46 Anfängertipps für meinen Schwager

Mein Schwager ist Laufanfänger und hat heute Tipps von mir bekommen. Es ging um Tipps für einen Anfänger im Bereich Training, Ernährung, Equipment und Motviation. Dieses interessante Gespräch möchte ich dir mitteilen. Denn gerade als Laufanfänger gibt es viele, viele Fragen auf die man nicht immer eine Antwort weiß. Ich habe versucht meinem Schwager mit diesen Lauftipps zu helfen.

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24 Antworten auf 46 Anfängertipps für meinen Schwager

  1. Stefan sagt:

    Zum Thema “Nüchtern laufen”: Mache ich aus Erfahrung so, daß ich immer erst laufe, wenn ich 2-3 Stunden nichts gegessen habe. War ich kurz nach einer Mahlzeit Laufen, hatte ich schnell mal Seitenstechen oder habe mich weniger fit gefühlt.
    Wenn ich recht nüchtern starte, schlage ich dafür nach dem Training dann beim Essen immer ordentlich zu, aber das ist gut für den “Akku” und abnehmen will ich eh’ nicht.

    Hochglykämische KH kann man meines Wissens durchaus kurz nach einer Trainingseinheit zu sich nehmen, einfach weil sie schnell ins Blut gehen und so dazu beitragen, den “Akku” schnell wieder aufzufüllen. Es begünstigt die schnelle Regeneration. Die niedrigglykämischen brauchen länger.

  2. Hannes Wagenhofer sagt:

    Hallo Willi!

    Schön, dich am Wochenende wieder zu hören – bin heute nicht eingeschlafen :-)
    Ich laufe, wenn ich in der Früh laufe immer nüchtern. Das hat Ulrich Strunz schon vor Jahren in einem seiner Bücher gepredigt. Laufschuhe gleich neben das Bett stellen, nach dem Aufwachen rein- und raus auf die Laufrunde. Das Thema hat mich als “Nichtanfänger” heute doch sehr interessiert, da meine Schwester unlängst mit der gleichen Thematik zu mir gekommen ist. Ich glaube aber, dass man als Anfänger nicht gleich in dem Umfang an die Sache herangehen sollte wie im Podcast gehört. Wobei ich meine, dass Thema Ernährung z.B. so im Detail zu praktizieren (Verzweigtkettige Aminosäuren, Eiweis, vorher nacher, Kohlehydrate wann und wie,….) da sind sicher einige Anfänger erst einmal damit überfordert. Das kommt im laufe der Zeit alles von selbst. Es geht dem Laufanfänger einmal vorerst darum – zu laufen! Dabei können die meisten darunter jedoch nicht ca. 15min. durchlaufen, ohne irgendwelche Probleme zu bekommen. Daran muss anfangs gearbeitet werden. z.B. ein paar Minuten Laufen, ein paar Minuten wieder gehen,…
    Zu Peeroton möchte ich dich noch was fragen: Nimmst du das Whey noch immer nach dem Lauf wie unter “Regenerationsdrink” beschrieben? und die BCAA´s vor und nach jedem Lauf?
    Es scheiden sich auch seit jeher die Geister, ob im Marathontraining beim langen Lauf Kohlehydrate zugeführt werden sollten oder nicht. Die einen meinen der Körper müsse sich an die lange Belastung gewöhnen ohne KH. Welche Meinung hast du diesbezüglich? Mir geht es halt während und nach einem langen Lauf mit KH-Getänk eindeutig besser als ohne.

    LG
    Hannes

  3. Wolfgang sagt:

    Hallo Willi,

    endlich ist Dein neuer Podcast da!!! Ich habe in den letzten Tagen schon ständig nachgeschaut, ob es was Neues von Dir gibt, damit ich Dich dann mit zum Laufen nehmen kann. Aber, Du hast Dir Zeit viel gelassen… Wozu Du natürlich auch jedes Recht hast, aber ich war eben voll Ungeduld und Vorfreude, denn ich habe mittlerweile jeden Deiner 46 Podcasts mindestens (!) 2x gehört und das eben meistens beim Laufen.

    Du bist seit Ende letzten Jahres sozusagen mein Laufbegleiter geworden, der mich immer mit interessanten und autentischen Informationen versorgt und mit dadurch sehr vertraut geworden ist. Deshalb waren meine Läufe zuletzt, weil ohne Dich im Ohr, nicht mehr “richtig”. Aber daran werde ich mich wohl wieder gewöhnen müssen, da ich natürlich öfter laufe, als Du Podcasts veröffentlichen kannst. Sei aber gewiss, das ich mich auf jeden neuen Beitrag von Dir freue :) !

    Zu Deinem “Anfänger-Schwager-Podcast” noch einige Anmerkungen von mir:

    Wie hat Dein Schwager eigentlich fertig gebracht, bei einem so begeisterten Vollblutläufer, wie Du es bist, Willi, erst jetzt mit dem Laufen zu beginnen?! In Deiner Familie müsste doch längst jeder laufen, der auch nur das geringste Interesse daran hat. Wissen Deine Familienmitglieder denn nicht, wie gerne und viel Du läufst?

    Was das möglichst “nüchtern trainieren” angeht, hast Du bestimmt Recht. Ich gestehe aber, dass ich öfters auch laufe, obwohl ich nicht lange vorher etwas gegessen habe. Das liegt wahrscheinlich auch mit daran, dass ich beruflich bedingt keine festen Trainingszeiten habe und laufe, wenn ich gerade Zeit und Lust dazu habe. Und das kann auch schon mal nach einem Geschäftsessen sein. Natürlich ist das nicht gerade ideal, aber ich finde es besser, dann trotz des Essens zu laufen als gar nicht. Und ich laufe dann eben langsamer, bin aber danach um so zufriedener.

    Dein Hinweis zur Schrittfrequenz mit 180/min. hat mich überrascht, denn ich finde die Zahl ziemlich hoch. Darüber muss ich also nochmal nachdenken. Ich laufe ja seit über 15 Jahren und als ich Deinen Podcast eben beim Laufen gehört habe, habe ich erst meine normale Schrittfrequenz ermittelt und die war nur bei 152. Dann habe ich sie etwas erhöht und war immer noch erst bei 160, aber mein Puls war schon deutlich höher als gewünscht. Da stelle ich mir natürlich die Frage, ob ich falsch laufe oder ob die “richtige” Schrittfrequenz nicht vielleicht individuell unterschiedlich sein kann. Was meinst Du dazu Willi?

    Auch Deine Hinweise zur Ernährung finde ich interessant, obwohl ich mit meinem Gewicht bisher nie Probleme hatte. Ich konnte immer essen, was ich wollte, ohne sonderlich zuzunehmen. Aber Dein Hinweis vor einiger Zeit, dass man mit weniger Gewicht bei gleichem Training deutlich schneller wird, hat mich neugierig gemacht. Vielleicht probiere ich das ja mal aus…

    Was Deinen Schwager oder andere Anfänger angeht, denke ich, dass es wichtig ist, ihre vorhandene Motivation zu unterstützen. Rasche Erfolgserlebnisse sind ganz wichtig, um dran zu bleiben. Um Überforderung und Unterforderung zu vermeiden, halte ich auch einen Pulsmesser für sehr hilfreich. – Und natürlich kann ich Deinem Schwager nur empfehlen, die Willi-Podcasts beim Laufen zu hören, denn das motiviert ungemein!!!

    Das war`s von mir. Dir, lieber Willi, sage ich zum Schluß nicht nur “Run On”, sondern bitte auch “Cast On”!

    Wolfgang

  4. Alexander Maier sagt:

    Hallo Willi,

    mal wieder, wie sonst auch immer, ein super Beitrag. Ich selbst bezeichne mich als puren Anfänger und kann diese Tipps von Dir auch sehr gut gebrauchen. Deinen Tipp mit der Schrittfrequenz werde ich beim nächsten Laufen einmal prüfen und sicherlich bin auch ich unter den 180 Schritten.

    Was ich am Anfang, trotz meinem Bezug zur Technik, jedoch beachtet habe ist das hören auf die innere Stimme. Ich trage bei jedem Lauf meine Pulsuhr um danach meinen “Erfolg” messbar zu sehen. Wichtig finde ich jedoch am Anfang, dass man es schafft den inneren Schweinehund zu überwinden und wirklich regelmäßig zu Laufen. Ich bekam den Tipp am Anfang einfach alle zwei Tage, aber auf jeden Fall drei Mal die Woche, zu Laufen. Die Geschwindigkeit und Stecke spielt keine Rolle. Anfangs einfach 20-30 min und dies langsam (ca. 10-15% mehr je Woche) auf eine Gesamtzeit von 2 – 2,5 Stunden je Woche auszubauen. Dabei soll(te) ich bewusst den Laufstiel durchführen. Wenn der Körper sagt, dass es etwas zu Anstrengend ist, dann Gehpausen einlegen. Dies dient dazu, den Körper an die Bewegung zu gewöhnen. Sobald dies erfolgt ist, kann getestet werden, wie lange man schon am Stück Laufen kann und darauf einen Aufbau-Laufplan erstellen. Was ich an dieser Vorgehensweise toll finde ist, dass man überhaupt nicht eingeschränkt wird und sich auf das erste Thema, die Regelmäßigkeit, fixiert.

    Zugegeben läuft das Ganze dann sehr langsam ab. Wenn ich in den Büchern die Pläne von Anfänger zum Halbmarathon in 12 Wochen lese, da wird mir übel. Das kann nicht gesund für den Körper sein. Zudem braucht der Körper, darüber gibt es einige Studien, im Schnitt etwa 66 Tage um sich an etwas zu gewöhnen.

    Die Sportmedizinische Abteilung der Uni Ulm (empfehlenswerte Abteilung!), bei welcher ich für eine Grunduntersuchung und Laktattest Mitte Januar war, unterstütz auch mein Vorgehen und mein Ziel am Einstein Marathon 2011 teilzunehmen. Nein nicht die Marathondistanz, sondern 10km. Hier füllte ich mich wirklich geborgen. Auch wenn es eine Medizinische Untersuchungsstelle für Kadersportler ist, hatte ich nie das Gefühl durchgeschleust zu werden. Im Gegenteil, jede Untersuchung wurde zuvor erklärt und während der Untersuchung wurde einem immer erklärt, worum es geht. Blutbild, Urin, Lungenfunktion, Gewicht, Größe, Fettanteil, Ruhe EKG, Ultraschall des Herzes, Erstgespräch mit dem Arzt über Ziele und Vorerkrankungen, Laktattest auf dem Laufband, Abschlussgespräch mit dem Arzt. Dabei wurden die gesamten Untersuchungsergebnisse vorgelegt und besprochen, die Ziele verifiziert, Gefahren aufgezeigt, Trainings- und Ernährungstips gegeben, weitere Betreuung besprochen und die Laktatkurve besprochen und darauf Aufbauend Tipps für das Training mit Herzfrequenzbereichen gegeben. Das Ganze dauerte über drei Stunden und war für mich dahingehen wichtig, dass ich gesund genug bin durchstarten zu können.

    Nun bin ich aber abgeschweift. Die wichtigsten Punkte für mich als bisheriger Anfänger waren:

    1.) Du kannst es und du darfst es (gesundheitlich).
    2.) Regelmäßigkeit ist das A und O.
    3.) Passende Schuhe sind sehr wichtig.
    4.) Höre auch deine Innere Stimme.
    5.) Andere sind schneller, was soll’s.

    Alles andere führt einfach zu mehr Spaß am laufen. Deshalb meine wichtigsten Motivationsmittel:

    1.) Eine Pulsuhr mit Auswertmöglichkeiten (Ich nutze eine Polar RS300X)
    2.) Ein Laufband (Für mich zum bewussten Langsamlaufen war dies sehr hilfreich und ich nutze es zum Laufen wenn es draußen dunkel oder schmuddelig ist)
    3.) Laufbekleidung (Mann fühlt sich einfach änderst).

    und was ein Mann meist braucht sind Ziele. Hier einige Tipps von mir für ein erreichbares Ziel und ein paar Zwischenziele dazu. Ziel z.B. 10km Wettkampf in 8 Monaten

    1.) Erstes Ziel 30 min. am Stück locker laufen. Egal wie schnell und wie weit. -> Gönne Dir eine Belohnung (z.B. eine tolle Pulsuhr)
    2.) Zweites Ziel 30 min am Stück in 8:00 – 8:30 min pro Kilometer.
    3.) Aufbauen mit einem Laufplan auf 5 km am Stück, anschließend 60 min am Stück locker laufen. -> Jeweils Belohnungspunkte

    Die benötigte Zeit pro Kilometer wird auch langsam immer weniger und am Schluss läufst Du 10 km in 60 min (ich hoffe es tritt bei mir ein). Die Belohnungspunkte sollten aber auch nicht kurz aufeinander folgen. 6-8 Wochen halte ich hier für Ideal. Das mach genügend Anreiz.

    So dass waren meine Anmerkungen zum Thema Anfänger und Tipps.

    Gruß

    Alexander

  5. Dank Deiner Podcasts habe ich nach 5 Jahren Laufen wieder angefangen. Es macht viel Spaß, ich laufe jeden SA in einer Laufgruppe ca. 1 Stunde.
    Welchen Umfang hältst Du für einen Anfänger für geeignet? 3 x pro Woche ca. 1 Stunde, davon ca. 3/4 bei Puls 140-160.
    Keep on running, mich hat Dein Podcast mehr motiviert als jedes andere Laufbuch. Ich habe selbst nur 2 Kinder und arbeite als selbständiger Bilanzbuchhalter ca. 60 – 70 Std./Woche. Bei Deiner Kinderzahl kann ich Dir bzw. Deiner Frau nur Respekt zollen, dass Du/Ihr das Laufen mit dem Alltagsfamilienleben koordinieren kannst.
    Viele Grüße aus Oberbayern,

    Martin

  6. hey
    nur eine meinung dazu, vielleicht äußern sich noch andere
    schön dass du, Willi-sei-dank wieder anfängts zu laufen
    je nachdem wie es dir geht solltest du mit kurzen, langsamen Dauerläufen anfangen, oder eben mit Abwechselnden Lauf-Geh- Phasen
    wenn du dann einmal einige Zeit durchgehend laufen kannst würde ich anfangen, etwas auf den Puls zu achten, wobei der Bereich 140-160 nicht so ohne weiteres als richtig oder Falsch abgestempelt werden kann

    vielleicht solltest du, wenn dir nähere angaben wie maximale HF oder ähnliches fehlt einfach versuchen, locker zu laufen, so dass du nebenbei beschwerdefrei sprechen kannst/könntest, ohne ins stocken zu geraten – ideal in der Laufgruppe
    und als kleine würze kannst du dann langsam anfangen,zwischendrin auch schneller zu laufen, oder einfach mal einen Tag in der Woche einen Lauf mit kurzen Sprints oder Spurts aufzupeppen

  7. Jeanette sagt:

    Hallo Willi,

    schön, wieder von dir zu hören, habe ich gestern gleich bei Joggen gemacht.

    Mein Tipp für deinen Schwager: zwischen Jogg- und Walkeinheiten zu wechseln, das Joggen für die Fitness und das Walken für die Fettverbrennung. Stelle bei meinem bescheidenen Training immer wieder fest, dass auch ein anständigern (Nordic-)Walk kräftig Energie verbrennt und mich auspowert, ich es jedoch derzeit noch länger durchhalte als Joggen (da bin ich jetzt stolz, 5 km am Stück zu schaffen, habe aber auch erst vor 3 Monate mit dem Joggen angefangen, bin 45, 1,64 und wiege derzeit noch 83 kg (komme jedoch von 114 kg)).

    Nüchtern laufen ist effektiv, sollte man aber, meine ich, nicht länger als 30 – 60 min machen.

    Das mit dem Wasser trinken morgen nüchtern mache ich schon eine ganze Weile und schaffe es auch tagsüber auf ca. 3 l Wasser und Tee.

    Bin seitdem viel fitter sowohl körperlich als auch im Kopf ;)

    Wünsche deinem Schwager und auch dir weiterhin viel Ausdauer und vor allen Dingen Motivation, habe dafür ein paar Laufbuddies.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Jeanette

  8. Christian Nürnberg sagt:

    Hallo jaenette

    Das sind doch wahnsinns erfolge die du bis jetzt erreicht hast und verdienst meinen respekt von 114 sich auf nun 83 kg herunter zu arbeiten !! Mach weiter so und weiterhin tolle erfolgserlebnisse!!

    Gruß aus nürnberg

  9. Hallo Hannes,

    danke für dein Lob und vor allem dafür, dass du nicht geschlafen hast…. ;-) Ja es ist immer eine Frage der Dosis. Aber mein Schwager ist vor Jahren mal intensiver gelaufen und kannte daher die Basics schon. Ja den Regenerationsdrink nehme ich noch immer. Allerdings tu ich das Plus Kohlehydratpulver nur mehr nach anstrengenden Intervalleinheiten rein. BCAA vor und nach jedem Lauf und wenn ich trainingsfrei habe dann nach den Mahlzeiten. Wirkt Wunder.

    Also ab cirka 80 Minuten kann man dem Körper Kohlehydrate zuführen ohne auf die Effekte von Nüchterntraining verzichten zu müssen. Denn nach 80 Minuten ist der Glykogenspeicher stabil und die zugeführten KH schaden nicht. Gerade beim LongJog muss man auch aufpassen, dass man nicht unterversorgt ist.

    Run ON!
    Willi

  10. RunningWilli sagt:

    Hallo Jeanette,

    dein Story finde ich sehr beeindruckend. Und wie man sieht finde nicht nur ich das hier…. ;-)

    Run ON!
    Willi

  11. RunningWilli sagt:

    Hallo Martin,

    freut mich dass ich dich von der Couch geholt habe. ;-)

    Der Umfang richtet sich nach deiner körperlichen Verfasssung, deiner Zeit, deinen Zielen, deiner beruflichen Anstrengung, deinem privaten Umfeld,….

    Aber aus der Entfernung halte ich einen Puls von 140 bis 160 zu hoch. Ich laufe nur sehr selten in diesen Bereichen bin aber kein Anfänger mehr (seit ein paar Monaten…) ;-)

    Was sind deine Ziele?

    Und wie man sieht bist du ja auch sehr eingesetzt. Gratuation, dass du nun auch Sport machst! Prima! Danke für die netten Zeilen.

    Run ON!
    Willi

  12. Patrick sagt:

    Hallo Willi,
    auch wenn ich kein Anfänger mehr bin hab ich was zur Ausrüstung zu sagen. Ich laufe seit über drei Jahren zum Spaß. Einfach weil ich Sommer wie Winter gern draußen auf meiner Strecke bin und sehr gut entspannen kann. Ich war Ende des letzten Jahres etwas demotiviert. Aber nicht demotiviert zu laufen sondern die Pausen zu machen. Durch deine Berichte habe ich dann überlegt, etwas zu ändern. Ich wollte eine elektronische Bremse und die fand ich im miCoach.
    Den kann ich jedem empfehlen! Wie Du schon erwähnt hast, ist er einfach einzustellen und jeder kann mit ein paar Klicks seinen Trainingsplan aufspielen. Im Januar habe ich den Gewichtsplan gewählt um ein Gefühl für den miCoach zu gewinnen. Es war von Anfang an super. Und Pause hieß Pause! Ich bin bis zu dem Zeitpunkt einfach zuviel, zum Teil jeden Tag und immer weiter gelaufen. Ich bin also auch ein Anfänger wenn es um gesundes Training geht, dass trotzdem noch Spaß macht. Super finde ich das Internetportal von Adidas. Ich muss keine Daten lokal speichern und kann von überall drauf zugreifen. Super. Vor allem wenn ich an die Garmin Programme zurückdenke.
    So. Nun hatte ich meinen ersten Laktattest und hab seit letzter Woche meinen auf mich zugeschnittenen Trainingsplan eines Trainers. Das heißt auf die Adidas Pläne kann ich nun verzichten. Leider kann man dem miCoach aber keine fixen Herzfrequenzen beibringen sondern nur die Pulsbereiche von – bis. Das nutzt mit dem Plan aber nix. Nun wollte ich aber weder auf miCoach noch auf meinen Trainingsplan verzichten. Allerdings wollte ich auch kein Training mit der Pulsuhr. Ich habe das mal versucht und empfand es als Stress (Plan aufschreiben, Zeiten kontrollieren, wie lang darf ich noch gehen, welches INtervall kommt jetzt, etc.). Ja, man kann den Plan in die Uhr eingeben aber die erinnert mich ja nur mit einem Piepston an die Intervalländerungen (wie soll ich dann Podcasts hören) oder Vibration (hat bei meiner Winterbekleidung nie funktioniert).

    Die Lösung:
    Nun hab ich etwas recherchiert und hab die Lösung. Ich erstelle mein eigenenes Training im Internet bei Adidas. Ich speichere mir beim miCoach die Zeiten der Intervalle ein. In den Zonen, in denen die Herzfrequenzen laut Trainingsplan liegen. Nebenbei habe ich beim Training aber meinen Forerunner 305 (aus alten Zeiten) dabei. Beide ziehen den Puls aus dem Adidas Pulsgurt. Das Ergebnis ist, dass der miCoach mir sagt was ich machen muss (schneller werden bis zur gelben Zone, 7 Minuten) und ich nur noch die HF im Auge behalten muss. Das klingt alles etwas kompliziert aber es ist genau die richtige Lösung für mich. Ich muss mir nur noch die HF/Intervall merken und damit macht das Training auch weiterhin Spaß.

    Viele Grüße
    Patrick

  13. Rolf sagt:

    Hi Willi,

    wieder mal ein sehr interessanter Podcast :-)
    Vor allem das Thema Ernährung hat mich interessiert.
    Ich würde es auch gerne schaffen, abends keine Kohlehydrate zu essen. Die Abendmahlzeit sehe ich als die wichtigste an, da dann über NAcht die Regenerationsprozesse auf vollen Touren laufen können.
    Ich bin dann auch morgens ausgeruhter und hab auch richtigen Appetit auf ein gutes Frühstück, das hält mich dann oft locker bis Mittag satt.
    Allerdings bin ich da echt hoffnungslos unkreativ was die Essensauswahl betrifft… Ich fänd es toll, wenn wir uns hier austauschen könnten zu diesem Thema.
    Was kann man abends essen, und vor allem sollte es schnell zubereitet werden können.
    Muss ja nicht unbedingt was warmes sein.

    Hier mal meine aktuellen “Renner”:
    - Salat mit Putenstreifen
    Abgepackten, geputzten Salat und Putenstreifen für die Mirkowelle
    In 5 Minuten zubereitet und schmeckt echt lecker

    - Putenstreifen/Kassler mit Krautsalat und Zaziki
    Gibt’s auch für die Mikrowelle

    - Käsewürfel mit Tomaten

    Wie du siehst nicht gerade vielfältig ;-)
    Für Anregungen und Tipps wäre ich dankbar :-)

    Das mit dem Eiweißshake wäre auch noch ne Möglichkeit. Pulver hätte ich da, CrossFlow-Filtriert oder wie das nochmal hieß…
    Da können dann scheinbar die Aminosäuren besser verwertet werden. (Siehe Dr. U. Strunz)

    Viele Grüße
    Rolf

  14. Torsten sagt:

    Hallo Alexander,

    gute Anfänger-Lauftipps. Genau so habe ich angefangen und bin mittlerweile meinen ersten Halbmarathon gelaufen und im Oktober steht der Ganze an. Also immer Schritt für Schritt anfangen und Zwischenziele stecken.

    Glaube der wichtigste Tipp für einen Anfänger ist, anfangen zu laufen. Der Rest kommt von allein.

    Ich habe auch mit 30 Minuten laufen/gehen angefangen und mein erster Lauf war mit Hallenturnschuhen, man hat das weh getan. Also vor Laufklamotten, sollte man Laufschuhe haben. Ansonsten wie gesagt, einfach laufen :)

    LG
    Torsten

  15. Tobi sagt:

    Hallo Willi,

    wieder mal ein sehr interessanter Podcast. Jedenfalls für mich interessant. Für einen Anfänger toooooo much. Wenn man mit dem Laufen anfängt, dann sollte man sich mit dem Laufen beschäftigen und nicht schon gleich peinlichst genau auf die Ernährung achten. Wenn man vorher kaum Sport gemacht hat, also untrainiert ist, dann stellen sich auch ohne Ernährungsumstellung tolle Erfolge in Bezug auf das Gewicht ein (habe ich selber so erfahren). Wenn man dann einmal ein Gewisses Niveau erreicht hat dann kann oder sollte eine bewusste Ernährungsumstellung hinzukommen – da geb ich dir recht. Auch das erlebe ich jetzt am eigenen Leib, denn ich nehme aktuell auch kaum ab.
    Ich finde es auch etwas gewagt, so aus dem Bauch heraus einen Schuh zu empfehlen. Gerade als Anfänger sollte man da doch besser bei einem Fachhändler auf das Laufband steigen und eine “ordentliche” Analyse machen lassen. Mit dem falschen Schuh ist die anfängliche Begeisterung schnell dahin.

    Wichtig finde ich noch Tipps zur Trainingssteuerung. Wie errechne ich die für mich optimale Herzfrequenz, wie kriege ich die Läufe optimal in meine Woche eingebunden. Wie sollte ich lange Läufe, ruhige Läufe und Tempoläufe kombinieren usw.

    Liebe Grüße
    Tobi

    PS: Irgendwie liest sich das sehr kritisch. Soll es aber nicht sein. Du machst da einen tollen Pod. Danke dafür…

  16. Stefan sagt:

    Ach so, noch ein Tipp für Anfänger:

    Die Regeneration braucht am Anfang mehr Zeit, weshalb man als Couhpotatoe auf keinen Fall mit 6 Laufeinheiten pro Woche anfangen sollte. Ich habe mit 2 Einheiten pro Woche angefangen und kann mittlerweile 4 Einheiten pro Woche gut verkraften. Vielleicht schaffe ich auch bald 5 oder 6, aber es ist alles eine Frage der Gewöhnung. Lieber eine Einheit “zu wenig” als eine zu viel.

    Und was Geschwindigkeiten und Bestzeiten angeht: Am Anfang steigert man sich praktisch jede Woche die man überhaupt läuft, signifikant. Man wird bei gleicher Herfrequenz schneller und bei gleicher Geschwindigkeit nimmt die Herzfrequenz ab. Nach mittlerweile 2 Monaten Training laufe ich z.B. die 10 km im Training mehr als 2 km/h schneller als beim ersten Versuch und das mit einer niedrigeren Herzfrequenz.
    Das ist für mich ein toller Erfolg, auch wenn die absoluten Zahlen wenig beeindruckend sind im Vergleich zu “richtigen” Läufern. Aber wie auch Alexander Maier unten sagt, muß man sich nicht drum scheren, daß andere schneller sind. Was für dich ein Erfolg ist, bestimmst du selbst.

  17. RunningWilli sagt:

    Hallo Rolf,

    derzeit fällt mir das richtige Essen echt schwer wenn ich ehrlich bin. Aber deine Vorschläge werde ich mal probieren, denn das hört sich ja gut an.

    Run ON!
    Willi

  18. RunningWilli sagt:

    Hallo Tobi,

    danke für deine ehrlichen Sätze. Ist nicht negativ finde ich. Klar jedem kann man das nicht auf einmal sagen. Aber mein Schwager hatte ja schon so viel Vorahnung da musste ich eine Stufe höher schalten…. ;-)

    Run ON!
    Willi

  19. RunningWilli sagt:

    Hallo Stefan,

    du hast absolut Recht. Aber die Regeneration ist auch bei Profis und ambitionierten Läufern entscheidend. Nur glauben das viele nicht so recht….

    Run ON!
    Willi

  20. Stephan B. sagt:

    Danke Willi,für diesen Podcast.Hat ein paar schöne Tipps für Wiedereinsteiger wie mich gehabt. Mit der Lauffrequenz war gut.
    Mach weiter….
    Gruß aus dem deutschen Nachbarland.

  21. RunningWilli sagt:

    Hallo Stephan,

    danke für dein Lob. Ich freue mich, dass du hier schreibst und hoffe auf weitere Kommentare von dir… ;-)

    Welche Themen würden dich noch interessieren?

    Run ON!
    Willi

  22. Uli sagt:

    Servus Willi,

    vielen Dank für den interessanten Podcast. Eine Frage zum Thema Ernährung hab’ ich.
    Wie bekomme ich es als Abendläufer unter einen Hut, einerseits nach 16 Uhr keine Kohlenhydrate mehr zu mir zu nehmen (was mir schwer genug fällt), aber andererseits nach dem Laufen die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen? Weißt Du Rat?
    Oder gilt die Regel “keine Kohlenhydrate nach 16 Uhr” nur für Menschen die abnehmen möchten?

    Gewichtsprobleme habe ich keine (1,80, 64 Kilo), ein paar Kilo mehr wären also kein Problem.

    Danke und viele Grüße
    Uli

  23. RunningWilli sagt:

    Hallo Uli,

    das ist eine interessante Frage die ich mir auch schon gestellt habe. Das kläre ich mal mit der Firma Peeroton ab. Denn die sind da die Experten. Ich lasse dir dann die Antwort zukommen hier als Kommentar.

    Run ON!
    Willi

  24. RunningWilli sagt:

    Hallo,

    hier nun die Antwort vom Peeroton Team:

    damit es zu keinen Missverständnissen kommt:
    Auf Kohlenhydrate nach 16 Uhr zu verzichten ist nur dann empfehlenswert, wenn eine Reduktion des Körpergewichts angestrebt wird. Wenn es um eine Steigerung der Leistungsfähigkeit geht, ist nach der abendlichen Laufeinheit die Zufuhr von Kohlenhydraten in jedem Fall sinnvoll!
    Wenn sowohl Körpergewicht reduziert als auch Leistungsfähigkeit erhöht werden soll, gilt es den goldenen Mittelweg zu beschreiten – nur so viele KH zuführen, wie in der Laufeinheit verbraucht wurden (meist um 300kcal).

    Run ON!
    Willi