntag. Und die gesamte andere Zeit wo ich zu Hause bin rechne ich mit meinem persönlichen Zeitkonto ab. Also wenn ich etwas tue das mit dem Laufen zu tun hat verbringe ich die gleiche Zeit mit meinen Kindern. Seit ich das mache wundern sich die Kids warum ich immer so langsam die Kinderbücher vorlese….. ;-) Aber das gibt mir ein Gefühl von Balance. Ich hatte ja vom laufenden Prozess gesprochen. Und das gehört dazu für mich. Aber einen Tag brauche ich schon fix. Und weißt du wie gut das tut? Probiere es mal aus du wirst sehen es ist wie eine neues Leben!

    Du bist ein guter Ehemann und Papa! Du hast das Herz bei deiner Familie. Darum sind wir uns auch nahe von den Einstellungen her denke ich. ;-)

    Run ON!
    Willi

  6. RunningWilli sagt:

    Hallo Wolfgang,

    gerne geschehen. Dein Thema hat mich einfach voll angesprochen diese Woche. Danke dafür!

    Man muss auch unterscheiden zwischen effizient und erfüllend. Es ist wohl für dich erfüllender in der Hauptallee zu laufen. Und darum ist es auch eine noch wertvollere Zeit. Gerade in der modernen hektischen Zeit sollte man nicht immer nur auf Effizienz schauen. Nein, das was du machst finde ich gut! Und ich werde das jetzt auch mal so machen wie du….

    Bin gespannt auf deine flimmerfreien Erfahrungen ;-)

    Run ON!
    Willi

  7. Jürgen sagt:

    Hallo Willi,

    zum Thema wollte ich auch noch meine Erfahrungen loswerden und Dir zunächst ein Kompliment zu diesem mal wieder hochinteressanten Podcast machen. Ich habe das ja von anfang an bewundert wie man das bei stressigem Job und 6 Kindern unter einen Hut bekommt. Dazu muss man sehr organisiert sein.
    Wie Du ja weißt, haben wir keine Kinder, aber ich wüsste nicht wie ich das schaffen würde. Ich glaube ich hätte dann nur die Wahl meinen Sport aufzugeben……was ich ganz klar täte….ohne mit der Wimper zu zucken.
    Hab Dir ja erzählt, dass ich seit einigen Wochen harte, ja die bisher härtesten Zeiten im Geschäft durchmache. Auch ist es leider so, dass ich diesbezüglich noch lange kein Licht am Ende des Tunnels sehe, in dem ich gerade feststecke. In dieser Phase ist für mich an ein geregeltes Training so gut wie nicht zu denken. Es geht von der Zeit, aber es geht auch vor allem mental nicht. Wenn ich abends nach Hause komme, ist mein Kopf so leer und der Körper so kraftlos, dass ich eigentlich nur noch auf die Couch will und später ins Bett.
    Meine Frau ist mir in solchen Zeiten ein ganz erheblicher Fels in der Brandung, denn während andere vielleicht ihren Frust in sich hineinfressen, bin ich froh in ihr eine sehr geduldige Zuhörerin, Ratschlaggeberin und Beterin zu haben. Das gibt mir so viel neue Kraft und ich merke immer wieder, dass ich es wohl nicht schaffen würde, wenn ich sie nicht als meine Kraftquelle zu haben. Gerade in den vergangenen Wochen waren immer wieder schwere Zeiten wo ich gewiss nicht einfach zu handhaben war, aber sie schafft es immer mir wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
    Ich trainiere momentan eher aber auch nach dem Prinzip des Wetters, denn im Regen rumradeln……das ist nicht meine Welt.
    Da sind wir aber schon beim Problem mit meinem Sport und gleichzeitig auch dabei, dass ich froh bin hier eine so tolerante Frau zu haben, die mir meinen Sport zu 100% gönnt und mich unterstützt. Wenn man läuft, dann hat man sein Training am Abend ja schnell mal in ner guten Stunde oder kürzer erledigt….wenn mal schnell gehen muss……Bei mir als Radfahrer sieht das leider anders aus. Wegen einer Stunde brauch man fast nicht loszufahren. Natürlich sind auch mal kürzere Trainings dabei, wenn man nicht viel Zeit hat, aber in aller Regel geht das in Richtung 2h + und am Wochenende nicht selten auch mal 5-6 h. Das ist bitter, wenn man weiß, dass man da seine Frau alleine lassen muss. Aber wie gesagt, unterstützt mich meine Frau dabei und gönnt mir meinen Sport. Sie weiß auch, dass ich ihn auch gerade in schlechten Zeiten brauch um meinen Kopf frei zu kriegen. Wenn ich schon nicht laufen kann……dann wenigstens beim Radfahren.
    Dafür mache ich das meist so, dass ich recht früh am Sonntag aufbreche, damit ich dann spätestens zur Mittagszeit wieder zurück bin. Manchmal klappt das aber auch nicht so. Meine Frau macht in der Zeit ihren Laufsport und einige Hausarbeiten, bei denen sie froh ist wenn ich ihr dabei nicht zwischen den Füßen rumlaufe. Wenn ich zurückkomme ist Familienzeit.

    Dass Du, Willi, Deine Seite und Deinen Sport abbrechen würdest wenn Deine Frau nicht dahinter stehen würde finde ich ne gute Einstellung. Ich wüsste, dass ich das auch tun würde, wenn ich unsere Beziehung damit belasten würde. Da meine Frau auch gerne malt oder Schmuck herstellt, hat sie auch viele Zeiten, wo sie mich nicht direkt “braucht” und ihr eigenes “Ding” machen kann….und ich denke sowas ist in einer Beziehung auch sehr wichtig. Man kann nicht ständig beieinander sitzen. Dafür gibt es einfach zwischen Mann und Frau zu unterschiedliche Interessen. Meine Frau sieht z.B. viel fern…..oder hat den Fernseh neben der Hausarbeit laufen. Ich mag das eher nicht und schaue ausser Sport kaum mal was im Fernsehen an. Ich mach dann Sport oder sitz am Computer und so hat jeder seine “Freizeiten”. Wenn dann gemeinsame Zeiten geplant werden, was wir immer spontan und nicht an feste Zeiten binden, dann fällt es weder ihr noch mir schwer von unseren “Dingern” wegzukommen. Im Gegenteil und wir geniesen es dann super mal zusammen spazieren oder essen zu gehen…..oder so vieles andere was einfach nur zu zweit Spaß macht. Dabei findet immer ein reger Gedankenaustausch über Gott und die Welt statt. Diese Gelegenheiten genieße ich immer total.
    Also einen festen Plan nach dem wir manche Dinge tun haben wir nicht. Bei uns ist alles spontan……außer eben den festen Terminen wie Geburtstagen oder wenn wir Freunde einladen oder eingeladen sind. Wir hatten es einmal versucht den Mittwoch eine Art Bibelstunde als feste Institution zu machen……und obwohl es uns beiden sehr viel gebracht hat……ist es wieder eingeschlafen. Vielleicht erwecken wir sie irgendwann wieder zum Leben.
    Zu der Idee mit den flimmerfreien Tagen……also ich finde die Idee toll, aber so richtig konnten wir uns dazu nicht durchringen. Ich denke wir müssen vielleicht einfach mal einen Start machen.
    cycle-Jürgen

  8. Rolf sagt:

    Hi Willi,

    Wolfgang spricht uns da glaube ich allen aus der Seele. Wie du es mit deinem Job und deiner Familie auf 6-7 Stunden Sport pro woche bringst ist schon beachtlich.
    Da muss das Zeitmanagement schon stimmen ;-)
    Ich hab mich auch sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass du einen Podcast zu dem Thema gemacht hast, denn da war ich schon lange gespannt drauf.
    Ich habe meine Trainingseinheiten auch in die Morgenstunden verlegt, anders geht das im Moment leider nicht.

    Aber ich muss sagen, mir gefällt das echt sehr gut. Ich muss mich zwar e bissel quälen damit ich aus dem Bett komme (mal mehr, mal weniger) aber die frühen Morgenstunden, kurz vor Sonnenaufgang sind einfach genial. Eine ganz besondere Atmosphäre :-) Die Vögel wachen langsam auf, die Sonne färbt den Himmel erstmal rot, bevor sie sich zeigt, die Luft ist frisch und kühl. Mal da ein Reh oder ein Fuchs. Ich habe einfach meine Ruhe und kann den Tag gelassen starten.

    Außerdem habe ich dann morgens schon was weggeschafft, ich habe also schon das gute Gefühl etwas wichtiges erledigt zu haben.

    Leider ist das Zeitmanagement wie du ja sagst dynamisch… Und deshalb bin ich mal gespannt auf den Winter. Da ist es morgens halt nicht mehr ganz so angenehm…
    Da werd ich dann erst zur Arbeit nach Karlsruhe fahren (ca. 1 h Fahrt) und dann dort joggen. Duschen kann ich in der Firma.
    Oder ich kauf mir was für den Keller, aber das ist nicht mein Ding, also nur eine Notlösung.

    @Willi: Hattest du am Anfang keine Probleme mit der Müdigkeit? Bei mir war es zu Beginn so um die Mittagszeit ganz schlimm.
    Hatte immer Angst, dass ich irgendwann aufwache und QWERTZ auf der Stirn stehen habe ;-)

    Viele Grüße
    Rolf

  9. Rolf sagt:

    Hallo Frank,

    ich sehe das genauso wie du. Die Zeit, die man im Training verbringt, ist nicht verschwendet oder egoistisch. Hinterher fühlt man sich viel besser und freut sich dann auch richtig auf die Zeit mit den Lieben :-)
    Wie Willi auch schon sagt in seinem Podcast: das, was man macht, da soll man voll dabei sein und nicht währenddessen schon an anderes denken.
    Wenn man jetzt mit den Kleinen spielt und ständig dran denkt, dass man gerne Laufen würde, da hat niemand was davon.
    So inverstiert man ne Stunde und tobt sich aus, und kann dann hinterher voll “in die Familie einsteigen”

    Viele Grüße
    Rolf

  10. RunningWilli sagt:

    Hallo Jürgen,

    danke für deinen motivierenden Beitrag (wie immer). ;-)

    In deiner derzeitigen Situation geht es um Überleben. Aber nicht im sportlichen Sinn denke ich. Darum lass’ den Sport mal Sport sein. Ich wollte gerade sagen lass’ das Trainieren sein. Aber nein, mach’ das nicht. Denn du kannst ja einfach locker ohne Stress mal Radfahren. Also ein LuLa Training so wie ich das manchmal habe. Lust und Laune Training. Ich denke dann wird der Kopf auch frei. Aber wenn du dich jetzt noch unter Druck setzt dann ist das eine negative Spirale denke ich.

    Du hast die richtige Frau und ihr seid ein hervorragendes Team! Schön dass du so liebevoll über deine Frau schreibst. Dafür hast du jetzt aber Punkte gut bei ihr…. ;-) Wie man sieht ist es wichtig eine gute Partnerschaft zu haben. Denn Erfolge kommen und gehen.

    Und das Zeitmanagement is ja nicht in Stein gemeißelt. Ich denke du hast deine Mischung gefunden und das ist gut so.

    Run ON!
    Willi

    PS: Kopf hoch, es kommen wieder leichtere Zeiten auf dich zu!

  11. RunningWilli sagt:

    Hallo Rolf,

    schön dass du wieder aktiv bist hier und dass du von deiner Geschäftsreise da bist. ;-)

    Danke für dein Lob. Ist nicht immer leicht. Der Podcast kommt eben von euch und is für euch. Darum meine Frage: Welche Themen wären für dich interessant für die nächsten Folgen?

    Bezüglich deiner Erfahrungen in der Früh hätte ich mal einen Podcast “Frühaufsteher” geplant. Aber weil der jetzt nach dem Zeitmanagement Podcast zu ähnlich wäre verzögert sich das noch etwas. Ich finde es super, dass du als Fußballer nun extra in der Früh aufstehst und laufen gehst. Das ist Extraklasse! Denn die Kicker laufen nicht gerne – und stehen nicht gerne auf. Aber es wird dir im Spiel auch was bringen. Und du hast ja dann “deine Pflicht” (die nicht immer eine ist) erledigt. Ich habe auch schon viele schöne Erlebnisse in der Früh gehabt.

    Meinst du eine Folterbank für den Keller? ;-)

    Uuuuh. Der Anfang war megahart. Bis der Körper mal checkt, dass ich um diese Nachtzeit wirklich Sport machen will…. ;-) Die Mittagszeit zog sich dann bis am Abend. Aber nach ein paar Wochen pendelt sich das ein. Wichtig ist nur, dass du den Rhythmus beibehältst. Am Besten ist es auch eine feste Zeit in der Früh zu haben. Am Anfang bin ich immer um die gleiche Zeit aufgestanden egal wie lange das Training war. Nun habe ich mehr Routine und stehe etwas später oder früher auf je nach Training.

    Der QWERTZ Club ist im Büro aber auch unter Nicht-Sportlern relativ groß…. ;-)

    Run ON!
    Willi

  12. Anny sagt:

    Hallo Willi,

    danke für den Podcast zum Thema Zeitmanagement- auf dem Rückweg von der Arbeit im Auto gehört, der Effizienz wegen :-)
    Als berufstätige Mutter versucht man das Laufen immer so “irgendwie” reinzuquetschen, ohne dass es jemanden stört. Werd es auch noch mal mit festen Terminen und einer Familienkonferenz versuchen. Auch wenn die Familie an erster Stelle steht da hast du schon recht aber grade als Frau neigt man doch dazu sich immer hinten an zu stellen und leider ist es bei allen anderen immer noch nicht richtig angekommen, dass “Mama auch mal was will”. (Das ziegt sich ja auch bei jedem Volkslauf in der schwachen Besetzung der W35= Mütterjahrgänge). Vielleicht sind hier ja noch andere Läufermütter, die über ihre speziellen Erfahrungen berichten können. Die flimmerfrei Aktion find ich super!

    Ich bewunder dich vor allem für die 4.30h Disziplin! Um die Zeit trau ich mich allein allerdings nicht auf die Strasse bzw. in den Wald.

    Viele Grüsse + auch Danke für alle vorherigen Podcasts

    Anny

  13. wolfgang alias lupos72 sagt:

    hallo willi und alle anderen,

    ich bin oft auf der seite und habe mir auch schon fast alle podcasts angehört (da ich die seite erst sei einigen monaten kenne, bin ich beim nachhören). dieser hat mich nun so angesprochen, dass ich auch meine meinung sagen möchte.

    kurz zu mir:
    ich habe 3 kinder (7,5 und 3) und erst vor einigen monaten wieder mit intensiven sport angefangen. durch die kinder habe ich den extrem zurückgefahren.

    ich möchte sagen, dass ich das etwas anders sehe. ich liebe meine kinder und sie stehen zu 95% meines lebens an erster stelle. ab und zu darf man bzw. muss man aber auch als eltern auf sich schauen und egoistisch sein. das gilt dem ehepartner gegenüber genauso wie den kindern.

    meine frau und ich unterstützen und gegenseitig bei unseren hobbies – das bedeutet, wenn ich zu hause bin, kann sie sich einfach ihr zeug schnappen und was unternehmen und bei mir ist es auch so. wir schätzen diese “selbstversändlichkeit” sehr – da wird auch nicht abgewogen, wie es viele machen (auch in unserem freundeskreis) “du hast vorige woche 2 mal am abend was gemacht, ich nur einmal – somit habe ich einmal gut”. das ist schon mal eine wichtige voraussetzung.

    und auch gegenüber den kindern muss es diesen freiraum geben. ich finde es sogar wichtig, dass die kinder sehen, dass man sich für sport (oder in falle meiner frau sind das ihre sprachenhobby) zeit nimmt und auch diese manchmal an erster stelle stehen. selbstverständlich – und das mache ich auch – soll es im rahmen bleiben. ich möchte ja auch, dass sie eine leidenschaft für etwas entwickeln und dies dann einen entsprechend hohen stellenwert hat. wichtig ist halt nur, dass man das mit den kindern bespricht (das es keine flucht von ihnen ist, sondern einfach etwas was einen wichtig ist).

    zwei einheiten mache ich so, dass es die kinder nicht mitbekommen (zeitig in der früh oder am abend) eine oder zwei sollen sie ruhig mitbekommen und einmal machen wir etwas gemeinsam.
    ich trainiere zwar für einen marathon aber mache das ohne trainingsplan – wenn ich also mal laufe und die kinder begleiten mich am rad, dann ist es halt eine spontane schnellere einheit oder wenn sie wirklich flotter fahren möchten, mache ich halt ein inlineskatertraining daraus.
    oder wir sind z.b. wo auf besuch und ich verabschiede mich etwas früher und laufe halt nach hause – da fehle ich ihnen dann gar nicht.

    wie oben schon geschrieben, lieber ein – zwei stunden mal weg und dann wieder voll bei der familie als dauernd geistig abwesend, weil man eigentlich laufen möchte.

    aber ich bewundere natürlich deine konsequenz und deine einstellung. aber hab kein schlechtes gewissen, wenn du dir mal zeit für dich nimmst und die kinder zuhause sitzen, wenn du trainieren gehst “G”. wir eltern verdienen das!!!!

    danke auf jeden fall für deine lebenszeit die du in diese seite investierst – ich besuche sie regelmäßig und habe schon viele nützliche tipps bekommen.

    run on

    wolfgang

    ps: im akutellen “aktiv laufen” (juli august) ist ein ausführlicher bericht über haile gebrselassie – da du ja ein grosser fan von ihm bist (zu recht – dieser mensch ist auch zu bewundern).

  14. RunningWilli sagt:

    Hallo Wolfgang,

    sorry für die späte Antwort. Aber ich hatte Sommerpause. ;-)

    Deine Erfahrungen finde ich echt spannend. Eine Frage liegt mir auf der Zunge: Warum hast du wieder mit dem Laufen angefangen?

    Wie man sieht hast du eine gute Ehe. Und genau das ist auch der Grund warum ich hier das machen kann. Denn meine Frau zählt nicht die Minuten die ich vor dem PC oder in den Laufschuhen verbringen. Und ich wäre ein unleidlicher Zeitgenosse wenn ich nicht laufen dürfte. Klar ist es auch manchmal nicht so spaßig. Aber das ist das Leben.

    Ja, es stimmt. Die Kinder dürfen auch mitbekommen, dass es andere Interessen gibt. Aber wichtig ist mir auch, dass sie wissen, dass die Familie Nummer 1 ist. Damit der Papa aber gut drauf ist braucht er auch seine Spielzeuge. Gut da kann ich noch lernen. Aber ich trainiere ja auch immer in den Randzeiten.

    Der Einfall, dass die Kinder ja mal bewusst merken sollten wenn ich laufen gehe finde ich gut. Das ist auch eine Erziehung der Kinder.

    Danke für dein Lob. Ich kann dir nicht versprechen, dass alles richtig ist was ich schreibe. Aber auf jeden Fall habe ich es so erlebt. Und wenn es dir hilft freut es micih sehr. Danke für den Tipp wegen Aktiv Laufen.

    Was sind eigentlich deine Ziele für die nächsten Monate im Laufsport?

    Run ON!
    Willi

  15. RunningWilli sagt:

    Hallo Anny,

    das kann ich gut verstehen. ;-)

    Der Name Familienkonferenz kommt mir bekannt vor. Ich finde es auch schade, dass die Frauen nicht so zahlreich vertreten sind. Aber es werden immer mehr kommt mir vor. Auch hier bei runningwilli.com werden es immer mehr Frauen – gut so. Ich fände es auch nicht gut wenn du als Frau um 4.30 Uhr auf die Straße gehen würdest. Aber vielleicht ist ja das Laufband eine gute Alternative?

    Es würde mich freuen, wenn du deine Erfahrungen auch im Forum einbringen könntest:
    http://www.runningwilli.com/forum/index.php

    Run ON!
    Willi

  16. Anny sagt:

    Hallo Willi,

    bin leider garkein Laufband-Läufer da fehlt mir die frische Luft und der Blick ins Grüne. Ausserdem könnt ich wahrscheinlich gleich mitsamt dem Laufband ausziehen wenn ich sowas hier anschleppen würde. Mein Mann ist schon genervt wegen des minimalen Funktionstraining Equipment (ein Step, ein Gymstick ein Stabiltrainer- nicht wirklich viel und platzraubend) :-)

    Immer noch keine Mütter hier im Forum…

    Anny

  17. RunningWilli sagt:

    Hallo Anny,

    also vergiss’ den Tipp wieder denn ich will keine Ehekrise herbeiholen? ;-)

    Aber manchmal wenn es draußen grauslich ist (so wie gestern) und ich noch nicht zum Training kam dann ist das Laufband schon eine gute Sache. Und gerade als Frau im Winter wenn es dunkel ist dann ist es eben für meine Frau auch eine tolle Sache, dass wir das Laufband haben.

    Und ich denke schon, dass Mütter da sind. Aber hier ist nicht das Forum. Hier ist nu die Kommentarfunktion. Ich habe einen passenden Beitrag im Forum eröffnet:
    http://www.runningwilli.com/forum/vorstellungsrunde-f10/keine-muetter-die-laufen-da–t97.html

    Würde mich freuen wenn du dich bei den Diskussionen im Forum beteiligen würdest. Wenn du dich registrierst und deine PLZ einträgst dann siehst du wer in deiner Nähe wohnt von den Mitgliedern im Forum.

    Run ON!
    Willi

  18. Marlies sagt:

    Ich bin hier
    Berufstätig, 2 Fache Mama und mit allem was dazu gehört :-)

    LG
    Marlies

  19. Wolfgang sagt:

    Hallo Willi,
    schön das du wieder da bist. Ich habe noch nicht alles nachgelesen – du warst und bist ja schon wieder sehr aktiv (auf der website – beim laufen sowieso “G”).

    danke für deine fragen:
    zum laufen habe ich wieder von heute auf morgen begonnen. ich war früher sportlich sehr aktiv (fast kein tag ohne: tauchen, klettern, bergsteigen, laufen, mountainbiken, taekwondo, skaten) aber dann kam das erste kind und vorallem der erste bandscheibenvorfall – der war heftig und war mitten in der vorbereitung zum ersten marathon.
    somit war es aus mit dem sport und dann kam das zweite kind, dann kam ein hauskauf mit umbau, dann kam das dritte kind und aufeinmal sind jahre vorbei in denen man nichts gemacht hat (im sinne von richtigen bewussten sport – das mit 3 kindern sowieso dauernd auf den beinen und aktiv ist, brauche ich dir ja nicht zu sagen).
    es war einfach im frühjahr das ist ein schalter in mir umgelegt worden. ich bin ein paar mal laufen gegangen und habe gesehen das es mir gut dabei geht und gut tut. ich konnte ohne probleme 10 km gemütlich von stand weg laufen. da ich auch gerne ziele habe, war sofort der wien marathon 2012 als solches ausgemacht (passt, da werde ich auch 40zig). wichtig ist mir nur, dass ich vielseitig bleibe – auch um probleme aus einseitiger laufbelastung gar nicht aufkommen zu lassen. ich gehe einmal in der woche zum zirkeltraining (mit hanteln und ähnlichen), gehe am crosstrainer, und noch andere sachen. das möchte ich bis november so durchziehen, dann zwei drei wochen leisertreten und dann voll in die marathonvorbereitung einsteigen. zum spaß laufe ich jetzt im oktober noch einen halben in wien – da haben mich kollegen überredet.
    bis jetzt ist mein ziel – spaß zu haben und den marathon zu geniesen. zeitziel setze ich mir (noch) nicht.
    4:15 wären aber schon schön. für den halben jetzt setzt ich mal so 2:05 an (aber da möchte ich keinenfalls ans limit gehen, sondern eher als schnelleren longjog anlegen). 20 km bin ich beim training schon in 2:05 gelaufen – mit pulsbereich 80%.

    idee für einen podcast (werde mal einen forumbeitrag starten): kreatives training abseits laufen. z.b. welche “perversitäten kann man mit 40 stufen anstellen, übungen mir partner,… wenn es der job zulässt gehe ich auch zu einem lauftreff und der trainer dort ist sehr kreativ und die sachen machen einfach sehr viel fun (und geben auch einen ordentlichen kick im training).

    ein herzliches run on
    wolfgang

  20. RunningWilli sagt:

    Hallo Wolfgang,

    danke für deine Erfahrungen und Antworten. Es würde mich freuen wenn du auch im Forum aktiv bist unter http://www.runningwilli.com/forum. Was ist eigentlich deine bisherige Bestzeit im Halbmarathon?

    Danke für deine Ideen wegen dem Podcast. Falls ich die nicht umsetze erinnere mich bitte in den nächsten Wochen.

    Run ON!
    Willi

  21. Wolfang sagt:

    Hallo Willi,
    unter lupos72 bin ich im forum (fast) von anfang an dabei.
    ich war noch nie schneller als 2 stunden – und der letzte rennlauf ist auch schon 7 jahre her. ich bin ja ein wiedereinsteiger.
    die 2 stunden möchte ich jetzt auch bei lcc halbmarathon machen. den will ich nur als längeren tempodauerlauf ansetzen da ich ja eigentlich jetzt fast nur grundlage trainiere.

    run on
    wolfgang

  22. RunningWilli sagt:

    Wenn ich fit werde könnten wir uns sehen beim LCC den ich allerdings auch nur als Trainingslauf nutzen würde….

    Run ON!
    Willi

  23. RunningWilli sagt:

    Nachtrag: ;-)

    danke dass du im Forum den neuen Wien Marathon 2012 Thread (siehe hier: http://www.runningwilli.com/forum/wettkampf-f6/der-wien-marathon-2012-thread-t160.html) eröffnet hast. Ich überlege selbst ob ich in Wien starte allerdings beim Halbmarathon.

    Warum trainierst du nur in der Grundlage?

    Run ON!
    Willi